Verfahrensangaben

H2-Forst - Planung einer Wasserstofftankinfrastruktur - Los C - Objektplanung

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
21.07.2026
28.07.2026 12:00 Uhr
24.08.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

EMB Energie Brandenburg GmbH
UStID. DE 138 404 753
Büdnergasse 1
14552
Michendorf
Deutschland
DE40E
h2forst@energie-brandenburg.de
+49 30 7872 3523

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

hpm Henkel Projektmanagement GmbH
DE291907375
Behringstraße 45
01159
Dresden
Deutschland
DED21
H2Forst@henkel-pm.de
+49 35187323800
+49 35187323811
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Brandenburg
t:03318661719
Heinrich-Mann-Allee 107
14473
Potsdam
Deutschland
DE404
Vergabekammer@MWEKE.Brandenburg.de
+49 331 8661719

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71322500-6
71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Am Standort Forst (Lausitz) ist die Errichtung und der Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse sowie dessen Bereitstellung zur Betankung von Fahrzeugen vorgesehen. Die Wasserstoffversorgung soll primär den regionalen ÖPNV sowie die Abfallwirtschaft abdecken und darüber hinaus eine Betankungsmöglichkeit für weitere Nutzer ermöglichen. Bestandteil des Gesamtkonzepts ist zudem eine Trailer-Anbindung, die sowohl zur Belieferung des Standorts als auch zur Befüllung von Trailern genutzt werden kann. Die Anlage ist für einen langfristigen Betrieb von mindestens 15 Jahren auszulegen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungs- und Unterstützungsleistungen für die Losgruppe C - Objektplanung Hochbau, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen im Rahmen der Errichtung der Wasserstofftankinfrastruktur am Standort Forst (Lausitz).

Der Leistungsumfang umfasst die bauliche, infrastrukturelle und verkehrliche Integration der Gesamtanlage in das Grundstück. Hierzu zählen insbesondere das Funktionsgebäude mit Anlagensteuerung und Sozialbereich, bauliche Einhausungen oder Gebäude für Verdichter- und Technikbereiche, Trennwände im Bereich der Trailerboxen, Ex- und Schallschutzwände, Tankstellenüberdachungen sowie weitere bauliche Nebenanlagen, soweit diese für Betrieb, Schutz, Zugänglichkeit, Sicherheit oder Genehmigungsfähigkeit erforderlich sind.

Die detaillierte Beschreibung der Leistungen, Projektphasen, Schnittstellen sowie der Liefer- und Mitwirkungspflichten ist in der Leistungsbeschriebung enthalten.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.12.2026
06.01.2031
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Forst (Lausitz)
Deutschland
DE40G

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYT21G5SCZ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Einzureichende Unterlagen im Teilnahmewettbewerb (TNW): Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mit dem Teilnahmeantrag (TA) mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist vollumfänglich auszufüllen und in Textform zu unterschreiben. Alle notwendigen Anlagen bzw. Nachweise sind gesondert beizufügen. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Honorarangebot und Handout sind erst nach Aufforderung durch die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter zu erstellen. Elektr. Bewerbungsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener/qualifizierter Signatur ist zugelassen. Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mailadresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit während des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/ Bieter sicherzustellen. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail o. Fax können nicht beantwortet werden. Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau u. korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen u.a. genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen. Nicht fristgerecht elektr. eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise u. Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Anlagen z. TA d. Bewerbers dürfen max. 100 MB nicht überschreiten. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im TA zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im TA nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten. Nicht erwünscht sind Werbebroschüren/Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet.
Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer (NU) u. ggf. deren NU, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von NU beruft mit Unterschrift in Textform. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium). Enthalten die Bekanntmachung od. Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert. Bei den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich anders bestimmt, sind mit "Bewerber" oder "Bieter" sowohl einzelne Unternehmen als auch BG gemeint, mit "Auftragnehmer" der Bieter bzw. die BG.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

