Verfahrensangaben

Beschaffung einer KI-Plattform

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
29.06.2026
14.07.2026 11:00 Uhr
24.07.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)
Amtsgericht Hamburg, HRA 93261
Besenbinderhof 31
20097
Hamburg
Deutschland
DE600
de-vergabeverfahren@kpmg-law.com
+4940248460

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Hamburg bei der Finanzbehörde
Für die Vergabekammer existiert keine nationale Identifikationsnummer.
Adolphsplatz 3-5
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
+4940428231690
vergabekammer@fb.hamburg.de
+4940428231690

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Hamburg bei der Finanzbehörde
Für die Vergabekammer existiert keine nationale Identifikationsnummer.
Adolphsplatz 3-5
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
+4940428231690
vergabekammer@fb.hamburg.de
+4940428231690

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72212000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (im Folgenden: "IFB Hamburg") ist eine
rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Trägerin der IFB ist die Freie und Hansestadt
Hamburg, deren zentrales Förderinstitut die IFB ist. Die IFB unterstützt den Senat bei der
Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Dabei führt sie im staatlichen Auftrag, auf dem Gebiet der
Freien und Hansestadt Hamburg, Fördermaßnahmen, insbesondere Finanzierungen im Einklang mit den Beihilfevorschriften der Europäischen Union und unter Beachtung des
gemeinschaftsrechtlichen Diskriminierungsverbotes im eigenen Namen in verschiedenen Bereichen durch (u. a. Wohnraumförderung, insbes. sozialer Wohnraum,
Innovationsförderung etc.).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die IFB Hamburg möchte mit der Einführung einer KI-Plattform auf Basis von Large Language
Models (LLM) die Potenziale dieser innovativen Technologie nutzen und Geschäftsprozesse
damit unterstützend effizienter gestalten. In der Vergangenheit wurden bereits einige Use
Cases in den vielfältigen Tätigkeitsbereichen identifiziert, womit sowohl ein Interesse als auch
ein großer Nutzen festgestellt wurde. Das Ziel ist, allen knapp 390 Mitarbeitenden der IFB
Hamburg den Zugriff auf die Plattform zu gewähren.

Für das Hosting darf als Alternative zum Selbst-Hosting durch den Auftragnehmer auch ein
Unterauftrag geschlossen werden. Dieser muss alle sich aus der Auftragsbekanntmachung
und den Vertragsbedingungen ergebenden Anforderungen erfüllen. Der Auftragnehmer ist
verpflichtet, die Rechte und Anforderungen der IFB Hamburg im Unterauftragsverhältnis
durchzusetzen. Der Unterauftragnehmer hat der IFB Hamburg alle relevanten Informationen
und geltenden Anforderungsdokumente zur Verfügung zu stellen.

Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen, insbesondere dem Dokument 17_Leistungsbeschreibung_KI_LAW_IFBHH zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt

Die Vertragslaufzeit beträgt 2 Jahre mit einseitiger Option der zweimaligen Vertragsverlängerung um jeweils ein Jahr für den Auftraggeber.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Besenbinderhof 31
20097
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXU5YYDYT22LP4UG

Einlegung von Rechtsbehelfen

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten darüber hinaus insbesondere die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

-

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber führt nach pflichtgemäßem Ermessen eine allgemeine Aufklärungs- und Nachforderungsrunde gemäß § 56 VgV durch.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Formblatt 09_Erklaerung_zur_Eignung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Das Formblatt " 09_Erklaerung_zur_Eignung" betrifft neben dem Bereich "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" weitere Eignungskriterien. Systembedingt sind jedoch keine weiteren Bereiche auswählbar.

Weitere Bereiche sind:

- Eintragung in das Handelsregister
- Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
- Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Allgemeiner Jahresumsatz
- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister - Der Bewerber hat einen aktuellen Auszug (Kopie) aus dem Handels- bzw. Berufsregister oder einen vergleichbaren Nachweis der Existenz des Unternehmens vorzulegen. Als im Handels- und Berufsregister nicht eingetragener bzw. ausländischer Bewerber ist es gestattet, vergleichbare, gleichwertige Nachweise vorzulegen; die Gleichwertigkeit ist gleichzeitig mit der Vorlage nachzuweisen.

