Das Thalia Theater beabsichtigt den Umbau seines Foyer in der Gaußstraße, Hamburg-Ottensen. Im bestehenden Foyer des Thalia Theaters in der Gaußstraße soll ein Baukörper aus Stahl, die sogenannte BOX errichtet werden.
Die BOX wird durch eine große Öffnung mit den Foyer verbunden. Die Öffnung soll durch eine Faltwandanlage geschlossen werden können, um dann in der BOX Aufführungen durchzuführen. In den bestehenden "Container" wird ein, von der BOX zugänglicher Regieraum, integriert.
Die BOX wird als Stahlskelett mit Deckenträgern errichtet. Diese legen sich auf den bestehenden "Container" auf. Im inneren werden die Wände mit Heraklith-Akustik-Platten verkleidet.
Die Fassade analog zu den bestehenden "Container" mit hellgrünen Trapezblechen. Als Decke ist eine akustisch wirksame ISO-Dachpaneel mit Mineralwollfüllung geplant.
Ein Bühnenboden wird ohne Aufständerung verlegt und ein flexible Tribüne für die Bestuhlung soll installiert werden. Diese soll verschiedene Nutzungszenarien ermöglichen. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein bestehendes Theater in Hamburg-Altona, bestehend aus dem Veranstaltungsraum "Studiobühne" und dem davorliegenden Foyer als Erschließung.
Im Zuge der betrachteten Baumaßnahme soll eine mobile
Faltwand im Foyer errichtet werden.
Die "Studiobühne" ist für 199 Personen genehmigt. In der neuen Veranstaltungsfläche "BOX" des Foyers ist eine Bestuhlung für max. 100 Personen geplant.
Das Betriebskonzept sieht aufgrund der Abhängigkeiten der Räumlichkeiten nicht vor, dass beide Flächen gleichzeitig genutzt werden sollen.