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Verfahrensangaben

ROV/PFV (HYKA, HYSO)

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
26.02.2026
10.03.2026 12:00 Uhr
16.03.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

GASCADE Gastransport GmbH
DE 815 216 431
Kölnische Str. 108-112
34119
Kassel
Deutschland
DE731
vergabe@gascade.de
+49 561934-0

Angaben zum Auftraggeber

---
---
Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
+49 22894990
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 22894990

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die GASCADE Gastransport GmbH plant in den nächsten Jahren die Durchführung von zwei (2) Bauvorhaben. Dazu werden Ingenieurleistungen für die Erstellung von Unterlagen und Durchführung von Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren benötigt. Im Bauvorhaben "HYKA" werden Ingenieurleistungen für ein Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren benötigt. Im Bauvorhaben "HYSO" entfällt das Raumordnungsverfahren, somit werden nur Ingenieurleistungen für ein Planfeststellungsverfahren benötigt. Die GASCADE Gastransport GmbH plant die o.g. Leistungen in zwei (2) Losen zu vergeben. Die o.g. Leistungen für jeweils ein Bauprojekt bilden ein Los und werden zusammen vergeben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Wird je Los getrennt beschrieben.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

---
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYH0YTUKZKY7F

Einlegung von Rechtsbehelfen

§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

siehe Verfahrensunterlagen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 51 Abs. 2 oder 3 SektVO nachzufordern. Die nachgeforderten Unterlagen sind von dem betroffenen Bieter innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

siehe Verfahrensunterlagen

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL2: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB. Der Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB ist möglich.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen Russland) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL3: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 (Sanktionen Russland)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): PL1: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie), sofern der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist

Für den Fall der Nichteintragung:
Die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bieter: Oder vergleichbar). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen ausweisen.

Der Nachweis kann in (nicht beglaubigter) Fotokopie/Ablichtung (PDF) vorgelegt wer-den, muss jedoch eindeutig lesbar sein. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung nicht älter als 12 Monate sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen - TL1: Angaben über die Ausführung einschlägiger und vergleichbarer Leistungen (Re-ferenzen), die nach Art, Umfang und Schwierigkeit, mit der hier zu vergebenden Leis-tung vergleichbar sind.

Eine Vergleichbarkeit setzt voraus, dass die aufgeführten Referenzen sowohl leis-tungs- als auch themenspezifisch mit dem geforderten Leistungspaket vergleichbar sind. Vergleichbar ist eine Referenz insbesondere dann, wenn es sich um Leistungen handelt, die hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen.

Die Referenz muss zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Anga-ben enthalten:
1. Referenztitel
2. Auftraggeber (siehe Hinweis Datenschutz zur Angabe des Auftraggebers in der Anlage A.4)
(Sollte der Auftraggeber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Industrie, andere Sektorenauftraggeber).)
3. Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (siehe Hinweis Datenschutz zur Angabe des Auftraggebers in der Anlage A.4, z.B. E-Mail, Telefonnummer)
(Sollte der Ansprechpartner aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht be-nannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (In-dustrie, andere Sektorenauftraggeber).)
4. Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung zzgl. Nennung von Medium, Lei-tungslänge und zuständiger Genehmigungsbehörde
5. Auftragswert in EUR (netto)
6. Ausführungszeitraum (Auftrags- und Lieferdatum tagesgenau angeben)

Mindestanforderungen an Referenzen (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Es ist wegen der Referenzlage nachzuweisen:
1. mindestens drei (3) vergleichbare und einschlägige Referenzen, in denen das Refe-renzprojekt folgende Punkte erfüllt:
- planerische Projektbearbeitung im Bereich erdverlegte Leitungsinfrastruktur
und
- planerische Begleitung eines Vorhabenträgers/einer Vorhabenträgerin der leitungs-gebundenen Energiewirtschaft (Erdgas, Wasserstoff, Strom)
2. der Start der Leistungserbringung darf nicht vor dem 01.01.2020 liegen
3. mindestens eine (1) der Referenzen muss Erfahrungen mit den in der Bundesre-publik Deutschland verantwortlichen Planfeststellungsbehörden für Erdgas- oder Was-serstoffleitungen im Zuge von planerischer Projektbearbeitung oder Projektbegleitung nachweisen.