Die Vorlage eines Nachweis ist eine Mindestanforderung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestlohn nach §§ 3, 5 HmbVgG - Der Bewerber hat eine Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestlohn nach §§ 3, 5 HmbVgG vorzulegen.

Das Vorlage der Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestlohn nach §§ 3, 5 HmbVgG ist eine Mindestanforderung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Nachweis über ein zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISO/IEC 27001 oder BSI IT-Grundschutz oder vergleichbar) - Der Bewerber hat einen Nachweis über ein zeritifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) gemäß ISO/IEC 27001 oder BSI IT-Grundschutz oder einem vergleichbaren Standard vorzulegen.

Die Vorlage eines Nachweis ist eine Mindestanforderung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Gesamtumsatz - Der Bewerber hat in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils einen Gesamtumsatz von mindestens EUR 200.000 erzielt.

Der Gesamtumsatz in der vorstehenden Höhe ist eine Mindestanforderung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung - Der Bewerber weist dem Auftraggeber nach, dass er über eine bestehende oder abzuschließende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare Versicherung aus einem Mitgliedsstaat der EU mit einer Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall in Höhe von EUR 1.000.000 verfügt.

Der Bewerber muss diesen Versicherungsschutz bis zum Ende des Vertragsverhältnisses aufrechterhalten, mindestens aber bis zur Verjährung der Mängelansprüche.

Der Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (hilfsweise: Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird) ist eine Mindestanforderung. Die Vorlage einer Kopie ist ausreichend.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Unternehmensreferenzen - Mit dem Teilnahmeantrag muss der Bewerber mindestens zwei (2) Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einreichen, die hinsichtlich Auftraggeber, Leistungsinhalt und Leistungsumfang mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Dabei müssen die Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre erbracht worden sein. Um die Vergleichbarkeit der Referenzen prüfen und ggf. bewerten zu können, sind für jede Referenz Angaben zu folgenden Referenzinhalten erforderlich:

- Auftraggeber (Firma (soweit möglich), Branche, Ansprechpartner (soweit möglich))
- Leistungsgegenstand (Leistungsbestandteile, Leistungsinhalte)
- Beschreibung der regulatorischen Standards (soweit zutreffend)
- Zeitraum der Leistungserbringung
- Auftragsvolumen des Referenzauftrags

Die Vorlage von zwei (2) mindestens ausreichend vergleichbaren Referenzen ist eine Mindestanforderung.

Um eine Überprüfbarkeit der Referenz zu gewährleisten, muss der Bewerber auf Anfrage des Auftraggebers vor der Aufforderung zur Angebotsabgabe in der Lage sein, Informationen zur Firma und zu einem Ansprechpartner beim Auftraggeber inkl. Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen.

Wertung der Referenzen:
Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß die vom Bewerber eingereichten Referenzen mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Die Bewertung der vom Bewerber eingereichten Referenzen durch den Auftraggeber erfolgt unter Ausübung seines Beurteilungsspielraums im Rahmen einer Gesamtbetrachtung. Dabei sind sämtliche vom Bewerber vorzunehmenden Angaben (siehe oben bzw. siehe Formblatt) von Bedeutung.

Für die Bewertung wendet der Auftraggeber folgendes Punktesystem pro eingereichter Referenz an:

Die vom Bewerber eingereichte Referenz ist mit den zu vergebenden Leistungen
- sehr gut (4 BP)
- gut (3 BP)
- befriedigend (2 BP)
- ausreichend (1 BP)
vergleichbar.

Für die Gesamtbewertung der Unternehmensreferenzen wird das arithmetische Mittel gebildet, das heißt sämtliche Bewertungspunkte addiert und durch die Anzahl der eingereichten Referenzen geteilt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

-

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung