Verfahrensangaben

Gemeinde Dietersheim, Sanierung/Neubau Wasser/Mischwasserkanal/Regenwasserkanal Or...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
05.08.2026
13.08.2026 12:00 Uhr
21.08.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde Dietersheim
t:09161662220
Hauptstraße 7
91463
Dietersheim
Deutschland
DE25A
gemeinde@dietersheim.de
+49 9161-662220

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Bühner & Partner Rechtsanwälte mbB
DE288912869
Im Sebalder Pfarrhof - Füll 1
90403
Nürnberg
Deutschland
DE254
RA Jonas Sommer
sommer@buehner-rae.de
+49 911255865-0
+49 911255865-29
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Nordbayern
t:0981531277
Promenade 27
91522
Ansbach
Deutschland
DE251
vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
+49 98153-1277
+49 98153-1837

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Ingenieurleistungen für Sanierung/Neubau Mischwasserkanal, Regenwasserkanal, Wasserversorgung im Ortsteil Oberroßbach

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Auftraggeberin beabsichtigt die Sanierung bzw. den Neubau der Wasserleitung samt Hausanschlüssen, der Mischwasserkanäle und der Regenwasserkanäle im gesamten Ortsteil Oberroßbach.

Die zu beauftragende Ingenieurleistung umfasst die Leistungen der Leistungsbilder Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, jeweils in den LPH 1-9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Einzelheiten können dem Vertragsentwurf entnommen werden.

Im Ortsteil Oberroßbach sollen der Mischwasserkanal, der Regenwasserkanal und die Wasserversorgung samt Hausanschlüssen saniert werden. Falls sich im Zuge der Planungen ergibt, dass Teile dieser Objekte oder die ganzen Objekte nicht mehr sanierbar sind, so muss ein entsprechender Neubau umgesetzt werden. Ein Straßenbau soll nicht stattfinden. Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Straßen bis zum Jahr 2040 im Rahmen einer Dorferneuerung zu sanieren. Die Straßenoberflächen müssen nach dem Rohrleitungsbau wieder verschlossen werden.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Dietersheim - Ortsteil Oberroßbach
Deutschland
DE25A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Das Vergabeverfahren findet in zwei Phasen statt. In der ersten Phase bewerben sich die Unternehmen, um ein Angebot abgegeben zu dürfen (Teilnahmewettbewerb). In diesem Teilnahmewettbewerb müssen die Unternehmen ihre Eignung nachweisen. Alle geeigneten Unternehmen werden zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Über dieses Erstangebot verhandelt die Auftraggeberin mit den Bietern. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, direkt auf Grundlage der Erstangebote den Auftrag zu vergeben. Wurde verhandelt, werden die Bieter zur Abgabe eines endgültigen Angebots aufgefordert.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Kommunikation erfolgt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Dazu ist eine Anmeldung notwendig. Bieterfragen werden beantwortet, indem ein fortlaufend aktualisiertes Dokument mit anonymisierten Bieterfragen und Antworten des Auftraggebers auf die Vergabeplattform (Order: Vergabeunterlagen) zur Verfügung gestellt wird. Die Bieter müssen sich eigenverantwortlich informieren.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLVM3KV

Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber.
Sieht sich ein am ausgeschriebenen Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, muss es diesen Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Solche Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Solche Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so hat das Unternehmen die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Zuständig ist die unter Ziffer 8.1 benannte Vergabekammer.
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor Erteilung des Zuschlags gemäß § 134 Abs. 1 GWB über die beabsichtigte Nichtberücksichtigung und die Zuschlagsabsicht informiert.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Hinweis: Der Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht gemäß § 165 GWB. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Es gilt § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bewerber hat nachzuweisen, dass ihm für die Auftragsausführung mindestens zwei Personen zur Verfügung stehen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" zu führen.
Für jede benannte Person ist eine Unterlage vorzulegen, aus der sich die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" ergibt. Bei einem in Deutschland erworbenen Abschluss ist dies die Abschlussurkunde oder das Abschlusszeugnis über ein einschlägiges grundständiges technisches oder naturwissenschaftliches Hochschulstudium. Bei einem im Ausland erworbenen Abschluss ist der Genehmigungsbescheid der zuständigen Stelle über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber hat mindestens drei Referenzen über früher erbrachte ver-gleichbare Ingenieurleistungen nachzuweisen. Vergleichbar sind Leistungen für die Planung und/oder Objektüberwachung der Sanierung oder des Neu-baus von Anlagen der Wasserver- oder Abwasserentsorgung, insbesondere Wasserleitungen, Hausanschlüsse, Mischwasserkanäle oder Regenwasser-kanäle. Berücksichtigt werden Referenzen, deren Leistungserbringung nicht länger als acht Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist zurückliegt.
Für jede Referenz sind anzugeben: Auftraggeber, Projektbezeichnung, kurze Leistungsbeschreibung, Leistungszeitraum, bearbeitete Leistungsbilder und Leistungsphasen sowie Baukosten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung über 1 Mio. EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Vermögensschäden
Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage für den Beauftragungsfall

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Der Bewerber bestätigt, dass er keine Ausführungs- und Lieferinteressen hat oder beachten muss, die in Widerspruch zu seiner Unabhängigkeit als Sach-walter des Auftraggebers stehen können (§ 73 Abs. 3 VgV).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung