Die TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG als regionaler Verteilnetzbetreiber plant den Ersatzneubau einer vorhandenen 110 kV-Trasse in Thüringen mit insgesamt 72 Masten auf ca. 20,2 km Trassenlänge zu errichten. Die Planunterlagen liegen bereits vor. Die hier ausgeschriebene Leistung umfasst die Planung der Fundamente und den kompletten Leitungsneubau, einschließlich Rückbau der Altleitung.Die Gründung der neuen Maste soll weitestgehend vor bzw. hinter den alten Masten erfolgen. Bei der Mastmontage sollen gleichzeitig die alten Maste mit Fundamenten zurückgebaut werden.
Die Leistungen, Anforderungen und Besonderheiten werden dann im Leistungsverzeichnis enthalten sein.
Thüringen, 110 kV- Freileitung Ebenheim - LangensalzaDie konkreten Einsatzorte werden im weiteren Verfahren / in den Vergabeunterlagen näher konkretisiert.
Die Vergabe erfolgt im Wege des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 100, 102 GWB in Verbindung mit § 15 Sektorenverordnung (SektVO).
Bei unvollständiger Einreichung von Nachweisen und/oder Erklärungen kann die TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG als Auftraggeberin diese gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachfordern, hierzu ist sie jedoch nicht verpflichtet, so dass Unvollständigkeit oder Fehlerhaftigkeit des Teilnahmeantrages auch ohne Nachforderung von Unterlagen zum Ausschluss des Bewerbers führen kann.
Unterzeichnete Eigenerklärung des Bewerbers, dass in Bezug auf sein Unternehmen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Anlage 1)
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Berufsregister (nicht älter als 6 Monate) oder Gleichwertiges. (Kopie ausreichend; bei ausländischen Bewerbern: gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde mit amtlich anerkannter Übersetzung)
Bietergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen, ein Mitglied schriftlich als Vertreter zu bevollmächtigen und zu erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber zu vertreten und im Rahmen des Verfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zu handeln.
- Beizufügen sind die unterzeichneten Eigenerklärungen "Russlandsanktionen" (Anlage 2) und "Vertraulichkeitserklärung" (Anlage 3).- Weiterhin haben die Bieter die Checkliste "Informationssicherheit" (Gruppe 2) Anforderungen aus dem ISMS mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt und unterzeichnet einzureichen (Anlage 4).
Nachweis über einen Betriebs- und/oder Berufshaftpflichtversicherungsschutz für dieses Projekt mit branchenüblichen Konditionen oder Gleichwertiges
Angabe des Umsatzes des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (nicht älter als 4 Jahre), soweit der Umsatz Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Eigenerklärung zu Sozialversicherungsbeiträgen oder Gleichwertiges (nicht älter als 6 Monate) (Anlage 5)
Zur Auswahl geeigneter Bewerber müssen diese mindestens drei, mit dem ausgeschriebenen Vorhaben vergleichbare Referenzen vorlegen. Genaue Beschreibung und Kontaktdaten der damaligen Auftraggeber sind anzugeben.
- Qualifikationsnachweis bzw. Teilnahmebestätigung des einzusetzenden Bauleiters bzw. Arbeitsverantwortlichen des Auftragnehmers über die Ausbildung zur Elektrofachkraft (Ist eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.) gemäß DIN VDE 0105-100 (seine Anwesenheit auf der Baustelle ist dauerhaft während der Arbeitszeit zwingend erforderlich).- Qualifikationsnachweis bzw. Teilnahmebestätigung des einzusetzenden Montagepersonals des Auftragnehmers und der Montagefachkräfte der eingesetzten Nachauftragnehmer zur Elektrotechnisch unterwiesenen Person (EuP, ist eine Person, die durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen, persönliche Schutzausrüstung und Schutzmaßnahmen unterwiesen wurde.) gemäß DIN VDE 0105-100.
Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Teilnahmeantrag Art und Umfang der an sie delegierten Teilleistungen angeben sowie Name und Anschrift der vorgesehenen Nachunternehmer benennen.
Der Bewerber darf Leistungen nur an Nachunternehmer übertragen, die fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig sind; dazu gehört auch, dass sie ihren gesetzlichenVerpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben nachgekommen sind und die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen sowie die Vorgaben der ISMS erfüllen. Hierzu haben die Nachunternehmer die Checkliste "Informationssicherheit" (Gruppe 2) Anforderungen aus dem ISMS ebenfalls auszufüllen (Anlage 4), diese ist dem Teilnahmeantrag beizulegen. Gleiches gilt für die Anlagen 1 - 3, die ausgefüllt und unterschrieben beizulegen sind.Der Bewerber hat auf Verlangen des AG durch Vorlage geeigneter Dokumente und Erklärungen nachzuweisen, dass er tatsächlich über die Mittel und Kapazitäten der von ihm vorgesehenen Nachunternehmer verfügt. Kommt der Bewerber einem solchen Verlangen nicht nach, kann der Zuschlag nicht auf sein Angebot erteilt werden.
Sofern der Bieter zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages die einzusetzenden Nachunternehmer noch nicht konkret benennen kann, ist es dem Bieter untersagt, Nachunternehmern Vergabeunterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, zur Verfügung zu stellen. Im Falle des vorgesehenen Einsatzes von Nachunternehmern hat der Bieter nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der Vergabestelle vor Übergabe der Vergabeunterlagen an diesen der Vergabestelle, die durch das Nachunternehmen unterzeichneten ISMS Checkliste sowie Vertraulichkeitserklärung einzureichen.
Wird in dem Vertrag (dieser wird den Vergabeunterlagen beigefügt sein) geregelt.
- Deutsches Recht als Vertragsgrundlage- Angebote, Schriftverkehr, Dokumentation in deutscher Sprache- Deutschsprachige Ansprechpartner (während der gesamtenAusführung/Vertragsdauer/Gewährleistungszeit)