Gegenstand der Beschaffung sind IBM-Komponenten für die Standorte Westend und Köpenick. Die bestehende IBM-Infrastruktur ist EOL und soll daher entsprechend ersetzt werden.
Die DRK Kliniken Berlin betreibt an den Standorten Westend und RZ-C Köpenick diverse IT-Systeme, die in naher Zukunft ihr End-of-Service erreichen. Die aktuelle Oracle-Datenbankplattform (ORBIS) läuft auf IBM POWER9-Servern unter AIX und ist durch ein bevorstehendes Service-Ende eingeschränkt.
Ziel ist die Bereitstellung einer hochverfügbaren, leistungsfähigen und zukunftssicheren IBM-Infrastruktur. Das erste Kernziel betrifft die Ertüchtigung von Backup & Recovery: Die bestehende IBM Storage Protect-Lösung soll durch leistungsfähigere Hardware unterstützt werden, um eine standortredundante Replikation der Backup-Daten sowie eine ergänzende Offline-Sicherung auf Tape zum Schutz vor Cyberangriffen zu gewährleisten. Das zweite Kernziel ist die Erneuerung der Oracle-Plattform (ORBIS): Durch die Migration von POWER9 auf POWER11 werden Rechenleistung und Arbeitsspeicher gesteigert, eine Hochverfügbarkeitslösung geschaffen und eine Disaster-Recovery am Standort Köpenick ermöglicht.
Der Auftragsgegenstand gliedert sich in sechs Pakete. Paket 1 umfasst zwei IBM Power11 Server für ORBIS/Oracle an beiden Standorten. Paket 2 umfasst zwei IBM Power11 Server für Backup & Recovery, ebenfalls an beiden Standorten. Paket 3 beinhaltet eine Hardware Management Console zur zentralen Verwaltung aller Power-Systeme am Standort Westend. Paket 4 umfasst ein IBM FlashSystem 5600 für ORBIS/Oracle am Standort Köpenick mit 200 TiB Nutzkapazität. Paket 5 beinhaltet zwei IBM FlashSystem 5600 inkl. Expansion für Backup & Restore an beiden Standorten. Paket 6 umfasst zwei IBM SAN-Switches für den Standort Köpenick.
Leistungsorte sind die Standorte Westend und Köpenick.
Bewertung erfolgt zu 100 % über den Preis
Die Einhaltung der Mindestfristen ist nicht möglich. Aufgrund der vom Hersteller angekündigten Anpassungen im Sortiment soll die Beschaffung bis Ende April abgeschlossen sein.
Die Beschaffung erfolgt als Offenes Verfahren, allerdings mit verkürzen Fristen. Die Angebote sind bis zum 08.04.2026 um 12:00 Uhr einzureichen. Die Leistungsbeschreibung und das LV werden erst nach Übersendung der unterschriebenen Vertraulichkeitserklärung übermittelt und sind daher bei den Vergabeunterlagen nicht zu finden.
Rügen bezüglich der Vergabeunterlagen und der Bekanntmachung sind innerhalb der Angebotsfrist einzureichen. Ansonsten sind Rügen bzw. Nachprüfungsanträge spätestens innerhalb der Wartefrist nach § 134 GWB einzureichen. Nach Zuschlagserteilung ist die Einleitung eines Nachprüfungsverfahren unzulässig.
Fehlende Unterlagen werden im Rahmen des rechtlich zulässigen nachgefordert.
Auf gesondertes Verlangen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit mein/unser Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) vorlegen.
Soweit der Bieter in das Handelsregister eingetragen ist, hat er die Registernummer und das Amtsgericht anzugeben. Auf gesondertes Verlangen sind die nachfolgenden Unterlagen vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise.
Soweit der Bieter Mitglied einer Berufsgenossenschaft ist, hat er auf gesondertes Verlangen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers vorlegen
Nettojahresgesamtumsatz, einschließlich eines bestimmten Nettojahresumsatzes in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von 3.000.000 EUR für alle drei Geschäftsjahre.
Es müssen mindestens 2 nach Art und Umfang vergleichbare Referenzen eingereicht werden. Beide Referenzen müssen ein Volumen von mind. 1.000.000 EUR aufweisen uns auf den letzten drei Jahren sein. Mindestens eine der beiden Referenzen muss aus dem Gesundheitssektor sein.
Die Bewerber müssen gem. DIN EN ISO 13485 und ISO 9001 (oder gleichwertig) zertifiziert sein. Ebenso verfügen alle in die tatsächliche Auftragsbearbeitung einbezogene Unternehmen (d.h. alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft und sämtliche Nachunternehmer) über diese aktuellen Zertifizierungen. Ein entsprechender Nachweis der Zertifizierungen ist dem Teilnahmeantrag beigefügt.
Der Bieter hält den höchsten Partnerlevel beim Hersteller haben oder es sind 5 Personen mit technischen Zertifizierungen für die angebotene Plattform (IBM Power / Storage) im Unternehmen tätig.
jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens (eigene Beschäftigte, Vollzeitäquivalent) insgesamt in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren nach Berufsgruppen
Eigenerklärung zur Einhaltung der Russlandsanktionen.
Die Bieter müssen in der Eigenerklärungen Angaben darüber machen, inwieweit für ihn bzw. einen Nachunternehmer Eintragungen im Wettbewerbsregister enthalten sind.