Um die Richtigkeit der gemachten Angaben zu gewährleisten, behält sich der Auftrag-geber vor, die Referenzen nachzuprüfen.

Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Vordruck 7.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahren - WL1: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 (drei) ab-geschlossenen Geschäftsjahren

Sofern ein Unternehmen erst innerhalb der letzten drei Jahre gegründet wurde und daher noch keine drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre aufweist, legt es für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung für die Zukunft unter Angabe der erwar-teten Jahresumsätze vor.

Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Der Umsatz aus vergleichbaren Tätigkeiten muss für jedes der letzten 3 (drei) abge-schlossenen Geschäftsjahre, getrennt je Los, für

- Los 1 in EUR (netto) mindestens 3,5 Mio. betragen.
- Los 2 in EUR (netto) mindestens 500.000 betragen.

Der Nachweis ist für jedes Los getrennt zu erbringen. Wünscht der Bewerber für meh-rere Lose einen Teilnahmeantrag abzugeben, so sind die Mindestanforderungen ku-mulativ zu erfüllen. Das hieße bei einem Teilnahmeantrag für alle zwei (2) Lose müss-te ein durchschnittlicher Umsatz i.H.v. EUR 4 Mio. (netto) für jedes der letzten 3 (drei) abgeschlossenen Geschäftsjahre nachgewiesen werden.

Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Vordruck 6.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden - WL2: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Beizufügen ist ein Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversi-cherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen- und Sach- und Vermögensschäden.

Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Mit der Eigenerklärung bestätigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass die Haftpflichtdeckungshöhe für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens EUR 10 Mio. je Versicherungsjahr beträgt.

Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, bestätigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versi-cherung abgeschlossen wird.

Die Vorlage eines Versicherungsnachweises ist erst in der Angebotsphase notwendig. Sollte ein entsprechender Versicherungsnachweis in der Angebotsphase nicht vorzu-legen sein, so sind dann folgende Erklärungen beizubringen:
1. einer Eigenerklärung des Bieters, dass er im Auftragsfall bereit ist, ei-ne entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftragge-bers abzuschließen
und
2. die unwiderrufliche Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versiche-rung bereit ist.

Siehe Anlage A.1 Vordrucke und Nachweise (Eignung), Nachweis 2.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

siehe Verfahrensunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

siehe Verfahrensunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung

Lose

Angaben zu den Losen
2

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
HYKA
1

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das am 24.11.2024 von der Bundesnetzagentur genehmigte Wasserstoffkernnetz ist die Ba-sis zum Aufbau einer zukunftssicheren Wasserstoffversorgung in Deutschland. Als An-kerstruktur zentraler Verbindungsleitungen soll es deutschlandweit Industriestandorte, Spei-cher, Kraftwerke und Importkorridore an das Wasserstoffkernnetz anbinden und ist Aus-gangspunkt für einen flächendeckenden Netzausbau.
Im Zuge dessen ist der Bau einer neuen Wasserstoffleitung mit der Auslegung DN 800 und bis zu 90 bar Betriebsdruck geplant, welche durch den Vorhabensträger GASCADE den Pro-jektnamen "HYKA" bekommen hat. Der Name dieser Wasserstofftransportleitung leitet sich aus den Begriffen Hydrogen und dem Zielpunkt Karlsruhe ab. Die Wasserstoffleitung HYKA von Ludwigshafen nach Karlsruhe mit der Antrags-ID KLN014-01 ist Bestandteil des Wasser-stoff-Kernnetzes.
Diese Leitung soll nördlich von Ludwigshafen an einer Absperrstation einbinden, zu der auch die geplante H2-Neubauleitung "HYLU" von Lampertheim nach Ludwigshafen führen soll (Hydrogen Leitung nach Ludwigshafen).

