Verfahrensangaben

AquaDuctus Offshore-Ingenieurleistungen

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.07.2026
04.08.2026 12:00 Uhr
18.08.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

AquaDuctus Pipeline GmbH
DE 354 183 413
Kölnische Straße 108-112
34119
Kassel
Deutschland
DE731
vergabe@gascade.de
+49 561934-0

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
---
Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Gas oder Wärme

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

GASCADE Gastransport GmbH
DE 815 216 431
Kölnische Str. 108-112
34119
Kassel
Deutschland
DE731
vergabe@gascade.de
+49 561934-0
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
+49 22894990
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 22894990

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
76500000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Offshore-Ingenieurleistungen für die AquaDuctus Pipeline GmbH

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Um den zukünftigen Energiebedarf Europas zu decken, sind erhebliche Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur unerlässlich. Ein Kernelement dieser Initiative ist der Aufbau eines paneuropäischen Wasserstoff-Pipelinenetzes in der Nordsee, das die wichtigsten Wasserstoffproduzenten mit den wichtigsten Verbrauchern auf dem gesamten Kontinent verbinden soll.
Der Auftraggeber führt die Entwicklung von "AquaDuctus" der AquaDuctus Pipeline GmbH, einem Wasserstoffpipeline-Projekt mit einer Transportkapazität von 20 GWH2, durch. Das Projekt AquaDuctus besteht aus einem Offshore-Teil in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee einschließlich eines Empfangsterminals auf dem Festland.
Das Projekt AquaDuctus umfasst die Planung, den Bau und die Inbetriebnahme des "AquaDuctus-Projektabschnitts 1 (Offshore)" einschließlich einer Offshore Plattform innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone im Bereich SEN-1 (alternativ eine Unterwasserinfrastruktur), eine Küstenüberquerung und einen kurzen "Onshore-Abschnitt" zum Empfangsterminal, der den Molchschleusenbereich umfasst. Zusätzlich zu Abschnitt 1 gibt es eine mögliche Erbringung von Dienstleistungen von "AquaDuctus Projektabschnitt 2 (Offshore)", der die Sammelinfrastruktur am Ende der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone, die Offshore-Pipeline und alle zusätzlichen Ausrüstungen umfassen würde, die für den Anschluss an Abschnitt 1 im SEN-1-Gebiet erforderlich sind.
Vor diesem Hintergrund sollen mit diesem Vergabeverfahren Offshore-Ingenieurleistungen beauftragt werden. Die Leistungen umfassen beispielsweise die Überprüfung und Bewertung der vom Auftraggeber beauftragten Kontraktoren (EPC-I oder Planungsfirmen) erstellten Dokumente und diverse weitere Offshore-Beratungsleistungen und die Beratung und Bewertung von projektspezifischen Fragestellungen zum AquaDuctus-Projekt.

Es soll ein Rahmenvertrag (Rahmenvereinbarung) geschlossen werden. Die im Bedarfsfall erforderlichen Leistungen werden durch Einzelbeauftragungen (Abrufbestellungen) beauftragt. In diesen werden dann der konkrete Arbeitsumfang und der jeweilige Fertigstellungstermin festgelegt. Dieser Rahmenvertrag beinhaltet eine Option: Es soll zunächst der Projektabschnitt 1 ("AquaDuctus Section 1") beauftragt werden. Der Projektabschnitt 2 (Offshore) ("AquaDuctus Section 2 Offshore") ist im Rahmenvertrag als optionale Beschaffungsposition enthalten.
Die Höchstabnahmemenge beträgt für den Projektabschnitt 1:
- Anzahl der Stunden: Grade 7: 27.300 Stunden, Grade 6: 17.500 Stunden, Grade 2: 6.000 Stunden
- Anzahl Reisen mit Abrechnung nach Reisekostenpauschale: Grade 7: 270, Grade 6: 180, Grade 2: 1
- Anzahl Reisen mit Übernachtungspauschale: alle Grades 2.250
- Anzahl Offshore-Zulage: alle Grades 500
Die Höchstabnahmemenge beträgt für den optionalen Projektabschnitt 2:
- Anzahl der Stunden :Grade 7: 13.650 Stunden, Grade 6: 8.750 Stunden, Grade 2: 3.000 Stunden
- Anzahl Reisen mit Abrechnung nach Reisekostenpauschale: Grade 7: 135, Grade 6: 90, Grade 2: 1
- Anzahl Reisen mit Übernachtungspauschale: alle Grades 1.125
- Anzahl Offshore-Zulage: alle Grades 250

Zu Einzelheiten, insbesondere zu den Anforderungen an die Grades, wird auf die leistungsbezogenen Vergabeunterlagen (insbesondere Anlage B.2 (Scope of Services (OES))) verwiesen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
96

Der Projektabschnitt "AquaDuctus - Abschnitt 1" wird im Rahmen der bewilligten Förderung für den Zeitraum bis zum 31.12.2030 durchgeführt. Im Falle einer Verlängerung der Projektlaufzeit für AquaDuctus - Abschnitt 1 (wie z.B. der Bewilligungszeitraum bis 31.12.2030) oder für die Durchführung des optionalen AquaDuctus - Abschnittes 2 ist der Auftraggeber berechtigt, mit einer Mitteilung in Textform bis zum 30.09. des Vorjahres die Verlängerung des Vertrages, um jeweils ein weiteres Jahr vorzunehmen. Der Vertrag kann maximal auf acht (8) Jahre verlängert werden.

3
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzlich zu Offshore-Ingenieurleistungen betreffend den Projektabschnitt 1, können Offshore-Ingenieurleistungen für den Projektabschnitt 2 (Offshore) optional beauftragt werden. Dieser beinhaltet insbesondere die Sammelinfrastruktur am Ende der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone, die Offshore-Pipeline sowie alle für den Anschluss an Abschnitt 1 im SEN 1 Gebiet erforderlichen zusätzlichen Ausrüstungen. Zu Einzelheiten wird auf die leistungsbezogenen Vergabeunterlagen (insbesondere Anlage B.5 (Rahmenvertrag Offshore-Ingenieurleistungen)) verwiesen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges

Siehe HSE-Richtlinie Kontraktoren (Anlage B.5.2)

Sonstiges, bspw. Bindung/Einhaltung von Tarifverträgen, Berücksichtigung von Werkstätten aus dem Justizvollzug (sog. Knastläden)

Siehe Rahmenvertrag Offshore-Ingenieurleistungen (Anlage B.5)

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angabe zur Energieeffizienz

Dienstleistungen
Energieeffizienzrichtlinie: Besondere Arbeiten und Dienstleistungen, die nicht unter die umweltorientierte Auftragsvergabe (Green Public Procurement, GPP) fallen
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

---
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXVHYH0YTKCH75US

Einlegung von Rechtsbehelfen

Angaben zu § 160 GWB:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen, der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Angaben zur Bereitstellung der Vergabeunterlagen:
Die verfahrensbezogenen Vergabeunterlagen (Anlage A.) und die leistungsbezogenen Anlagen B.6 (AquaDuctus Verpflichtungserklärung DSGVO) und B.8 (Eigenerklärungen zur Einhaltung des Tariftreueversprechens) sind auf dem Vergabeportal veröffentlicht.
Eine Ausnahme gilt für die Anlagen B.1 bis B.5 und Anlage B.7 (siehe Anlagenverzeichnis des Verfahrensbriefs Nr. 1). Diese sind Bestandteil der Vergabeunterlagen und enthalten besonders vertrauliche und sensible Informationen. Daher bittet die Vergabestelle die Bewerber, eine Vertraulichkeitserklärung (Anlage A.4) einzureichen (siehe § 5 Abs. 3 Satz 2 SektVO). Diese kann über die Nachrichtenfunktion von DTVP übermittelt werden. Nach Eingang der Vertraulichkeitserklärung werden dem Bewerber die besonders vertraulichen Vergabeunterlagen zeitnah über die Nachrichtenfunktion von DTVP zur Verfügung gestellt werden.

Angaben zu Bewerberbeschränkung:
Es werden maximal vier (4) geeignete Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Die übrigen Bewerber werden für das weitere Vergabeverfahren nicht mehr berücksichtigt und zeitnah informiert.
Diese vier (4) Bewerber werden anhand der in den verfahrensbezogenen Vergabeunterlagen (Anlage A.2 (Wertungsmatrix (Eignung)) genannten Auswahlkriterien ermittelt.
Die Auswahl unter den geeigneten Bewerbern erfolgt auf Grundlage der Referenzen gemäß den Anforderungen aus den verfahrensbezogenen Vergabeunterlagen (Anlage A.1 (Vordrucke und Nachweise (Eignung)) und dem Verfahrensbrief Nr.1 (dort Ziffer 14.3)). Dabei dürfen mehrere Referenzen von demselben Auftraggeber stammen.
Erfüllen mehr als vier (4) Bewerber gleichermaßen die Anforderungen an die Eignung und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den veröffentlichten Auswahlkriterien aufgrund Punktgleichheit zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

siehe Vergabeunterlagen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch
Englisch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 51 SektVO nachzufordern. Die nachgeforderten Unterlagen sind von dem betroffenen Bewerber/Bieter innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Siehe Vergabeunterlagen

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

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Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

PL1: Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie), sofern der Bewerber in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.

Für den Fall der Nichteintragung:
Die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bewerber: Oder vergleichbar). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen ausweisen.
Der Nachweis kann in (nicht beglaubigter) Fotokopie/Ablichtung (PDF) vorgelegt werden, muss jedoch eindeutig lesbar sein. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Auftragsbekanntmachung nicht älter als zwölf (12) Monate sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

TL1: Darstellung der Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Angaben über die Ausführung einschlägiger und vergleichbarer Leistungen (Referenzen) in den letzten maximal fünfzehn (15) Jahren seit Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung.

Als vergleichbar gilt eine Referenz insbesondere dann, wenn es sich um Dienstleistungen handelt, die aufgrund von Größe und Komplexität Rückschlüsse auf die Eignung des Bewerbers zulassen.
Die Referenz muss mindestens folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Der Anbieter hat bereits PMC- oder OE-Unterstützung für ein Offshore-Projekt für eine Erdgasleitungs- oder ein Kabelprojekt durchgeführt.
- Minimum 3.000 Stunden oder Auftragsvolumen i.H.v. EUR 600.000 (netto).
- Mindestens drei (3) der nachfolgend aufgeführten Ingenieurbereiche/Fähigkeiten (Offshore) müssen von der Referenz erfasst sein:
o Projektmanagement (Gas-/Öl oder Kabelprojekt)
o QM bezüglich Risikobewertung (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
o HSE (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
o Genehmigungen (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
o Kampfmittelräumung, Archäologie, Ökologie (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
o Engineering (Gasprojekt)
o Material Auslegung und Qualifizierung QA/QC (Gasprojekt)
o Baggerarbeiten (Gasprojekt)
o Rohrverlegung (Gasprojekt)
o Koordination Dritter (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
o Vermessung, Geo Data Management (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
o Plattform-Engineering (Gasprojekt)

Die Referenz muss zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Angaben enthalten:
1. Referenztitel
2. Auftraggeber
(Sollte der Auftraggeber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Forschung, Industrie, andere Sektoren) und eine Bestätigung, dass die Referenz mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.)
3. Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummer)
(Sollte der Ansprechpartner aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Forschung, Industrie, andere Sektoren) und eine Bestätigung, dass die Referenz mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.)
4. Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung
5. Angabe zur Durchführung einer PMC- oder OE-Unterstützung für ein Offshore Erdgasleitungs- oder Kabelprojekt
6. Angabe Stunden oder Auftragsvolumen in EUR (netto)
7. Angabe zu erfassten Ingenieurbereichen/Fähigkeiten (Offshore)
8. Ausführungszeitraum

Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Es sind mindestens zwei (2) besonders einschlägige (vergleichbare) Referenzen einzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

WL: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren

Sofern ein Unternehmen erst innerhalb der letzten drei Jahre gegründet wurde und daher noch keine drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aufweist, legt es für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung für die Zukunft unter Angabe der erwarteten Jahresumsätze vor.

Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Der Gesamtumsatz muss in EUR (netto) für jedes der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils mindestens EUR 10.000.000,00 (netto) betragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

TL2: Eigenerklärung der durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung der durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei (3) Jahren und Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei (3) Jahren bezogen auf folgende Leistungsbereiche:
o Technische Fachkräfte, die über Kenntnis der Genehmigungsplanung und Koordinierung mit deutschen Behörden verfügen, um die Abnahme durch deutsche autorisierte Stellen sicherzustellen.
o Technische Fachkräfte, die die Genehmigungsplanung und Koordinierung mit deutschen Behörden in fließender deutscher Sprache erbringen können.
o Technische Fachkräfte, die die Dienstleistungen fließend in englischer Sprache erbringen können.

Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Die durchschnittliche jährliche Anzahl der Beschäftigen muss in den letzten drei (3) Jahren mindestens zwanzig (20) Personen betragen haben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Informationssicherheit

TL3: Eigenerklärung zur Sicherstellung von Informationssicherheit (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Die Eigenerklärung ist als zusammenfassende Eigenerklärung in Textform vorzulegen. Gesonderte Einzelnachweise sind nicht erforderlich; vorhandene Zertifikate oder sonstige einschlägige Nachweise können ergänzend beigefügt werden, ersetzen die Eigenerklärung jedoch nicht. Der Bewerber hat nachvollziehbar darzustellen, in welcher Weise die nachfolgenden Mindestanforderungen im Hinblick auf die für die Auftragsdurchführung eingesetzten Organisationseinheiten, Beschäftigten, IT-Systeme, Prozesse und Räumlichkeiten erfüllt werden. Jede Anforderung ist, soweit anwendbar, einzeln zu adressieren; nicht anwendbare Anforderungen sind kenntlich zu machen und kurz zu begründen. Eine abstrahierte oder zusammengefasste Darstellung ist zulässig.
- Physische Sicherheit:
Es muss ein Verfahren etabliert sein, welches die Betreuung von Besuchern regelt, um unberechtigten Zugang zu Gebäuden/Informationen/Systemen zu verhindern. Räume mit zentralem IT-Equipment müssen gegen unbefugten Zutritt und physikalische Eingriffe geschützt sein. Der Zutritt zu den Rechenzentren- bzw. Serverräumen muss auf einen autorisierten Personenkreis beschränkt sein.
- Informationssicherheitsprozesse:
Alle Mitarbeiter müssen mit den Prozessen und ggf. bestehenden Richtlinien zur Informationssicherheit des Auftragnehmers hinreichend vertraut sein. Es muss sichergestellt werden, dass kommunizierte Informationssicherheitsanforderungen der AquaDuctus Pipeline GmbH allen relevanten Mitarbeitern bekannt gemacht und eingehalten werden. Prozesse zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle müssen definiert und etabliert sein.
- Betriebsprozesse:
Werden Betriebs- und Geschäftsprozesse durch den Bewerber an ein anderes Unternehmen ausgelagert, muss der Bewerber regelmäßig prüfen, dass diese dritte Partei die definierten Sicherheitsanforderungen des Bewerbers einhält.
- Systemhärtung und Zugriffsschutz:
Eine Sicherheitshärtung für eingesetzte Systeme muss stattfinden (u.a. Installation nach Minimalprinzip, Zugriff auf administrative Schnittstellen nur für Administratoren, Deaktivierung nicht benötigter Ports, Ändern von Initial- und Standardpasswörtern). Kennwortrichtlinien müssen in Kraft sein, die die Komplexität, ggf. die Änderungsintervalle und das Zurücksetzen von Kennwörtern vorgeben. Eine sichere Verwaltung von Zugangsdaten muss umgesetzt werden, sodass kein unberechtigter Zugriff auf diese erfolgen kann.
- Antivirus, Patch- und Schwachstellenmanagement:
Eine Antiviren-Software muss auf den Systemen vorhanden sein und automatisiert aktualisiert werden, sodass bei Abweichungen oder bei Verdachtsfällen alarmiert wird. Ein ausbleibender Einsatz kann nur aufgrund einer begründbaren technischen Inkompatibilität akzeptiert werden. Systeme bzw. Softwarekomponenten müssen regelmäßig und möglichst zeitnah aktualisiert werden (Patch Management). Die eingesetzten Produkte und Systeme müssen einer kontinuierlichen Prüfung auf Schwachstellen und einer Behebung dieser unterzogen werden (Vulnerability Management). Prozesse für eine zügige Behebung von Fehlern und/oder Sicherheitslücken müssen implementiert sein (z.B. Bug-fix, Emergency Change Prozesse).
- Kommunikationssicherheit:
Ein definiertes Sicherheitskonzept inkl. technischer Schutzmaßnahmen für die Netzwerksicherheit müssen vorhanden sein (Netzwerksegmentierung, Schutz erreichbarer Schnittstellen, Einsatz von Verschlüsselung, Firewallsysteme). Es muss sichergestellt sein, dass aus dem Internet erreichbare administrative Zugänge zu IT-Systemen oder XaaS-Diensten angemessen abgesichert werden (min. sichere Authentifizierung mit Multi-Faktor Authentifizierung). Vertrauliche Authentisierungsmerkmale und -daten müssen bei der Übertragung durch Kommunikations- und Verschlüsselungsmethoden geschützt werden, die nach dem aktuellen Stand der Technik als sicher gelten. Alle Verbindungen zwischen der AquaDuctus Pipeline GmbH und dem Dienstleister müssen mindestens transportverschlüsselt erfolgen. Vorgaben der AquaDuctus Pipeline GmbH für zusätzliche Inhaltsverschlüsselung für die Übertragung von vertraulichen Informationen müssen umgesetzt werden.
- Datensicherheit und operationelle Sicherheit:
Es muss sichergestellt sein, dass mittels eines Zugriffskontrollkonzepts inkl. technischem Enforcement nur autorisierte Personen Zugriff auf AquaDuctus-Daten erhalten. Es muss sichergestellt werden, dass AquaDuctus-Daten von anderen Kundendaten getrennt werden. Daten oder die diese speichernden Datenträger oder Sicherungsmedien müssen verschlüsselt und angemessen vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein, wenn sie die Räumlichkeiten oder das Rechenzentrum verlassen. Es müssen Regelungen zur sicheren Löschung der Kundendaten existieren. Regelungen zur Entsorgung und Zerstörung von Datenträgern müssen etabliert sein, um eine Wiederherstellung von Informationswerten der AquaDuctus Pipeline GmbH durch unberechtigte Dritte zu verhindern. Diese müssen sich an etablierten Standards wie dem BSI-Baustein "CON.6" in aktueller Fassung orientieren. Es muss sichergestellt werden, dass die AquaDuctus Pipeline GmbH unverzüglich informiert wird, wenn es zu Datenpannen oder zum Abfluss jeglicher AquaDuctus-Informationen kommen sollte.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Anzahl der Referenzen - Umsetzung der Wertung gemäß Anlage A.2 Wertungsmatrix (Eignung).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
600,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Anzahl der verschiedenen Ingenieurbereiche/Fähigkeiten in den Referenzen - Umsetzung der Wertung gemäß Anlage A.2 Wertungsmatrix (Eignung).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
400,00

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Siehe Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung