Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden.
Die Vergabestelle akzeptiert folgende Arten der Angebotsabgabe:
- Elektronisch in Textform
Die Übermittlung der Angebote in elektronischer Form erfolgt fristgerecht über den Vergabemarktplatz DTVP (Deutsches Vergabeportal).
URL: http://www.dtvp.de/Center/
Zur Wahrung der Textform gemäß § 126 b BGB bei Angebotsabgabe müssen die Bieter nachfolgende Angaben machen:
- Bei natürlichen Personen ist der vollständige Name zu nennen (§12 BGB).
- Bei juristischen Personen und Handelsgesellschaften (§ 17 BGB) ist der Firmenname zu nennen und die Rechtsform. Darüber hinaus ist der vollständige Name des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu nennen, der/die für die Firma das Angebot abgibt. Das Einfügen eines Firmenlogos reicht nicht aus.
- Bei Bietergemeinschaften sind für jeden einzelnen Bieter die vorstehenden
Angaben zu machen.
Zu beachten ist, dass die Textform des § 126 b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Teilnahmeanträge/ Angebote verschlüsselt übermittelt werden. Eine E-Mail genügt nicht.
Bei fehlerhaften / unvollständigen Angaben, welche die Textform gem. § 126 b BGB verletzen, werden die Angebote ausgeschlossen.
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Wir weisen darauf hin, dass bei etwaigen parallelen Teilnahmeanträgen bzw. Angeboten von verbundenen Unternehmen auf die Einhaltung der Grundsätze des Geheimwettbewerbs zu achten ist; spätestens auf Nachfrage durch die Vergabestelle ist nachzuweisen, dass eine strikte Trennung in personeller, organisatorischer und struktureller Hinsicht bei der Erstellung der Teilnahmeantrags- und Angebotsunterlagen gewährleistet gewesen ist (vgl. z.B. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.04.2011 VII-Verg 4/11; VK Münster, Beschluss vom 22.04.2015 - VK 1-12/15).
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Hinweis: Wird eines der geforderten Formblätter nicht form- bzw. fristgerecht eingereicht, kann dies zum Ausschluss des Angebotes führen.
Fehlende oder unvollständige Dokumente können durch die Vergabestelle nachgefordert werden; die Bewerber können sich aber nicht darauf verlassen, dass eine Nachforderung erfolgt.
Am Ende fehlende Nachweise führen zum Ausschluss.
Die einzureichenden Unterlagen werden automatisch an den dafür vorgesehenen Stellen bekanntgegeben.
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Unter Beachtung der allgemeinen Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz hat der Auftraggeber folgende Eignungs- und Zuschlagskriterien festgelegt:
I. Eignungskriterien
1.7 Formblatt Zertifizierungen
BSI C5 2025, ISO/IEC 27001, ISO/IEC 27018, EN 50600, ISO 9001:2015, ISO
14001 und/oder ISO 50001 oder gleichwertig
Sollte aktuell keine Zertifizierung vorliegen und Sie befinden sich in einem
laufenden Zertifizierungsprozess, so ist eine Stellungnahme der Zertifizie-
rungsstelle einzureichen über den Zertifizierungsstand und dem geplanten
Zertifikatserhalt.
Die Zertifikate sind spätestens im Auftragsfall (geplant 09/2026) vorzulegen.
Spätere Zertifikatsausstellungen führen zum Ausschluss.
1.9 Referenzen
Wir erwarten mindestens 3 Referenzprojekte zu den von uns ausgeschrie-
benen Leistungen. Davon muss mindestens eines der referenzierten Pro-
jekte
- in einem vergleichbar großen Unternehmen durchgeführt worden
sein (Angabe der Unternehmensgröße, MA-Zahl, Lizenzumfang etc.)
- ein öffentlicher Auftraggeber gewesen sein
Die o. g. Anforderungen können auch zusammen in einer Referenz nachge-
wiesen werden.
Eine weitere Anforderung ist, dass alle eingereichten Referenzen nicht älter
als 5 Jahre sind.
II. Leistungskriterien
Preis : 100%
Beim Preis geht die Summe der gewichteten Einzelpreise als Preis in die Wertung ein.