-

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung - Mit dem Teilnahmeantrag ist zu bestätigen, dass der Auftragnehmer im Auftragsfall eine Haftpfichtversicherung aschließt. Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen für Personenschäden und Sachschäden von jeweils 10 Mio. EUR, für Planungsschäden 1 Mio. EUR betragen und in jedem Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Versicherung bis zum Ablauf seiner Verjährungsfrist für Mängelansprüche aufrecht zu erhalten.
Der Auftragnehmer hat auf Verlangen des Auftraggebers den Versicherungsschutz im vereinbarten Umfang nachzuweisen. Weist der Auftragnehmer den Versicherungsschutz nicht innerhalb von zwei Wochen nach schriftlicher Aufforderung durch den Auftraggeber nach, ist der Auftraggeber zur Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund berechtigt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Nachweis Eintragung in ein Berufs-/Handelregister - Kopie Berufs- oder Handelsregisterauszug; falls nicht vorliegend: Begründung im Formular zur Eigenerklärung
(Bewerbungsformular) z.B. freiberuflicher Ingenieur. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Nachweis der Bauvorlageberechtigung - Nachweis der Bauvorlageberechtigung mind. eines
Büromitgliedes: Name des Bewerbers/des Büromitglieds, Bauvorlageberechtigung durch Kammereintrag als Anlage beilegen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestreferenzen - Mindestreferenz A: Objektplanung Gebäude und Innenräume für den Neubau eines Gebäudes, mind HZ II, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß
Auftragsbekanntmachung
Mindestreferenz B: Objektplanung Verkehrsanlagen für
die Neuerrichtung eines Objektes gem. Anlage 13.2 a) HOAI (Anlagen des Straßenverkehrs) mit vergleichbaren
Anforderungen an Zufahrten, Rangierflächen, Betriebsflächen oder Sonderverkehr, mind. HZ II, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung
Mindestreferenz C: Objektplanung Ingenieurbauwerke für die Neuerrichtung von Bauwerken/ Anlagen der Gruppen 1 (Bauwerke und Anlagen der Wasserversorgung), 2 (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) und 4
(Bauwerke und Anlagen für Ver- und Entsorgung) gem. Anlage 12.2 HOAI, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung. Der Nachweis über erbrachte Leistungen für die drei
benannten Gruppen kann in einer oder mehreren
Referenzprojekten nachgewiesen werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Berufliche Qualifikation der Projektleitung - Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH) im Bereich Architektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang, mind. 5 Jahre Berufserfahrung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Auswahlkriterien - Der AG wird die fristgerecht eingeg. TA anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal + inhaltl. prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix (BM), wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe BM) vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Max. 3-5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los
Auswahlkriteiren:
1. Mindestreferenz A: Objektplanung Gebäude und Innenräume für den Neubau eines Gebäudes, mind HZ II, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß
Auftragsbekanntmachung, 20 %, davon:
1.a erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 10 %
1.b Bei der Referenz handelt es sich um ein Funktions-, Betriebs-, Technik- oder Industriegebäudes, 10 %
2. Mindestreferenz B: Objektplanung Verkehrsanlagen für die Neuerrichtung eines Objektes gem. Anlage 13.2 a) HOAI (Anlagen des Straßenverkehrs) mit vergleichbaren Anforderungen an Zufahrten, Rangierflächen, Betriebsflächen oder Sonderverkehr, mind. HZ II, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung, 40 %, davon:
2.a erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 20 %
2.b Vergleichbarkeit der verkehrlichen Anforderungen, 20 %
3. Mindestreferenz C: Objektplanung Ingenieurbauwerke für die Neuerrichtung von Bauwerken/ Anlagen der Gruppen 1 (Bauwerke und Anlagen der Wasserversorgung), 2 (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) und 4 (Bauwerke und Anlagen für Ver- und Entsorgung) gem. Anlage 12.2 HOAI, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung. Der Nachweis über erbrachte Leistungen für die drei benannten Gruppen kann in einer oder mehreren Referenzprojekten nachgewiesen werden. 20 %, davon:
3.a erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 10 %
3.b Anzahl der Gruppen (Gruppen 1, 2, 4 gem. Anlage 12.2 HOAI), die in einem Projekt erbracht wurden, 10 %
4. Zusätzliche Referenzen
Die nachfolgenden zusätzlichen Referenzen können auch die zuvor als Mindestreferenzen genannten Projekte beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich. 20 %, davon:
4.a Referenz Z.1 - Erfahrung mit Fördermittelgebern:
Erfahrungen bei der Verwendung von Fördermitteln, Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Fördermittelantrag (FMA) und/oder Verwendungsnachweis (VWN); Erstellung im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung.
Die Zuarbeit zur Erstellung eines Fördermittelantrags und eines Verwendungsnachweises können entweder in ein und derselben Referenz oder in zwei Referenzen erbracht werden. 10 %
4.b Referenz Z.2 - Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU: Nachweis einer Referenz, mind. LPH 5-7 (in Anlehnung an § 34, § 43 oder § 47 HOAI) erbracht; Fertigstellung (Übergabe Nutzer) im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung. 10 %

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Verfahrens- und Projektsprache ist ausschließlich Deutsch. Deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift werden bei allen Projektbeteiligten vorausgesetzt, ebenso die deutsche Dokumentensprache.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung