Die Stadt Ratzeburg beabsichtigt den Neubau einer Kita auf dem Grundstück an der Seedorfer Straße in Ratzeburg. Im Vorwege ist bereits nördlich der Königsberger Straße und südlich des Friedhofs an der Seedorfer Straße ein allgemeines Wohngebiet entstanden. Angrenzend an die zukünftige Kita wurde zudem ein Spielplatz errichtet und eingeweiht.
Die Leistungen, die anhand dieser Ausschreibung beauftragt werden sollen, decken zunächst ausschließlich die Leistungsphasen 1-3 ab. Im Planungsumfang ist die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung enthalten, welche in Anlehnung an die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) erfolgen soll. Die Abwicklung soll im Rahmen eines Fachplanungsvertrages erfolgen. Ein Entwurf des Vertragswerkes ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
Die Grundleistungen der Leistungsbilder sind jeweils zu 100 % zu erbringen. Die Details zu den einzelnen Leistungen können dem Honorarermittlungsblatt (ebenfalls den Vergabeunterlagen beigefügt) entnommen werden.
- § 134 Abs. 2 GWB - Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,- Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
1. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist sind die Angebote verschlüsselt, so dass die Vergabestelle keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei, sein Angebot bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen.2. Fremdsprachige Bescheinigungen oder Erklärungen sind in der Regel nur zu berücksichtigen, wenn sie mit Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt worden sind. Die Vergabestelle kann Ausnahmen zulassen. Technische Dokumente und Zertifizierungen dürfen grundsätzlich in englischer Sprache vorgelegt werden.3. Die Vergabestelle behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen, z. B. mangels Wirtschaftlichkeit, aufzuheben. Ersatzansprüche der Bieter sind - soweit rechtlich zulässig - ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der Vergabeunterlagen stimmt der Bieter dem zu.4. Durch die Abgabe eines Angebots verpflichtet sich der Bieter, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick auf das jeweilige Angebot. Die Vergabestelle seinerseits wird Unterlagen der Bieter nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.5. Für die Ausführung der Leistungen gilt der jeweils aktuelle Mehrwertsteuersatz.
Keine
Eigenerklärung zum Umsatz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Eigenerklärung zur Beschäftigtenanzahl (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten für den maßgeblichen Bereich bzw. Geschäftsbereich
Projektreferenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Projektreferenzen über vergleichbare Leistungen
Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit - WL1. Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende Umsatzangaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben.
Im Fall von Bewerbergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, von der Vergabestelle für geeignet erachteter Belege nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich die Vergabestelle vor.
Vorzulegende Nachweise:Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Mindestanforderung: Der Mindestumsatz (netto) mit den hier ausgeschriebenen Leistungen muss in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich mindestens 56.000 EUR betragen haben.
Beschäftigenzahl - TL1. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten für den maßgeblichen Bereich bzw. Geschäftsbereich (Aufschlüsselung kaufmännisch, technisch, planerisch, sonstiges) in den letzten 3 Jahren. Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende Angaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben.
Referenzen - Referenzen - TL2. Angaben über die Ausführung von vergleichbaren Leistungen in den letzten maximal 7 Jahren (Eigenerklärungen). Die Referenzprojekte können innerhalb der letzten 7 Jahre begonnen, durchgeführt oder abgeschlossen worden sein.
Vergleichbar sind Referenzen betreffend die Planung von Tageseinrichtungen für Kinder, Menschen mit Behinderungen und alte Menschen, sonstige Einrichtungen zur Unterbringung oder Pflege von Personen, Schulen, Hochschulen und sonstige Bildungseinrichtungen.
Die Referenzen sind gemäß Formblatt aus den Bewerbungsunterlagen mit den dort genannten Angaben einzureichen. Bitte reichen Sie möglichst nicht mehr als 5 Referenzen ein und sortieren Sie diese nach ihrer Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit mit dem Ausschreibungsgegenstand.
Im Fall von Bewerbergemeinschaften können entsprechende Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt abgegeben werden. Die Vergabestelle kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen
Einzureichende Unterlagen:- Eigenerklärung Unternehmen ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung Unternehmen - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§123,124 GWB- Nachweis über Berufshaftpflichtversicherung ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis über Berufshaftpflichtversicherung oder Eigenerklärung über deren Abschluss im Auftragsfall