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Verfahrensangaben

RLG - Einführung und Betrieb eines stationsbasierten Carsharingsystems im Kreis So...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
08.04.2026
21.04.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH
DE126045080
Am Bahnhof 10
59494
Soest
Deutschland
DEA5B
Hauke Möller
hauke.moeller@rlg-online.de
0049 29213 95 0

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
DE 125 233 481
Münsterstraße 1-3
59065
Hamm
Deutschland
DEA54
Vergabestelle
vergabestelle@wolter-hoppenberg.de
+49 238192122-0
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
DE 164 242 157
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111691

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

60000000-8
34115200-8
50100000-6
34144900-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die RLG beabsichtigt die Vergabe der Einführung eines stationsbasierten Carsharings im Kreis Soest.
Das Carsharing-System im Kreis Soest soll als zusätzliches Angebot die Mobilität im Umweltverbund verbessern und als Ergänzung zum ÖPNV sowie zum bereits bestehenden Fahrradmietsystem "HelBi" einen zusätzlichen Baustein zur Schaffung einer Alternative zum privaten (Zweit-)PKW darstellen. Dementsprechend soll ein stationsbasiertes System mit festen Abhol- und Rückgabepunkten im öffentlichen Raum geschaffen werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Nähere Angaben zum Auftrag sind insbesondere der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
3

Der Vertrag endet 3 Jahre nach Leistungsbeginn. Eine Verlängerung des Vertrages ist mehrmals bis zur Gesamtlaufzeit möglich, jedoch nur, wenn beide Parteien schriftlich ihr Einverständnis zur Verlängerung erklären. Die Gesamtlaufzeit dieses Vertrages, einschließlich aller Verlängerungsperioden, darf sieben (7) Jahre nicht überschreiten.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Lippstadt
Deutschland
DEA5B

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Bad Sassendorf
Deutschland
DEA5B

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept

Nähere Details siehe "A03 Zuschlagsmatrix"

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Technische Anforderungen

Nähere Details siehe "A03 Zuschlagsmatrix"

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Nähere Details siehe "A03 Zuschlagsmatrix"

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges

Reduzierung der Nutzung von privaten Zweit- PKWs durch Alternativangebot im ländlichen Raum.

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Vertragsart

Sonstiger Dienstleistungsvertrag

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YKRMCTE

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden, oder
- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1.
Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen:
- Eigenerklärung Ausschlussgründe (Formular mit den Teilnahmeunterlagen abrufbar);
- Eigenerklärung Russland-Sanktionen (im bereitgestellten Bewerbungsformular enthalten).
2.
Teilnahmeanträge sind unter Verwendung des vom Auftraggeber bereitgestellten Bewerbungsformulars zu stellen; das Formular ist mit den Vergabeunterlagen abrufbar.
3.
Rückfragen werden nur über das Vergabeportal beantwortet. Nur dort registrierte und für das Verfahren freigeschaltete Unternehmen werden über neue Bewerber- bzw. Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung und Freischaltung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten bzw. nicht für das Verfahren freigeschalteten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerber- bzw. Bieterinformationen abzurufen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Möglichkeit zur Nachforderung richtet sich gem. § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Der Bewerber muss in das Berufs- und Handelsregister eingetragen sein. Bewerber, die keinen Sitz in Deutschland haben, müssen eine Eintragung in einem vergleichbaren Register des Mitgliedsstaates ihres Sitzes vorweisen. Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärung des Bewerbers im Bewerbungsformular.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Bewerber müssen für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre den jeweiligen Jahresgesamtumsatz angeben. Bewerbergemeinschaften haben entsprechende Umsatzangaben für alle Mitglieder zu machen; es genügt die entsprechende Summenangabe für alle Mitglieder zusammen.
Die Angabe erfolgt im Bewerbungsformular im Abschnitt B.
Diese Angabe der Umsätze ist eine Mindestanforderung an die Eignung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bewerber muss über eine Betriebshaftpflichtversicherung für die von der Leistungsbeschreibung umfassten Tätigkeiten mit folgenden Mindestdeckungssummen verfügen:
Personenschäden: 7.500.000 EUR
Sachschäden: 2.000.000 EUR
Vermögensschäden: 1.000.000 EUR
Die Mindestdeckungssummen gelten jeweils pro Schadensfall. Die genannten Mindestdeckungssummen müssen spätestens bei Leistungsbeginn vorliegen. Die zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags bestehenden Deckungssummen sind im Bewerbungsformular im Tabellenblatt A, Ziffer A.3. anzugeben. Ein Nachweis der bestehenden Versicherung ist nur auf Verlangen des Auftraggebers nachzureichen.
Für den Fall, dass die vorgeschriebenen Deckungssummen derzeit noch nicht erreicht werden, ist eine Erklärung des Bewerbers vorzulegen, dass eine Anpassung rechtzeitig zum Leistungsbeginn erfolgt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1.1 Gewertet werden für die Eignung nur Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren, die folgende Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit erfüllen:
a) Gegenstand der Referenz (Projekt) war der Betrieb eines Carsharingsystems mit mindestens 10 Fahrzeugen.
b) Referenzauftraggeber/Referenzkonzessionsgeber war ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung.
c) Gegenstand der Leistung für das Projekt war u.a. die Lieferung von Carsharingfahrzeugen (E-Fahrzeuge und Verbrennerfahrzeuge) sowie der Betrieb des Carsharingsystems. Es ist eine Projektbeschreibung einzureichen, aus welcher sich der Leistungsgegenstand und der Schwerpunkt der geleisteten Tätigkeit und eine detaillierte Beschreibung der eigenen Rolle im Projekt ergibt.

Mindestens eine Referenz muss die Anforderungen an die allgemeine Vergleichbarkeit des Grundkriteriums 1.1 erfüllen.
Für die Auswahlentscheidung aus allen geeigneten Bewerbern zur Aufforderung für die zweiten Stufe wird das Grundkriterium 1.1 mit 25% bewertet. Zudem werden zusätzliche Referenzanforderungen abgefragt und bewertet, die jeweils auch eine Gewichtung von 25% haben:
1.2 zusätzlich zum Grundkriterium 1.1: Anzahl der Fahrzeuge
1.3 zusätzlich zum Grundkriterium 1.1: Schwerpunkt E-Mobilität
1.4 zusätzlich zum Grundkriterium 1.1: Betrieb eines Online-Buchungssystems.

Die Kriterien 1.1 bis 1.4 werden in Summe mit 100% bewertet. Die Einzelheiten der prozentualen Bewertung innerhalb der Kriterien ergeben sich aus der Auswahlmatrix.

Der Bewerber hat die Angaben in der Vergabeunterlage T01 unter C (1) bis C (4) zu tätigen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Eine Selbstausführungsquote von mindestens 70 % der Leistungserbringung wird vorausgesetzt. Der Einsatz von Nachunternehmen (Subunternehmern) ist in begrenztem Umfang von weniger als 30 % der Leistungserbringung möglich. Eine Auflistung der vorgesehenen Sub-Dienstleister wird durch den AN beigefügt. Für kritische Dienstleistungen darf der Auftraggeber vorgeben, keine Nachunternehmen einzusetzen, wenn hierfür sachliche Gründe bestehen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung