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Verfahrensangaben

Erneuerung Taxiway Foxtrot (TWY F) - Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
08.05.2026
15.05.2026 12:00 Uhr
01.06.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Flughafen Nürnberg GmbH
Leitweg-ID: 09564000-NUE0001-49
Flughafenstr. 100
90411
Nürnberg
Deutschland
DE254
Zentraleinkauf
ausschreibung@airport-nuernberg.de
+49 911-937-12 12

Angaben zum Auftraggeber

---
---
Flughafenanlagen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Mittelfranken - Vergabekammer Nordbayern
09-0358002-61
Promenade 27
91522
Ansbach
Deutschland
DE252
vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
+49981531277
+49981531837

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45235000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Flughafen Nürnberg GmbH - FNG projektiert die bauliche Erneuerung und Verbesserung des bestehenden Taxiway Foxtrot (TWY F) am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Der TWY F ist die älteste Flughafeninfrastruktur am Flughafen.
Mit der Sanierung wird der Rollweg TWY F hinsichtlich seiner nachgewiesenen Tragfähigkeit (ACR/PCR) zukünftig für eine regelmäßige Nutzung durch Luftfahrzeuge gem. EASA Code E ertüchtigt werden. Die Sanierung beinhaltet weiterhin eine Verbreiterung des Rollweges in geraden Abschnitten von 22,5 m auf 23 m, womit die Anforderungen gem. EASA CS-ADR-DSN richtlinienkonform umgesetzt wird.
Die Rollwegachse TWY F verbleibt in der derzeitigen Lage erhalten.
Es sind rd. 44.500 m² Flugbetriebsfläche Asphaltbauweise neu zu errichten.
Die Baumaßnahmen sind in festgelegten Bauphasen mit Unterbrechung (Bauphase I = Baujahr 2027 und Bauphase II = Baujahr 2028) umzusetzen.
Bauphase I umfasst den westlichen Teil des TWY F - Station 0+550 bis 1+450.
Bauphase II umfasst den östlichen Teil des TWY F - Station 0+000 bis 0+550.
Arbeiten im Abschnitt 1+420 bis 1+450 (Zone A gemäß NfL I 191/99) sind zwingend in festgelegten Nachtsperrpausen umzusetzen.
Die Erneuerung des Rollwegs TWY Foxtrot beinhaltet in den Anschlussbereichen zu den angeschlossenen Rollwegen TWY J und TWY F / C den Ausbau bzw. die Erweiterung der Flugbetriebsfläche im Filletbereich.
Mit der Sanierung der Flugbetriebsflächen des TWY F sind auf der Nordseite des TWY F begleitende Entwässerungsanlagen zur Aufnahme der Abschläge der Entwässerungsrinnen herzustellen und an die übergeordneten Entwässerungskanäle im Bestand anzuschließen.
Im Bereich westlich des TWY E werden die Drainage-Entwässerungsanlagen ergänzt, d.h. im Abschnitt zwischen den Stationierungen 0+940 und 1+170 wird ein neuer Drainagekanal hergestellt und an den Bestand angebunden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Mit dem Neubau der Flugbetriebsflächen TWY F werden die Sekundärverrohrungen zur Anbindung neuer Mittellinienfeuer und der Rollhalteort-Befeuerung neu hergestellt. Im Einmündungsbereich des TWY F auf die Start-/Landebahn BR10 wird die Ausführung der Rollleitlinien zum Anschluss an die SLB BR10 wie im Bestand ausgeführt. Eine zusätzliche Sekundärverrohrung für eine optionale, weiter westlich liegende Rollführung wird vorbereitet. Die Infrastruktur zur Anbindung der Rollwegrandfeuer - Kabelleerrohre, Feuerfundamente - wird in der vorhandenen Trassenlage neu hergestellt. Die Verortung der Rollwegrandfeuer in den Anschlussbereichen TWY J, TWY C, TWY M2 sowie im Bereich des zusätzlich herzustellenden Rollweges TWY T1 (Taxilane) ist an die zukünftigen Rollwegskanten (Fillet-Ausführungen) anzupassen.

Mit der Sanierung der Flugbetriebsflächen werden auch die Befeuerungsanlagen sowie die betreffende Beschilderung ertüchtigt. Diese Leistungen zur Technischen Ausrüstung werden in einem separaten Auftrag - jedoch in enger Verzahnung mit den Bauausführungen zu den Flugbetriebsflächen und Ingenieurbauwerken - ausgeführt. Hierfür ist eine enge koordinative Abstimmungen mit Drittleistungen und Leistungen der FNG notwendig.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.04.2027
30.10.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Flughafenstr. 100
90411
Nürnberg
Deutschland
DE254

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Gesamtpreis Angebot

siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Auftragsbezogenes Terminsicherungskonzept

siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

a) Der Auftraggeber ist ausschließlich Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
Die Unterlagen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen und zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignungsunterlagen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen.

Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen (z. B. durch Subunternehmer) zu berufen, so sind die entsprechenden Eignungsunterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat der Bewerber gesondert mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird. Zusätzlich sind zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen von eignungsleihenden Unternehmen die entsprechenden Erklärungen abzugeben.

Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet.

Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.

d) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals unter https://www.dtvp.de/ herunterzuladen. Eine vorherige Registrierung auf v. g. Vergabeplattform ist erforderlich.

Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin für die Einreichung über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.

e) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber behält sich vor, die informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen. Insbesondere wird das Leistungsverzeichnis mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots an die erfolgreichen Bewerber übermittelt werden.

f) Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.

g) Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Tage vor der Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge über die Vergabeplattform des Auftraggebers eingereicht werden.

h) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Bei einer losweisen Vergabe gelten die voranstehenden Vorbehalte für jedes Los.

i) Datenschutz: Der Bewerber hat die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogenen Daten einzuhalten. Für die Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber trägt der Bewerber die datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B. durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

a) Teilnahmewettbewerb
Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache in Textform über die Vergabeplattform des Auftraggebers einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung.
Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung. Der Auftraggeber verweist ausdrücklich auf die Geltung der in Art. 5k) der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 genannten Verbote einer Auftragserteilung und die hierzu geforderten Eigenerklärungen.
Sollten mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sein, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die nachfolgend beschriebene Bewertung vornehmen. Der Auftraggeber wird eine Bewertungsmatrix verwenden. Diese ist den informatorischen Vergabeunterlagen beigefügt.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YSPMFP8

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügeobliegenheiten nach § 160 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Es gilt die gesetzliche Ausgangslage nach § 51 SektVO

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

- Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Bewerber kein im Sinne des § 22 Abs. 1 und Abs. 2 des Lieferkette-sorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) relevanter rechtskräftig festgestellter Verstoß gegen das LkSG vorliegt.
- Eigenerklärung des Bewerber, dass der Bewerber nach bestem Wissen und aufgrund sorgfältiger Prüfung keine Kenntnis davon hat, dass weder er noch eine seiner Tochtergesellschaften oder ein verbundenes Unternehmen, an dem er die Mehrheit der Anteile hält, als sanktionierte Person geführt wird, gegen die wirtschaftliche oder rechtliche Beschränkungen aufgrund einer Sanktionsverordnung (z. B. Antiterrorverordnung VO (EG) Nr. 2580/2001 (Anti-Terrorismus), VO (EG) Nr. 881/2002 (Al-Qaida), VO (EU) Nr. 753/2011 (Taliban) oder VO (EU) 2019/796 (Cyberangriffe)) verhängt wurden;
- Eigenerklärung des Bewerbers, dass dass kein Verbot einer Auftragsvergabe an den Bewerber nach Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 vorliegt.
- Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall keine Unterauftragnehmer /Nachunternehmer, Lieferanten oder die Eignung leihende Dritte einsetzen wird, für die Art. 5k Abs. 1 a) - c) der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zutrifft (siehe oben) und auf die mehr als 10% des Auftragswerts entfallen.

Siehe für alle Ausschlussgründe den Bewerbungsbogen

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
6
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers.
Der Auftraggeber behält sich vor, einen aktuellen Nachweis in Kopie über eine Eintragung bei Bewerbern nach Einreichung des Teilnahmeantrags zu fordern

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR/ohne Umsatzsteuer), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Als vergleichbar angesehen werden Leistungen im Bereich des Tiefbaus.
Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen. Die Benennung der abgeschlossenen Geschäftsjahre ist nur in diesem Fall anzupassen.

Mindeststandard:
Der angegebene Umsatz für vergleichbare Leistungen (EUR/ohne Umsatzsteuer) darf im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht unter 10.000.000,00 EUR liegen. Der Auftraggeber wird die angegebenen Umsätze addieren und durch die Anzahl der vorgegebenen Jahre (hier 3) teilen. Der Quotient darf nicht unter 10.000.000 EUR liegen. Liegt der Umsatz für vergleichbare Leistungen in einem Jahr unter der vorgenannten Grenze, kann dies durch höhere Umsätze in einem anderen Jahr kompensiert werden.
Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen (Bewerbergemeinschaften oder Eignungsleihe) die Angaben der benannten Unternehmen addiert.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre:
Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen. Die Benennung der abgeschlossenen Geschäftsjahre ist nur in diesem Fall anzupassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurch-schnittlich beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl:
Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen. Die Benennung der abgeschlossenen Geschäftsjahre ist nur in diesem Fall anzupassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 72 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Tätigkeiten durchgeführt wurden.
Als vergleichbar angesehen werden Referenzen für Erneuerung/Herstellung von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise oder Autobahn-/Bundesstraßenbau bzw. vergleichbare Maßnahmen in Asphaltbauweise.
Eine Referenz ist realisiert, wenn zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags die Abnahme der Bauleistungen erfolgt ist.
Eine Referenz ist weit fortgeschritten, wenn zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags mind. 80% der beauftragten Leistungen erbracht sind.
Mindeststandard:
Zusätzlich zu den voranstehenden Vorgaben (z. B. Aktualität) müssen die nachfolgenden Anforderungen als Mindeststandards jeweils in mindestens einer Referenz erfüllt werden:

- Neubau oder die Erneuerung einer Flugbetriebsfläche, einer Autobahn, einer Bundesstraße oder einer Schwerlast- Verkehrsfläche (min. Bauklasse BK 3,2) in Asphaltbau-weise mit einer Verkehrsfläche von mindestens 10.000 m².
- Neubau oder die Erneuerung von Entwässerungsrinnen Lastklasse min. D400 mit einer Mindestlänge von 250 lfm.
- Neubau oder Erneuerung von Entwässerungskanälen mind. DN300 und einer Mindest-länge von 500 lfm.
Die Erfüllung der Mindeststandards kann in einer oder in mehreren Referenzen nachgewiesen wer-den.
Es werden maximal drei Referenzen gewertet. Reicht der Bewerber mehr als drei Referenzen ein, so werden alle eingereichten Referenzen bewertet; es werden nur die drei am besten bewerteten Referenzen berücksichtigt. In jedem Fall werden die Referenzen berücksichtigt, mit denen die Erfüllung der Mindeststandards nachgewiesen wird.
Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt:
-Name und Adresse des AG, die Benennung eines Ansprechpartners beim AG mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten
- Standort der Referenz
- Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zur Art der Referenz (Flugbetriebsfläche, Autobahn, Bundesstraße, Schwerlast-Verkehrsfläche (mind. Bauklasse BK 3,2, Sonstiges), Art der erbrachten Leistungen (Neubau, Erweiterung, Umbau, Sonstiges), erbrachte Leistungen (Asphaltfläche, Entwässerungsrinnen, Entwässerungskanäle, Kabelleerrohrtrassen, Sonstiges), Beschreibung der besonderen Umstände der Leistungserbringung ( laufender Betrieb, Sicherheitsbereich oder vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts)
- Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zur Fläche der Herstellung von Asphaltflächen, Herstellung von Entwässerungsrinnen mind. D400, Herstellung Entwässerungskanäle mind. DN300, Herstellung Kabelleerrohrtrassen)
- Zeitangaben zur Referenz (Zeitraum der Leistungserbringung, Datum der Abnahme, Datum der Inbetriebnahme, alternativ Leistungsstand
- Angaben zur Eigenleistung bzw. Kooperation
- Sonstige Angaben

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
54,00

Finanzierung

siehe Vergabeunterlagen

siehe Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

vgl. § 128 GWB

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung