Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Erstellung der nachstehend näher spezifizierten MINT-Magazine "echt jetzt?" mit folgenden Aufgabenbereichen: Texterstellung, Redaktion, Lektorat, Abstimmung mit allen Beteiligten, Gestaltung, Grafik, Repro (inklusive Proofs), Erstellung von druckfertigen PDF-Dateien, Prüfung der Freigabe-PDFs der Druckerei und eine PDF-Datei, aus der ein barrierearmes E-Paper oder ein digitales Magazin erstellt werden kann.
Es gibt vier Ausgaben des Magazins, die voraussichtlich zu folgenden Zeitpunkten erscheinen:
Ausgabenummer und geplanter Erscheinungstermin // Abgabetermin Druckvorlage voraussichtlich
1. Ende Mai 2027 // Anfang April 2027
2. November 2027 // Ende August / Anfang September 2027
3. Mai 2028 // Februar 2028
4. November 2028 // Ende August / Anfang September 2028
Der Redaktionsprozess zu einer Ausgabe des Magazins beinhaltet die Erstellung eines Zeitplans seitens des Auftragnehmers (im Weiteren "AN"), der folgende Punkte beinhaltet:
- Eine mehrstündige (digitale) Redaktionssitzung mit beiden Stiftungen. Diese Sitzung wird inhaltlich durch Vorabsprachen und vorherige Einsicht in die vom AN vorbereiteten Materialien vorentlastet.
- Als Ergebnis der Redaktionssitzung erstellt der/die AN einen Themenplan und einen Seitenaufriss, in den die Stiftungen Einsicht haben.
- Der Redaktionsprozess dauert 22 bis 24 Wochen und beinhaltet voraussichtlich 5 Korrekturrunden, in denen die beiden Stiftungen schriftliches Feedback zum entstehenden Magazin äußern - vom Groblayout bis zur finalen Freigabe.
- Grafik, Bildkosten und -rechte, Repro, Proofs, Freigabe, Erstellung der Druckvorlagen, Prüfung der Freigabe-PDFs der Druckerei, etc...
- Die Lieferung der Druckvorlage erfolgt als druckreifes PDF (voraussichtlich als PDF-X3) an die Auftraggeberin (im Weiteren "AG") bzw. die Druckerei
- Die AG erhält die fürs Magazin erstellten Illustrationen nach Fertigstellung des Magazins als digitale Vorlage zur weiteren Verwendung
Der Bieter füllt dazu das von der AG zur Verfügung gestellte Preisblatt (Dokument 330 06 Preisblatt_echt jetzt) aus.
Beschreibung der Leistungen
Folgende Leistungen hat der/die AN zu erbringen:
- Redaktionsleistung (redaktionelle und gestalterische Leistung) für die vier Ausgaben des Magazins gemäß der Vorgaben in dieser Leistungsbeschreibung (inklusive Text- und Bilderstellung, Rechteklärung sowie Layout, Satz, Repro (Proofs) und Erstellung der druckfähigen Vorlagen sowie Prüfung der Freigabe-PDFs der Druckerei.
- Entwickeln eines aussagekräftigen und einzigartigen Namenszusatzes für das Magazin unter Berücksichtigung des bestehenden Titels "echt jetzt?". Hierzu gehören ggf. Vorschläge für Untertitel, Zusätze oder Bezeichnungen zur zielgruppengerechten Differenzierung des Angebots, mit denen sich das entstehende Kindermagazin von dem bisherigen "echt jetzt?"-Magazin (Zielgruppe 3. & 4. Klasse) unterscheidet inkl. der notwendigen rechtlichen Prüfungen (einschließlich der erforderlichen Recherche zur Namensverfügbarkeit und Schutzfähigkeit) und ggf. der Anmeldung einer Marke.
- Bereitstellung der im Rahmen des Projekts erstellten Illustrationen, Figuren und sonstigen Gestaltungselemente in geeigneten digitalen Dateiformaten zur weiteren Verwendung durch die AG und ihre Projektpartnerin, insbesondere für Begleitmaterialien, Fortbildungen, Arbeitsblätter, AG-Angebote, Projekttage, digitale Medien und Kommunikationsmaßnahmen.
- OPTIONAL (da der Bedarf noch nicht bekannt ist): Erstellung von Sondereditionen für einzelne Bundesländer mit Varianten und Anpassungen der Magazin-Ausgaben, insbesondere hinsichtlich Umschlag, Impressum, Logos, Förderhinweisen oder sonstiger länderspezifischer Inhalte.
- OPTIONAL: Möglichkeiten zur Partizipation der Kinder z. B. durch die Einreichung von Fragen an die Redaktion, Forschungsideen, Fotos oder Zeichnungen, Sprachmemos oder Videos, in denen Kinder Fragen stellen oder Erklärungen zu MINT-Phänomenen geben.
Ziel des Magazins
Ziel ist es, ein Magazin zu entwickeln, das Grundschulkindern der Klassenstufen 1 und 2 einen Zugang zu MINT und Lesen verschafft. Es soll sie im Unterricht bzw. im außerunterrichtlichen Bereich zum Lesen und zum Forschenden Lernen motivieren.
Ziel ist es auch, Grundschulkinder der 1. & 2. Jahrgangsstufe in der Ausbildung ihrer Basiskompetenzen zu stärken.
1. Zielgruppen
Folgende Charakteristika sind für die Zielgruppe des Magazins von Bedeutung:
- Alter: 5-9 Jahre
- Hohe Heterogenität innerhalb einer Jahrgangsstufe (möglichst allen Niveaus gerecht werden)
- Der Heterogenität bezüglich der Lesekompetenzen soll mit Fokus auf Schüler*innen, die wenig Lesemotivation undSchwierigkeiten beim Entschlüsseln von Wörtern haben begegnet werden.
Bedürfnisse der Kinder in Klasse 1 und 2:
- wollen spannende, lustige Geschichten und Charaktere, die an ihrer Lebenswelt und ihren Erfahrungen anknüpfen
- sind durch Erfolgserlebnisse motiviert zu lernen.
Bedürfnisse der Grundschullehrkräfte:
- sind auf der Suche nach neuen Ideen für die Unterrichtsgestaltung, die sich unkompliziert umsetzen lassen und sie entlasten.
- wollen praxisnahe Inhalte, die sich in den Unterricht integrieren lassen und dem Rahmenlehrplan entsprechen.
- möchten Kindern Angebote machen, mit denen sie gern lesen bzw. sich mit MINT-Themen beschäftigen.
Bedürfnisse der Pädagogischen Fachkräfte
- sind auf der Suche nach neuen Ideen für die Gestaltung des außerunterrichtlichen Ganztags, die sich unkompliziert und mit wenig Fachwissen umsetzen lassen.
- wollen praxisnahe Inhalte und didaktisch fundiertes Material.
möchten Kindern Angebote machen, mit denen sie gern lesen bzw. sich mit MINT-Themen beschäftigen.
Eigenschaften des Magazins
- Seitenumfang je Ausgabe: 24 Seiten Inhalt + 4 Seiten Umschlag
- Format: DIN A4 (21,0 x 29,7 cm) geschlossen
- Gestaltung als Magazin im Doppelseitenformat
- Enthält typische Merkmale eines Kindermagazins, z. B. Mischung an Themen, Darstellungsformen und Textsorten, ein kindgerechtes, ansprechendes Layout, bunte Bebilderung (Text-Bild-Grafik-Kombinationen für Entlastung des Leseprozesses und besseres Textverständnis, pädagogisch sinnvolle Mischung aus realen Bildern und Illustrationen), ansprechendes Layout, Titelbild, Format, Material (und setzt sich dadurch von Arbeitsheften oder Büchern ab)
- Das Magazin enthält wiederkehrende Figuren, die für viele und vielfältige Kinder Identifikationspotenzial bieten, die durch ihre Eigenschaften und Handlungen zum Forschen und Lesen motivieren ohne Klischees zu erfüllen. Die Figuren leiten mit Witz und Hilfestellungen durch das Magazin. Es handelt sich dabei um andere Figuren als im bisherigen Magazin für Klasse 3 und 4 aber im Sinne des Wiedererkennungswerts und Kontinuität kann es eine Verbindung zwischen den alten und den neuen Figuren geben.
Bausteine des Magazins
- Wiederkehrende Elemente wie z. B. Einführung in die Ausgabe, Glossar, Impressum mit Logo, Bildnachweisen etc.
- Wiederkehrende Doppelseitenformate wie z. B. Rätselseite, Forschungsseiten, Schaubilderseite, Fotoseite, Steckbriefeseite, Witzeseite, Comicseite, Geschichtenseite (z. B. Lese-Forschungs/-Spurgeschichte, Erst ich ein Stück, dann du), Bastelbogen, Bauwerkstatt, Probier es aus, Frag die Forscher:in, Erfinde weiter, Deine Fragen - Wir antworten, MINT im Alltag, Tierseite, etc.
- Vielfalt von Textformen, z. B. fiktionale Geschichten, Sachtexte unterschiedlicher Längen, Interviews, Rezepte, Briefe, Witze, Zungenbrecher, Reime und Gedichte, Forschungsaufträge und -fragen
- Vielfalt nicht-linearer Texte in altersangemessener und didaktisch reduzierter Form, z. B. Diagramme, Schaubilder, Tabellen, Zeitstrahl, Landkarten, Steckbriefe, Comics, Randnotizen, Wimmelbild, Bildergeschichte, Modelle und Schemata, Infografik, Suchbild
- Vielfalt interaktiver Elemente, z. B. Rätsel und Knobelaufgaben (vergleichen, ordnen, sortieren), Suchaufgaben, Beobachtungsaufgabe, Schätzfrage, Entscheidungsaufgabe, Mini-Challenge, Mitmach-Comic, Forschungsideen, Rezepte, Anleitungen, Gesprächsimpulse, Fragen, Aufträge, Sticker oder Sammelaufgabe
- Intermedialität: Verzahnung durch QR-Codes mit weiterem Medienangebot, das ebenfalls zum Ausgabenthema seitens der Stiftung Kinder forschen produziert wird, z.B. Hör-/Vorlesetexte, Bewegungsgeschichte, Entspannungsgeschichte, Hörspiel, Lieder und Reime/Rhythmik, Wimmelbild, Arbeitsblätter; Videos (Forschungsvideos, Tanz z. B. Brainbreaks, Geschichten, interaktive Videos etc.)
- OPTIONAL: Möglichkeiten zur Partizipation z. B. durch die Einreichung von Fragen an die Redaktion, Forschungsideen, Fotos oder Zeichnungen, Sprachmemos oder Videos, in denen Kinder Fragen stellen oder Erklärungen zu MINT-Phänomenen geben.
- Die mittleren 4 Seiten im Heft sollen grafisch herausstechen, es kann sich dabei z. B. um Wissens- oder Spaßposter, Wimmelbilder, Bastelauftrag, Forschungstagebuch, Schaubild etc. handeln
Inhaltliche Vorgaben
- Die MINT-Aktivitäten im Magazin sollen dem Prinzip entdeckendes und forschendes Lernen folgen, also aktives Tun beinhalten. Sie können folgendermaßen strukturiert werden: z.B. ausgehend von Kinderfragen und / oder MINT-Phänomenen können die Kinder u.a. zum Beobachten, Fragen stellen, Vermutungen äußern und Ausprobieren/Lösungen finden angeregt werden.
- Die MINT-Themen im Magazin speisen sich aus den Fachdisziplinen: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sie sollen mit fachübergreifenden Themen wie BNE, Medienbildung/Digitalität verknüpft werden. Das jeweilige Magazinthema des Heftes soll möglichst vielperspektivisch betrachtet werden.
- Die fachspezifischen Methoden der MINT-Disziplinen werden berücksichtigt. Disziplinübergreifende Handlungsweisen sollen ebenfalls im Magazin Platz finden, z.B. Erklärungen und Lösungen entwickeln, Dinge untersuchen und überprüfen, Ergebnisse und Erkenntnisse darstellen und kommunizieren, den eigenen Lernprozess reflektieren.
- MINT-Wissen hat besondere Eigenschaften: Es ist belastbar, vorläufig und anschlussfähig.
o Belastbar bedeutet, dass Wissen durch Beobachtung und Experimente generiert wird.
o Kenntnisstände zu bestimmten Themen können sich durch Forschung verändern, Erkenntnisse werden revidiert oder erweitert, Fehler führen zu neuen (und manchmal unerwarteten) Erkenntnissen und Lösungen (vorläufig).
o Anschlussfähigkeit entsteht, indem neues Wissen an Bestehendes anknüpft und sich neue Fragen eröffnen.
- Im Magazin geht es nicht um Faktenwissen, sondern um die Funktionsweisen der Wissenschaft. Sprich, es geht nicht primär um richtig oder falsch, sondern um das Finden mehrerer Lösungen.
- Lebenswelt(en)bezug: Die Auswahl der Themen orientiert sich an Lebenswelten und Vorwissen der Kinder und soll Fragen und Probleme erzeugen, an denen die Kinder weiterforschen können. Anspruchsvolle Inhalte müssen kindgerecht transportiert, ggf. didaktisch/inhaltlich reduziert werden und dabei fachlich richtig bleiben.
- Themen sollen diversitätssensibel aufgegriffen werden unter Berücksichtigung von Gender, ethnischer Herkunft / Nationalität, Religion / Weltanschauung, sozialer Herkunft, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Insbesondere bei MINT-Themen spielen geschlechtsspezifische Stereotype (z.B. Berufe) eine große Rolle.
- Sprache und MINT: Aktivierende Formate sollen neben dem Lesen auch zum Sprechen und Kommunizieren über die MINT-Inhalte einladen. Abhängig vom Inhalt und der Fragestellung bieten sich sowohl offene als auch geschlossene Fragenformate an ("Vergleiche die Kugeln" vs. "Welche Kugel ist größer?")
- Jedes Magazinthema ist lehrplanrelevant. Die Ausarbeitung des MINT-Bildungsaspekte und des Schwerpunktthemas sollte analog zu den Lehrplaninhalten von MINT-Fächern in der Grundschule erfolgen.
Sprachliche Vorgaben
- Einfache, klare, altersgerechte Sprache: kurze Sätze, einfache Satzstrukturen, häufige Wort- und Satzwiederholungen.
- Großer Anteil von Grundwortschatz und leicht lesbaren lautgetreuen Wörter
- Fachsprache wird in Maßen verwendet, dann stets gut vorentlastet, aufbereitet (z.B. in Glossaren) und verständlich erklärt
- Sprachliche Differenzierung: Es gibt sprachliche Differenzierungsmaßnahmen wie zum Beispiel:
o Vorentlastung von Wörtern und sprachlichen Strukturen
o unterschiedliche Schwierigkeitslevel in aufeinander aufbauenden Texten innerhalb einer Doppelseite
o Texte in Hörfassung abrufbar
o Wiederkehrende Symbole, die bestimmte Aktivitäten direkt erkennbar machen (z.B. Lesen = aufgeschlagenes Buch, Frage = Fragezeichen)
- Die Texte richten sich nach dem Lesbarkeitsindex. Sie enthalten einen LIX von 12 bis max. 25.
- Die Texte werden nach drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen differenziert
Gestalterische Vorgaben
- Layout: lebendig aber strukturiert und übersichtlich; ausreichend Freiraum zwischen Illustrationen und Texten
- Textsatz: linksbündig auf klarem einfarbigem Hintergrund, klare Kontraste, ausreichend großer Zeilenabstand, in überschaubare Abschnitte gegliedert, Verwendung von Zwischenüberschriften
- Schriftgröße und -art: Große, gut lesbare, serifenlose Schrift (Fibelschrift) ab 14 Punkt
- Eine farbliche Markierung der Silben an manchen Textstellen (z.B. bei besonderen Begriffen/Fachbegriffen) ist zur Differenzierung gewünscht
- Starke Bebilderung mit Fotos, die öfter großflächig sind, die beim Verständnis helfen, die öfter beschriftet sind, die an das Alltagswissen anknüpfen, die Neugier wecken und Vielfalt beinhalten.
- Starke Bebilderung mit Illustrationen, die beim Verständnis helfen, die öfter beschriftet sind, die an Sehgewohnheiten anknüpfen, die Vielfalt darstellen
Wiederkehrende Symbole, die auf bestimmte Arbeitsformen / Formate hindeuten: z.B. Fragen, Austauschen / Kommunizieren, Forschen, Lesen
- Glossare und Worterklärungen sollen auf derselben Seite wie der entsprechende Text stehen.
- Corporate Design: Die Designelemente leiten sich an denen aus dem bisherigen Magazin "echt jetzt?" für Klasse 3 und 4 ab und sind eine Weiterentwicklung davon. Somit ist die neue "echt jetzt?" für Klasse 1 und 2 als Teil der Produktfamilie, aber auch als eigenständiges jüngeres Produkt erkennbar.
- Bei evtl. grafischen Darstellungen von Personen verpflichtet sich der/die AN auf eine hohe Diversität im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Einbindung von People of Color etc. zu achten. Klischeehafte und stereotype Darstellungen sind zu vermeiden.
Herstellerische Angaben zum Magazin
Der Druck des Magazins wird auf Grundlage des Konzeptes neu ausgeschrieben. Dabei werden nachhaltige Aspekte eine große Rolle spielen.
- Seitenumfang: 24 Seiten Inhalt + 4 Seiten Umschlag
- Endformat DIN A4 (210 mm breit x 297 mm hoch)
- Druck: 4/4-farbig (Euroskala)
- Papier Innenseiten: 115 g/m² matt gestrichen Recyclingpapier
- Papier Umschlag: 200 g/m² matt gestrichen Recyclingpapier
- Verarbeitung: 2 x Rückenklammer
Bindungswirkung der Zuschlagserteilung
- Die später zu liefernden Magazine sind grundsätzlich so auszugestalten, wie sie von der AG anhand der eingereichten Konzepte und Illustrationen im Ausschreibungsverfahren bezuschlagt wurden. Ein ausführliches und detailliertes Briefing (z. B. in Form eines Workshops) zu Anpassungen im Gesamtkonzept sowie zu den konkreten Inhalten der ersten Ausgabe findet nach Bezuschlagung statt.
- Nach der Zuschlagserteilung und dem Detailbriefing muss das Magazin gemäß der in der Leistungsbeschreibung genannten Kriterien entwickelt und der AG zur Prüfung und Freigabe bis Mitte März 2027 vorgelegt werden. Anschließend müssen verschiedene Korrekturphasen für mögliche Nachbesserungen eingeplant werden. Die erste Ausgabe des Schülermagazins muss bis April 2027 finalisiert sein. (Sie ist Grundlage für die Erstellung begleitender Unterrichtsmaterialien durch die AG.) Die Druckvorlagen müssen bis 20.04.2027 fertig sein. Die Produktion und Distribution/Versand der ersten Ausgabe muss vor den ersten Sommerferien 2027 Ende Mai erfolgen, dies ist bei der redaktionellen Erstellung entsprechend zu berücksichtigen.
- Zur Planung der drei folgenden Ausgaben findet vorab jeweils erneut ein gemeinsamer Workshop mit den Partnern Stiftung Lesen und Stiftung Kinder forschen statt. Für jede Ausgabe sind bis zu fünf weitere Abstimmungs-/Korrekturschleifen einzurechnen.
Nutzungsrechte für Arbeitsergebnisse und Inhalte jeglicher Art (Text und Bild/Illustration/Comic)
Hinweis: Alle Rechte an dem Magazin-Namen "echt jetzt?" liegen bei der AG sowie ihrer Projektpartnerin Stiftung Kinder forschen.
Der Titel soll weiterhin verwendet werden.
Entstehen durch die Tätigkeit des/der AN urheberrechtlich geschützte Arbeitsergebnisse, räumt der/die AN der AG sämtliche ausschließlichen Nutzungsrechte hieran ein. Das Urheberrecht verbleibt bei dem/der AN.
Die Einräumung der Nutzungsrechte erfolgt unwiderruflich, zeitlich, räumlich, inhaltlich und medial unbeschränkt und umfasst sämtliche bekannten sowie unbekannten Nutzungsarten im Sinne von § 31a UrhG, sowohl für digitale als auch analoge Nutzungen.
Die Nutzungsrechte umfassen insbesondere das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung, öffentlichen Zugänglichmachung, Übertragung, Speicherung, Archivierung sowie zur Nutzung in Online?, Internet?, Social?Media?, Datenbank? und sonstigen elektronischen Medien.