Die "HYKA" soll im Süden an das Kraftwerk der EnBW im Rheinhafen Karlsruhe in Baden-Württemberg anbinden. Die geplante Trasse verläuft überwiegend linksrheinisch im Bundes-land Rheinland-Pfalz. Erst im Süden bei Karlsruhe soll der Rhein und gleichzeitig die Landes-grenze zu Baden-Württemberg gequert werden. Ziel ist die Anbindung von KWK-Anlagen (EnBW) und weiterer energieintensiver Industrien (Raffinerie, Papierfabrik und andere).
Die neu zu errichtende Leitung soll von Frankenthal bis Wörth weitgehend in Parallellage zu der bestehenden Doppelleitung LUKA (Eigentum der BASF SE) und EPS (Eigentum der EPS Ethylen-Pipeline-Süd GmbH & Co. KG), Produktenleitungen zum Transport von Ethylen- und Propylen 2 x DN 250, geplant werden. Dabei soll ein Achsabstand von 6 bis 10 m zur nächst-gelegenen Bestandsleitung eingehalten werden. Dies ist ggf. aufgrund von Bebauungen, Fremdleitungen, Baumbeständen und Schutzgebieten nicht immer möglich, sodass kleinräu-mige Trassenvarianten betrachtet werden müssen.
Die Gesamtlänge der geplanten Wasserstoffleitung von Ludwigshafen nach Karlsruhe ist nach derzeitiger Planung ca. 79 km.
Im Jahr 2025 wurde die Trasse entwickelt und mehrere Trassenvarianten wurden untersucht und abgeschichtet. Anhand einer Auswertung räumlicher Nutzungen, planungsrechtlicher Ausweisungen und örtlicher Begehungen wurde bereits eine Vorzugstrasse ausgearbeitet.
Gemäß den Festlegungen zum Wasserstoffkernnetz ist die GASCADE Gastransport GmbH mit dem Bau und Betrieb der H2-Leitung von Ludwigshafen nach Karlsruhe beauftragt.

Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Ingenieurleistungen und einer faunisti-schen Kartierung für die Erstellung von Unterlagen zur Durchführung von Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren nach den Vorgaben des § 43 EnWG.
Aufgrund der Leitungsführung durch zwei Bundesländer gibt es zwei getrennte Planfeststel-lungsabschnitte mit jeweils einer zuständigen Planfeststellungsbehörde.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist im Bundesland Rheinland-Pfalz ein Verfahren zur Raum-verträglichkeitsprüfung (sogenanntes Raumordnungsverfahren) durchzuführen, in Baden-Württemberg wird auf ein Verfahren zur Raumverträglichkeitsprüfung verzichtet.

Erstellung der Antragsunterlagen für die Raumverträglichkeitsprüfung (RVP)
- Raumverträglichkeitsuntersuchung
- UVP-Bericht Stufe 1 im Rahmen des RVP
- Natura 2000-Verträglichkeitsstudien im Rahmen der RVP
- Artenschutzrechtliche Ersteinschätzung im Rahmen der RVP
- Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie im Rahmen der RVP
Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren (PFV)
- Scopingunterlagen
- Vorbereitung und Begleitung von Scopingterminen
- Planungsraumanalyse
- Erläuterungsberichte
- UVP-Bericht
- Landschaftspflegerischer Begleitplan
- Natura-2000-Verträglichkeitsprüfungen im Rahmen des PFV
- Faunistische Kartierungen
- Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
- Fachbeiträge zur Wasserrahmenrichtlinie
- Forstrechtliche Anträge
- Wasserrechtliche Anträge
- Verfahrensbetreuung vor und nach Einreichung der Antragsunterlagen für die Raum-verträglichkeitsprüfung (RVP) und für das Planfeststellungsverfahren (PFV).
Die genaue Leistungsbeschreibung ist in der Anlage B.1 zu finden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DEB34

DE122

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Elektronische Kataloge

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
HYSO
2

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das am 24.11.2024 von der Bundesnetzagentur genehmigte Wasserstoffkernnetz ist die Ba-sis zum Aufbau einer zukunftssicheren Wasserstoffversorgung in Deutschland. Als An-kerstruktur zentraler Verbindungsleitungen soll es deutschlandweit Industriestandorte, Spei-cher, Kraftwerke und Importkorridore an das Wasserstoffkernnetz anbinden und ist Aus-gangspunkt für einen flächendeckenden Netzausbau.
Im Zuge dessen ist der Bau einer neuen Wasserstoffleitung mit der Auslegung DN 1200 und bis zu 90 bar Betriebsdruck geplant, welche durch den Vorhabensträger GASCADE den Pro-jektnamen "HYSO" bekommen hat. Der Name dieser Wasserstofftransportleitung leitet sich aus den Begriffen Hydrogen und dem Zielpunkt "Schwedt an der Oder" ab. Im Kernnetz und in der Studie zur Trassenentwicklung ist der Durchmesser DN 800 benannt. Vorsorglich soll jedoch aufgrund potenziell höherer H2-Transportkapazitäten in DN 1200 geplant werden.
Im Rahmen des Programms "Flow - making hydrogen happen" soll ein durchgehender Transportkorridor für Wasserstoff von der Ostsee bis zu den Verbrauchsschwerpunkten in Südwestdeutschland geschaffen werden.
Der Abschnitt zwischen der Ostsee bis zum Netzknotenpunkt Radeland in Baruth/Mark süd-lich von Berlin, wird durch die Umstellung der Ferngasleitung OPAL von CH4 auf H2 reali-siert. Diese Umstellung ist mit den Antrags-ID KLU013-01 und KLU014-01 Teil des genehmig-ten Wasserstoff-Kernnetzes. Der Name OPAL-Nord wurde inzwischen geändert in "HYOS".
Um von der HYOS (ehemals OPAL-Nord) im Raum Uckermark aus in östlicher Richtung industrielle Bedarfe in Schwedt, insbesondere die PCK Raffinerie GmbH zu versorgen, ist der Bau der Wasserstoffleitung Schönermark - Schwedt (Antrags-ID KLN074-01) erforderlich. Die "HYSO" soll nordwestlich der Ortslage Schönermark (Brandenburg) an einer bestehen-den Station an die HYOS anbinden. Der geplante Trassenverlauf orientiert sich nach Osten und erfasst Flächen der Gemeinde Schwedt/Oder in Brandenburg. Ziel ist die Anbindung des Industrieparks Schwedt (PCK-Raffinerie) in Schwedt/Oder und einer dort geplanten H2-Erzeugungsanlage. Die PCK-Raffinerie plant sowohl die Einspeisung, als auch die Ausspei-sung von Wasserstoff.
Die neu zu errichtende Leitung soll ausgehend vom Startpunkt an der Fernleitung HYOS möglichst geradlinig in östlicher Richtung verlaufen und abschnittsweise in Parallellage zur bestehenden 380-kV-Höchstpannungsfreileitung Neuenhagen - Bertikow/Vierraden - Krajnik (PL) geführt werden.
Die Länge der geplanten Wasserstoffleitung HYSO beträgt nach derzeitiger Planung ca. 13 km.
Im Jahr 2025 wurde die Trasse entwickelt und mehrere Trassenvarianten wurden untersucht und abgeschichtet. Anhand einer Auswertung räumlicher Nutzungen, planungsrechtlicher Ausweisungen und örtlicher Begehungen wurde eine Vorzugstrasse ausgearbeitet.
Aufgrund der Leitungsführung durch nur ein Gemeindegebiet wird seitens der oberen Lan-desplanungsbehörde auf die Durchführung eines Verfahrens zur Raumverträglichkeitsprü-fung verzichtet.
Für das Leitungsprojekt HYSO ist ein Planfeststellungsverfahren nach den Vorgaben des § 43 EnWG durchzuführen.
Gemäß den Festlegungen zum Wasserstoffkernnetz ist die GASCADE Gastransport GmbH mit dem Bau und Betrieb der H2-Leitung von Schönermark nach Schwedt beauftragt.

Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Ingenieurleistungen und einer faunisti-schen Kartierung für die Erstellung von Unterlagen zur Durchführung eines Planfeststellungs-verfahrens nach den Vorgaben des § 43 EnWG.
Eine Raumverträglichkeitsprüfung ist für dieses Projekt nicht durchzuführen.
Die Projektinformationen zur Durchführung eines Scopingverfahrens zur Festlegung des Un-tersuchungsumfanges für die Planfeststellung (sogenannte Tischvorlage) liegt bereits vor.

Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren (PFV)
- Vorbereitung und Begleitung von Scopingterminen
- Projektsteuerung und Verfahrensbegleitung
- Erläuterungsbericht
- UVP-Bericht
- Landschaftspflegerischer Begleitplan
- Natura-2000-Verträglichkeitsprüfungen im Rahmen des PFV
- Faunistische Kartierungen
- Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
- Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie
- Forstrechtliche Anträge
- Wasserrechtliche Anträge
- Verfahrensbetreuung vor und nach Einreichung der Antragsunterlagen für das Plan-feststellungsverfahren (PFV).
Die genaue Leistungsbeschreibung ist in der Anlage B.2 zu finden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE40I

DE40A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Elektronische Kataloge