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Dachdeckerarbeiten BT D+F
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
Peter-Hartmann-Allee 1
33175
Bad Lippspringe
Deutschland
DE184126509
+49 5252-9500
b.blomtrath@medizinisches-zentrum.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSM0GY

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YXSM0GY/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Das EFRE-Bauvorhaben umfasst die energetische Sanierung der Bauteile A, B, C und E, wohingegen Gegenstand der hier ausgeschriebenen Maßnahme die Dachdecker- und Klempnerarbeiten Bauteil D+F sind , welche losgelöst vom EFRE-Verfahren als begleitende Sanierungsmaßnahme der verbleibenden Gebäudeteile durchgeführt wird. Für die nachfolgende Ausstattung der Dachflächen mit Photovoltaikanlagen ist eine vorherige Sanierung dieser Dachflächen erforderlich. Die Leistungen werden als Vorabmaßnahme und in Teilen parallel zum EFRE-Projekt durchgeführt.

Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Demontagen aller vorhandenen Dachaufbauten und die nachfolgende Montage der neuen Dachaufbauten. Im Detail werden folgende Leistungen abgefragt: Baustelleneinrichtung, Baukran, Abbrucharbeiten Bestandsdächer, Gerüstarbeiten und Absturzsicherungen, Dachaufbau, Entwässerung, Absturzsicherungen.

Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung (Teil B), verwiesen.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
An der Martinusquelle 10
33175
Bad Lippspringe

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Es gelten die Ausführungsfristen gemäß den Besonderen Vertragsbedingungen (Formblatt 214) in folgender Weise:

- Mit der Ausführung ist zu beginnen innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber (§ 5 Absatz 2 Satz 2 VOB/B).

- Die Leistungen sind zu vollenden (abnahmereif fertig zu stellen) in der im beigefügten Bauzeitenplan ausgewiesenen Fertigstellungsfrist.

Laufzeit bzw. Dauer

09.06.2026
29.09.2026

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

A. Zum Nachweis ihrer Eignung ist die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bieter/Bietergemeinschaft zu prüfen. Der Nachweis umfasst die folgenden Angaben:

I.

1. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.1) über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

2. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.2) über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Hierzu sind zwei Referenznachweise (gem. Vordruck Eignung.2) mit folgenden Angaben vorzulegen:

(a) Ansprechpartner; (b) Art der ausgeführten Leistung; (c) Auftragssumme; (d) Ausführungszeitraum; (e) stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen; (f) Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; (g) stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; (h) Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); (i) Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); (j) ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden.

3. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.3) über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal,

4. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.4) über die Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes durch Angabe der entsprechenden Registerstelle (Registergericht bzw. Handwerkskammer) und der Registernummer bzw. Nummer der Handwerksrolle; zur Nachweisführung genügt zunächst die Angabe der entsprechenden Registerstelle (Registergericht bzw. Handwerkskammer) und der Registernummer bzw. Nummer der Handwerksrolle.

5. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.5) darüber, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.

6. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.6), dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt,

7. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.7) dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.

8. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.8), dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.

9. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.9) zum Nichtvorliegen eines Russland-Bezugs im Sinne des Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 25 der Verordnung (EU) 2025/395 des Rates vom 24. Februar 2025.

10. Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.10) zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG oder § 22 LkSG.

Einzelbieter legen sämtliche der zuvor unter 1. bis 10. genannten Vordrucke (=Vordrucke Eignung.1 bis Eignung.10) vor. Dies gilt auch für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft, wobei der Nachweis unter 2. (=Vordruck Eignung.2) für die Bietergemeinschaft insgesamt geführt werden kann.

II.
Der Auftraggeber sieht vor, dass für einzelne Angaben die vorstehenden Eigenerklärungen unter A.I. ausreichend sind. Eigenerklärungen, die als vorläufiger Nachweis dienen, sind von dem Bieter/Bietergemeinschaft, dessen Angebote in die engere Wahl kommen durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen durch den Bieter/Mitglieder der Bietergemeinschaft in folgender Weise zu bestätigen:

1. Nachforderung 1:Da die Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.2) als vorläufiger Nachweis dient, ist diese von jedem Bieter/Mitgliedern der Bietergemeinschaft, dessen Angebote in die engere Wahl kommt, für jede Referenz Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung vorzulegen.

2. Nachforderung 2: Da die Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.4) als vorläufiger Nachweis dient, ist diese von jedem Bieter/Mitgliedern der Bietergemeinschaft, dessen Angebote in die engere Wahl kommt, durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.

3. Nachforderung 3: Sofern ein Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft auf das Vorliegen eines rechtskräftig bestätigten Insolvenzplans mit seiner Eigenerklärung (gem. Vordruck Eignung.5) hingewiesen hat, ist ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan von jedem Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft, dessen Angebote in die engere Wahl kommt, in Kopie vorzulegen.

4. Nachforderung 4: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen.

5. Nachforderung 5: Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.

Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

B. Der Nachweis der Eignung kann mit der vom Auftraggeber direkt abrufbaren Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eintragung in einem gleichwertigen Verzeichnis anderer EU-Mitgliedstaaten oder der EU geführt werden, wenn und soweit sich die zuvor genannten Angaben aus dem jeweiligen Verzeichnis ergeben. Sofern dies nicht vollständig der Fall ist, sind die vorstehend unter A.I und A.II geforderten Erklärungen und Einzelnachweise durch den Bieter/Mitglieder der Bietergemeinschaft ergänzend mit dem Angebot bzw. auf Nachforderung vorzulegen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl v. 08.06.2022 - VII Verg 19/22).
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als mit dem Angebot die unter A.I und A.II geforderten Eigenerklärungen und Nachweise vorzulegen.
Bei Einsatz von Nachunternehmen sind nur auf gesondertes schriftliches Verlangen des Auftraggebers die Eigenerklärungen auch für diese in dem von der vom Auftraggeber gesondert angefragten Umfang abzugeben, ggf. ergänzt durch gesondert schriftlich geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden, ggf. ergänzt durch vom Auftraggeber gesondert schriftlich geforderte auftragsspezifische Eigenerklärungen und Nachweise aus dem Kreis der unter A.I und A.II geforderten Eigenerklärungen und Nachweise.

C. Erforderlich ist im Bedarfsfall die Angabe mit Hilfe des Formblatts 233, welche Teile des Auftrags der Bieter/Bietergemeinschaft unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt; die Nachweisführung erfolgt durch eine Nachunternehmererklärung mit genauer Angabe, für welche Teilleistungen (OZ) des Leistungsverzeichnisses der Bieter eine Weitervergabe an Nachunternehmer beabsichtigt, wobei eine namentliche Benennung der jeweiligen Nachunternehmer mit dem Angebot selbst nicht erforderlich ist. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die vorgesehenen Nachunternehmen zu benennen.

D. Erforderlich ist im Bedarfsfall die Angabe mit Hilfe des Formblatts 235, auf welche Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen zurückgegriffen werden soll.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Der Auftraggeber darf Zahlungen an den Auftragnehmer jederzeit auch ohne deren Fälligkeit, insbesondere auch bereits vor Erbringung von geschuldeten Leistungen, leisten. Der Auftragnehmer ist hierfür auf Verlangen des Auftraggebers verpflichtet, eine ordnungsgemäße Rechnung zu stellen. Auf Verlangen des Auftraggebers ist der Auftragnehmer ferner verpflichtet, dem Auftraggeber unverzüglich Sicherheit für derartige Zahlungen in Form einer selbstschuldnerischen, unwiderruflichen, unbefristeten Bürgschaft unter Verzicht auf die Einrede der Vorausklage eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts stellen. Hierfür ist das Formblatt "Abschlagszahlungs- / Vorauszahlungsbürgschaft" zu verwenden.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Soweit die Auftragssumme 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).
Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, ist dafür das jeweils einschlägige Formblatt des Auftraggebers zu verwenden, und zwar in folgender Weise:
- für die Vertragserfüllung das Formblatt "Vertragserfüllungsbürgschaft"
- für die Mängelansprüche das Formblatt "Mängelansprüchebürgschaft"
- für vereinbarte Vorauszahlungen und Abschlagszahlungen gem. § 16 Abs. 1 Nummer 1 Satz 3 VOB/B das Formblatt "Abschlagszahlungs-/ Vorauszahlungsbürgschaft

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234) abzugeben ,
wonach die Mitglieder erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber
rechtsverbindlich vertritt, zur Entgegennahme der Zahlungen mit befreiender Wirkung berechtigt ist
und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

06.04.2026 12:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

06.07.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

06.04.2026 13:00 Uhr

Bad Lippspringe, elektronische Öffnung der Angebote im 4-Augen-Prinzip über DTVP.

Die Öffnung der Angebote erfolgt im 4-Augen-Prinzip durch Mitarbeiter des Auftraggebers.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

A. Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG).

B. Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (Formblatt 234) abzugeben, wonach die Mitglieder erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zur Entgegennahme der Zahlungen mit befreiender Wirkung berechtigt ist und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

C. Die Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt über das Vergabeportal DTVP. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Stadt Bad Lippspringe (Kämmerei)
Kaiserstraße 3
33175
Bad Lippspringe
Deutschland
05252 201-0
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