Bauleistung - TU-Museumspavillon:Stahl- und Metallbauarbeiten, Textilfassade
Die Ausschreibung umfasst hauptsächlich die Herstellung, die Lieferung und die Montage nachfolgender Arbeiten. Alle aufgeführten Normen, Vorschriften, Gesetze gelten wenn nicht anders in den Texten vermerkt in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung.Die Leistungen umfassen im Wesentlichen Arbeiten nach:
- ATV DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art- ATV DIN 18335 Stahlbauarbeiten- ATV DIN 18360 Metallbauarbeiten- ATV DIN 18364 Korrosionsschutzarbeiten an Stahlbauteilen- ATV DIN 18331 Betonarbeiten
Textilfassade: Der quaderförmige Pavilion aus Holzwird ab OG1 von einer Textilfassade ausPTFE-beschichtetem Glasfasergewebe umhüllt, die der Außenwirkung des Museums und demSonnenschutz dient. Das Fassaden-System besteht aus Aluminium-Strangpressprofilen, in die das Textilmittels integrierter Tuchhalterung gespannt wird. Als Unterkonstruktion dienen Hohlprofile aus Stahl, die mittels Konsolen und ca. 60-100 cm Abstand an den Außenwänden befestigt sind. An den Stirnseiten des Gebäudes gibt es im Bereich der Notausgänge Aussparungen der Textilebene.Außentreppe: An den Stirnseiten des Pavillons werden zwei außenliegenden Treppenanlagen aus Stahl erstellt. AT1 führt zweiläufig ins OG 2, AT2vierläufig auf das Flachdach. Die Treppen haben je zwei Stahlstützen und Podeste, die auf Höhe der Ausgänge an das Gebäude anschließen. Die Stufen undPodeste sind aus feuerverzinkten Gitterrostböden. Als Absturzsicherung sind Geländerfelder aus Flachstahl vorgesehen, die seitlich an die Wangen aus U-Profilen montiert werden. Die Handläufe aus Stahl-Rundrohr werden mittels Halterungen mit den Geländer-Rahmen verschraubt. Alle Stahlbauteile sind feuerverzinkt und farbig pulverbeschichtet. Ebenfalls zu beachten sind: DIN 18065DIN 18040-1
Wartungsstege: Im Zwischeraum von Holz und Textilfassade befinden sich vor den Pfosten-Riegel Fassaden im OG 2 Wartungsstege mit einer mittleren Breite von ca. 50 cm. Die feuerverzinkten Gitterrostböden liegen auf Stahlrahmenprofilen auf, die mittels Konsolen an den Außenwänden montiert werden. Die Absturzsicherung bildenGeländer-/Mittelholme aus Rundrohr. Ebenfalls zu beachten sind:DIN 4426DGUV 208-016
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Wir weisen darauf hin, dass interessierte Unternehmen im Falle von Bewerber*innenfragen und/oder notwendigen Änderungen an den Vergabeunterlagen nur informiert werden können, wenn sie sich freiwillig unter Angabe einer E-Mailadresse über die Vergabeplattform registrieren. Nicht registrierte Bewerber*innen sind selber dafür verantwortlich, auf der Vergabeplattform regelmäßig zu prüfen, ob neue Nachrichten vorliegen.Wir weisen zudem ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich als Bieter*in mit der Registrierung auf der Vergabeplattform gegenüber der Auftraggeberin verpflichten, Ihr Nachrichtenpostfach für den Empfang rechtserheblicher Erklärungen in dem hier betroffenen Vergabeverfahren zu nutzen. (Etwaige abweichende Mitteilungen/ Informationen des Portalbetreibers diesbezüglich sind unerheblich.)
Das Angebot einschließlich der Anlagen sowie jeglicher Schriftverkehr mit dem Auftraggeber sind in deutscher Sprache abzufassen.
Nachgefordert werden nur Unterlagen, die die Eignung betreffen.
zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 GWB
fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB
ABau V 126EU F - Eignungsleihe wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (EK) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bitte reichen Sie dieses Dokument falls zutreffend ausgefüllt mit dem Angebot ein.
ABau V 236EU F - Verpflichtungserklärung (EK) - falls zutreffend (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Bitte reichen Sie dieses Dokument falls zutreffend ausgefüllt mit dem Angebot ein.
siehe Vergabeunterlagen