Verfahrensangaben

Planungs-Vorlaufdeckung - Neubau des "Erweiterungsbau Nord", Neubau des Operativen...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.09.2026
14.09.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Universitätsklinikum Münster AöR
DE 212/275/725
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149
Münster
Deutschland
DEA33
mirko.saak@ecclesia-gruppe.de
+49 5231 603-8265

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
PR 18
Am Sandtorkai 50
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
Hauke Schüler
Hauke.Schueler@kapellmann.de
04030091600
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251 411-0

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

66000000-0
66510000-8
66516000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Es ist das vorrangige Ziel des Universitätsklinikums Münster (UKM), das bestehende Klinikgelände langfristig und zukunftsfähig auszubauen. Zu diesem Zweck sollen thematisch verwandte Einrichtungen in übergeordneten Funktionsbereichen gebündelt werden, um künftig eine effizientere und wirtschaftlichere Patientenversorgung anbieten und gewährleisten zu können.
Vor diesem Hintergrund hat das UKM in den vergangenen Jahren die umfangreiche und mehrstufige Masterplanung "Zukunftsmedizin Münster 2020 - das neue UKM" entwerfen lassen. Wesentlicher Bestandteil der weiterentwickelten Masterplanung sind die Planungen rund um den Neubau des sog. Operativen Zentrums (auch "OPZ"). Das OPZ soll dem Zentralklinikum in Gestalt eines Erweiterungsbaus unmittelbar vorgelagert werden und parallel zur Albert-Schweitzer-Straße ausgerichtet sein.

In dem Erweiterungsbau sollen die klinischen Bereiche Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Viszeralmedizin sowie Orthopädie in einem Operativen Zentrum mit 32 OP-Sälen und den zugehörigen Diagnostik-/Therapie- sowie Allgemein- und Intensiv-Pflegeeinheiten sinnvoll zusammengeführt werden.

Ferner ist die Schaffung weitreichender Pkw- und Fahrradstellplätze geplant: dies anteilig als Tiefgarage unterhalb des OPZ-Neubaus und/oder unterhalb des Klinikvorplatzes und - außerhalb der vorliegenden Planungsaufgaben/Leistungsabfrage - anteilig als autarkes Parkhaus.

Die Realisierung des OPZ mit schätzungsweise 80.000 m2 BGF ist im Zuge eines einheitlichen Bauabschnitts in voller Länge des Erweiterungsbaus, inklusive eines an der Notfallzufahrt gelegenen Hubschrauberlandeplatzes, geplant.

Das Bauvorhaben für das Operative Zentrum umfasst den Neubau - mit 354 Betten und 10 Überwachungsplätzen, - mit einer Gesamtnutzfläche von 35.778 m2NUF (rd. 80.000 m2BGF) für die Funktionsbereiche 1.00 bis 7.00, - mit den Funktionsbereichen: 1.00 Diagnostik und Therapie, 2.00 Pflege, 3.00 Allgemeine Dienste, 4.00 Krankenhausmanagement, 5.00 Ver- und Entsorgung, 6.00 Forschung und Lehre, 7.00 Rettungsdienst, " hierbei insb. der Funktionsstelle 1.09 Operation mit 32 OP-Sälen " und der Funktionsstelle 2.03 Intensivpflege mit 164 Betten, - mit einem dachgebundenen Heli-Landeplatz, - mit den zugehörigen Frei- und Verkehrsanlagen, - mit mindestens 100 und wünschenswerten 300 PKW-Stellplätzen sowie 1000 Fahrradstellplätzen.

Die vorläufigen Gesamtbaukosten betragen 460 Mio. EUR (brutto), davon entfallen ca. 92 Mio. EUR auf die Kostengruppe 700 (davon ca. 25 Mio. EUR bis Ende der Leistungsphase 4 HOAI).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Ausschreibung ist der Versicherungsvertrag (Planungs-Vorlaufdeckung) zur Neuerrichtung des vorstehenden Gebäudes. Der Versicherungsvertrag umfasst hierbei die Planungshaftpflichtversicherung bis einschließlich Leistungsphase 4 HOAI.

Die Deckungssumme in der Planungshaftpflichtversicherung beträgt 10.000.000 EUR pauschal, 1-fach maximiert über die Vertragslaufzeit.

Detaillierte Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Niedrigster Preis

s. Leistungsbeschreibung (Teil der Vergabeunterlagen)

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

s. Vergabeunterlagen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYVMQ2R

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht enthält Rügeobliegenheiten der Bieter, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsantragen führt. Bitte beachten Sie die Rügeobliegenheiten des § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:

"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

30
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Unterlagen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB.

Ein Teilnahmeantrag/Angebot wird auch dann ausgeschlossen, wenn:

- das Unternehmen seine Pflichten zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, nicht erfüllt hat;

- wenn ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde oder sich das Unternehmen in Liquidation befindet;

- das Unternehmen gegen die Vorgaben des MiLoG verstößt.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Das Unternehmen muss die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als Versicherer besitzen und (sofern erforderlich) Mitglied in einer Berufsgenossenschaft sein und (sofern erforderlich) in ein Berufs- oder Handelsregister eingetragen sein. (Siehe "Eigenerklärung zur Eignung").

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Das Unternehmen muss über eine ausreichende Bonität zur Erbringung der Leistung verfügen (Siehe "Eigenerklärung zur Eignung").

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Bewerbung als Führungs-Versicherer

Wir erklären, soweit wir uns als Führungs-Versicherer bewerben, dass wir zum Zeitpunkt des Fristablaufs zur Abgabe des Teilnahmeantrags über Referenzen verfügen, welche die folgen- den Anforderungen erfüllen:

- Anzahl der Referenzen: 3

- Voraussetzungen an die Referenzen:
o Die Versicherungsverträge bestehen seit mind. 3 Jahren oder deren Vertragsende liegt nicht länger als 5 Jahre in der Vergangenheit.
o In den Versicherungsverträgen war der Bieter als Allein- oder Führungs-Versicherer beteiligt.
o Es handelt sich um vergleichbare Versicherungsverträge (Planungs-Vorlaufdeckung oder kombinierte Bauversicherung).
o Die Bausumme der versicherten Objekte in den Versicherungsverträgen betrug mind. 150 Mio. EUR.

Die Vergabestelle behält sich zum Zwecke der Eignungsprüfung, insbesondere in Zweifelsfällen, die Offenlegung des Referenzgebers vor. In diesem Falle ist es ausreichend, wenn der Nachweis durch Einreichung anonymisierter Unterlagen erfolgt. Bei Bewerbern, die sich als Bietergemeinschaft bewerben, müssen die Referenzen von dem Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen, welches später als Führungs-Versicherer agieren wird.

Bewerbung als Beteiligungs-Versicherer Bei einer Bewerbung als Beteiligungs-Versicherer sind keine Referenzen erforderlich.

Detaillierte Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Finanzierung

s. Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

s. Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung