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Bodensanierung ehem. Ton- und Brennhilfsmittelwerk Triptis
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH
Schöneberger Ufer 89-91
10785
Berlin
Deutschland
vergabe@gesa-info.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYQMB9B

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYQMB9B/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Durchführung einer Bodensanierung mit folgendem Leistungsinhalt:
9.000 m² Beseitigung Bewuchs; liefern, 40 Wo. vorhalten und betreiben der Baustelleneinrichtung mit Schwarz-/Weiß-Trennung auf 400 m²; herstellen und rückbauen Baustraße mit 1.200 m² RC-Tragschicht und 850 m² Asphalttragdeckschicht; herstellen und rückbauen Bereitstellungflächen mit 2.800 m² RC-Tragschicht und 2.700 m² Asphalttragdeckschicht; Eigenüberwachungsleistungen; liefern und betreiben Schwarz-/Weiß-Anlage, Benebelungsanlage, Baugrubenbewetterung, Grundwasserreinigungsanlage, Vakuumentwässerung für Container; Ausstattung Baugeräte mit Filteranlagen A2P3-Filter und Schutzausstattung vor Kampfmitteln gemäß DGUV-I 201-027; liefern und betreiben Photoionisationsdetektor, Ex-Messgerät und Gaschromatograph; 1.000 m³ Rückbau und Tiefenenttrümmerung von Bodenplatten, Fundamenten und unterirdischen Baukörpern; 300 m³ Herstellung Arbeitsebene aus RC-Material; 2.750 m³ Bodenaustausch mittels Großlochbohrungen, großteils im Festgestein; 2.750 m³ Rückverfüllung Bohrlöcher mit Lieferkies; 10.700 m³ Erdaushub in offener Bauweise, davon 6.900 m³ im Festgestein; 11.600 m³ Rückverfüllung mit Liefermaterial; 1.650 m³ Einbau Standortmaterial; 26.300 t Entsorgung von kontaminiertem Boden; 2.200 t Entsorgung von kontaminiertem Bauschutt; 40 t Entsorgung wässriger Abfälle; 10 t Entsorgung Ölphase; 12.500 m² Oberflächensondierung mit Georadar (GPR) und TDEM auf Kampfmittel; 2.000 m Tiefensondierung, temporäre Verrohrung, 400 m Bohrlochsondierung mit reflexivem Georadar und 2.000 m mit Vertikaldifferenzmagnetometer; Einrichtung und Betrieb Bereitstellungslager für Kampfmittel; 180 St. punktuelle bodeneingreifende Kampfmittelräumung bis 3,5 m Tiefe; 30 d baubegleitende Kampfmittelräumung; Erstellung Abschlussbericht Kampfmittelräumung

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

ehem. Ton- und Brennhilfsmittelwerk
Bahnhofstraße
07819
Triptis

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Ausführungsfristen gemäß beiliegendem Bauzeitenplan, dieser ist Vertragsbestandteil, es gilt die VOB

Laufzeit bzw. Dauer

16.07.2026
27.04.2027

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Unternehmensbezogene Unterlagen:
Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben oder Formblatt Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung;
Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben;
Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal;
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer;
Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde;
rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde);
Angabe, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet;
Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt;
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist;
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt;
Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz;
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen;
Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
Angabe über Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie, nicht älter als 1 Jahr, mit Deckungssummen von mind. 5 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach-/Sachfolge-/Tätigkeits-/Vermögensschäden, einschließlich Umwelt- und Gewässerschäden);
Nachweis Berufshaftpflichtversicherung (Haftpflichtversicherung mit Kampfmittelräumung) des AN Kampfmittelräumung (Personen- und Sachschäden: 2,5 Mio. EUR; Vermögensschäden: 1,0 Mio. EUR)
Leistungsbezogene Unterlagen:
Nachweis der Zertifizierung nach § 56 Abs. 2 KrWG als Entsorgungsfachbetrieb; wird ein NU als Beförderer eigesetzt, ist eine gültige Transportgenehmigung (Anzeige gemäß § 53 KrWG für nicht gefährliche Abfälle bzw. Erlaubnis gemäß § 54 KrWG für gefährliche Abfälle) für alle anfallenden Abfallarten vorzulegen;
Angaben über das für die Leistung vorgesehene Leitungspersonal: Benennung des vorgesehenen Leitungspersonals, Darlegung der technischen und - ggf. - wissenschaftlichen Qualifikation, der Weiterbildung und der Erfahrung des Personals;
Angaben über das für die Leistungsdurchführung zur Verfügung stehende technische Gerät; Angaben zur Geräteausstattung mit Filteranlagen gemäß DGUV Information 201-004 sowie Schutzausstattung gemäß DGUV Information 201-027
Vorlage Erlaubnisschein gem. § 7 und Befähigungsschein gem. § 20 SprengG des ausführenden NU Kampfmittelfreimessung/Kampfmittelräumung;
Vorlage Sachkundenachweis gem. DGUV Regel 101-004 / TRGS 524 des Aufsichtsführenden des AN;
Vorlage Entsorgungskonzept für alle anfallenden Abfallarten im Leistungsverzeichnis;
Vorlage des ausgefüllten und unterzeichneten Formblattes BA (Bereitschaftserklärung des Anlagenbetreibers) für jede Entsorgungsposition;
Anlagen- und Verfahrensbeschreibung und Verfahrensschema für die vom Bieter vorgesehene Grundwasseraufbereitungsanlage.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Der AG erteilt dem AN einen schriftlichen Auftrag zur Auftragsdurchführung.

Alle Rechnungen und die hierfür erforderlichen Leistungsnachweise sowie die Nachweise über die von Dritten erhobenen und vom AN verauslagten Gebühren sind - unter Angabe der Auftragsnummer und des Projekttitels - wie folgt in prüffähiger Form einzureichen:
Als mittelbares Unternehmen des Bundes ist die GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH aufgrund des E-Rechnungs-Gesetzes vom 4.4.2017 (BGBl. I, 770 ff.) sowie der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes (E-RechV) dazu verpflichtet, elektronische Rechnungen gemäß der Europäischen Norm 16931 über digitale Kanäle zu empfangen.

Gemäß der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes sind Unternehmen seit dem 27. November 2020 zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichtet. Hierfür ist die Nutzung der Rechnungseingangsplattform des Bundes, abrufbar unter https://xrechnung-bdr.de, vorgesehen. Ausnahmen von der Verpflichtung sind in § 3 Absatz 3 der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes (E-RechV) geregelt.
Rechnungen sind unter Angabe der

-Leitweg-ID 992-80124-69,
-Projekt-, Kostenstellen- oder Bestellnummer

unmittelbar und zeitnah über die Rechnungseingangsplattform des Bundes (https://xrechnung-bdr.de) zu stellen. Der Auftrag der GESA mbH enthält eine Bestellnummer, die bei jeder Rechnung anzugeben ist. Rechnungen, die unter § 3 Absatz 3 der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes (E-RechV) fallen, sind wie folgt zu richten an:

GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH
Geschäftsbereich 2
Schöneberger Ufer 89 - 91
10785 Berlin.

Abschlags- und Schlussrechnungen müssen jeweils als solche bezeichnet sein.

Rechnungen ohne angegebene Auftragsnummer können nicht bearbeitet werden. Der Skontoanspruch des AG verfällt hierdurch nicht.

Rechnungen für im laufenden Kalenderjahr erbrachte und abrechenbare (Teil-) Leistungen müssen spätestens am 15. Januar des Folgejahres vorliegen. Der AG ist berechtigt, Rechnungen, die den vorstehenden oder den jeweils aktuellen gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen, zurückzuweisen.

Zahlungen werden bargeldlos in EURO geleistet. In Rechnung gestellte Leistungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungseingang beim AG zur Überweisung auf ein vom AN anzugebendes Konto fällig. Als Tag der Zahlung gilt bei Überweisung von einem Konto der Tag der Abgabe oder Absendung des Zahlungsauftrages an das Geldinstitut.

Die Anerkennung oder die Bezahlung von Rechnungen schließen Rückforderungen des AG wegen fehlerhaft berechneter Leistungen und Forderungen nicht aus. Ein Wegfall der Bereicherung kann vom AN nicht geltend gemacht werden.

Für die Berechnung der Skontofrist gilt als Tag der Zahlung bei Überweisung von einem gedeckten Konto der Tag des Auftragseingangs beim überweisenden Geldinstitut.

Die Rechnungen sind entsprechend dem Maßnahmenfortschritt nach jeder Untersuchungskampagne in Form von prüffähigen kumulativen Abschlagsrechnungen bis zum 10. Arbeitstag des Folgemonats zu legen. Vereinbartes Zahlungsziel ist 30 Tage nach Posteingang beim Auftraggeber. Bis zur behördlichen Bestätigung (Freistaat Thüringen mit seiner zuständigen Ordnungs- und Finanzierungsbehörde) des Leistungserfolges gegenüber dem AG sind prüffähige Abschlagsrechnungen bis zu einer Höhe von 90 v. H. des Gesamtleistungsumfanges zu stellen. Die Inrechnungstellung der restlichen 10 v. H. des Gesamtleistungsumfanges erfolgt nach Leistungsbestätigung durch die AG in Abstimmung mit dem Freistaat Thüringen in Form einer prüffähigen Schlussrechnung. Die monatlichen Rechnungen müssen den konkreten Leistungsinhalt des betreffen-den Monats erkennen lassen sowie kumuliert über den Gesamtleistungszeitraum angegeben werden. Die Gestaltung der Rechnungen ist vorher mit den AG abzustimmen. Mit der Rechnung ist jeweils ein aktualisierter Zahlungsplan einzureichen.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B):
Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

GbR

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

10.06.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

nicht preisrelevante Unterlagen

Bindefrist des Angebots

15.07.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

10.06.2026 10:01 Uhr

online über das Vergabeportal DTVP

im Vieraugenprinzip durch zwei berechtigte Vertreter des Auftraggebers

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass jedes Angebot auf das Vorliegen von Hinweisen geprüft wird, die auf eine Qualifizierung als unzulässiges Spekulativangebot oder eine unzulässige Mischkalkulation hindeuten.

Mit der Unterbreitung des Angebotes stimmt der Bieter der elektronischen Verarbeitung der darin enthaltenen personenbezogenen Daten zu und bestätigt, dass ihm dafür auch die Zustimmung von Dritten, deren personenbezogene Daten Angebotsinhalt sind, entsprechend vorliegt. Die Daten werden von der GESA als verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgrundverordnung, vertreten durch die Geschäftsführung, für die Angebotsauswertung bzw. die Vertragsabwicklung erhoben und genutzt. Eine Weiterleitung der Daten erfolgt nur zum Zweck der Vertragsabwicklung an Projektbeteiligte. Eine Übermittlung der Daten ins Ausland ist nicht vorgesehen; die Daten werden gelöscht, wenn die Archivierungspflicht abgelaufen ist, i.d.R. zehn Jahre. Für Fragen steht der Datenschutzbeauftragte der GESA, Herr Florian v. Spies (0341 - 71006 64 bzw. Datenschutz@gesa-info.de) zur Verfügung. Ein Beschwerderecht besteht gegenüber der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Jorge-Semprun-Platz 4
99423
Weimar
Deutschland
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