Verfahrensangaben

Regional-Stadtbahn Neckar-Alb Projektgesellschaft mbH - Europaweite Vergabe von P...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
27.08.2026
08.09.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Regional-Stadtbahn Neckar-Alb Projektgesellschaft mbH
HRB 781858
Dreifürstensteinstraße 1-3
72116
Mössingen
Deutschland
DE142
rsbna_entwurf.genehmigungsplanung@menoldbezler.de
+4971186040659

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Stresemannstr. 79
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111
Dr. Alexander Dörr / Sarah Steckdaub
rsbna_entwurf.genehmigungsplanung@menoldbezler.de
+4971186040659
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstr. 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71322500-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanungsleistungen (Leistungsphasen 3 und 4) für den ersten Abschnitt der BOStrab-Infrastruktur, nämlich die Anbindung an das Eisenbahnnetz der DB InfraGO in Reutlingen. Die Anbindung bildet das betriebliche Herzstück des Zweisystem-Stadtbahnnetzes. Sie umfasst im Wesentlichen einen ca. 7 km langen BOStrab-Abschnitt in Reutlingen ein-schließlich der Verknüpfungspunkte ("Systemwechsel") zur Neckar-Alb-Bahn.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die zukünftige Infrastruktur der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb besteht aus Reaktivierungs-, Ausbau- und Neubaustrecken. Die Reaktivierungs- und Neubaustrecken werden dabei größtenteils nach der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) realisiert und sollen aus Mitteln des GVFG-Bundesprogramms gefördert werden.
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanungsleistungen (Leistungsphasen 3 und 4) für den ersten Abschnitt der BOStrab-Infrastruktur, nämlich die Anbindung an das Eisenbahnnetz der DB InfraGO in Reutlingen. Die Anbindung bildet das betriebliche Herzstück des Zweisystem-Stadtbahnnetzes. Sie umfasst im Wesentlichen einen ca. 7 km langen BOStrab-Abschnitt in Reutlingen einschließlich der Verknüpfungspunkte ("Systemwechsel") zur Neckar-Alb-Bahn.
Grundlage der zu erbringenden Leistungen ist die im Auftrag des AG erstellte Vorplanung inkl. Festlegung einer Vorzugstrasse (2026). Aufbauend auf diesen Ergebnissen ist die Planung bis zur Genehmigungsreife fortzuführen. Zudem sind die für die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens erforderlichen Unterlagen zu erstellen. Ziel ist die Erlangung einer genehmigungsfähigen Planung einschließlich der fachlichen Begleitung der erforderlichen Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren.
Die Planung umfasst die fachübergreifende Bearbeitung aller für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung erforderlichen Gewerke sowie die Koordination der begleitenden Fachgutachten. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen BOStrab- und EBO-Infrastruktur, mehrere Ingenieurbauwerke (Über- und Unterführungen), die Systemwechsel zwischen 750 V Gleichstrom und 15 kV Wechselstrom sowie die Abstimmungen mit der DB InfraGO von besonderer Bedeutung.
Für das ausgeschriebene Projekt sind mehrere Planfeststellungsabschnitte vorgesehen. Das Projekt umfasst die folgenden Teilbereiche:
- Teilbereich 1.1.1: Ausschleifung Richtung Metzingen
- Teilbereich 1.2.1: Verbindungsgleis zur DB Reutlingen West
- Teilbereich 1.2.2: Straßenbahnstrecke Betriebshof (exkl.) - Gleisdreieck Tübinger Straße - Reutlingen West
- Teilbereich 1.2.3: Straßenbahnstrecke Gleisdreieck Tübinger Straße - Gleisdreieck Listplatz
- Teilbereich 1.3.1: Straßenbahnstrecke Reutlingen West - Abzweig Galgenberg (Ausschleifung Richtung Tübingen)
- Teilbereich 1.3.2: Straßenbahnstrecke Abzweig Galgenberg - Markwiesenstraße
Die genannten Teilbereiche gemeinsam bilden später voraussichtlich einen Planfeststellungsabschnitt. Es können allerdings auch Teilbereiche abgetrennt werden.
Neben der Gleis- und Trassierungsplanung sind unter anderem Ingenieurbauwerke, Haltestellenanlagen, Straßenraumumgestaltungen, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungsanlagen, Stromversorgungsanlagen, Systemwechselstellen, Lichtsignalanlagen zu planen sowie die erforderlichen Grunderwerbs- und Genehmigungsunterlagen vorzubereiten. Ebenso sind die Ergebnisse begleitender Fachgutachten in die Planung zu integrieren.
Zusammenfassend sind folgende Leistungsbilder gem. §§ 41 ff. HOAI in den Leistungsphasen 3 und 4 zu erbringen:
- Leistungsbild Objektplanung inkl. Leistungsphase 1 und 2 (u.a. Gebäude für Unterwerke, Toiletten, Schalthäuser)
- Leistungsbild Verkehrsanlagen
- Leistungsbild Ingenieurbauwerke
- Leistungsbild Tragwerksplanung
- Leistungsbild Technische Ausrüstung (LST, 16,7-Hz-Anlagen einschließlich OLA, 750-V-DC-Anlagen einschließlich OLA, 50-Hz-Anlagen und LSA)
- Leistungsbild Sonstige Leistungen einschließlich fachübergreifender Koordinations- und Genehmigungsleistungen sowie Vermessungsleistungen
Die Planungsleistungen sind nach der BIM-Methode durchzuführen (BIM-5D). Ziel ist die Erstellung einer vollständig koordinierten, genehmigungsfähigen Entwurfs- und Genehmigungsplanung einschließlich aller für die Planfeststellung erforderlichen einreichungsreifen Unterlagen, Nachweise, Berichte, Pläne und Modelle.

Hinweis:
Die Vergabestelle wird in den kommenden Monaten für weitere Streckenabschnitte der Regional-Stadtbahn die Leistungen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung ausschreiben.

Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Mössingen
Deutschland
DE142

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Herangehensweise

Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung
300,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung
400,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung des Projektteams

Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung
300,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZMG7R

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

(1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten;
(2) Die Teilnahmeformulare sind unter der für den Abruf der Unterlagen angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags
sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen (Planungsleistungen im Zusammenhang mit Bahnstrecken nach BOStrab und/oder EBO).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich sind (2023, 2024, 2025).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 5.000.000 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bzw. Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Es gelten folgende Mindestanforderungen:
Nachweis von mindestens zwei Referenzen über Planungsleistungen für eine BOStrab-Strecke mit folgenden Mindestanforderungen:
- Planungsdisziplinen: mind. Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung sowie Leit- und Sicherungstechnik.
- Die Planungsleistungen umfassten mind. die Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 4
- Bauvolumen der Maßnahme beträgt mindestens 20 Mio. EUR netto.
- Die Strecke für schienengebundenen Verkehr einer mindestens 2-gleisigen und elektrifizierten Verkehrsanlage beträgt mindestens 2 km.
- Maßnahme umfasst mindestens 3 Haltepunkte/Stationen,
- Der Abschluss der LPH 4 darf nicht vor dem 01.01.2016 erfolgt sein

Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben enthalten:
- Bezeichnung des Auftrags,
- Auftraggeber (Anschrift, Projektansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse),
- Zeitraum der Leistungserbringung,
- Erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,
- Bauvolumen in EUR netto,
- Angabe Zeitpunkt Abschluss der LPH 4,
- Angabe zu Leistungsumfang,
- Beschreibung der Maßnahme,
- Kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen),
- fakultativ: Referenzschreiben des Auftraggebers.

Die Vorlage von mehr als drei Referenzen ist nicht erwünscht.

Die Referenzen sind von Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:
Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand von bis zu drei Referenzen, die zugleich die Mindestanforderungen erfüllen, beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.

Es gelten in Bezug auf die Referenzen folgende Mindestanforderungen:
Nachweis von mindestens zwei Referenzen über Planungsleistungen für eine BOStrab-Strecke mit folgenden Mindestanforderungen:
- Planungsdisziplinen: mind. Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung sowie Leit- und Sicherungstechnik.
- Die Planungsleistungen umfassten mind. die Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 4
- Bauvolumen der Maßnahme beträgt mindestens 20 Mio. EUR netto.
- Die Strecke für schienengebundenen Verkehr einer mindestens 2-gleisigen und elektrifizierten Verkehrsanlage beträgt mindestens 2 km.
- Maßnahme umfasst mindestens 3 Haltepunkte/Stationen,
- Der Abschluss der LPH 4 darf nicht vor dem 01.01.2016 erfolgt sein.

Für die Bewerberauswahl werden bis zu drei Referenzen, die die vorstehenden Mindestanforderungen erfüllen, wie folgt bewertet:

Kriterium "Baukosten"
20 Mio. netto bis 50 Mio. netto: 1 Punkt
50 Mio. netto bis 100 Mio. netto: 2 Punkte
> 100 Mio. netto: 3 Punkte

Kriterium "Aktualität"
Abschluss LPH 4 vor dem 1.1.2018 1 Punkt
Abschluss LPH 4 zwischen 1.1.2018 und 31.12.2020: 2 Punkte
Abschluss LPH 4 nach 1.1.2021: 3 Punkte

Kriterium "Leistungsumfang"
mind. LPH 3-4 vollständig abgeschlossen 1 Punkt
mind. LPH 3-5 vollständig abgeschlossen 2 Punkte
mind. LPH 3-7 vollständig abgeschlossen 3 Punkte

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet ggf. das Los.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
27,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

siehe Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung