Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrags mit einem spezialisierten Unternehmen zur skalierbaren Postproduktion von volumetrischen, 3D- und 4D-Daten.Der Auftragnehmer übernimmt als externer Processing-Partner die regelmäßige Verarbeitung variabler Datenmengen im Bereich:-Cleanup und Optimierung volumetrischer Rohdaten-Mesh-basierte Rekonstruktion-Erstellung und Optimierung von 4D Gaussian Splatting Datensätzen-Diffusion- und LoRA-basiertes Training-KI-Training-Performance-Optimierung für XR-/VR-Anwendungen
Die Leistungen werden auf Abruf erbracht und mengenbasiert (z. B. pro Minute verarbeiteten Materials oder pro GPU-Tag) vergütet. Das Volumen kann monatlich variieren. Ziel ist es, eine flexible, technisch führende Processing-Struktur zu etablieren, die es ermöglicht, volumetrische Daten in hoher Auflösung (>4K, >3000 Megapixel Processing) effizient, reproduzierbar und skalierbar zu verarbeiten.
Der Rahmenvertrag wird mit einer Vertragslaufzeit bis zum 22.04.2027 geschlossen, mit der Option auf eine Verlängerung, sodass die Gesamtlaufzeit des Vertrages maximal 48 Monate ab Zuschlagserteilung beträgt.
1. Bereitstellung und Betrieb einer eigenen, produktiv eingesetzten Processing-Pipeline zur Generierung von 4D Gaussian Splatting Datensätzen aus hochauflösenden volumetrischen Rohdaten (>4K, >2500 MP Processing).2. Implementierung und kontinuierliche Optimierung von Mesh-basierten Rekonstruktionsverfahren sowie Diffusion-/LoRA-basierten Trainingspipelines zur Verbesserung von Qualität, Detailtreue und zeitlicher Konsistenz volumetrischer Daten.3. Durchführung von Cleanup-, Upscaling- und Optimierungsprozessen zur Reduktion von Artefakten, Verbesserung der Texturqualität sowie Performance-Optimierung für XR-/VR-Anwendungen.4. Enge technische Abstimmung mit Volucap zur Integration der Processing-Ergebnisse in bestehende Produktions- und Cloud-Infrastrukturen, inklusive API-Anbindung, Datenübergabeprozessen und optionaler Multi-Agenten-Architekturen. Kontinuierliche Anpassung der Pipeline auf Basis von Qualitätsmetriken und Projektergebnissen.5. Als integraler Bestandteil der Ausschreibung wird der vollständig entwickelte Quellcode/CAD Daten oder sonstige geistigige Leistungen die im Rahmen des Projektes entstehen, durch ein Buyout zur ausschließlichen Nutzung an Volucap übergeben. Die Volucap muss vollständige Kontrolle über eventuelle Software erlangen und eigenständige, unabhängige Weiterentwicklungen vorzunehmen, die genau auf die dynamischen und spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind.
Der Rahmenvertrag wird mit einer Vertragslaufzeit von einem Jahr geschlossen, mit der Option auf eine Verlängerung, sodass die Gesamtlaufzeit des Vertrages maximal 48 Monate ab Zuschlagserteilung beträgt.
Bewertung des durchschnittlichen Minutenpreises für volumetrisches Processing (Gaussian Splatting, Mesh-Rekonstruktion, Diffusion, Cleanup).Die Bewertung erfolgt relativ nach folgender Formel:(niedrigster angebotener Preis / angebotener Preis) × 100.
Bewertung der monatlichen Infrastruktur- bzw. Grundpauschale.Die Bewertung erfolgt relativ nach folgender Formel:(niedrigste angebotene Pauschale / angebotene Pauschale) × 100.
Bewertung des angebotenen GPU-Tagessatzes für High-End-Rechensysteme.Die Bewertung erfolgt relativ nach folgender Formel:(niedrigster angebotener GPU-Tagessatz / angebotener GPU-Tagessatz) × 100.
Bewertung des Tagessatzes für KI-, Cloud- und Processing-Softwareentwicklung (8 Stunden).Die Bewertung erfolgt relativ nach folgender Formel:(niedrigster angebotener Tagessatz / angebotener Tagessatz) × 100.
Das Vergabeverfahren wird als offenes Verfahren durchgeführt und gewährleistet Transparenz sowie Gleichbehandlung aller Bieter. Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand eines gewichteten Punktesystems auf Basis preisbezogener Zuschlagskriterien. Die einzelnen Preispositionen werden prozentual gewichtet und nach einem relativen Bewertungsmodell bewertet, bei dem der jeweils niedrigste angebotene Preis die höchste Punktzahl erhält. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der gewichteten Summe der einzelnen Bewertungskriterien. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bieter haben während des Verfahrens die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sind bis zum Ablauf der Bindefrist an ihre Angebote gebunden. Das Verfahren erfolgt unter Beachtung der geltenden nationalen und europäischen Vergabevorschriften.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB).Die oben genannten Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies gesetzlich zulässig war.Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrags hinweg - etwa indem er die Informations- und Wartepflicht nach § 134 GWB missachtet oder ohne vorherige Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergibt, ohne dass dies gesetzlich erlaubt ist - kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber über den Vertragsschluss, jedoch spätestens sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht wurde.Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe (§ 135 GWB).
digital auf der Vergabeplattform DTVP
Die Öffnung der Angebote erfolgt durch die Vergabestelle. Zur Öffnung zugelassen sind Vertreter des Auftraggebers und der Vergabestelle.
Fehlende Unterlagen müssen innerhalb von 5 Werktagen nach Aufforderung durch die Vergabestelle nachgereicht werden.
Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausübung
Anbieter müssen ihre Kompetenz und Fachkenntnis durch Beispiele, Referenzen oder Portfolios unter Beweis stellen. Zwingendes technisches Eignungskriterium ist der nachweisliche Nachweis, dass der Anbieter im letzten abgeschlossenen Kalenderjahr eigenverantwortlich mindestens 60 Minuten volumetrisches Videomaterial veröffentlicht hat, das auf einer meshbasierten Rekonstruktion mit einer Processing-Auflösung von über 2500 Megapixeln pro Frame basiert. Der Nachweis muss durch veröffentlichte Referenzen, technische Dokumentationen, Projektbestätigungen oder vergleichbare belastbare Belege erfolgen. Reine Testdaten oder interne Entwicklungsprojekte ohne Veröffentlichung gelten nicht als ausreichend.
Weiterhin ist zwingend nachzuweisen, dass der Anbieter produktiv mit 4D Gaussian Splatting gearbeitet hat. Hierzu sind mindestens zwei realisierte Projekte vorzulegen, bei denen volumetrische oder multikamerabasierte Daten in 4D Gaussian Splatting Datensätze überführt wurden. Es sind technische Details zur Pipeline offenzulegen, insbesondere zur Datenquelle (Multikamera-Setup), zur Auflösung der Eingangsdaten, zur zeitlichen Konsistenz (4D), zur Optimierungsschritte sowie zur Zielplattform (z. B. XR-/Realtime-Anwendung). Viewer-Links, technische Beschreibungen oder Qualitätsvergleiche sind beizufügen.
Zusätzlich muss der Anbieter nachweisen, dass die volumetrischen Daten mit einer Mindestauflösung von über 20K verarbeitet wurden und dass die zugrunde liegende Pipeline für hohe Datendurchsätze (>3000 Megapixel Processing pro Frame) ausgelegt ist. Hierzu sind Angaben zur eingesetzten GPU-Infrastruktur, zur Parallelisierung sowie zu durchschnittlichen Processingzeiten pro Minute Content vorzulegen.