Das "Palais" in Rastede ist ein denkmalgeschütztes, historisch bedeutsames Gebäude (eingetragenes Baudenkmal, Denkmal ID 35625946). Geplant ist eine denkmalgerechte Sanierung und teilweise Umnutzung unter Erhalt der wesentlichen Bausubstanz. Die Arbeiten erfolgen im Bestand unter Berücksichtigung der Vorgaben der Denkmalpflege und der zuständigen Behörden.
Nähere Angaben zum Projekt - Sanierungsstufe 1:- Objekt: Palais Rastede + Nebengebäude (Archiv + alte Küche + Event Wiese + Schmiede +kleiner Marstall)- Nutzung: historisches Gebäude, Veranstaltungsort- Besonderheiten: Denkmalgeschütztes Gebäude, Sanierung unter Berücksichtigung historischer Substanz
Mit den Planungsleistungen soll unmittelbar nach Zuschlagserteilung begonnen werden. Der Abschluss der LPH4 ist derzeit im 4. Quartal 2026 geplant.
Weitergehende Informationen können Sie den folgenden Unterlagen (Teil der Vergabeunterlagen) entnehmen:- Dachuntersuchung (Anlage 11) - Bestandspläne (Anlage 12)- Schadstoffuntersuchung (Anlage 13)
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die folgenden, in drei Fachlosen aufgeteilte Fachplanungsleistungen:
Los 1 - Fachplanung Heizung, Lüftung, Sanitär (HLS) - Leistungsphase 1-9Los 2 - Fachplanung Elektrotechnik (ELT) - Leistungsphase 1-9Los 3 - Tragwerksplanung - Leistungsphase 1-6
Die Beauftragung erfolgt stufenweise (siehe auch Muster-Fachplanervertrag).
Weitere Einzelheiten sind den jeweiligen Leistungsbildern (Anlage 8-1 bis 8-3) zu entnehmen.
siehe Vergabeunterlagen
s. Vergabeunterlagen
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen:Los 1 - Fachplanung HLS:LPH 1-4 wird mit Zuschlag beauftragtLPH 5-7 (optional - Projektstufe 2)LPH 8 (optional - Projektstufe 3)LPH 9 (optional - Projektstufe 4)
Los 2 - Fachplanung Elektro:LPH 1-4 wird mit Zuschlag beauftragtLPH 5-7 (optional - Projektstufe 2)LPH 8 (optional - Projektstufe 3)LPH 9 (optional - Projektstufe 4)
Los 3 - TWP:LPH 1-4 wird mit Zuschlag beauftragtLPH 5-6 (optional)
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB sind Nachprüfungsanträge in bestimmten Fällen unzulässig:
Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu Wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Nachforderung gemäß § 56 VgV
Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist müssen mindestens folgende Anzahl fest angestellter Mitarbeiter: Innen mit der Qualifikation Architekt: in oder Ingenieur: in vom Bieter beschäftigt werden (einschl. Führungsebene/Partnerin):
Los 1 HLS: 3 Mitarbeiter: innenLos 2 ELT: 3 Mitarbeiter: innenLos 3 TWP: 2 Mitarbeiter: innen
Sofern sich ein Bieter auf mehrere Lose bewirbt, ist das vorstehenden Eignungskriterien kumuliert zu erfüllen.
Nachweis von mind. zwei realisierten Referenzprojekten je Los über vergleichbare Planungsleistungen mit mind. folgenden Parametern:
Los 1:- Fachplanung TA (Heizung, Lüftung, Sanitär) gem. § 53 ff. HOAI - mind. HOAI-Leistungsphase 2-8 zum Ablauf der Angebotsfrist vollständig erbracht- Sanierungsmaßnahme im Hochbau- Baukosten KG 300+400 (DIN 276) mind. 0,5 Mio. EUR netto- Abschluss der Planungsleistung (maßgeblich ist Abnahme der Bauleistung) nicht vor dem 01.01.2020- mind. 1 der 2 Referenzen betrifft ein denkmalgeschütztes Gebäude- Referenzen für einen Öffentlichen Auftraggeber erbracht
Los 2:- Fachplanung TA (Elektro) gem. § 53 ff. HOAI - mind. HOAI-Leistungsphase 2-8 zum Ablauf der Angebotsfrist vollständig erbracht- Sanierungsmaßnahme im Hochbau- Baukosten KG 300+400 (DIN 276) mind. 0,5 Mio. EUR netto- Abschluss der Planungsleistung (maßgeblich ist Abnahme der Bauleistung) nicht vor dem 01.01.2020- mind. 1 der 2 Referenzen betrifft ein denkmalgeschütztes Gebäude- Referenzen für einen Öffentlichen Auftraggeber erbracht
Los 3:- Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI für eine Hochbaumaßnahme- mind. HOAI-Leistungsphase 3-5 zum Ablauf der Angebotsfrist vollständig erbracht- Baukosten KG 300+400 (DIN 276) mind. 0,5 Mio. EUR netto- Abschluss der Planungsleistung (maßgeblich ist Abnahme der Bauleistung) nicht vor dem 01.01.2020- Sanierungsbaumaßnahme im Hochbau- für einen Öffentlichen Auftraggeber erbracht
Los 1&2: - Nachweis der Berufsqualifikation gemäß § 75 Abs. 1, Abs. 2 VgV (Kopie vom Bieter beizufügen, z.B. Hochschulabschlusszeugnis als Ingenieur mit entsprechender technischer Fachqualifikation). Bei juristischen Personen ist mit dem Angebot gemäß § 75 Abs. 3 VgV eine natürliche Person als Verantwortlicher für die Leistungserbringung zu benennen, die die Voraussetzungen nach § 75 Abs. 1, 2 VgV erfüllt.)
Los 3: Nachweis der Eintragung in das Berufsregister (z.B. Ingenieur- oder Architektenkammer) in Kopie. Bei juristischen Personen ist mit dem Angebot gemäß § 75 Abs. 3 VgV eine natürliche Person als Verantwortlicher für die Leistungserbringung zu benennen, die die Voraussetzungen nach § 75 Abs. 1, 2 VgV erfüllt.)
Los 1 bis 3: Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als 12 Monate) mit folgenden Deckungssummen: mind. 1,5 Mio. EUR Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert); mind. 1,0 Mio. EUR Sonstige Schäden (2-fach maximiert)