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Projektsteuerungsleistungen zur Modernisierung des IHK-Gebäudes
VO: UVgO Vergabeart:   Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main
Frankfurter Straße 90
63067
Offenbach am Main
Deutschland
lippold@offenbach.ihk.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YP3MLFP

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YP3MLFP/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die IHK Offenbach am Main ist die für die Stadt und den Landkreis Offenbach zuständige Industrie- und Handelskammer. Sie nimmt die Interessen von rund 35.000 Unternehmen wahr und ist zugleich Arbeitgeber von rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Seit 1995 hat die IHK Offenbach am Main ihren Sitz in der Liegenschaft der Frankfurter Straße 90, 63067 Offenbach am Main. Das im Jahr 1995 errichtete Gebäude ist mittlerweile in die Jahre gekommen, weist die für eine Nutzung als Büro- und Verwaltungsgebäude typischen Gebrauchserscheinungen auf und wird in verschiedener Hinsicht nicht den Anforderungen an ein modernes Bürogebäude gerecht. Dabei entsprechen insbesondere die Brandschutzmaßnahmen, die Gebäudeautomation, die Anforderungen an energetische Effizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Barrierefreiheit sowie die innenarchtektonische Gestaltung nicht dem aktuellen Stand der Technik und den baulichen Standard.
Ziel der IHK Offenbach am Main ist daher die umfassende und zukunftsorientierte Modernisierung des IHK-Gebäudes sowie der dazugehörigen Tiefgarage bis zum Jahr 2029 im laufenden Betrieb. Es sollen insbesondere die energetische Gesamtbilanz des Gebäudes signifikant verbessert und damit ein langfristiger Beitrag zur CO2-Reduktion der IHK geleistet werden. Die durchzuführenden Maßnahmen gliedern sich in die Zielbereiche
(1) Energetische Effizienz und Nachhaltigkeit
(3) Einhaltung und Weiterentwicklung baulicher Standards
(4) Funktionale und gestalterische Aufwertung
(5) Kontinuierliche Nutzung während der Bauzeit
Mit dem Vergabeverfahren soll ein leistungsfähiges und fachkundiges (geeignetes) Unternehmen ausgewählt werden, das die IHK Offenbach am Main als Projektsteuerer bei der Umsetzung dieser Ziele umfassend unterstützt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die zur Modernisierung des IHK-Gebäudes notwendigen Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1 bis 5 gemäß Heft Nr. 9 (6. Auflage, Stand: Mai 2025) der Schriftenreihe des AHO Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft - Standards für Leistungen und Vergütung).Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die zur Umsetzung der Ziele notwendigen Bauleistungen bei laufendem Betrieb zu erbringen sind und dies bei der Projektsteuerung zu berücksichtigen ist.
Einzelheiten ergeben sich aus dem Lastenheft (Nr. 6 der Vergabeunterlagen).
Die IHK Offenbach am Main unterliegt weder nach nationalen noch nach europäischen vergaberechtlichen Vorschriften einer Verpflichtung zur Anwendung des Vergaberechts. Sie ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 99 GWB und § 1 Abs. 4 HVTG. Die Anwendung vergaberechtlicher Regelungen erfolgt daher ausschließlich auf freiwilliger Grundlage, ohne dass hierdurch eine rechtliche Bindung an die Vorschriften des 4. Teils des GWB oder des HVTG begründet wird. Gleichwohl orientiert sich der Auftraggeber freiwillig an den Regelungen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO), um ein Höchstmaß an Transparenz, Nichtdiskriminierung und Wettbewerb zu gewährleisten.

Haupterfüllungsort

IHK Offenbach am Main
Frankfurter Straße 90
63067
Offenbach am Main

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Die Leistungen sind ab dem 14.06.2026 zu erbringen und bis zum 02.12.2026 abzuschließen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Projektzeitplan (Nr. 8 der Vergabeunteralgen). Abweichungen können sich aus dem Vertrag als Grundlage der Leistungserbringung ergeben.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Der Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen. Der Auszug ist aktuell, wenn er nicht älter ist als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen, wobei es ausreichend ist, dass die Anforderungen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gemeinsam erfüllt sind.
Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen.
(1) Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat ihren Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2025, 2024, 2023) nachzuweisen. Der Gesamtumsatz muss mindestens EUR 1.000.000,00 pro Geschäftsjahr betragen (Mindestanforderung). Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
(2) Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat den Abschluss einer Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung in Kopie nachzuweisen. Die Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung muss eine Deckungssumme von mindestens EUR 3.000.000,00 für Personenschäden und EUR 3.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden aufweisen und jährlich zweifach zur Verfügung stehen (Mindestanforderung). Alternativ kann eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherungsgebers vorgelegt werden, die bescheinigt, dass im Fall der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung abgeschlossen werden wird. Der Nachweis darf nicht älter sein als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen (Mindestanforderung).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen, wobei es ausreichend ist, dass die Anforderungen von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft erfüllt sind.
Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen.
(1) Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat drei Referenzen anzugeben (Mindestanforderung). Die Referenzen müssen hinsichtlich Art, Umfang sowie Komplexität des Vorhabens vergleichbar sein.
Eine Vergleichbarkeit der Referenzen ist gegeben, wenn folgenden Mindestanforderungen je Referenz kumulativ erfüllt sind:
a. Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1 bis 5 für die Sanierung oder Modernisierung eines Bestandsgebäudes,
b. Erbringung der Leistungen im laufendem Betrieb des Gebäudes,
c. Projektvolumen i.H.v. mindestens EUR 2.000.000,00 (netto), wobei die anrechenbaren Kosten der KG 300-400 nach DIN 276:2018-12 maßgeblich sind
d. Auftraggeber war eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 99 GWB und
e. nicht älter als sieben Jahre, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum der letzten sieben Jahre, gerechnet ab dem Ende der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, erbracht worden sein.
(2) Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat anzugeben, welche Teile des Auftrags an (eignungsleihende) Unterauftragnehmer vergeben werden sollen.

Sonstige

(1) Angaben zu Ausschlussgründen: Der Auftraggeber prüft das Vorliegen von Ausschlussgründen. Zwingende Ausschlussgründe ergeben sich aus § 31 Abs. 1 UVgO i.V.m. § 123 GWB. Von einem Ausschluss nach § 123 GWB kann ggf. unter den Voraussetzungen der § 123 Abs. 4 Satz 2, § 123 Abs. 5, § 125, § 126 Nr. 1 GWB abgesehen werden. Weitere, jedoch nicht zwingende, sondern fakultative Ausschlussgründe ergeben sich aus § 31 Abs. 1 UVgO i.V.m. § 124 GWB. Von einem Ausschluss nach § 31 Abs. 1 UVgO i.V.m. § 124 GWB kann ggf. unter den Voraussetzungen der § 125, § 126 Nr. 2 GWB abgesehen werden. Die Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB finden zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens Anwendung.
Der Auftraggeber prüft, ob Bieter und Bietergemeinschaften einen Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, aufweisen.
Weiterhin prüft der Auftraggeber, ob die Verpflichtung zur Einhaltung von Tariftreue und Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen unter Berücksichtigung des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) in der jeweils geltenden Fassung, eingehalten werden.
(2) Verfahren zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber: Der Auftraggeber hat sich entschlossen, die Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, nach Maßgabe von § 36 Abs. 1 UVgO auf höchstens fünf zu begrenzen.
Hierzu prüft der Auftraggeber in einem ersten Schritt, ob die genannten Mindestanforderungen erfüllt sind. In einem zweiten Schritt bewertet der Auftraggeber die Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen, mit dem Auftragsgegenstand. D.h. der Auftraggeber bewertet, welche Referenzen also mit den hier zu vergebenden Leistungen am meisten vergleichbar sind und welcher Bewerber über ein "Mehr an Eignung" an Eignung verfügt. Wesentliche Kriterien für die Bewertung sind, ob ein Bewerber über besser vergleichbare, d.h. nach der Aufgabenstellung (Art, Umfang Komplexität) näher an dem zu vergebenden Auftrag liegende Referenzen verfügt, sowie die Anzahl solcher - über die Mindestanzahl von drei hinausgehend - eingereichten Referenzen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Es gelten die Vertragsbedingungen des Auftraggebers.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

Dieser Termin kann im Modul "Fristen" eingegeben werden.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

(1) IHK Offenbach am Main kein öffentlicher Auftraggeber: Die IHK Offenbach am Main unterliegt weder nach nationalen noch nach europäischen vergaberechtlichen Vorschriften einer Verpflichtung zur Anwendung des Vergaberechts. Sie ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 99 GWB und § 1 Abs. 4 HVTG. Die Anwendung vergaberechtlicher Regelungen erfolgt daher ausschließlich auf freiwilliger Grundlage, ohne dass hierdurch eine rechtliche Bindung an die Vorschriften des 4. Teils des GWB oder des HVTG begründet wird. Gleichwohl orientiert sich der Auftraggeber freiwillig an den Regelungen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO), um ein Höchstmaß an Transparenz, Nichtdiskriminierung und Wettbewerb zu gewährleisten.
(2) Der Auftraggeber behält sich vor, Verhandlungen über die Erstangebote zu führen. Er behält sich dabei nach § 12 Abs. 4 Satz 2 UVgO ebenfalls vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben.
(3) Die als Teilnahmeantrag einzureichenden Unterlagen sind gemäß § 38 Abs. 1 Satz 1 UVgO i.V.m. § 126b BGB in Textform zu übermitteln. Das heißt, die verbindlichen Erklärungen im Teilnahmeantrag/Angebot müssen dabei durch Nennung des Namens des Erklärenden ersichtlich sein. Die einzureichenden Unterlagen sowie die geforderten erforderlichen Nachweise sind als WORD-, PDF- oder Excel-Datei über die Uploadfunktion der Vergabeplattform einzureichen. Weitere Formen der Einreichung wie z.B. per Post, E-Mail oder per Telefax sind nicht vorgesehen und gelten nicht als form- und fristwahrend.
(4) Weitere Verfahrens- und Vergabebedingungen ergeben sich aus dem Verfahrensbrief (Nr. 1 der Vergabeunterlagen).

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