Die AG ist berechtigt, die Arbeitsergebnisse selbst oder durch Dritte zu bearbeiten, zu ändern, anzupassen, weiterzuentwickeln oder mit anderen Inhalten zu verbinden und die so entstehenden Ergebnisse im gleichen Umfang zu nutzen.
Hierunter fällt insbesondere die Verwendung von Illustrationen für Begleitmaterial etc.: Illustrationen, Figuren und sonstigen Gestaltungselemente in geeigneten digitalen Dateiformaten zur weiteren Verwendung durch die AG und ihre Projektpartnerin, insbesondere für Begleitmaterialien, Fortbildungen, Arbeitsblätter, AG-Angebote, Projekttage, digitale Medien und Kommunikationsmaßnahmen.
Die AG ist berechtigt, die eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen oder Dritten Nutzungsrechte einzuräumen, insbesondere Endkunden, Kooperationspartnern und beauftragten Dienstleistern.
Mit der vereinbarten Vergütung sind sämtliche Ansprüche des/der AN auf Einräumung der Nutzungsrechte vollständig abgegolten.
Der/die AN verzichtet auf die Ausübung seines urheberrechtlichen Rückrufrechts.
Art und Umfang einer Urheberbenennung bleiben der AG vorbehalten.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)
1. Setzt der/die AN bei der Erstellung von Arbeitsergebnissen ganz oder teilweise künstliche Intelligenz (KI) ein, hat er/sie die AG hierüber auf Anforderung zu informieren.
2. Der/die AN dokumentiert auf Verlangen der AG insbesondere: - welche KI-Systeme eingesetzt wurden, - für welche Arbeitsergebnisse oder Teile davon KI verwendet wurde, - in welchem Umfang eine nachträgliche menschliche Bearbeitung erfolgt ist.
3. Der/die AN sichert zu, dass durch den Einsatz von KI keine Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Persönlichkeits- oder Nutzungsrechte, verletzt werden.
4. Der/die AN stellt die AG von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung von KI im Zusammenhang mit den Arbeitsergebnissen resultieren.
5. Soweit künftig gesetzliche Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte bestehen, verpflichtet sich der/die AN, der AG die hierfür erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen oder entsprechende Inhalte ordnungsgemäß zu kennzeichnen.
6. Der/die AN stellt sowohl die Druckvorlage (Druck-PDF), ein Web-PDF als auch die offenen Daten aller vier Magazin-Ausgaben zur Verfügung.
Haftung
1. Der/die AN sichert zu, dass die im Rahmen dieses Vertrags erstellten Arbeitsergebnisse frei von Rechten Dritter sind.
2. Der/die AN haftet der AG für Schäden, die er/sie im Rahmen seiner/ihrer Tätigkeit schuldhaft verursacht. Er/Sie stellt die AG von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder sonstigen Schutzrechten im Zusammenhang mit den Arbeitsergebnissen resultieren.
3. Der/die AN ist verpflichtet, die AG bei der Abwehr entsprechender Ansprüche Dritter angemessen zu unterstützen, insbesondere durch die Bereitstellung erforderlicher Informationen, Unterlagen und Erklärungen sowie durch zumutbare Mitwirkung bei der Rechtsverteidigung.
11. Projektansprechpartner
Der/die AN benennt eine verantwortliche Projektansprechperson. Diese wird im Angebot unter Punkt 3. inkl. aller Kontaktdaten genannt. Der/die AN gewährleistet, dass die Projektansprech-person oder ihre Stellvertretung für Abstimmungen und Rückfragen der AG an Werktagen (Montag bis Freitag) erreichbar ist.
Sonderkündigungsrecht
Im Falle, dass der Projektgeber vorzeitig das Projekt einstellen sollte, steht der AG ein außerordentliches Sonderkündigungsrecht zu. Für den Fall, dass die AG dieses Sonderkündigungsrecht ausübt, entstehen dem AN hierdurch keinerlei Ansprüche, insbesondere nicht auf entgangenen Gewinn. Im Falle einer Sonderkündigung kann der/die AN ausschließlich die bis zur Kündigung angefallenen Leistungen vergütet verlangen.