Auftraggeber des Projektes ist die TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG. Diese ist ein regionaler Verteilnetzbetreiber. Die hier ausgeschriebene Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme des Schaltfeldes sowie die Einbindung der MS-Anlage ist ein Teil-Los im Rahmen der Erweiterung des bestehenden 110-kV-Umspannwerkes Martinroda.
Die Leistungen, Anforderungen und Besonderheiten werden dann im Leistungsverzeichnis enthalten sein.
Die Vergabe erfolgt im Wege des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 100, 102 GWB in Verbindung mit § 15 Sektorenverordnung (SektVO).
Bei unvollständiger Einreichung von Nachweisen und/oder Erklärungen kann die TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG als Auftraggeberin diese gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachfordern, hierzu ist sie jedoch nicht verpflichtet, so dass Unvollständigkeit oder Fehlerhaftigkeit des Teilnahmeantrages auch ohne Nachforderung von Unterlagen zum Ausschluss des Bewerbers führen kann.
Unterzeichnete Eigenerklärung des Bewerbers, dass in Bezug auf sein Unternehmen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Anlage 1)
-aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Berufsregister (nicht älter als 6 Monate) oder Gleichwertiges. (Kopie ausreichend; bei ausländischen Bewerbern: gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde mit amtlich anerkannter Übersetzung)
Bietergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen, ein Mitglied schriftlich als Vertreter zu bevollmächtigen und zu erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber zu vertreten und im Rahmen des Verfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zu handeln.
- Beizufügen sind die unterzeichneten Eigenerklärungen "Russlandsanktionen" (Anlage 2) und "Vertraulichkeitserklärung" (Anlage 3)- Weiterhin haben die Bieter die Checkliste "Informationssicherheit" (Gruppe 2) Anforderungen aus dem ISMS mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt und unterzeichnet einzureichen (Anlage 4).
- Nachweis über einen Betriebs- und/oder Berufshaftpflichtversicherungsschutz für dieses Projekt mit branchenüblichen Konditionen oder Gleichwertiges
- aktuelle Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamts oder Gleichwertiges (nicht älter als 6 Monate)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung über Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge oder Gleichwertiges (nicht älter als 6 Monate) oder formlose Eigenerklärung ausreichend (Anlage 5)
- Zur Auswahl geeigneter Bewerber müssen diese mindestens 3, mit dem ausgeschriebenen Vorhaben vergleichbare Referenzen (mit jeweils mindestens 4 HS-Schaltfeldern) vorlegen. Jede Referenz ist prüffähig darzustellen (Beschreibung, Kontakt AG).
Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Teilnahmeantrag Art und Umfang der an sie delegierten Teilleistungen angeben sowie Name und Anschrift der vorgesehenen Nachunternehmer benennen.Der Bewerber darf Leistungen nur an Nachunternehmer übertragen, die fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig sind; dazu gehört auch, dass sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben nachgekommen sind und die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen sowie die Vorgaben der ISMS erfüllen. Hierzu haben die Nachunternehmer die Checkliste "Informationssicherheit" (Gruppe 2) Anforderungen aus dem ISMS ebenfalls auszufüllen (Anlage 4), diese ist dem Teilnahmeantrag beizulegen. Gleiches gilt für die Anlagen 1 - 3, die ausgefüllt und unterschrieben beizulegen sind. Der Bewerber hat auf Verlangen des AG durch Vorlage geeigneter Dokumente und Erklärungen nachzuweisen, dass er tatsächlich über die Mittel und Kapazitäten der von ihm vorgesehenen Nachunternehmer verfügt. Kommt der Bewerber einem solchen Verlangen nicht nach, kann der Zuschlag nicht auf sein Angebot erteilt werden. Sofern der Bieter zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages die einzusetzenden Nachunternehmer noch nicht konkret benennen kann, ist es dem Bieter untersagt, Nachunternehmern Vergabeunterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, zur Verfügung zu stellen. Im Falle des vorgesehenen Einsatzes von Nachunternehmern hat der Bieter nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der Vergabestelle vor Übergabe der Vergabeunterlagen an diesen der Vergabestelle, die durch das Nachunternehmen unterzeichneten ISMS Checkliste sowie Vertraulichkeitserklärung einzureichen.
Siehe Vertragsbedingungen in Angebotsphase
- Deutsches Recht als Vertragsgrundlage- Angebote, Schriftverkehr, Dokumentation in deutscher Sprache- Deutschsprachige Ansprechpartner (während der gesamtenAusführung/Vertragsdauer/Gewährleistungszeit)