Der Auftraggeber plant einen Neubau, in dem Büroräume, Labore (insbesondere für die Fachrichtungen Chemie, Biologie und Geologie sowie Aquarien für Fische und Korallen mit Salzwasseranlage) und ein Mangrovengewächshaus realisiert werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll optional eine Erweiterung des Gebäudes erfolgen. Dies ist in der Planung zu berücksichtigen. Zu beauftragen sind die Leistungen für die Leistungsphasen 6 bis 9 der Objektplanung für Gebäude und Freianlagen gemäß § 34 ff HOAI.
Der Auftragnehmer ist zur Mitwirkung an dem Planungsprozess verpflichtet, auch soweit dieser in der Einbeziehung der maßgeblichen Stakeholder, auch für die Labore und Aquarien, besteht. Die Planung erfolgt unter Einsatz der Instrumente des digitalen Planen und Bauens (BIM) durchgeführt werden, auch insoweit ist der Auftragnehmer zur Mitwirkung verpflichtet.
Die endgültige Laufzeit ergibt sich aus der Projektlauzeit.
Es ist eine stufenweise Auftragserteilung vorgesehen.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Es gilt § 56 Abs. 2 S. 1 VgV.
Es ist ein Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen.
Der Bewerber hat eine Erklärung über den Gesamtumsatz und über den durchschnittlichen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren abzugeben. Es wird ein Mindestjahresumsatz von EUR 2.000.000,00 brutto pro Jahr verlangt.
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens EUR 1.000.000,00 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen. Es ist ausreichend, wenn der Bewerber nachweist, dass er im Auftragsfall diese Deckung zur Verfügung stellen kann.
Verlangt werden geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens fünf Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers. Einzelheiten zu den notwendigen Angaben zu Referenzen und deren Wertung ergeben sich aus der Einladung zum Teilnahmewettbewerb mit den Hinweisen zur Bewerbung, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen sind.
Der Bewerber hat seine technische Ausrüstung im Bereich der IT darzustellen. Insbesondere ist die eingesetzte Software mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Lizenzen darzustellen. Einzelheiten zu den notwendigen Angaben und deren Wertung ergeben sich aus der Einladung zum Teilnahmewettbewerb mit den Hinweisen zur Bewerbung, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen sind.
Der Bewerber muss die Befähigung haben, die Funktion des Entwurfsverfassers und des Bauleiters nach den §§ 54 und 56 der Bremischen Landesbauordnung wahrzunehmen.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Die Beauftragung erfolgt auf der Grundlage der Leistungsbilder der HOAI. Ein Vertragsentwurf wird den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt werden.