Verfahrensangaben

Bau von Wegen und Wasserläufen im Talraum des Stadtgrabens in 78628 Rottweil

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
04.08.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landesgartenschau Rottweil 2028 gGmbH
08325049-A9135-64
Hochbrücktorstraße 26
78628
Rottweil
Deutschland
DE135
Zentrale Vergabestelle
thomas.arand@rottweil.de
+49 741 494-392

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg
08-A9866-40
Kapellenstraße 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45233161-5
45112711-2
45233253-7
45236250-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die große Kreisstadt Rottweil richtet im Jahr 2028 die Landesgartenschau aus. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der gewässerökologischen Aufwertung der Neckarschleife sowie das Näherbringen der Stadt an den Neckar durch neue Wege.
Die Baustelle für den Parkteil Wege und Wasserläufe im Talraum Stadtgraben beinhaltet die Herstellung der Wasserläufe, welche über eine nordwestliche Hangquelle gespeist werden im Talraum mit im Talraumverlauf angeordneten 3 Wasserbecken und verbindenden Wasserläufen, sowie die Anlage eines Endbeckens am
Verteilerplatz im Talgrund. Begleitend zu den Wasserverläufen wird die zentrale Wegebeziehung im Talraum über flankierende Asphaltwege im westlichen Bereich beidseitig (Nord- und Südseite), im östlichen Bereich einseitig (Südseite) und daran angelagerte Platzsituationen realisiert. Mit beinhaltet ist auch die Herstellung der Platzsituation am neuen Aufzugsbauwerk mit flankierenden
Mauersetzungen und verlaufenden Treppenanlagen. An diese Platzsituation im Norden anschließend wird durch ein Vorgängergewerk die Wegeanbindung zwischen dem Aufzug und der neuen Gartenschaubrücke, inkl. der notwendigen Hangsicherungsmaßnahmen realisiert. Die zu bearbeitende, sehr lang gezogene Fläche mit einer Abwicklungslänge von rund 275 m und einem Flächenmaß von rund 4.500 m2, weist einen Höhenunterschied von ca. 24 m auf. Das Gelände verläuft im Talgrund und ist über die von Süden her kommende Baustellenzufahrt von der Bahnhofstraße kommend anzufahren.
Auf der Fläche und an den Rändern der Fläche befindet sich ein alter, zwingend zu schützender Baumbestand. Querend sitzt die historische Hochbrücke im Talraum. An das mittlere Widerlager der Hochbrücke wird mit den anstehenden Maßnahmen angearbeitet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Baumaßnahmen umfassen im Wesentlichen:

- Herstellung der 3 Wasserbecken aus geschaltem Ortbeton
- Herstellung der Steinsetzungen in den 3 Wasserbecken
- Herstellung des östlichen Endreservoirs mit Einbindung des vorhandenen Überlaufs- Herstellung der Wasserläufe aus vorhandenem und neuem Natursteinmaterial
- Herstellung der Wege- und Platzverbindungen aus Asphalt
- Einbau der platzflankierenden Mauern am Zugangsplatz Aufzug
- Einbau der Treppenanlagen am Zugangsplatz Aufzug
- Bepflanzung der Wasserbecken
- Herstellung der Ansaaten im Bearbeitungsgebiet

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
14.09.2026
04.06.2027
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Stadt Rottweil
78628
Rottweil
Deutschland
DE135

Die zu bearbeitende Fläche mit einer Baulänge von ca. 275 m und einer Baubreite von ca. 13 bis 28 m befindet sich im Talraum des Stadtgrabens.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

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Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYCMXVA

Einlegung von Rechtsbehelfen

Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammerangegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt
wurden (§160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als
15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Stadt, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

30
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Hat der Auftraggeber nach Auswertung der eingereichten
Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bieters, kann er den Bieter zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich der
Auftraggeber die Nachforderung gemäß § 56 VgV vor.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe; insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung nachweisen.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Der Auftraggeber behält sich vor, vom Bieter folgende Angaben und Nachweise anzufordern (bei Bietern außerhalb Deutschlands ggf. gleichartige länderspezifische Nachweise) - vgl. auch Formblatt KEV 179 "Eigenerklärungen zur Eignung" - (vgl. §6a und 6b VOB/A):
- Nachweis der Eintragung in Handels- bzw. Berufsregister;
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes;
- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung;
- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Einen Nachweis aus dem Wettbewerbsregister wird der AG ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro (zzgl. MwSt.) für den Bieter anfordern, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Angaben und Nachweise anzufordern (vgl. §6a und 6b VOB/A):
- Angaben zu ausgeführten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzen);
- Andere, auf den konkreten Auftrag bezogene zusätzliche, insbesondere für die Prüfung der Fachkunde geeignete Nachweise können verlangt werden.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Angaben und Nachweise anzufordern (vgl. §6a und 6b VOB/A):
- Umsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre;
- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten;
- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Keine über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Bedingungen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung