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Verfahrensangaben

Ausschreibung eines Generalunternehmers für den Neubau einer Rettungswache in der ...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.02.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg
keine Angabe
Thorshammer 8b
24866
Busdorf
Deutschland
DEF0C
sekretariat.schellenberg@heuking.de
040 355280-836

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Öffentliche Ordnung und Sicherheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein bei dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
nicht bekannt
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45216000-4
45000000-7
45211360-0
45000000-7
45216000-4
45216125-6
45216127-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der Vergabe ist der Neubau einer Rettungswache in der Gemeinde Stapel des Landkreises Schleswig-Flensburg.

Die Rettungswache soll in Form einer "Systemrettungswache" realisiert werden und muss der DIN 13049 entsprechen. Im Rahmen der ersten Jahreshälfte 2026 sollen voraussichtlich noch vier weitere Rettungswachen ausgeschrieben werden.

Die Realisierung erfolgt in Form einer Musterwache, die sodann für die übrigen Rettungswachen lediglich bei abweichenden Grundflächen mit gleicher Raumaufteilung angepasst werden soll.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Grund für die Beschaffung ist der stark renovierungsbedürftige Zustand der bestehenden Rettungswache.

Der Auftrag wird im Rahmen einer Generalunternehmervergabe beschafft. Die näheren Informationen zur Beschaffung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen und der Leistungsbeschreibung, die im Rahmen der Angebotsphase bereitgestellt wird.

Es gilt die vollständige Berücksichtigung der Nutzflächenermittlung für die Rettungswache (Größen der Räume sind zugleich Minimum und Maximum; Abweichungen sind gesondert zu begründen).

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Schulstraße 17a
24882
Stapel
Deutschland
DEF0C

Der Erfüllungsort der Rettungswache ist in Stapel.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis gem. Preisblatt

Preis und Leistung werden nach der Formel "Leistung-durch-Preis" (L/P=Z) gewertet.

Das wirtschaftlichste Angebot ist dasjenige, welches den größten Quotienten "Z" aufweist. Hierfür werden die für jeden Bieter ermittelten Leistungspunkte je Konzept zusammengezählt und durch den Wertungspreis gemäß Preisblatt (netto) dividiert.

Die Zuschlagskennzahl ist umso höher, je mehr Leistungspunkte der Bieter erzielt bzw. je kleiner sein Angebotspreis ist. Den Zuschlag erhält das Angebot, welches die höchste Zuschlagskennzahl erzielt.

Preisliche Wertung:

Die preisliche Wertung erfolgt auf der Grundlage des im Angebotsformulars anzugebenden Gesamtpauschalfestpreises, der sämtliche für die Leistungserbringung erforderlichen Leistungen umfasst.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektdurchführungskonzept

Die Leistung wird auf der Basis von Konzepten bewertet.

Für jedes Konzept kann der/die Bieter/-in maximal 10 Punkte erhalten.

Folgende Konzepte sind einzureichen:

1. Konzept zur Projektdurchführung

Gefordert wird eine Darstellung der Aufbau- und Ablauforganisation (jeweils für die Projektphase Planung und Bauausführung) in Form von Organigrammen und ergänzender textlicher Erklärung, inklusive einer Erläuterung der übergeordneten Projektkoordination und der wesentlichen Abteilungen bzw. Firmen. Zudem ist ein strukturierter Projektablaufplan (Planung und Bauausführung) als vernetzter Balkenterminplan (Vertragsterminplan) zur Darlegung der Sicherstellung der termingerechten Fertigstellung vorzulegen.

Relevant ist zudem, dass der jeweilige Bieter bei Problemen zügig vor Ort ist und eine Lösung innerhalb eines kurzen zeitlichen Rahmens gewährleistet. Auch hierzu erwartet die Auftraggeberin Ausführungen.

Für die Planungs- und Ausführungsphase sollte die Planung, soweit sinnvoll realisierbar, nach Bauabschnitten unterteilt sein.

2. Konzept zur Qualität der Baustoffe

Dieses Konzept soll textlich erläutern, in welcher Form der Bieter unter Berücksichtigung der Gebäudenutzung durch Auswahl bestimmter Materialien und Baustoffe das Gebäude gestalten möchte. Die Auftraggeberin legt dabei Wert auf die Verwendung qualitativ hochwertiger Baustoffe sowie Berücksichtigung von nachhaltigen Kriterien, die die konkrete Gebäudenutzung berücksichtigen und bestmöglich auf diese abgestimmt werden. Dies gilt insbesondere für deren Verwendung im Bereich von Rettungswachen mit vergleichbaren Nutzungsarten, die besondere qualitative Anforderungen erforderlich machen.

3. Konzept zur funktionalen Qualität und hierauf bezogene Herangehensweise an die Planungsaufgabe

Gefordert wird eine Darstellung der vom Bieter geplanten funktionellen Lösungen für das Gebäude und dessen Nutzung als Rettungswache. Ausgehend von der Maßnahmen- / Leistungsbeschreibung hat darzulegen, wie er im Hinblick auf das Planungs- und Durchführungsmanagement beabsichtigt, die Planungsaufgabe im Dialog mit der Auftraggeberin, dem Nutzer und den weiteren Projektbeteiligten umzusetzen. Es wird erwartet, dass der Bieter die Rahmenbedingungen in Bezug auf das Grundstück und die wirtschaftlichen sowie qualitativen Vorgaben aus den bereitgestellten Unterlagen erkannt hat und die geplante Herangehensweise und Umsetzung anschaulich erläutert.

Zudem wird eine vollumfassende und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den zentralen Projektzielen erwartet. Das Erkennen der projektspezifischen Herausforderungen und die planerischen Ansätze sowie Grundsatzüberlegungen sollen weitergehende Potenziale bei der Bewältigung der Planungsaufgabe erkennen lassen. Mit Blick auf die Thematik Kosteneinhaltung soll eine beispielhafte Erläuterung der Kostenverfolgung, z.B. anhand eines vergleichbaren Projekts, erfolgen.

4. Konzept zur Technischen Gebäudeausrüstung

Diesbezüglich wird eine Darstellung zur technischen Gebäudeausrüstung samt der für eine Rettungswache relevanten Inhalte von den Bietern gefordert. Es ist darzustellen, inwieweit der Bieter die Qualität der technischen Gebäudeteile plant und sicherstellt.

Der Bieter soll die Anforderungen an die Technik und die technische Ausgestaltung textlich erklären. Auch hier ist die funktionale Nutzung als Rettungswache zu beachten. Die technischen Anlagen müssen auf diese Nutzung abgestimmt sein. Es sollen technische hochwertige Produkte angeboten werden, die eine langfristige Nutzung des Gebäudes im Rahmen des geforderten Funktionsbereichs erlauben. Für jedes Konzept erfolgt die Wertung mit Punkten.

Der vom Bieter pro Konzept erreichte Erfüllungsgrad wird mit der für das Konzept maximal erreichbaren Punktzahl addiert.

0 Punkte: Das jeweilige Konzept des Bieters entspricht nicht den Anforderungen. Die Anforderungen bzw. Erwartungen werden nicht erfüllt oder die Herangehensweise des Bieters ist inhaltlich nicht schlüssig dargestellt. Dies gilt auch, wenn die Anforderungen bzw. Erwartungen lediglich stichpunktartig ohne weitere Ausführungen wiederholt werden.

2 Punkte: Das jeweilige Konzept des Bieters entspricht nur mit erheblichen Einschränkungen den Anforderungen. Anforderungen bzw. Erwartungen werden nur mit erheblichen Einschränkungen erfüllt sind und die Herangehensweise des Bieters weist inhaltliche Unschärfen auf. Das Konzept lässt also nur eine nicht ausreichende Durchführung der Leistungen erwarten.

4 Punkte: Das jeweilige Konzept des Bieters entspricht mit Einschränkungen den Anforderungen. Anforderungen bzw. Erwartungen werden mit Einschränkungen erfüllt und die Herangehensweise des Bieters ist inhaltlich größtenteils schlüssig dargestellt. Im Hinblick auf die Zielsetzung der Leistung verspricht sie eine ausreichende Umsetzung.

6 Punkte: Das jeweilige Konzept des Bieters entspricht den Anforderungen. Die Anforderungen bzw. Erwartungen werden vom Bieter erfüllt und die Herangehensweise ist inhaltlich schlüssig dargestellt. Im Hinblick auf die Zielsetzung der Leistung verspricht das Konzept mit kleinen Einschränkungen Erfolg.

8 Punkte: Das jeweilige Konzept des Bieters entspricht vollumfänglich den Anforderungen. Anforderungen bzw. Erwartungen werden vollumfänglich erfüllt und die Herangehensweise des Bieters ist in jeder Hinsicht schlüssig dargestellt. Im Hinblick auf die Zielsetzung der Leistung ist sie Erfolg versprechend. Dies ist im Konzept grundsätzlich schlüssig dargestellt und verspricht daher eine über den Erwartungen liegende Leistungserfüllung.

10 Punkte: Das jeweilige Konzept des Bieters ist hinsichtlich dieses Konzepts der Zielerreichung in besonderer Weise dienlich. Anforderungen bzw. Erwartungen werden vollumfänglich erfüllt und die Herangehensweise des Bieters ist der Zielerreichung in herausragender Weise dienlich. Dies ist im Konzept in jeder Hinsicht schlüssig dargestellt und verspricht daher eine weit über den Erwartungen liegende Leistung.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YURM634

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung
gemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:

Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Auftraggeberin weist auf die Orientierung an sämtlichen Ausführungen der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften für die Einrichtung von Rettungswachen (insbesondere www.sicherer rettungsdienst.de) sowie die Berücksichtigung der Gefährdungsbeurteilung des Rettungsdienstes für die Ausgestaltung von Rettungswachen hin.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Angaben zu überprüfen und ggf. weitere Nachweise in aktueller Fassung einzufordern (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen bzw. Bescheinigungen in Steuersachen, Bestätigung des Versicherers
usw).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

1. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Personen- und Vermögensschäden jeweils mindestens EUR 5.000.000,00, sonstige Schäden
mindestens EUR 5.000.000,00);

2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers innerhalb der letzten fünf Jahre.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Die Bewerber müssen zum Nachweis Ihrer Eignung vergleichbare Referenzen einreichen.

Die Referenzprojekte sind mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar, wenn sie die folgenden Anforderungen erfüllen:

a.) Für das Leistungselement Planung: Angabe des Bewerbers über durchgeführte und abgeschlossene Objektplanungen aus dem Bereich der Planung von Rettungswachen (oder vergleichbaren Bauten z.B. Berufsfeuerwehren, Katastrophenschutzzentren etc.) mit Übergabedatum innerhalb der letzten 10 Jahre (Zeitraum der Planungsleistung ab dem 1. Januar 2015), die mit dem zu erbringenden Auftrag vergleichbar sind. Anzugeben sind jeweils Auftragswert, Leistungszeit und der Planungsumfang.

Die Vorlage von Referenzen für Planungsleistungen im Rahmen einer Totalunternehmervergabe ist nicht erforderlich, wird aber positiv honoriert. Die Referenzleistungen müssen die Leistungsfähigkeit des Bieters in dem relevanten Leistungsbereich abbilden.

Die vorzulegenden Referenzen sind vergleichbar, wenn sie in Art, Umfang (vergleichbare Größe) und Komplexität den zu vergebenden Leistungen entsprechen, die in der Leistungsbeschreibung näher definiert werden (bitte Bilder beifügen).

Positiv honoriert wird im Rahmen einer Bewertung des Referenzpools, falls die Objektplanungen im Rahmen einer Total- oder Generalunternehmervergabe erfolgt sind, speziell die Planung von vergleichbaren Leistungsbereichen betreffen und / oder erkennen lassen, dass Projekte größerer Komplexität und Berücksichtigung innovativer planerischer Ansätze durchgeführt wurden.

b.) Leistungselement Bau: Angabe des Bewerbers zu fertiggestellten, schlüsselfertig errichteten Neuvorhaben mit Übergabedatum innerhalb der letzten 10 Jahre (Zeitraum der Fertigstellung ab dem 1. Januar 2015), die mit dem zu erbringenden Auftrag vergleichbar sind. Vergleichbar sind in diesem Zusammenhang Bauprojekte aus dem Bereich der Planung von Rettungswachen (oder vergleichbaren Bauten z.B. Berufsfeuerwehren, Katastrophenschutzzentren etc.).

Anzugeben sind Auftragswert, Leistungszeit und der Bauumfang.

Die Vorlage von Referenzen für Bauleistungen im Rahmen einer Generalunternehmervergabe ist nicht erforderlich, wird aber positiv honoriert.

Die Referenzleistungen müssen die Leistungsfähigkeit des Bieters in dem relevanten Leistungsbereich abbilden. Die vorzulegenden Referenzen sind vergleichbar, wenn sie in Art, Umfang (vergleichbare Größe) und Komplexität den zu vergebenden Leistungen entsprechen, die in der Leistungsbeschreibung näher definiert werden (bitte Bilder beifügen). Positiv honoriert wird im Rahmen einer Bewertung des Referenzpools, falls die Bauleistungen im Rahmen einer Total- oder Generalunternehmervergabe erfolgt sind, speziell den Bau eines Erweiterungsbaus aus vergleichbaren Leistungsbereichen betreffen und / oder erkennen lassen, dass Projekte größerer Komplexität und Berücksichtigung innovativer
baulicher Ansätze durchgeführt wurden.
_______________________________________________________

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei mehr als drei geeigneten Bewerbern wird die Auftraggeberin nur die, drei am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.

Bewertet werden die angegebenen Referenzen. Nach Ausschluss der nach ihrer Beurteilung ungeeigneten Bewerber geht die Auftraggeberin folgendermaßen vor.

BEWERTUNG DER REFERENZEN:

Im ersten Schritt nimmt sie eine Gesamtbetrachtung der im
Teilnahmeformular angegebenen Referenzprojekte jedes geeigneten Bewerbers vor und vergibt für diesen 4- 10 Punkte. Im Einzelnen:

Bewerber, deren Referenzpool erkennen lassen, dass das
Unternehmen grundsätzlich geeignet ist, weil es mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt erfolgreich erbracht hat, erhalten für ihren Referenzpool 4 Punkte.

Bewerber, deren Referenzpool erkennen lässt, dass sie für den Auftrag gut geeignet sind, weil sie bereits vergleichbare Projekte vergleichbarer Komplexität durchgeführt haben, erhalten 5-6 Punkte ("gut").

Bewerber, deren Referenzpool erkennen lässt, dass sie für den Auftrag sehr gut geeignet sind, weil sie bereits vergleichbare Projekte vergleichbarer Komplexität für öffentliche Auftraggeber ODER vergleichbare Projekte größerer Komplexität durchgeführt haben, erhalten 7-8 Punkte ("sehr gut").

Bewerber, deren Referenzpool erkennen lässt, dass sie für den Auftrag hervorragend geeignet sind, weil sie bereits vergleichbare Projekte größerer Komplexität UND solche für öffentliche Auftraggeber durchgeführt haben, erhalten 9-10 Punkte ("hervorragend").

Innerhalb einer Notenstufe ("gut", "sehr gut" bzw. "hervorragend") entscheidet, welcher Referenzpool im direkten Bewerbervergleich auf eine bessere Eignung schließen lässt. Nur die drei Bewerber mit den höchsten Punkte werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktegleichstand entscheidet, ob und an wie vielen Referenzprojekten die vorgesehene Projektleitung beteiligt gewesen ist. Besteht weiterhin Punktegleichstand, entscheidet das Zufallslos.

Die Auftraggeberin behält sich vor, bei vorzeitigem Ausscheiden eines
Bieters in der Angebotsphase, den im Teilnahmewettbewerb viertplatzierten Bewerber nach zu nominieren.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Die Anforderungen aus der Bekanntmachung sowie die in der Erklärung der Bietergemeinschaft dazu gemachten Angaben werden bei Zuschlagserteilung verpflichtender Bestandteil des Vertrages.

Ausgefülltes Teilnahmewettbewerbsformular einschließlich erforderlicher Anlagen hinsichtlich der persönlichen Lage/Angaben des Bieters. Bei Bietergemeinschaften ist das Teilnahmeformular einschließlich Anlagen für jedes Mitglied unter Hinweis auf das Vorliegen einer Bietergemeinschaft gesondert einzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es ist zu beachten, dass die Ausgestaltung der Rettungswache und Fahrzeughalle für den aktuellen Betrieb mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren (Bedingungen aus der GB, u. A. Abgasabsauganlage, etc.) vorgesehen sind, die sich jedoch bereits in der Elektroplanung (inkl. Rückfallebene für Notstromversorgung gem. §1 Abs. 2 SHRDG-DVO) für die Bewirtschaftung mit Vollelektrischen Einsatzfahrzeugen befinden sollen.

Zudem ist die Sicherung des Gebäudes und der gesamten Anlage inkl. dazugehörigen Außenanlagen (vor Brand, Einbruch, Zufahrt etc.) durch den Generalunternehmer erforderlich.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung