Verfahrensangaben

Interdisziplinärer Wettbewerb zur Gestaltung der Überdachung des Zentralen Omnibus...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
05.08.2026
11.08.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Offenburg
DE142583612
Hauptstraße 90
77652
Offenburg
Deutschland
DE134
zentrale.vergabestelle@offenburg.de
+49078182-0

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

FSW Düsseldorf GmbH FALTIN+SATTLER
331788666
Rathausufer 14
40213
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
submission@fsw-info.de
+49 2118368980
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
71000000-8
71200000-0
71310000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Mit der Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofsquartiers soll eine funktionale, gestalterisch hochwertige und zukunftsfähige Überdachung realisiert werden. Der neue ZOB, dessen Grundlagen durch städtebaulich-freiraumplanerisch-verkehrsfunktionalen Wettbewerb 2021/22 sowie den Rahmenplanbeschluss des Gemeinderats vom 18.12.2023 geschaffen wurden, umfasst künftig 16 Bussteige und bildet einen zentralen Baustein der Quartiersentwicklung. Die Gesamtfläche des neuen ZOB beträgt rund 6.000 m² und beinhaltet neben den Bussteigen großzügige Fußgänger-, Warte- und Aufenthaltsbereiche.
Über einen interdisziplinären Realisierungswettbewerb soll nun das architektonische und landschaftsarchitektonische Konzept für die Überdachung des ZOB sowie dem Funktionsgebäude, inkl. entwurfsabhängig gestalteter Freiräume qualifiziert werden. Grundlage hierfür ist eine Verkehrsanlagenplanung, die die verkehrstechnischen Rahmenbedingungen definiert.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das ausgeschriebene Leistungsbild umfasst nachfolgende Positionen gem. HOAI 2021:
- Objektplanung Gebäude, gem. § 34 HOAI 2021, LP 1 bis 9
- Objektplanung Freianlagen, gem. § 39 HOAI 2021, LP 1 bis 4 sowie durch angemessene Weiterbeauftragung (Teile der Ausführungsplanung) sicherzustellen, dass die Qualität des Entwurfs umgesetzt wird (z.B. über Leitdetails). Leitdetails für Freianlagen umfassen dabei z.B.: fortgeschriebene Oberflächenqualitäten, Verlegedetails, Einfassungen, Bepflanzung. Der Leistungsumfang beschränkt sich ausschließlich auf die Bereiche innerhalb der Busborde. Fahrbahnen für den Kfz- und Busverkehr sind ausdrücklich nicht Bestandteil der Beauftragung.
- Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2021, LP 1 bis 6

Die Beauftragung ist stufenweise vorgesehen.

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE134

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Platzierung im Wettbewerb

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. RPW 2013, § 8 (2) sowie § 72 (2) VgV. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung wird unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren mit der ersten Preisträgerin / dem ersten Preisträger durchgeführt. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit 50 % in das Verhandlungsverfahren ein, wobei der 1. Preisträger im Wettbewerb gegenüber dem 2. Preisträger mindestens einen Vorsprung in Höhe von 12 % der Gesamtpunkte erhält. Erreichbar sind max. 5 Punkte.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Umgang mit Überarbeitungshinweisen zum Wettbewerbsergebnis

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens. Erreichbar sind 0-5 Punkte.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Prozessqualität, Qualität des einzusetzenden Personals u. Personaleinsatzkonzept, Arbeitsstruktur, Kosten, Termine und technische Qualitätsanforderungen

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens. Erreichbar sind 0-5 Punkte.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Honorarangebot mit Grundleistungen, Besonderen Leistungen, inkl. Nebenkosten und Stundensätze. Die Auswertung erfolgt rechnerisch. Erreichbar sind 0-5 Punkte.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Der nicht offene einphasige, interdisziplinäre Realisierungswettbewerb mit maximal 20 Teilnehmenden wird gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt.

Die Auswahl der Teilnehmenden für den Wettbewerb erfolgt bei Vollständigkeit der Unterlagen und Erfüllung der Ausschluss- / Mindestkriterien auf der Basis der Auswahlkriterien, wobei ein Punktesystem (siehe Wertungsmatrix) für die Beurteilung angewendet wird. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Zusätzlich werden Nachrücker in angemessener Zahl über die gleiche Vorgehensweise ermittelt. Informationen zu Beurteilungskriterien, Preisgelder, Preisgericht und Termine im Wettbewerb: siehe zusätzliche Informationen.

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YU1MSWP

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

1. Preisgelder im Wettbewerb: Für den Wettbewerb steht insgesamt eine Wettbewerbssumme von 80.000,00 EUR netto zur Verfügung, die als Preise und Anerkennungen ausgeschüttet werden. Folgende Verteilung ist vorgesehen: 1. Preis: 32.000,00 EUR netto, 2. Preis: 20.000,00 EUR netto, 3. Preis: 12.000,00 EUR netto, Anerkennungen: Im Gesamtwert von 16.000,00 EUR netto für bemerkenswerte Teilleistungen. Das Preisgericht behält sich gem. RPW 2013 vor, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Die Wettbewerbssumme kommt dabei immer zur Ausschüttung.

2. Beurteilungskriterien im Wettbewerb: Die eingehenden Arbeiten werden u.a. nach den folgenden Kriterien bewertet: Idee und konzeptionelle Qualität, Architektonische Qualität, Nutzungs- und Aufenthaltsqualität, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Realisierungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit

3. Voraussichtliche Termine im Wettbewerb: Auswahl der Teilnehmenden: 35. KW 2026, Bereitstellung der Unterlagen: 11.09.2026, Rückfragen: 22.09.2026, Kolloquium (Präsenz): 28.09.2026, Planabgabe digital: 24.11.2026, Modellabgabe 17.12.2026, Preisgericht: 14.01.2027

4. Preisgericht: Das Preisgericht wird nach RPW 2013 in Abstimmung mit der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg besetzt. Fachpreisrichter*innen (stimmberechtigt): Oliver Martini, Baubürgermeister (Stadtplaner), Stadt Offenburg; Dea Ecker (Architektin), Heidelberg; Philipp Schiffer (Architekt), Darmstadt; Andy Schönholzer (Landschaftsarchitekt) Basel; Dr. Alexander Hentschel (Tragwerksplaner), Nürnberg; Stellvertretende Fachpreisrichter*innen: Hille Krause (Architektin), Hamburg, Luca Kist (Landschaftsarchitekt, Stadtplaner), Saarbrücken; Oliver Schwenke (Tragwerksplaner), Nürnberg; Linda Schneider (Architektin), Offenburg Daniel Ebneth (Stadtplaner), Offenburg; Philip Denkinger (Landschaftsarchitekt), Offenburg

5. Hinweise zu den Unterlagen im Teilnahmewettbewerb:
Im Teilnahmewettbewerb sind bereits alle drei Fachdisziplinen Architektur, Landschaftsarchitektur und Tragwerksplanung zu benennen.

Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch die vollständig ausgefüllten und von den Büroinhabenden, den Geschäftsführenden und / oder den bevollmächtigten Vertreter*innen unterzeichneten Bewerbungsformularen einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen nachzuweisen. Eine Eignungsleihe ist möglich. Im Bewerbungsverfahren verlangt der Auftraggeber weitgehend Eigenerklärungen von den Bewerbenden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der von den Bewerbenden mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Eigenerklärungen durch Abforderung entsprechender Bescheinigungen zu überprüfen. Sollte sich während des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, werden die Bewerbenden aus dem Verfahren ausgeschlossen.

Zur Teilnahme am Verfahren ist die Vorlage nachfolgender Formblätter im Teilnahmewettbewerb erforderlich:

F01_A - Bewerbungsbogen Architektur und F01_LA - Bewerbungsbogen Landschaftsarchitektur und F01_TWP - Bewerbungsbogen Tragwerksplanung jeweils inkl. erforderlicher Anlagen. Über das Bewerberformblatt erfolgt eine Eigenerklärung über das Vorliegen der Berufshaftpflichtversicherung und Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfall, sofern die Deckungssummen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung nicht ausreichen. Diese Erklärung ist von jedem Partner der Bewerbung und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV abzugeben. Die Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV ist als Anlage beizufügen. Die in den Formblättern benannten Referenzen (vgl. Eignungskriterien) müssen zudem in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 Blätter (pdf-Format) zu beschränken.

F02_Erklaerung_Bietergemeinschaft: nur bei Bewerbergemeinschaften vollständig ausgefüllt einzureichen.

Formblatt 03a und 03b - Erklärung bei Eignungsleihe und Nachunternehmern: Eigenerklärung der Bewerberin / des Bewerbers ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammengearbeitet wird (Formblatt 03a) und Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen sowie im Rahmen evtl. Eignungsleihe in Anspruch genommene Kapazitäten durch Nachunternehmerverzeichnis und Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer (Formblatt 03b).

F04_Eigenerklärung: zum Nichtvorliegen v. Ausschlussgründen (nach § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 GWB), zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung sowie zum Nichtvorliegen von Vergabesperren von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV.

Formblatt_RUS-Sanktionen: von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV.

Erklärung LTMG-BW (Formblatt L_D_VLL_Komm_D_Verpflicht_LTMG_AEG_EU.pdf): ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Frist für Nachforderungen beträgt 6 Kalendertage.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

10
20

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO- Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt / Architektin bzw. Landschaftsarchitektin / Landschaftsarchitekt bzw. Ingenieurin / Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt / Architektin bzw. Landschaftsarchitektin / Landschaftsarchitekt bzw. Ingenieurin / Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mindestbedingung Berufshaftpflichtversicherung Architekt*in: im Auftragsfall mindestens folgende Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar // Mindestbedingung Berufshaftpflichtversicherung Landschaftsarchitekt*in: im Auftragsfall mindestens folgende Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar. // Mindestbedingung Berufshaftpflichtversicherung Tragwerksplanung: im Auftragsfall mindestens folgende Deckungssummen für Personenschäden 1,5 Mio EUR / sonstige Schäden 1 Mio EUR) versicherbar // Für alle gilt: Nachweis der bestehenden Versicherung mit Maximierung der Ersatzleistung auf mindestens das 3-fache der Deckungssumme (bei juristischen Personen) bzw. das 2-fache der Deckungssumme (bei natürlichen Personen) pro Versicherungsjahr. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme erfolgt über den Bewerberbogen eine Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens zu den geforderten Summen angehoben werden

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Mindestanforderung an den durchschnittlichen Jahresumsatz: im Mittel der letzten 3 Jahre (2023 / 2024 / 2025) für entsprechende Leistungen: Architekt*in (Objektplanung Gebäude): 250.000 EUR netto / Landschaftsarchitekt*in (Objektplanung Freianlagen): 150.000 EUR netto. // Tragwerksplanung: 300.000 EUR netto // Bei Büros nicht älter als 3 Jahre werden Umsatzangaben seit der Gründung des Büros gewertet. Bei Bewerbergemeinschaften gleicher Fachdisziplinen wird der geforderte Nachweis über den Umsatz in Summe gewertet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Zu Objektplanung Gebäude (Architektur): 2 Referenzen gem. § 34 HOAI Honorarzone III; Mindestgröße Baukosten mind. 1 Mio. EUR netto (KG 300-400); Alter der Referenzen: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später). / Mindestanforderung 1: bei mindestens einer der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-5 erbracht sein / Mindestanforderung 2: mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt
// zu Objektplanung Freianlagen (Landschaftsarchitektur): 2 Referenzen gem. § 39 HOAI Honorarzone III; Mindestgröße 500 qm Fläche; Alter der Referenz: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später). / Mindestanforderung 1: bei mindestens einer der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-5 erbracht sein
// zu Tragwerksplanung: 2 Referenzen gem. § 51 HOAI Honorarzone III; Mindestgröße Baukosten mind. 1 Mio. EUR netto (KG 300-400), Alter der Referenz: max. 8 Jahre. Die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb der letzten 8 Jahre erbracht worden sein (Stichtag 01.07.2018 oder später); erbrachte Leistungsphasen 2-4; Mindestanforderung 1: mindestens eine der Referenzen muss realisiert worden sein bzw. die Übergabe an den Nutzer ist erfolgt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Referenzen der Objektplanung Gebäude werden in Hinblick auf die Vergleichbarkeit zur Aufgabenstellung bepunktet. Zur Bepunktung werden nur die Referenzen zugelassen, die die benannten Mindestkriterien (siehe oben) erfüllen. Folgende Bepunktung ist vorgesehen:
PROJEKTE VERGLEICHBARER BAUAUFGABE:
a. Bauten in HZ III (= Mindestanforderung) als Neubau oder Erweiterungsbau = 0 Pkte.
b. Bauten in HZ IV oder höher als Neubau oder Erweiterungsbau mit nicht vergleichbarer Nutzung = 3 Pkte.
c. Bauten in HZ IV oder höher als Neubau oder Erweiterungsbau aus dem Bereich Infrastruktur gem. Objektliste HOAI Anlage 10 = 6 Pkte.
PROJEKTE VERGLEICHBARER BAUAUFGABE:
a. kein öffentlicher Bauherr = 0 Pkte.
b. öffentlicher Bauherr = 2 Pkte.
PROJEKTERFAHRUNG:
erbrachte Leistungsphase 2-4 = 0 Pkte.
erbrachte Leistungsphase 2-5 und ggf. weitere = 2 Pkte.
PREIS IM WETTBEWERB oder ARCHITEKTURPREIS (keine Anerkennung, kein reines Verhandlungsverfahren)
Nein = 0 Pkt, Ja = 3 Pkt.
Maximal sind je Referenz 13 Punkte erreichbar in Summe somit max. 26 Punkte. Die max. 20 Teilnahmeanträge mit der höchsten Punktzahl werden zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert. Sollten mehr als 20 Bewerbende mit gleicher Punktzahl gewertet werden, entscheidet das Los.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
20