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Verfahrensangaben

Ingenieurleistungen Freianlagen und Verkehrsanlagen

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.04.2026
20.04.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Klinikum Osnabrück GmbH
HRB 18565
Am Finkenhügel 1
49076
Osnabrück
Deutschland
DE944
Zentrale Vergabestelle
Vergabe@Klinikum-os.de
+49 541405-1800

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
de935
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131152-0
+49 4131152-943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71250000-5
71322000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Planungsleistungen für Freianlagen und Verkehrsanlagen für den Neubau eines Versorgungszentrums am Klinikum Osnabrück.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand des Auftrags sind Ingenieurleistungen für Freianlagen und Verkehrsanlagen gemäß §§ 39 und 47 HOAI.
Die Leistungen umfassen die Planung von Erschließungsflächen, Verkehrs- und Anlieferbereichen, Entwässerungsanlagen sowie die Integration in den Bestand unter Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebs.
Beauftragt werden die Leistungsphasen 1-9, wobei eine stufenweise Beauftragung vorgesehen ist.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Am Finkenhügel 1
49076
Osnabrück
Deutschland
DE944

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preiskriterium für "Preis-Quotient-Methode"

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektteam

1 Projektteam

1.1 (10%) - Aufstellung der für das Projekt vorgesehenen
Personen als Projektorganigramm sowie Darstellung der Verfügbarkeit, der Koordination und des Einsatzes des Projektteams in den einzelnen Projektphasen.

1.2 (10%) - Darstellung der auftragsbezogenen, fachspezifischen Stärken der vorgesehenen Personen für das vorliegende Projekt.

1.3 (15%) - Darstellung des für das Projekt vorgesehenen Projektleiter sowie seiner auftragsbezogenen und fachspezifischen Stärken.

1.4 (15%) - Angaben zur Qualifikation und Berufserfahrung im Gesundheitswesen und Logistikbau.

1.5 (20%) - Darstellung zur Sicherstellung der Präsenz vor Ort in den einzelnen Projektphasen.

Gewichtung
49,00

Zuschlagskriterium

Kosten
Honorarangebot

Honorar auf Grundlage des Preisblattes (Anlage 2)

Gewichtung
21,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYHHYT74MQ90T

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es wird auf die Voraussetzungen und Fristen des § 160 GWB ausdrücklich hingewiesen. Nach § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Nutzung von KI-Assistenzsystemen zur Unterstützung bei der Angebotserstellung ist zulässig.
Die Verantwortung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Verbindlichkeit der Angebote verbleibt uneingeschränkt beim Bieter.

Es ist sicherzustellen, dass durch die Nutzung solcher Systeme keine Verstöße gegen datenschutzrechtliche oder vergaberechtliche Vertraulichkeitsanforderungen (§ 3 UVgO / § 5 VgV) entstehen.

Zudem wird auf die Grenzen der Nachforderung gemäß§ 41 UVgO / § 56 VgV hingewiesen.
Unvollständige oder widersprüchliche Angebote können vom Verfahren ausgeschlossen werden.

***

Rechnungen sind elektronisch unter Angabe der Vertrags- und/oder Vergabenummer an die E-Mail-Adresse rechnungen@klinikum-os.de einzureichen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Gem. § 56 Abs. 2 VgV kann der Auftraggeber den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Die in den §§ 123 und 124 GWB sowie in ergänzenden nationalen Vorschriften genannten Ausschlussgründe werden vollumfänglich berücksichtigt. Mit Angebotsabgabe erklärt der Bieter, dass keine Ausschlussgründe vorliegen. Ein entsprechender Nachweis ist auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen.

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Bildung einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Bildung einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung (§§ 261, 129a StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Korruptionsdelikte (§§ 299, 331 bis 335 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Menschenhandel, Zwangsprostitution oder Ausbeutung (§§ 232, 233 StGB).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Steuerhinterziehung oder Nichtzahlung von Steuern und Abgaben (§ 370 AO).

Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB: Nichtzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (§ 266a StGB).

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB: Verstoß gegen umweltrechtliche Vorschriften.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB: Verstoß gegen sozialrechtliche Vorschriften.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB: Verstoß gegen arbeitsrechtliche Vorschriften.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Zahlungsunfähigkeit im Sinne der Insolvenzordnung.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Antrag auf Eröffnung.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Einstellung der gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB: Verfahren mit ähnlicher Zielsetzung wie die Insolvenz.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB: Schwere berufliche Verfehlung, die die Integrität infrage stellt.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB: Wettbewerbswidrige Absprachen (§ 298 StGB oder Kartellrecht).

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB: Vorliegen eines Interessenkonflikts, der eine ordnungsgemäße Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen kann.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB: Vorbefassung, die zu einer unzulässigen Wettbewerbsverzerrung geführt hat.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB: Nachweislich mangelhafte Leistung bei einem früheren öffentlichen Auftrag, die zur Kündigung, Schadensersatzforderung oder vergleichbaren Sanktionen führte.

Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB: Täuschung der Vergabestelle oder unzulässiger Versuch der Beeinflussung des Vergabeverfahrens.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Technische Leistungsfähigkeit (Referenzen) - Nachweis von mindestens zwei Referenzprojekten im Bereich Gesundheitswesen oder Logistikbau sowie mindestens zwei Referenzprojekten im laufenden Betrieb und/oder in komplexen Bestandsstrukturen.
Die Referenzen sind unter Verwendung des Formblatts "Anlage 9 - Referenznachweise" einzureichen.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung - Der Bewerber hat den Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen oder zu erklären, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.

Die Versicherung muss mindestens folgende Deckungssummen aufweisen:

- für Personenschäden: mindestens 3.000.000 EUR,

- für Sach- und Vermögensschäden: mindestens 3.000.000 EUR.

Die Deckung muss für die Dauer des Auftrags aufrechterhalten werden.

Finanzierung

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Regelungen des Ingenieurvertrags sowie der HOAI.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Ausführung des Auftrags erfolgt auf Grundlage des Ingenieurvertrags sowie der Leistungsbeschreibung.
Der Auftragnehmer hat insbesondere die Koordination mit weiteren Planungsbeteiligten sowie die Anforderungen des Auftraggebers an Organisation, Kommunikation und Dokumentation der Planung zu berücksichtigen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung