Los 1: Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beschaffung eines Linearbeschleunigers für das Klinikum Landshut-Mitte als Ersatz für ein bestehendes System, wobei der Auftragnehmer Fertigungs-, Liefer-, Montage-, Installations- sowie Inbetriebnahme-Leistungen einschließlich aller erforderlichen technischen und rechtlichen Prüfungen und Abnahmen zu erbringen hat.
Der Linearbeschleuniger ist für die routinemäßige Strahlentherapie gemäß den Anforderungen des Leistungsverzeichnisses auszulegen, wobei der Auftragnehmer die Bereitstellung, Einführung und den Betrieb im Rahmen des vorgegebenen Zeitplans und des verbindlichen Angebotspreises gewährleisten sowie die Planung, Steuerung und Koordinierung des Projekts innerhalb seines Verantwortungsbereichs übernehmen muss.
Darüber hinaus umfasst der Auftrag Wartungsleistungen für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren nach Inbetriebnahme, einschließlich Service sowie Ersatzteil- und Verbrauchsmateriallieferung, wobei optional auch der Rückkauf, die Demontage und der Abtransport des Altgeräts beauftragt werden kann.
Los 2: Gegenstand des Vergabeverfahrens für Los 2 ist die Baumaßnahme zur Beschaffung des Linearbeschleunigers und SGRT Systems des Klinikum Landshut, konkret eine bauliche Anpassung bzw. Raumertüchtigung zur Aufnahme des neuen Linearbeschleunigers und des dazugehörigen SGRT Systems. Der Auftragnehmer fungiert als Generalunternehmer (GU) und hat die Bauüberwachung sowie die Koordination für den gesamten Umbau zu übernehmen, einschließlich der Planung, Steuerung und örtlichen Objektüberwachung, wobei er insbesondere den Einbau der in den Losen 1 und 3 beschafften Geräte mit den Bauleistungen im Rahmen des vorgegebenen Zeitplans koordinieren muss. Es wird präferiert, die bestehende bauliche Infrastruktur soweit wie möglich zu erhalten; hierzu ist zwingend ein Ortstermin auf Kosten des Bieters erforderlich, um die Eignung der Räumlichkeiten zu prüfen, wobei die Installation der Geräte aus Los 1 und 3 voraussichtlich in Q3/2026 erfolgen soll.
Los 3: Gegenstand des Vergabeverfahrens für Los 3 ist die Vergabe von Fertigungs-, Montage-, Inbetriebnahme- und Wartungsleistungen für ein an die spezifischen Belange des Klinikum Landshut-Mitte angepasstes SGRT-System (Surface Guided Radiation Therapy), einschließlich der Erstellung, Lieferung, Einbringung und Installation inkl. aller erforderlichen technischen und rechtlichen Prüfungen und Abnahmen. Gefordert wird ein SGRT-System zur präzisen Lagerung und Echtzeit-Überwachung von Patienten mittels 3D-Kamerasystemen in der Strahlentherapie, wobei der Auftragnehmer die erfolgreiche Bereitstellung, Einführung und den Betrieb im Rahmen des vorgegebenen Zeitplans und des verbindlichen Angebotspreises gewährleisten sowie die Planung, Steuerung und Koordinierung des Projekts innerhalb seines Verantwortungsbereichs übernehmen muss. Der Auftrag umfasst zudem Wartungsleistungen für einen Zeitraum von 10 Jahren nach Inbetriebnahme, einschließlich Service sowie Ersatzteil- und Verbrauchsmateriallieferung, wobei die Installation schnellstmöglich in Abhängigkeit des Baufortschritts, voraussichtlich in Q3/2026, erfolgen soll.
Los 4: Gegenstand des Vergabeverfahrens für Los 4 ist die Vergabe von Fertigungs-, Montage-, Inbetriebnahme- und Wartungsleistungen für ein an die spezifischen Belange des Klinikum Landshut-Mitte angepasstes PET-CT als Ersatzbeschaffung für ein Bestandssystem, einschließlich Erstellung, Lieferung, Einbringung und Installation inkl. aller erforderlichen technischen und rechtlichen Prüfungen und Abnahmen. Das PET-CT ist für die routinemäßige Diagnostik in der Nuklearmedizin sowie für kleinere Punktionen in Notfällen vorgesehen und soll 1:1 ausgetauscht werden, wobei der Auftragnehmer die erfolgreiche Bereitstellung, Einführung und den Betrieb im Rahmen des vorgegebenen Zeitplans und des verbindlichen Angebotspreises gewährleisten sowie die Planung, Steuerung und Koordinierung des Projekts innerhalb seines Verantwortungsbereichs übernehmen muss. Die Installation soll voraussichtlich in Q3/2026 erfolgen, wobei der Zeitraum zwischen Außerbetriebnahme des Bestandssystems und Aufnahme des regulären Patientenbetriebs maximal 28 Tage betragen darf, und der Auftragnehmer gewährleistet darüber hinaus für 12 Jahre nach Inbetriebnahme den Service sowie die Ersatzteil- und Verbrauchsmateriallieferung.