Rahmenvereinbarung über die Erbringung von Managed Services für den Betrieb, die Verwaltung und den Support der IT-Arbeitsplatzumgebung (Workplace-IT) sowie der aktiven Netzwerkinfrastruktur der HADAG.
Die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG beabsichtigt den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Erbringung von Managed Services für die Workplace-IT sowie die aktive Netzwerkinfrastruktur. Der Auftrag umfasst den Betrieb, die Verwaltung und den Support der vollständig auf Microsoft 365 basierenden IT-Arbeitsplatzumgebung einschließlich des Gerätemanagements (Windows-Notebooks, Android/iOS-Smartphones und -Tablets) über Microsoft Intune sowie des Anwendersupports.Weiterhin umfasst die Leistung das Management, die Überwachung und die Härtung der Netzwerkinfrastruktur, insbesondere von Firewalls und Switches, sowie die Umsetzung und den Betrieb einer sicheren Netzwerksegmentierung. Die Rahmenvereinbarung beinhaltet zudem Einzelabrufe zur Lieferung von Hardware und Standardsoftware gemäß EVB-IT Kauf bzw. Systemlieferung.Ein wesentlicher Bestandteil des Auftrags ist die Sicherstellung eines hohen IT-Sicherheitsniveaus, einschließlich der Einhaltung der ISO-27001-Anforderungen und der Unterstützung bei der Erreichung der NIS2-Konformität.
Die Rahmenvereinbarung verlängert sich 2 mal jeweils um 12 Monate zu denselben Bedingungen, wenn sie nicht mit einer Frist von 6 Monaten zu ihrem Ende durch den Auftraggeber gekündigt wird.
Preiswertung
Leistung (Qualität)
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach § 160, Abs. 3 Nr. 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der (in der Bekanntmachung benannten) Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Sind mehr als drei prinzipiell zur Angebotsabgabe aufzufordernde Unternehmen vorhanden, so erfolgt die Auswahl nach der Qualität der - die Mindestanforderungen erfüllenden - Referenzen.Insoweit werden die Referenzen anhand der nachstehenden Auflistung bepunktet und die erzielten Punkte addiert. (Trifft auf eine Referenz mehreres zu, wird nur die höchste zutreffende Kategorie gewertet):aa) Pro Referenz, die neben den Mindestanforderungen bei einem Kunden aus dem Sektor der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) oder dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erbracht wird/wurde: 5 Punktebb) Pro Referenz, die neben den Mindestanforderungen explizit die Begleitung/Unterstützung des Kunden bei der Umsetzung der NIS2-Richtlinie umfasst: 4 Punktecc) Pro Referenz, die vollumfänglich die Mindestanforderungen (Managed Services für Workplace-IT und Netzwerkinfrastruktur mit ISO 27001 Anforderungen) erfüllt: 3 PunkteEs werden maximal die fünf besten Referenzen berücksichtigt. Beruht eine der drei besten Referenzen auf einer Eignungsleihe, so muss das eignungsverleihende Unternehmen einen entsprechenden Anteil der Managed Services selbst erbringen (§ 47 Abs. 1 S. 3 VgV). Beruhen zwei oder alle der drei besten Referenzen auf einer Eignungsleihe, erhöht sich der Anteil der vom Eignungsverleiher selbst zu erbringenden Leistungen entsprechend.Die drei Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Besteht nach Auswertung der Referenzen Punktgleichstand bezüglich des 3. Platzes, so entscheidet das Los darüber, wer von den Bewerbern mit gleicher Punktzahl zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll.Beim Losverfahren wird die Reederei ein geeignetes Verfahren unter Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung, Verhältnismäßigkeit und Transparenz durchführen.
Die HADAG kann die Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.Die Unterlagen sind von den Bewerbern nach Aufforderung durch die HADAG innerhalb einer von dieser festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen. Werden die Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, ist der Teilnahmeantrag zwingend vom weiteren Verfahren auszuschließen.
a) Die Bewerber haben mit ihrem Teilnahmeantrag zu erklären, dassaa) keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB vorliegen,bb) keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen,cc) die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 SchwarzArbG nicht vorliegen,dd) die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen,ee) die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2 AentG nicht vorliegen,ff) die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 98c Abs. 1 AufenthG nicht vorliegen und dassgg) die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 22 Abs. 1 LkSG nicht vorliegen und dasshh) keine Ausschlussgründe gemäß Art. 5k der VERORDNUNG (EU) 2022/576 DES RATES vom 8. April 2022 vorliegen.b) Zudem haben die Bewerber nachzuweisen, dass sie ihren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen sind. Hierzu legen sie- eine Bescheinigung des Finanzamtes in Steuersachen (muss beim zuständigen Finanzamt beantragt werden) sowie- die Unbedenklichkeitserklärungen der zwei Krankenkassen vor, bei denen die meisten Beschäftigen versichert sind.Die Bescheinigungen des Finanzamts und der Krankenkassen dürfen - bezogen auf das Ende der Teilnahmefrist - nicht älter als zwölf Monate sein.Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass jedes Mitglied die vorstehenden Erklärungen und Nachweise einzeln vorlegen muss.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn die HADAG aufgrund der nachstehenden Erklärungen und Nachweise zu der Einschätzung gelangt, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für seine laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag verfügt.aa) Vorzulegende NachweiseDie Bewerber haben zum Beleg der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die folgenden Unterlagen vorzulegen:(1) Aktuelle Erklärung der Hausbank, bei der das Hauptgeschäftskonto des Bewerbers geführt wird, über die Geschäftsbeziehung und über die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage des Bewerbers. Die Bankerklärung darf - bezogen auf das Ende der Teilnahmefrist - nicht älter als ein (1) Monat sein.(2) Kopie einer - bezogen auf das Ende der Teilnahmefrist - gültigen Versicherungspolice bzw. einer - bezogen auf das Ende der Teilnahmefrist nicht mehr als einen (1) Monat alte - Bestätigung/Bescheinigung einer Versicherung, wonach der Bewerber über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt sowie eine Erklärung, dass er diese für die gesamte Vertragslaufzeit bis zur Fertigstellung aufrechterhalten wird.Soweit in der Versicherungspolice eine Jahreshöchstleistung vereinbart ist, muss der Bewerber zudem eine Erklärung einreichen, ob und inwieweit der diesbezügliche Höchstbetrag bereits ausgeschöpft ist.(3) Gewinn- und Verlustrechnung der letzten drei vor der Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossenen Geschäftsjahre. Sollte der Jahresabschluss für das Jahr 2025 noch nicht vorliegen, hat der Bewerber stattdessen die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2022 einzureichen.(4) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz für vergleichbare Leistungen im Sinne der Ausschreibung (Managed Services für Workplace-IT und Netzwerkinfrastruktur) in den vergangenen drei Geschäftsjahren.bb) Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitDer Bewerber muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:(1) Aus der einzureichenden Bankerklärung muss sich ergeben, dass der Bewerber im Hinblick auf den ausgeschriebenen Auftrag über ausreichende Finanzmittel und Liquidität verfügt und dass es im Rahmen der Geschäftsbeziehung zu keinen Unregelmäßigkeiten gekommen ist.(2) Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens 3 Mio. Euro pauschal für Personen- und Sachschäden je Versicherungsfall und mindestens 5 Mio. Euro pau-schal für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres.(3) Der Bewerber hat einen Umsatz von mindestens 1,5 Mio. Euro p.a. mit vergleichbaren Leistungen in jedem der letzten drei vergangenen Geschäftsjahre erzielt. Als vergleichbare Leistungen im Sinne der Umsatzbetrachtung zählen Managed Services für Workplace-IT, IT-Supportleistungen sowie Services zur Betreuung und Betrieb von Netzwerkinfrastrukturen.Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind folgende der vorstehenden Unterlagen/Erklärungen für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen:- Erklärung zu den Umsatzzahlen der letzten drei Geschäftsjahre,- Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre,- Bankerklärung.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn der Bewerber über die Erfahrungen verfügt, die zur Durchführung des hiesigen Auftrags in angemessener Qualität erforderlich sind. Zudem muss er über die technischen und personellen Mittel verfügen, den Service ordnungsgemäß bereitzustellen.aa) Vorzulegende NachweiseDie Bewerber haben zum Beleg der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die folgenden Unterlagen vorzulegen:(1) Eigenerklärung zu Kundenreferenzen über vergleichbare Leistungen für Managed Services für Workplace-IT und Netzwerkinfrastruktur mit ISO 27001 Anforderungen in den vergangenen drei Jahren. Hierfür ist die Referenzliste (Teil A.1_Anlage 1_Referenzliste) zu verwenden.(2) Angabe der Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen, die Gegenstand der Vergabe sind.(3) Der Bewerber muss ein implementiertes Sicherheitskonzept und Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) auf Basis der ISO 27001 in der jeweils geltenden Fassung nachweisen. Der Nachweis wird in Form eines gültigen Zertifikat nach ISO/IEC 27001 (native) für den Geltungsbereich 'Managed Services' oder 'IT-Betrieb' erbracht.(4) Eigenerklärung zur Sicherstellung des Vor-Ort-Service am Standort Hamburg: Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er in der Lage ist, die vertraglich geforderten Vor-Ort-Leistungen (z.B. Hardware-Austausch, Entstörung, On-Site Support) am Standort des Auftraggebers in Hamburg kurzfristig und zuverlässig zu erbringen. Hierzu ist zu erklären, dass der Bewerber über eine eigene Niederlassung oder einen Servicestützpunkt im Großraum Hamburg verfügt. Verfügt der Bewerber nicht über einen eigenen Standort, muss er nachweisen, dass er die Vor-Ort-Präsenz durch ein Partnerunternehmen (Unterauftragnehmer) sicherstellt. In diesem Fall ist die vertragliche Bindung oder die verbindliche Zusage des Partnerunternehmens (z.B. in Form einer Verpflichtungserklärung), die geforderten Leistungen am Standort Hamburg zu erbringen, als Anlage beizufügen.bb) Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit(1) Nachweis von mindestens 3 Kundenreferenzen über vergleichbare Leistungen im Bereich Managed Services für Workplace-IT und Netzwerkinfrastruktur bei Kunden mit ISO 27001 Anforderungen der vergangenen drei Jahren.Bezüglich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit haben Bewerbergemeinschaften nachzuweisen, dass ihre Mitglieder unter Berücksichtigung der vorgesehenen Arbeitsteilung insgesamt über die erforderlichen Voraussetzungen verfügen. Die Mitarbeiterzahlen sind für jedes Mitglied anzugeben.Sämtliche Nachweise/Erklärungen/Referenzen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Eine etwaige Übersetzung muss durch einen zertifizierten Übersetzer (m/w/d) erfolgen, der nachweislich fachlich geeignet ist. Zusätzlich ist der betreffende Nachweis im Original vorzulegen.Die Bewerber werden gebeten, das "Formular Eigenerklärungen und geforderte Nachweise" (Teil A.1_Anlage 3_Formular Eigenerklärungen und geforderte Nachweise) entsprechend auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.Die Bewerber werden gebeten, zusätzlich zu den Eignungsnachweisen eine Darstellung mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, aus der sich ergibt, ob bzw. in welcher Art und in welchem Umfang geschäftliche und eigentumsrechtliche Verflechtungen (Eigentümer/Aktionäre/Beteiligungen) mit anderen Unternehmen bestehen.
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:Der Bewerber hat einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates vorzulegen, in dem der Bewerber niedergelassen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug darf - bezogen auf das Ende der Teilnahmefrist - nicht älter als 6 Monate sein.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied einen entsprechenden Auszug einzureichen.
gemäß Vertragsunterlagen