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Verfahrensangaben

Fachplanung ELT

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
18.05.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Große Kreisstadt Überlingen
08435059-A5634-89
Münsterstraße 15-17
88662
Überlingen
Deutschland
DE147
W2K Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
vergabe@w2k.de
+49 761211149-0

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE123
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
008-A9866-40
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE123
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieser Vergabe sind Fachplanungsleistungen Elektroinstallationen für die Feuerwehr Kernstadt Überlingen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Überlingen beabsichtigt nach Vorgaben aus dem Feuerwehrbedarfsplan 2022, das Areal der Hauptfeuerwache grundlegend umzubauen und umzugestalten, um den heutigen Anforderungen an die Feuerwehr gerecht zu werden und deren Leistungsfähigkeit auch zukünftig zu erhalten.

Der ausgeschriebene Auftrag umfasst:

- Fachplanungsleistungen für die technische Ausrüstung (Elektroinstallationen § 55 HOAI) für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 (§ 53 HOAI)
- Honorarzone: II
- Leistungsphasen 1- 3 und 5 - 9, stufenweise Beauftragung:
o BA I und BA II LPH 1-3;
o BA I LPH 5-6;
o BA II LPH 5-6;
o BA I LPH 7-9;
o BA II LPH 7-9.

Weitere Einzelheiten finden sich in der Leistungsbeschreibung

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Überlingen
Deutschland
DE147

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YME5V13

Einlegung von Rechtsbehelfen

Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind ( 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens unvollständige, unklare oder fehlerhafte Regelungen oder werfen sie Fragen auf, die die Erstellung des Angebots oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat das Unternehmen den Auftraggeber unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist darauf hinzuweisen bzw. entsprechende Fragen zu stellen.
2. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden.
3. Fragen und Antworten werden ausschließlich über das Vergabeportal dtvp.de abgewickelt. Mündliche oder telefonische Auskünfte sind unverbindlich.
4. Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, sich eigenständig Kenntnis über evtl. Fragen, Antworten, Ergänzungen oder Korrekturen der Vergabeunterlagen zu verschaffen, die im Vergabeportal dtvp eingestellt werden.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Trifft nicht zu. Elektronische Submission nach Vier-Augen-Login.

Trifft nicht zu. Elektronische Submission nach Vier-Augen-Login.

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Klarstellung zu obiger Angabe: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach Maßgabe des § 56 Abs. 2 - 4 VgV und Artikel 56 Abs. 3 RL 2014/24/EU.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Vom Bieter mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Eigenerklärungen unter Verwendung der Formularsammlung zur Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123, 124 Abs. 1 GWB.

(2) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung (gültig bzw. nicht älter als 6 Monate seit Veröf-fentlichung der Bekanntmachung in EU-Amtsblatt) der tariflichen Sozialkas-se/Krankenkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist.

(3) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung (gültig bzw. nicht älter als 6 Monate seit Veröf-fentlichung der Bekanntmachung in EU-Amtsblatt) des Finanzamts bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt.

(4) Aktuelle Unbedenklichkeitserklärung /Nachweis über die Mitgliedschaft in der Berufsge-nossenschaft (gültig bzw. nicht älter als 6 Monate seit Veröffentlichung der Bekanntmachung in EU-Amtsblatt).

(5) Eigenerklärung unter Verwendung der Formularsammlung zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Von Bieter mit dem Angebot vorzulegen:

Auszug aus dem einschlägigen Register nicht älter als 6 Monate (seit Veröffentlichung der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt), soweit entsprechende gesetzliche Registerpflichten bestehen.

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Vom Bieter mit dem Angebot vorzulegen:

Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die folgende Berufsqualifikation nachweisen können:

- Dipl.-Ingenieur oder "Bachelor of Engineering" oder "Master of Engineering" für Elektrotechnik (oder vergleichbare Fachrichtung).

Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Juristische Personen sind berechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt.

Bei Bieter/-Bewerbergemeinschaften: Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen.

Der Nachweis ist zu erbringen durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Vom Bieter mit dem Angebot vorzulegen:

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Kalenderjahre gemäß Formularsammlung.

Mindestumsatz in den letzten drei Kalenderjahren (2023 bis 2025) gesamt: 1.500.000 EUR netto.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschafts-prüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu verlangen.

Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften werden die Umsätze zusammengerechnet.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Vom Bieter mit dem Angebot vorzulegen:

Nachweis bestehender Haftpflichtversicherung mit einer Mindesthöhe:

o für Personenschäden: 5.000.000 EUR;
o für Sach- und Vermögensschäden: 2.500.000 EUR;

Die vorstehend genannten Deckungsbeträge müssen pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen.

Im Falle einer geringeren Deckung der Haftpflichtversicherung ist zunächst eine Eigenerklärung gem. Formularsammlung ausreichend, dass im Auftragsfall die Deckungssumme ent-sprechend erhöht werden kann. Auf Anforderung ist eine entsprechende Bestätigung der Versicherung einzureichen.

Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss der Nachweis von jedem Mitglied erbracht werden.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Bewerber/Bieter müssen nachweisen, dass sie Fachplanungsleistungen für Projekte vergleichbarer Art und Komplexität erfolgreich erbracht haben. Es müssen mindestens 2 Refe-renzen nachgewiesen werden.

Es muss mindestens eine Neubaureferenz vorgelegt werden, die folgenden Mindestanforderungen zu erfüllen hat:

- Neubau eines Feuerwehrgebäudes mind. Honorarzone II mit mind. 6 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge in geschlossener/n Fahrzeughalle/n (auch als Erweiterung einer Bestandssituation möglich);
- Fertigstellung der Baumaßnahme (LPH 8) nach dem 01.01.2018;
- Bruttogrundfläche > 1.000 m2 (Brutto-Grundfläche in diesem Sinne sind nur solche Brutto-Grundflächen, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind);
- Fachplanungsleistungen für die technische Ausrüstung (Elektroinstallation § 55 HOAI) für die Anlagengruppen 4, 5, 6 (§ 53 HOAI) der Leistungsphase 1-3 und 5-8;
- Auftraggeber, der gemäß VOB/A oder VOB/A-EU ausschreiben muss;

Es muss mindestens eine Referenz für Umbau oder Sanierung vorgelegt werden, die folgenden Mindestanforderungen zu erfüllen hat:

- Umbau oder Sanierung von Gebäuden mind. Honorarzone II in vergleichbarer Planungskomplexität;
- Fertigstellung der Baumaßnahme (LPH 8) nach dem 01.01.2018;
- Bruttogrundfläche > 1.000 m2 (Brutto-Grundfläche in diesem Sinne sind nur solche Brutto-Grundflächen, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind);
- Fachplanungsleistungen für die technische Ausrüstung (Elektroinstallation § 55 HOAI) für die Anlagengruppen 4, 5, 6 (§ 53 HOAI) der Leistungsphase 1-3 und 5-8 Auftraggeber, der gemäß VOB/A oder VOB/A-EU ausschreiben muss;

Bei mindestens einer Referenz muss ein Waschplatz enthalten sein (Waschplatz gilt als Stellplatz).

Wenn eine kombinierte Referenz Neubau und Umbau oder Sanierung eingereicht wird, die jeweils die o.g. Mindestanforderungen erfüllen, insbesondere jeweils 1.000 m2 Grundfläche aufweisen, sind beide Tabellen aufzufüllen.

Es handelt sich um Mindestvoraussetzungen. Werden diese vom Bewerber/Bieter nicht erfüllt oder nachgewiesen, wird das Angebot ausgeschlossen.

Der Inhalt der Eigenerklärung richtet sich nach den Vorgaben gemäß Formblatt (siehe Formularsammlung).

Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die Referenz jedenfalls durch ein Mitglied der Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erbracht worden sein. Das Mitglied muss allerdings die Leistungen erbringen, die sie im benannten Referenzprojekt erbracht hat.

Eignungskriterium

Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung

Vom Bieter mit dem Angebot vorzulegen:

Bestätigung, dass der Bewerber/Bieter über die erforderliche technische Ausstattung zur ordnungsgemäßen Ausführung der zu übernehmenden Leistungen verfügt.

Beschreibung der technischen Ausrüstung, über die der Bieter für die Ausführung der Leis-tung verfügt (z.B. CAD, AVA, Office- und Bildbearbeitungsprogramme, sonstige planungs- und baustellenrelevante Soft- und Hardware) mit Angabe der Produktnamen. Erforderlich sind gängige Produkte.

Der Inhalt der Eigenerklärung richtet sich nach den Vorgaben gemäß Formblatt (siehe Formularsammlung).

Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss der Nachweis durch ein Mitglied der Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erbracht worden sein.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) gem. Formularsammlung vorzulegen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung