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Dienstleistungen für interne Poststelle
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
IHK für München und Oberbayern
Max-Joseph-Straße 2
80333
München
Deutschland
Vergabestelle
vergabe@muenchen.ihk.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y65M9JZ

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y65M9JZ/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die IHK für München und Oberbayern beabsichtigt, die Leistungen der internen Poststelle durch einen externen Dienstleister erbringen zu lassen.

Haupterfüllungsort

IHK für München und Oberbayern
Orleansstraße 10 - 12
81669
München

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Kriterien
Preis
40%
Qualität Betreiberkonzept
60%

Siehe Vergabeunterlagen

Ausführungsfristen

Siehe Vergabeunterlagen

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Erklärungen des Bieters
- zur Eintragung im Berufs-/Handelsregister unter Angabe der Nummer sowie des Amtsgerichts oder Angabe, ob er nicht zur Eintragung ins Berufs-/Handelsregister verpflichtet ist;
- dass für sein Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß § 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB vorliegen und ggf. welche nachprüfbaren Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen worden sind;
- dass er nicht gem. § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz mit einer der dort genannten Freiheits- oder Geldstrafe bzw. Geldbuße belegt worden ist.
- dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat.
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist vom Bieter zur Bestätigung auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer festgelegten Frist vorzulegen: Berufs-/Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer, Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.
Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR ist auf Anforderung durch die Vergabestelle vom Bieter ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO sowie aus dem Wettbewerbsregister innerhalb der gesetzten Frist einzureichen, welcher nicht älter ist als 1 Jahr.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Erklärungen des Bieters
- über den Umsatz des Unternehmens in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen, pro Jahr in EUR. Für die drei Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025*) ist zwingend ein Mindestumsatz von 1,5 Mio. EUR pro Geschäftsjahr nachzuweisen (* hier ist der aktuelle Umsatzwert einzutragen, auch wenn das Geschäftsjahr noch nicht abgeschlossen ist).
- ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde oder sich das Unterneh-men in Liquidation befindet sowie ob ein eventuell vorliegender Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde;
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist vom Bieter zur Bestätigung auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer festgelegten Frist vorzulegen: Insolvenzplan, sofern ein solcher vorliegt und rechtskräftig bestätigt wurde, Bestätigung eines vereidigten Wirtschafsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse / Gewinn- und Verlustrechnungen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Erklärungen des Bieters,
- dass ihm die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen (einschließlich Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Berufs-/Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal und Aufgliederung nach Beschäftigungsort (Großraum München / andere Orte). Zur Sicherstellung der Leistungserbringung ist es erforderlich, dass der Bieter mindestens 10 Mitarbeiter im Großraum München beschäftigt.
- dass er in den letzten 3 Geschäftsjahren Leistungen erbracht hat, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Es sind mindestens drei Referenzprojekte vergleichbaren Umfangs (min-destens 500 Briefsendungen Eingangspost im Tagesdurchschnitt) und mit einer Mindestlaufzeit des jeweiligen Referenzprojekts von zwei Jahren zu benennen.

Zu den Referenzen sind jeweils folgende Angaben zu machen:
- Bezeichnung der Leistung
- Auftraggeber
- Kurzbeschreibung der Leistung
- Auftragsvolumen
- Genauer Ausführungszeitraum (von - bis mit Monat/Jahr Angabe)
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind vom Bieter auf Anforderung durch die Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist entsprechende Nachweise vorzulegen.

Sonstige

Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Für Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die die deutsche Sprache beizufügen.
Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Das Angebot ist bis zu dem von der Vergabestelle angegebenen Ablauf der Angebotsfrist einzureichen. Ein nicht form- oder fristgerecht eingereichtes Angebot wird ausgeschlossen.
Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem von der Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen.
Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
Ein Bieter, der in seinem Angebot die von ihm tatsächlich für einzelne Leistungspositionen geforderten Einheitspreise auf verschiedene Einheitspreise anderer Leistungspositionen verteilt, benennt nicht die von ihm geforderten Preise. Deshalb werden Angebote, bei denen der Bieter die Einheitspreise einzelner Leistungspositionen in "Mischkalkulationen" auf andere Leistungspositionen umlegt, von der Wertung ausgeschlossen.
Alle Preise sind in Euro mit höchstens zwei Nachkommastellen anzugeben, sofern nichts Abweichendes in den Vergabeunterlagen geregelt ist.
Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze usw.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben. Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am Schluss des Angebotes hinzuzufügen.
Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
Der Bieter hat auf Verlangen der Vergabestelle Unterlagen zur Preisermittlung zu dem von der Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt vorzulegen. Dies gilt auch für Unterauftragnehmerleistungen.
Für das Erstellen des Angebots erfolgt keine Kostenerstattung.
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
C01 Angebotsschreiben
C02 Eigenerklärung zur Eignung
C03 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (falls zutreffend)
C04 Verzeichnis der Leistungen von Unterauftragnehmern bzw.
anderer Unternehmen (falls zutreffend)
C05 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (falls zutreffend)
C06 Eigenerklärung zur VO (EUR) Nr. 2022/576
C07 Anlage 4 Preisblatt
- Vereinbarung über die Verarbeitung von Daten im Auftrag
- Betreiberkonzept

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

siehe Vergabeunterlagen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

11.05.2026 14:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

30.06.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Angebotsabgabe kann ausschließlich über das Bietertool des dtvp-Deutschen Vergabeportals erfolgen. Fragen zum Verfahren
sind spätestens bis zum 05.05.2026 über das dtvp-Deutsche Vergabeportal zu stellen. Die Durchführung des Vergabeverfahrens
im Rahmen der vorliegenden Beschaffung erfolgt nicht auf Grundlage der §§ 99 ff GWB. Der Rechtsweg zu den Vergabekammern
gemäß §§ 155 ff GWB ist daher vorliegend nicht eröffnet.

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