Verfahrensangaben

Bau einer Kinderklinik - TGA-Planungsleistungen

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
03.09.2026
17.09.2026 10:00 Uhr
29.09.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH
DE294700284
Osterfelder Str. 157
46242
Bottrop
Deutschland
DEA31
kontakt.bottrop@knappschaft-kliniken.de
02041150
02041152002

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
+49 2289499-0
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
+49 2289499-0
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71321000-4
71320000-7
71321200-6
71321300-7
71323100-9
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

TGA-Planungsleistungen, Anlagengruppen 1-8, Leistungsphasen 1-8, § 55 HOAI (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation) für den Neubau und Umbau eines Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.

Die Beauftragung der benötigten Planungsleistungen erfolgt gemäß HOAI.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Maßnahme ist der Neubau und Umbau zu einem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Marienhospital Bottrop. Ziel ist die räumliche und funktionale Bündelung der pädiatrischen, neonatologischen und geburtshilflichen Versorgung sowie der zugehörigen ambulanten und stationären Bereiche.

Der Neubau umfasst die Kinder-Notfallambulanz mit Schockraum und Eingriffsräumen, die Kinder-Tagesklinik, die interdisziplinären Untersuchungs- und Behandlungsbereiche mit Nephrologie, Neuropädiatrie, Gastroenterologie und Urologie, die Kinderintensiv- und IMC-Versorgung, die Wöchnerinnenstation, die allgemeinpädiatrische Bettenstation einschließlich Isolationsbereiche sowie den Kreißsaal. Die geburtshilflichen Bereiche mit Kreißsaal und Wöchnerinnenstation sowie die neonatologische bzw. pädiatrische Intensivversorgung sind räumlich und funktional eng miteinander verbunden.

Das dreigeschossige Gebäude soll rund 50 Patientenzimmer mit insgesamt 79 Betten umfassen. Das Zentrum soll auf den Erfahrungen der Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Kinderklinik aufbauen.

Die technische Gebäudeausrüstung ist auf die besonderen Anforderungen eines Krankenhausneubaus sowie der unterschiedlichen medizinischen Nutzungen /Versorgung auszulegen. Dieses umfasst insbesondere die Sanitär- und Medienversorgung, Wärme- und Kälteversorgung, Raumlufttechnik, Starkstrom- und Sicherheitsstromversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, Fördertechnik sowie die Gebäudeautomation.

Für die medizinisch auszustattenden Bereiche, insbesondere Kreißsaal, Kinderintensiv- und IMC-Bereich, Kinder-Notfallambulanz, Eingriffs- und Untersuchungsräume sowie Isolationsbereiche, sind die jeweiligen nutzungsspezifischen Anforderungen an Versorgungssicherheit, Raumlufttechnik, Elektroversorgung, Sicherheitsstromversorgung, medizinische Versorgungssysteme sowie Kommunikations- und Sicherheitstechnik zu berücksichtigen.

Die zentralen technischen Anlagen werden im Untergeschoss sowie in den Technikzentralen des obersten Geschosses angeordnet. Hier sind unter anderem die erforderlichen Lüftungsanlagen, Elektroversorgungsanlagen und technischen Steuerungs- und Automationssysteme unterzubringen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist die technische Anbindung des Neubaus an die bestehende Infrastruktur des Bestandsgebäudes des Marienhospitals. Die vorhandenen Versorgungskapazitäten, Übergabepunkte der technischen Anlagen und Zentralen sind zu berücksichtigen sowie hinsichtlich der für den Neubau erforderlichen Leistungen zu prüfen. Erforderliche Anpassungen, Erweiterungen und Neuanschlüsse sind Bestandteil der Planung. Dies betrifft insbesondere die Strom- und Sicherheitsstromversorgung, Wärme- und Kälteversorgung, Wasser- und Abwasserversorgung, Lüftung, medizinische Versorgungssysteme sowie Kommunikations-, Sicherheits- und Gebäudeautomationstechnik.

Die Planung und spätere Umsetzung erfolgen unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebes. Die Versorgungssicherheit der bestehenden medizinischen Bereiche ist während sämtlicher Umschluss-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen sicherzustellen. Erforderliche Provisorien, Bauzustände, Umschaltungen und betriebliche Abstimmungen sind bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen.

Die technischen Anlagen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Klimaanpassung zu planen. Die Planung ist mit der Objektplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutzplanung, Medizintechnik sowie den weiteren beteiligten Fachplanungen und den betrieblichen Anforderungen des Marienhospitals abzustimmen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung ist als Bestandteil der Vergabeunterlagen (Datei Projektbeschreibung) beigefügt.

Grundflächen und Rauminhalte der geplanten Maßnahme nach DIN 277:

Brutto-Grundfläche (BGF): 8.193,09 (m2)

Konstruktionsfläche (KGF): 723,40 (m2)

Netto-Raumfläche (NRF): 7.469,69 (m2)

Nutzungsfläche (NUF): 5.087,07 (m2)

Technikfläche (TF): 258,03 (m2)

Verkehrsfläche (VF): 2.124,59 (m2)

Brutto-Rauminhalt (BRI): 29.818,02 (m3)

Nutzungseinheiten (NE): 79 Betten

Die Vergabe der Bauleistungen wird in Einzelvergaben öffentlich ausgeschrieben.

Kostenrahmen des Bauvorhabens - Kosten nach DIN 276:

300 Bauwerk-Baukonstruktionen: rd. 12.778.000 EUR netto

400 Bauwerk-Technische Anlagen: rd. 9.900.000 EUR netto

Aufteilung KG 400 nach Anlagengruppen:
Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 410 866.372,44 EUR

Wärmeversorgungsanlagen 420 1.278.271,43 EUR

Raumlufttechnische Anlagen 430 1.947.558,32 EUR

Starkstromanlagen 440 2.959.689,08 EUR
Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen 450 1.157.924,37 EUR

Förderanlagen 460 385.915,97 EUR

Nutzungsspezifische / verfahrenstechnische Anlagen 470 617.424,96 EUR

Gebäude- und Anlagenautomation 480 724.956,09 EUR

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.12.2026
31.05.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Josef-Albers-Str. 70
46236
Bottrop
Deutschland
DEA31

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6RDYYZPMAYS

Einlegung von Rechtsbehelfen

Rügepflicht
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 GWB).
Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Alle Anfragen sind über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform DTVP zu stellen.

Die Angebote sind elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) abzugeben.
Bei der elektronischen Abgabe ist es wichtig, dass das Angebot nicht über die Funktion "Kommunikation" eingereicht wird. Vielmehr ist für die Abgabe die Funktion "Angebot" zu verwenden.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.

Bereits abgegebene, jedoch fehlerhafte oder unvollständige Angaben, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind grundsätzlich von der Nachforderung ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Quelle der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 1

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
334,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 2

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
333,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 3

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
333,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Das nach §§ 17, 74 VgV geführte Verfahren besteht aus einem Teilnahmewettbewerb und der sich daran anschließenden Auswahl von 3 Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die zur Abgabe eines Erstangebotes und Erstellung eines objektbezogenen Konzeptes zur Umsetzung des Planungsvorhabens aufgefordert werden. Sofern mehr als 3 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern / Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 3 Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung