Bereitstellung und Lieferung von Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule, Auf der Höhe 9, 79194 Gundelfingen.
Die Gemeinde Gundelfingen beabsichtigt den Auftrag, für die Bereitstellung und Lieferung des Mittagessens für die Schüler und Schülerinnen der an der Johann- Peter- Hebel- Grundschule der Gemeinde zu vergeben.
Der ausgeschriebene Auftrag umfasst:
- Planung der SpeisepläneHerstellung der MahlzeitenAnlieferung der Mahlzeiten und Abholung der vorgereinigten Transportbehälter
Weitere Einzelheiten finden sich in der Leistungsbeschreibung und den Vertragsunterlagen.
Erste Lieferung in KW37
Vertragslaufzeit 1 Jahr mit der Option, den Vertrag 3 Mal um jeweils 1 Jahr zu verlängern.
Anlieferstelle:
- Turn- und Festhalle, Alte Bundesstraße 31a, 79194 Gundelfingen
Weitere Detailinformationen zu den Anlieferstellen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung bzw. den Anlagen zur Leistungsbeschreibung.
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB).Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind ( 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
1. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens unvollständige, unklare oder fehlerhafte Regelungen oder werfen sie Fragen auf, die die Erstellung des Angebots oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat das Unternehmen den Auftraggeber unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist darauf hinzuweisen bzw. entsprechende Fragen zu stellen.2. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden.3. Fragen und Antworten werden ausschließlich über das Vergabeportal dtvp.de abgewickelt. Mündliche oder telefonische Auskünfte sind unverbindlich.4. Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, sich eigenständig Kenntnis über evtl. Fragen, Antworten, Ergänzungen oder Korrekturen der Vergabeunterlagen zu verschaffen, die im Vergabeportal dtvp eingestellt werden.
Trifft nicht zu. Elektronische Submission nach Vier-Augen-Login.
Klarstellung zu obiger Angabe: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach Maßgabe des § 56 Abs. 2 - 4 VgV und Artikel 56 Abs. 3 RL 2014/24/EU.
Von Bieter mit dem Angebot vorzulegen:
Auszug aus dem einschlägigen Register nicht älter als 6 Monate (seit Veröffentlichung der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt), soweit entsprechende gesetzliche Registerpflichten bestehen.
Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die folgende Zulassung/Registrierung nachweisen können (mit dem Angebot vorzulegen):
- EU-Zulassung für Großküchen und Catering-Betriebe nach Verordnung (EG) Nr. 853/2004 oder- Einfache Registrierung gemäß Verordnung (EG) Nr. 852/2004
Bei Bieter/-Bewerbergemeinschaften: Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen.
Der Nachweis ist zu erbringen durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die folgende Berufsqualifikation nachweisen können (Nachweise sind mit dem Angebot vorzulegen):
- Koch/Köchin: Mindestens eine fest eingesetzte Person muss über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Koch/Köchin oder gleichwertige Qualifikation verfügen.
- Ernährungsfachliche Qualifikation: Für die Menüplanung ist mindestens eine Person mit abgeschlossener Ausbildung als Ernährungsberater/in, Diplom-Ökotrophologe/in, Diätassistent oder gleichwertige Qualifikation nachzuweisen.
Juristische Personen sind berechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt.
Der Nachweis ist zu erbringen durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung (Kopie; Nachweise können auch anonymisiert eingereicht werden).
Mit dem Angebot vorzulegen:
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Kalenderjahre gemäß Formularsammlung.
Mindestumsatz in den letzten drei Kalenderjahren (2023 bis 2025) gesamt: 1 Mio. EUR netto.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu verlangen.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften werden die Umsätze zusammengerechnet.
Nachweis bestehender Haftpflichtversicherung mit einer Mindesthöhe
- für Personenschäden: 3.000.000,00 EUR;- für Sach- und Vermögensschäden: 250.000 EUR. Die vorstehend genannten Deckungsbeträge müssen pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen.
Im Falle einer geringeren Deckung der Haftpflichtversicherung ist zunächst eine Eigenerklärung gem. Formularsammlung ausreichend, dass im Auftragsfall die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann. Auf Anforderung ist eine entsprechende Bestätigung der Versicherung einzureichen.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss der Nachweis von jedem Mitglied erbracht werden.
Die Bewerber/Bieter müssen nachweisen, dass sie Aufträge für Mittagessen für Projekte an Schulen und/oder Kindertagesstätten erfolgreich erbracht haben. Es müssen mindestens 2 Referenz nachgewiesen werden.
Referenzen sind geeignet, wenn sie die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
- Schul- oder Kitaverpflegung (omnivore Speisen sowie vegetarisches Essen und Allergiekost)- Vertragsende nicht vor 2023- Vertragslaufzeit mindestens 2 Jahre- Mindestanzahl an Essen pro Tag 100
Es handelt sich um Mindestanforderungen. Werden diese vom Bieter nicht erfüllt oder nachgewiesen, wird das Angebot ausgeschlossen.
Der Inhalt der Eigenerklärung richtet sich nach den Vorgaben gemäß Formblatt (siehe Formularsammlung).
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Referenz jedenfalls durch ein Mitglied der Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erbracht worden sein. Das Mitglied muss allerdings die Leistungen erbringen, die sie im benannten Referenzprojekt erbracht hat.
Betriebliches Hygienekonzept: Im Produktionsbetrieb muss gemäß der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 zur Lebensmittelhygiene ein Eigenkontrollkonzept nach HACCP installiert sein. Das Konzept ist mit dem Angebot darzulegen, hierbei ist die Vorlage einer Gliederung ausreichend. Aus den Unterlagen muss ebenfalls ersichtlich sein, dass ein Konzept für die Personalhygiene und die Schulung der Mitarbeiter in diesen Fragen besteht.
Der Bieter hat darzulegen, dass er über eine ausreichend ausgestattete Großküche und über eine ausreichende Anzahl von Personal für die tagesaktuelle Zubereitung und Lieferung der Mittagessen verfügt (Kurzdarstellung zu Ausstattung und Personal mit Qualifikationen ohne Benennung von Namen).
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) gem. Formularsammlung vorzulegen.
Weiterhin:Alle Mitarbeiter, die mit offenen Lebensmitteln umgehen, müssen nach Auftragserteilung ein aktuelles amtliches Gesundheitszeugnis nach § 43 IfSG (Infektionsschutzgesetz) vorlegen (max. 3 Monate alt zum Zeitpunkt der Auftragserteilung).Alle in der Küche u. beim Transport tätigen Mitarbeiter müssen über eine aktuelle, dokumentierte Schulung gemäß § 4 LMHV bzw. EU-VO 852/2004 oder vergleichbar verfügen. § 4 Abs. 2 LMHV findet Anwendung. Die Nachweise sind innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung vorzulegen.
Der Bieter verpflichtet sich, alle Mitarbeiter mindestens einmal jährlich zu den Themen Hygiene, Allergene, Nachhaltige Beschaffung und Schulverpflegungsqualität fortzubilden.