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Vergabestellen können neuer Meldepflicht nach Vergabestatistikverordnung mit DTVP nachkommen

Eine neue Schnittstelle im Deutschen Vergabeportal erlaubt die medienbruchfreie Übermittlung aller Angaben an das Statistische Bundesamt, um den neuen Meldepflichten nachkommen zu können.

Zum 01. Oktober tritt die neue Meldepflicht nach der Vergabestatistikverordnung (kurz VergStatVO) in Kraft. Nach dieser müssen für nahezu alle öffentlichen Auftragsvergaben ab 25.000 EUR entsprechende Meldungen an das Statistische Bundesamt (Destatis) übermittelt werden. Für welche Vergaben genau Meldungen erforderlich werden, regelt § 2 Abs. 2 VergStatVO.

Für alle Vergaben, deren Zuschlag ab dem 01. Oktober erfolgt, sind entsprechende Daten binnen 60 Tagen nach Zuschlagserteilung an Destatis zu übermitteln. Hierzu gehören auch Daten, die im Rahmen der E-Vergabe bereits von der Vergabestelle erfasst wurden. Diese Meldungen können über die eingesetzte E-Vergabelösung erfolgen, wenn diese über eine Schnittstelle zu Destatis verfügt oder alternativ über die vom Bundesamt selbst im Internet bereitgestellte Eingabeoberfläche.

Um Doppeleingaben für Nutzer unserer Lösung zu vermeiden, wurde im Deutschen Vergabeportal die Schnittstelle zu Destatis umgesetzt und wird in den kommenden Tagen bereitgestellt.

Für die Nutzung dieser Schnittstelle zur Übermittlung von Vergabestatistiken benötigen öffentliche Auftraggeber eine Berichtseinheit-ID. Diese erhalten sie nach einer entsprechenden Registrierung als Berichtsstelle bei Destatis. Weitere Informationen dazu finden Sie u.a. in einem aktuellen Blogbeitrag unseres Partners cosinex.

Bei Rückfragen zu diesem Thema sowie Interesse an weiteren Informationen, wenden Sie sich gerne an die Produktberatung für öffentliche Auftraggeber.

Telefon: 0 30 / 37 43 43-810
E-Mail: vergabestellen@dtvp.de
 

Datum: Dienstag, 15. September 2020