Der Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot Referenzen über in den letzten zehn Jahren erbrachte Leistungen vergleichbarer Art vorzulegen. Die Angaben müssen eine konkrete Be-schreibung der erbrachten Leistungen enthalten, insbesondere zu Art und Umfang der Leistung, Auftragsvolumen, Leistungszeitraum sowie zum Auftraggeber inklusive Ansprechpartner. Als vergleichbar gelten insbesondere Modellbauleistungen für Museen, Modell- und Hands-On-Stationen für museale Dauerausstellungen, professioneller Vitrinenbau sowie die Erstellung professioneller grafischer Gestaltungselemente.
Mindestanforderungen:
Nachzuweisen sind mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte, die in den letzten zehn Jahren (seit 01/2016) fertiggestellt wurden. Jede Referenz ist neben den Angaben im Formblatt Eignungsnachweis auf maximal zwei DIN A4-Seiten darzustellen und durch eine Fotodokumentation sowie eine textliche Beschreibung zu belegen.
Die Referenzen müssen jeweils folgende Anforderungen erfüllen:
a) ein Mindestauftragsvolumen von 50.000 EUR (netto),
b) Bezug zu musealen Dauerausstellungen,
c) vergleichbares Leistungsprofil zur ausgeschriebenen Leistung.
Mindestens eine der drei Referenzen wurde in einem denkmalgeschützten Gebäude umgesetzt.
Allgemeine Werbematerialien sowie Marketingbroschüren sind nicht zulässig und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt.
Der Nachweis kann durch Verweis auf einschlägige in einem Präqualifikations-Verzeichnis hinterlegte Referenzangaben erfolgen. Alternativ sind die geforderten Referenzen mit dem Angebot anhand eines bereitgestellten Formblatts nachzuweisen.