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Verfahrensangaben

Volkswohnung GmbH, VOB/A EU Offenes Verfahren, Generalunternehmerleistungen, Moder...

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
31.03.2026
15.04.2026 10:00 Uhr
15.04.2026 10:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Volkswohnung GmbH
35009/02697
Ettlinger-Tor-Platz 2
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabe@volkswohnung.de
vergabe@volkswohnung.de
+49 7213506-0
+49 7213506-199

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Baden-Württemberg
keine Angabe
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg
keine Angabe
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45200000-9
45210000-2
45211000-9
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Modernisierung, energetische Sanierung und Dachgeschoss-Aufstockung von drei Mehrfamilienhäusern in der Weststadt, 76185 Karlsruhe, Gellertstr. 9-11, Grillparzerstr. 12-16, Sophienstr.186a.
Die Gebäude befinden sich auf einem gemeinsamen Flurstück und sind voll unterkellert.
Für die 4-5-geschossigen Wohngebäude (Baujahr 1953) sind im 1. Bauabschnitt insgesamt
67 Wohneinheiten mit einer BGF von ca. 7.762m² vorgesehen.
Für den Bestand ist Energiestandard KfW EH-55 und für den Neubau / Aufstockung ist Energiestandard KfW EH-40 zu erbringen.
Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt in unbewohntem Zustand.

Dieses Vergabeverfahren umfasst ausschließlich den ersten Bauabschnitt.
Der Auftraggeber beabsichtigt - vorbehaltlich einer vollständigen, ordnungsgemäßen und vertragsgemäßen Leistungserbringung im ersten Bauabschnitt - den zweiten Bauabschnitt im Anschluss in einem gesonderten Verhandlungsverfahren gemäß Art. 26 und Art. 29 der Richtlinie 2014/24/EU sowie § 14 VgV ausschließlich mit dem Auftragnehmer des ersten Bauabschnitts zu verhandeln.
Ein Anspruch auf Zuschlag oder Beauftragung entsteht hieraus nicht. Die Vergabe des zweiten Bauabschnitts erfolgt ausschließlich nach erfolgreichem Abschluss dieses gesonderten Verhandlungsverfahrens.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Generalunternehmerleistungen.
Die Leistungsbeschreibung besteht aus der Leistungsbeschreibung nach Gewerken mit der Qualitätsbeschreibung, den beigefügten Plänen, sowie den beigefügten Anlagen gemäß Inhaltsverzeichnis zum Ausschreibungspaket.
Diese Bestandteile sind in sich und wechselweise ergänzend.
Genaue Angaben sind der FLB zu entnehmen.

Genaue Angaben sind dem LV zu entnehmen.

Ausführungsplanung: 28.07.2026
Gepl. Ausführungsbeginn:14.09.2026
Fertigstellungsfrist: 27.09.2028

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
28.07.2026
27.09.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Gellertstr. 9-11, Grillparzerstr. 12-16, Sophienstr.186a
76185
Karlsruhe
Deutschland
DE122

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

10 Punkte erhält das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Preis/Honorar brutto.
0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüberliegenden
Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte.

Die Punkteermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei
Stellen nach dem Komma. Die erzielten Punkte werden abschließend mit dem Gewichtungsfaktor 50 des
Kriteriums multipliziert und so die Gesamtwertungspunkte des Kriteriums ermittelt.

Die Interpolationsformel lautet: y = y1 + (y2-y1) ? (x-x1)
(x2-x1)

Hierbei ist: y = Angebotspunkte
y1 = Maximalpunkte
y2 = Mindestpunkte
x2 = zweifacher Bestpreis
x1 = Bestpreis
x = Angebotspreis

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept 2.1. Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden Brandschutzkonzeptes

Konzept
Angebote, welche in der Bewertung, in den Unterpunkten 2.1 bis 2.3 des "Konzeptes" nicht mindestens 5 Punkte "Das Konzept entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen" erreichen (Jedes Unterkriterium muss mindesten 5 Punkte erhalten), werden nicht für die Gesamtbewertung der Zuschlagskriterien berücksichtigt. Details siehe 2.
2. Konzept zur Nutzung der Spielräume aus der funktionalen Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung aller bautechnischen, organisatorischen und genehmigungsrechtlichen Aspekten (Wichtung in den einzelnen Unterkategorien)

Hier wird eine umfassende und detaillierte Ausarbeitung durch den Bietenden erwartet. Ein intensives Auseinandersetzen mit der funktionalen Leistungsbeschreibung, um aktiv die Spielräume innerhalb der FLB zu nutzen, um eine optimierte technische, wirtschaftliche und genehmigungsrechtliche sichere Lösung zu realisieren. Es sind über die technischen Lösungen hinaus auch die Strategien zur baubegleitenden Qualitätssicherung, baubegleitenden Kontrolle, Maßnahmen zur Fehlerkorrektur und der Risikominimierung in jedem beschriebenen Punkt auszuarbeiten. Es wird die projektbezogene Ausarbeitung des Konzeptes vorausgesetzt. Die allgemeine Darstellung üblicher Methodik ist nicht ausreichend.

Bieter müssen folgende Unterkategorien bearbeiten: und vorlegen:
2.1 Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden Brandschutzkonzepts.
2.2 Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden statischen Konzeptes
2.2 Holzaufbau Aufstockung

Die Anforderungen an die Inhalte der Nachweise sind in den nachfolgenden Punkten detailliert beschrieben und in den Nachweisen darzustellen.

Fragestellungen zu den einzelnen Unterpunkten des Konzepts insgesamt:
Kurbeschreibung des Projekts aus Sicht des Bietenden
Verständnis der funktionalen Leistungsbeschreibung und der Anforderungen:
Welche Herausforderungen sieht der Bietende
Welche Potentiale zur Optimierung erkennt er?
Darstellung der Strategie zur Nutzung der Spielräume (siehe auch Unterlage Mindestanforderungen_Spielräume) für eine optimale technische und genehmigungsrechtlich sichere Lösung:
Wie will der Bietende technische, wirtschaftliche und terminliche Vorteile nutzen?

Fragestellung:
Wie stellt der Bietende sicher, dass die Anforderungen konsequent umgesetzt werden?
Wie wird die Qualitätssicherung während der Bauphase organisiert?
Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben?
Welche internen und externen Kontrollmaßnahmen setzt der Bietende ein

Anforderungen:
Nachweis, dass der Bieter das Brandschutzkonzept vollständig verstanden hat.
Detaillierte Beschreibung, wie die brandschutztechnischen Anforderungen baulich sichergestellt werden.
Dokumentationsstrategie zur lückenlosen Nachverfolgbarkeit Brandschutz und statische Anforderungen
Beschreibung der Maßnahmen zur baubegleitenden Qualitätssicherung und Kontrolle zur Einhaltung der brandschutztechnischen Anforderungen und der sensiblen Punkte
Vorgehensweise bei Abweichungen oder Mängeln sowie Korrekturmaßnahmen
Koordination mit Fachplanern, Sachverständigen und Behörden zur Einhaltung der Brandschutzanforderungen.

Bewertungsmechanismen:
Vollständige Darstellung der Kontrollmechanismen
Nachvollziehbarkeit der Strategie bereits in der Planung
Klare projektbezogene Schnittstellenkoordination
Verständnisnachweis: Der Bieter muss darlegen, dass er das vorliegende Brandschutzkonzept vollständig verstanden hat, inkl. besonderer Anforderungen an den Holzaufbau und die Decken(lasten) Feuerwiderstandsdauer, Anschlusspunkte, Baustoffverhalten im Brandfall).
Umsetzungskonzept: Detaillierte Beschreibung, wie die brandschutztechnischen baulich sichergestellt werden.
Kontrollmechanismen während der Bauphase:
Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Einhaltung der brandschutztechnischen Anforderungen.
Geplante Prüfverfahren (z. B. Eigenüberwachung, externe Prüfungen).
Dokumentationsstrategie zur lückenlosen Nachverfolgbarkeit.
Mängelmanagement: Vorgehensweise bei Feststellung von Abweichungen während der Bauphase, inkl. möglicher Sanierungskonzepte.
Koordination mit Fachplanern: Darlegung, wie Abstimmungen mit Brandschutzgutachtern und Genehmigungsbehörden erfolgen.

Bewertung Punkt 2.1

Punkte Beschreibung
10 Punkte Das Konzept erfüllt die gestellten Anforderungen in vorbildlichem Maße
7 Punkte Das Konzept entspricht den Anforderungen.
5 Punkte Das Konzept entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen
3 Punkte Das Konzept entspricht nur in Teilen den Anforderungen.
0 Punkte Das Konzept entspricht nicht den Anforderungen.

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept 2.2. Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden statischen Konzeptes

Konzept
Angebote, welche in der Bewertung, in den Unterpunkten 2.1 bis 2.3 des "Konzeptes" nicht mindestens 5 Punkte "Das Konzept entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen" erreichen (Jedes Unterkriterium muss mindesten 5 Punkte erhalten), werden nicht für die Gesamtbewertung der Zuschlagskriterien berücksichtigt. Details siehe 2.
2. Konzept zur Nutzung der Spielräume aus der funktionalen Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung aller bautechnischen, organisatorischen und genehmigungsrechtlichen Aspekten (Wichtung in den einzelnen Unterkategorien)

Hier wird eine umfassende und detaillierte Ausarbeitung durch den Bietenden erwartet. Ein intensives Auseinandersetzen mit der funktionalen Leistungsbeschreibung, um aktiv die Spielräume innerhalb der FLB zu nutzen, um eine optimierte technische, wirtschaftliche und genehmigungsrechtliche sichere Lösung zu realisieren. Es sind über die technischen Lösungen hinaus auch die Strategien zur baubegleitenden Qualitätssicherung, baubegleitenden Kontrolle, Maßnahmen zur Fehlerkorrektur und der Risikominimierung in jedem beschriebenen Punkt auszuarbeiten. Es wird die projektbezogene Ausarbeitung des Konzeptes vorausgesetzt. Die allgemeine Darstellung üblicher Methodik ist nicht ausreichend.

Bieter müssen folgende Unterkategorien bearbeiten: und vorlegen:
2.1 Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden Brandschutzkonzepts.
2.2 Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden statischen Konzeptes
2.2 Holzaufbau Aufstockung

Die Anforderungen an die Inhalte der Nachweise sind in den nachfolgenden Punkten detailliert beschrieben und in den Nachweisen darzustellen.

Fragestellungen zu den einzelnen Unterpunkten des Konzepts insgesamt:
Kurbeschreibung des Projekts aus Sicht des Bietenden
Verständnis der funktionalen Leistungsbeschreibung und der Anforderungen:
Welche Herausforderungen sieht der Bietende
Welche Potentiale zur Optimierung erkennt er?
Darstellung der Strategie zur Nutzung der Spielräume (siehe auch Unterlage Mindestanforderungen_Spielräume) für eine optimale technische und genehmigungsrechtlich sichere Lösung:
Wie will der Bietende technische, wirtschaftliche und terminliche Vorteile nutzen?

Fragestellung:
Wie stellt der Bietende sicher, dass die Anforderungen konsequent umgesetzt werden?
Wie wird die Qualitätssicherung während der Bauphase organisiert?
Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben?
Welche internen und externen Kontrollmaßnahmen setzt der Bietende ein

Anforderungen:
Nachweis, dass der Bieter das statische Konzeptvollständig verstanden hat.
Nachweis das der Bieter die statischen Anforderungen vollständig verstanden hat, insbesondere den Umgang mit den Lastgrenzen, dem Umgang mit den statisch relevanten vorhandenen Bauteilen, Umgang mit den Deckenlasten in der Ausführung der Arbeiten, wie wird ein sensibles Vorgehen geplant, ausgeführt du überwacht
Detaillierte Beschreibung, wie die statischen Anforderungen baulich sichergestellt werden.
Dokumentationsstrategie zur lückenlosen Nachverfolgbarkeit der statischen Anforderungen
Beschreibung der Maßnahmen zur baubegleitenden Qualitätssicherung und Kontrolle zur Einhaltung der statischen Anforderungen und der sensiblen Punkte
Vorgehensweise bei Abweichungen oder Mängeln sowie Korrekturmaßnahmen
Koordination mit Fachplanern, Sachverständigen und Behörden zur Einhaltung der statischen Anforderungen.

Bewertungsmechanismen:
Vollständige Darstellung der Kontrollmechanismen
Nachvollziehbarkeit der Strategie bereist in der Planung
Klare projektbezogene Schnittstellenkoordination
Verständnisnachweis: Der Bieter muss darlegen, dass er die statischen Anforderungen vollständig verstanden hat, inkl. besonderer Anforderungen an den Holzaufbau und die Decken(lasten) Feuerwiderstandsdauer, Anschlusspunkte, Baustoffverhalten im Brandfall).
Umsetzungskonzept: Detaillierte Beschreibung, wie die statischen Anforderungen baulich sichergestellt werden.
Kontrollmechanismen während der Bauphase:
Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Einhaltung der statischen Anforderungen.
Geplante Prüfverfahren (z. B. Eigenüberwachung, externe Prüfungen).
Dokumentationsstrategie zur lückenlosen Nachverfolgbarkeit.
Mängelmanagement: Vorgehensweise bei Feststellung von Abweichungen während der Bauphase, inkl. möglicher Sanierungskonzepte.
Koordination mit Fachplanern: Darlegung, wie Abstimmungen mit Genehmigungsbehörden erfolgen.

Bewertung Punkt 2.2

Punkte Beschreibung
10 Punkte Das Konzept erfüllt die gestellten Anforderungen in vorbildlichem Maße
7 Punkte Das Konzept entspricht den Anforderungen.
5 Punkte Das Konzept entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen
3 Punkte Das Konzept entspricht nur in Teilen den Anforderungen.
0 Punkte Das Konzept entspricht nicht den Anforderungen.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept 2.3. Aufstockung in Holzbauweise

Konzept
Angebote, welche in der Bewertung, in den Unterpunkten 2.1 bis 2.3 des "Konzeptes" nicht mindestens 5 Punkte "Das Konzept entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen" erreichen (Jedes Unterkriterium muss mindesten 5 Punkte erhalten), werden nicht für die Gesamtbewertung der Zuschlagskriterien berücksichtigt. Details siehe 2.
2. Konzept zur Nutzung der Spielräume aus der funktionalen Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung aller bautechnischen, organisatorischen und genehmigungsrechtlichen Aspekten (Wichtung in den einzelnen Unterkategorien)

Hier wird eine umfassende und detaillierte Ausarbeitung durch den Bietenden erwartet. Ein intensives Auseinandersetzen mit der funktionalen Leistungsbeschreibung, um aktiv die Spielräume innerhalb der FLB zu nutzen, um eine optimierte technische, wirtschaftliche und genehmigungsrechtliche sichere Lösung zu realisieren. Es sind über die technischen Lösungen hinaus auch die Strategien zur baubegleitenden Qualitätssicherung, baubegleitenden Kontrolle, Maßnahmen zur Fehlerkorrektur und der Risikominimierung in jedem beschriebenen Punkt auszuarbeiten. Es wird die projektbezogene Ausarbeitung des Konzeptes vorausgesetzt. Die allgemeine Darstellung üblicher Methodik ist nicht ausreichend.

Bieter müssen folgende Unterkategorien bearbeiten: und vorlegen:
2.1 Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden Brandschutzkonzepts.
2.2 Verständnis, Umsetzung und Kontrolle des vorliegenden statischen Konzeptes
2.2 Holzaufbau Aufstockung

Die Anforderungen an die Inhalte der Nachweise sind in den nachfolgenden Punkten detailliert beschrieben und in den Nachweisen darzustellen.

Fragestellungen zu den einzelnen Unterpunkten des Konzepts insgesamt:
Kurbeschreibung des Projekts aus Sicht des Bietenden
Verständnis der funktionalen Leistungsbeschreibung und der Anforderungen:
Welche Herausforderungen sieht der Bietende
Welche Potentiale zur Optimierung erkennt er?
Darstellung der Strategie zur Nutzung der Spielräume (siehe auch Unterlage Mindestanforderungen_Spielräume) für eine optimale technische und genehmigungsrechtlich sichere Lösung:
Wie will der Bietende technische, wirtschaftliche und terminliche Vorteile nutzen?

Fragestellung:
Welche Maßnahmen zur Sicherstellung der Maßhaltigkeit an den Schnittstellen werden getroffen?
Wie werden Abweichungen frühzeitig erkannt?
Welche Anpassungsstrategien hat der Bietende bei Maßtoleranzproblemen?
Welche technischen oder konstruktiven Lösungen sieht der Bietende für die Übergänge?

Anforderungen:
Strategien zur Sicherstellung der Maßhaltigkeit insbesondere an den Schnittstellen zwischen Holzbau- und konventionellen Bauteilen.
Maßnahmen der Aufbaufolge, Transport- und Hebe- und Montagekonzept, Maßnahmen für eine sichere Baustellenlogistik, insbesondere bei den vorhandenen Platzverhältnissen
Kompatibilität der Maßtoleranzen mit Blick auf den Brandschutz und statische Anforderungen (Holz, Anschlusspunkte, Lastabtragung)
Maßnahmen zum Feuchteschutz
Maßnahmen zur Fehlerminimierung und der Kontrolle während der Bauausführung.
Dokumentation und Prüfkonzept für Montage, Anschlüsse und Abdichtung (insbesondere während der Bauphase)

Bewertungsmechanismen:
Detaillierte, projektbezogene und praxisnahe Strategie zur Maßsicherheit.
Erkenntnis der potenziellen Probleme bei Maßabweichungen zwischen Holz- und Massivbauteilen.
Vorschäge zur Ablauffolge, Transport- und Hebe- und Montagekonzept, Maßnahmen für eine sichere Baustellenlogistik, insbesondere bei den vorhandenen Platzverhältnissen
Technische Lösungen zur Sicherstellung der Passgenauigkeit, insbesondere an kritischen Schnittstellen (z. B. Deckenanschlüsse, Treppenhäuser vorhandene statische Struktur).
Klare projektbezogene Qualitätssicherungsmaßnahmen für Maßtoleranzen.
Nachvollziehbarkeit des Umgangs mit den Maßtoleranzen und der Wirksamkeit, Praktischer Umgang mit Maßabweichungen während der Bauphase, inkl. Maßnahmen zur Korrektur.
Umgang mit der Einhaltung zum Feuchteschutz der vorhanden Bauteile und der aufzubringenden Bauteile (insb. Holz)
Klare projektbezogene Schnittstellendarstellung in Bezug auf die haustechnischen Installationen und den Brand- und Schallschutz und Statik des vorhandene Bestands

Bewertung Punkt 2.3

Punkte Beschreibung
10 Punkte Das Konzept erfüllt die gestellten Anforderungen in vorbildlichem Maße
7 Punkte Das Konzept entspricht den Anforderungen.
5 Punkte Das Konzept entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen
3 Punkte Das Konzept entspricht nur in Teilen den Anforderungen.
0 Punkte Das Konzept entspricht nicht den Anforderungen.

Gewichtung
8,00

Zuschlagskriterium

Qualität
3. Bauablauf und Terminorganisation

Bauablauf und Terminorganisation
Angebote, welche in der Bewertung, Punkt 3 "Bauablauf/Terminkonzept" nicht mindestens 5 Punkte "Der Terminplan entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen der Bauaufgabe und lässt eine befriedigende Leistungsausführung erwarten." erreichen, werden nicht für die Gesamtbewertung der Zuschlagskriterien berücksichtigt. Details siehe 3.

Fragestellung/Anforderung:
Terminplan, der alle relevanten Aspekte der Bauphase, Vorbereitungsphase und evtl. Genehmigungen berücksichtigt.
Wie erfolgt die Taktung bei einer abschnittsweisen Übergabe, abschnittsübergreifende Baukoordination, Interaktion zwischen den Abschnitten
Wie werden abschnittsweise Fertigstellungen und Inbetriebnahme sichergestellt mit dem Ziel des sukzessiven Mietereinzugs, Reihenfolge
Wie wird die Fertigstellung der Wegeflächen gewährleistet, auch im Zusammenhang mit dem Gerüstabbau
Wie werden die der verschiedenen Bauweisen (Holzbau, Massivbau, Technische Gebäudeausrüstung) koordiniert?
Wie wird das Konzept in den Bauzeitenplan integriert?
Identifikation von Risiken (Witterung, Lieferengpässe, Schnittstellenprobleme) und Risikomanagement für Maßnahmen zur Terminsicherung, Minimierung von Verzögerungen (z.B. Pufferzeiten, Risikoanalyse, Meilensteine, etc.)
Es ist zu berücksichtigen, dass die Fassadengerüste nach Fertigstellung der Fassaden mindestens zeilenweise abgebaut werden müssen, so dass die AG-seitige Herstellung der Freianlagen rechtzeitig beginnen kann. Dies ist im Terminplan und im Bauablauf zu berücksichtigen.
Wie wird der Gesamt-Fertigstellungstermin sichergestellt?

Bewertungsmechanismen:
Vollständige Darstellung der oben genannten Punkte im Terminplan
Nachvollziehbarkeit der Integration des Konzepts des Bietenden in den Bauzeitenplan
Darstellung der Taktung bei einer abschnittsweisen Übergabe, insbesondere im Zusammenhang mit abschnittsweisen Fertigstellungen und Inbetriebnahme durch den Mietenden mit Darstellen der sinnvollen Abschnitte
Logische und technisch realisierbare Abfolge der Schritte
Konzept zur Aufrechterhaltung von Zugängen, Rettungswegen und Versorgungseinrichtungen
Schnittstellenmanagement zwischen Gewerken im laufenden Betrieb
Darstellen sequentieller und paralleler Abläufe
Erläuterung du Darstellen der Fertigstellung der Wegeflächen auch im Zusammenhang mit dem Gerüstabbau
Darstellung der Koordination der verschiedenen Bauweisen (Holzbau, Massivbau, Technische Gebäudeausrüstung)
Klare, projektbezogene Identifikation der Risiken (Witterung, Lieferengpässe, Schnittstellenprobleme) und Maßnahmen zur Terminsicherung, Minimierung von Verzögerungen (z.B. Pufferzeiten, Risikoanalyse, Meilensteine etc.). Realistische Zeitplanung mit Pufferzeiten
Berücksichtigung evtl. Genehmigungszeiten (vBG, abP/ABG)
Sicherstellung der Einhaltung von Fördermittelvorgaben durch strategische Bauplanung.
Kapazitätsplanung für Personal und Materialverfügbarkeit.

Bewertung Punkt 3 (Bauablauf und Terminorganisation):

Punkte Beschreibung
10 Punkte Der Terminplan entspricht in vorbildlichem Maße den Anforderungen der
Bauaufgabe und lässt eine sehr gute Leistungsausführung erwarten.
7 Punkte Der Terminplan entspricht den Anforderungen der Bauaufgabe und lässt eine
gute Leistungsausführung erwarten.
5 Punkte Der Terminplan entspricht in wesentlichen Teilen den Anforderungen der
Bauaufgabe und lässt eine befriedigende Leistungsausführung erwarten.
3 Punkte Der Terminplan entspricht nur in Teilen den Anforderungen an die Bauaufgabe
und lässt eine ausreichende Leistungsausführung erwarten.
0 Punkte Der Terminplan entspricht nicht den Anforderungen an die Bauaufgabe und lässt
eine mangelhafte Ausführung erwarten

Gewichtung
15,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Mehrere Bieter können sich grundsätzlich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen.
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern abgegebene Erklärung beizubringen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Fall der Auftragserteilung erklärt ist, welche die gesamtschuldnerische Haftung der Bietergemeinschaft übernimmt, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Bei Bietergemeinschaften sind geforderte Erklärungen/Nachweise für jedes Bietergemeinschaftsmitglied mit dem Angebot einzureichen, sofern dies nicht anders ausgewiesen ist.

Die Bieter/Bietergemeinschaften haben auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und die Nachunternehmererklärung beizufügen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen:
- Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen (abzugeben, sofern einschlägig),
- Bescheinigung in Steuersachen vom Finanzamt,
- Eigenerklärung jährlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren,
- Eigenerklärung Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers.
Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht.

Mit dem Angebot sind ferner beizubringen:
- Angaben zur Preisermittlung entsprechend Formblatt 221 oder 222 (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft)
- Erklärung zum Eigentumsübergang der Angebotsunterlagen (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft)

Auf gesondertes Anfordern ist zudem beizubringen:
- Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend Formblatt 223 (bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft)
Zur Unterlage "Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend Formblatt 223" ist Folgendes zu beachten:
Bei einer voraussichtlichen Auftragssumme von mehr als 50.000 EUR sind wichtige, den Preis bestimmende Teilleistungen (Positionen) vorgegeben, damit sich bei der Wertung die für die Angebotssumme maßgebenden Kalkulationsbestandteile beurteilen lassen. Diese entnehmen Sie bitte dem Formblatt 223.
Überschreitet die voraussichtliche Auftragssumme 100.000 EUR, sind alle Teilleistungen (Positionen) anzugeben.
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, dass aus steuerlichen Gründen keine Bedenken bestehen, dem Bieter öffentliche Aufträge zu erteilen. Diese Bescheinigung darf nicht älter als ein Jahr sein.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYEM486

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden.
Eine wirksame Zuschlagserteilung ist nach § 134 Abs. 1, 2 GWB erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist des Schlusstermins für den Eingang der Angebote, gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Dieses Vergabeverfahren umfasst ausschließlich den ersten Bauabschnitt.
Der Auftraggeber beabsichtigt - vorbehaltlich einer vollständigen, ordnungsgemäßen und vertragsgemäßen Leistungserbringung im ersten Bauabschnitt - den zweiten Bauabschnitt im Anschluss in einem gesonderten Verhandlungsverfahren gemäß Art. 26 und Art. 29 der Richtlinie 2014/24/EU sowie § 14 VgV ausschließlich mit dem Auftragnehmer des ersten Bauabschnitts zu verhandeln.
Ein Anspruch auf Zuschlag oder Beauftragung entsteht hieraus nicht. Die Vergabe des zweiten Bauabschnitts erfolgt ausschließlich nach erfolgreichem Abschluss dieses gesonderten Verhandlungsverfahrens.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

58
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Volkswohnung GmbH, Ettlinger-Tor-Platz 2, 76137 Karlsruhe

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

- Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend Formblatt 223
Bei einer Bietergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bietergemeinschaft als solche.
- Referenznachweise (Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind)
- Namentliche Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer sowie im Rahmen der Bekanntmachung geforderte Erklärungen/Nachweise für den jeweiligen Nachunternehmer sowie Nachweis, dass der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird (z.B. Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers: Nachunternehmerdokumente)
- Bescheinigung in Steuersachen vom Finanzamt, dass aus steuerlichen Gründen keine Bedenken bestehen, dem Bieter öffentliche Aufträge zu erteilen (diese Bescheinigung darf nicht älter als ein Jahr sein).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank www.pq-verein.de bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Angebotes durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Angebot Nachweise gefordert werden, die nicht in den v.g. Datenbanken enthalten sind, sind diese mit dem Angebot vorzulegen.
Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Angebot eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben werden.
Ein Bieter kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Angebot beizubringen:
- Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen
- Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe (sofern einschlägig).

Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam mit dem Auftragnehmer für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften (§ 6d EU Abs. 2 VOB/A).

Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des Auftraggebers zu verwenden. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bieter eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.
Sofern Musterformulare nicht von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.
Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für Abschnitte "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" und "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit". An der entsprechenden Stelle erfolgt ein Verweis.

Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A
- Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 6f EU VOB/A (sofern einschlägig)
- Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG / Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen
- Eigenerklärung zur Eintragung in der Berufsgenossenschaft
- Eigenerklärung zur Eintragung in der Handwerksrolle der Handwerkskammer
- Eigenerklärung zur Eintragung im Handelsregister

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Angabe der Eignungskriterien
Es gelten die allgemeinen Ausführungen wie im Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" entsprechend.
Mit dem Angebot sind einzureichen:
- Nachweis/Bestätigung der Betriebshaftpflichtversicherung als Eigenerklärung
Eine Kopie der Versicherungsurkunde ist zwingend vor Ausführungsbeginn beim AG vorzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen:
mindestens 3.000.000,- EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 1.000.000,- EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden (echte/unechte Vermögensschäden), die Versicherungssumme für das Umwelthaftpflichtrisiko und für das Umweltschadenrisiko außerhalb der selbstgenutzten Grundstücke, nicht jedoch am Grundwasser und nicht an vermieteten/verpachteten Grundstücken beträgt mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen, Sach- und Vermögensfolgeschäden.

Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Dreifache dieser Deckungssummen betragen.
Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen/Mindeststandards wird der Bieter/die Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Angabe der Eignungskriterien
Es gelten die allgemeinen Ausführungen wie im Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" entsprechend.
Jahresumsatz:
Durchschnittlicher Jahresumsatz, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Auftragen, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2024(2025)/2023(2024)/2022(2023)

Umsatz >= 25.000.000 EUR netto

Mit dem Angebot sind einzureichen:

- Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

Geforderte Mindeststandards
Jahresumsatz:
Durchschnittlicher Jahresumsatz, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Auftragen, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2024(2025)/2023(2024)/2022(2023)

Umsatz >= 25.000.000 EUR netto

Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen/Mindeststandards wird der Bieter/die Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Mit dem Angebot ist in Bezug auf Auftragsausführungsbedingungen abzugeben:
- Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung