Die Gemeinde Glandorf beabsichtigt im Rahmen des gesetzlichen Ganztagesanspruches an der Grundschule in Glandorf, Schulstraße 11b, zunächst den Anbau einer Mensa zu realisieren. In einem möglichen zweiten Bauabschnitt ist der Bau bzw. die Erweiterung eines Verwaltungsgebäudes mit zusätzlichen Erweiterungsflächen vorgesehen.
Gegenstand der losweisen Ausschreibung waren die Objekt- und Fachplanungsleistungen zu folgenden Leistungsbildern:Los 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 zur HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 9.Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI i. V. m. Anlage 14 zur HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 6. Los 3: Fachplanung TGA HLS gemäß § 53 Abs. 2 HOAI i. V. m. Anlage 15 zur HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 in den Leistungsphasen 1 bis 9.Los 4: Fachplanung TGA ELT gemäß § 53 Abs. 2 HOAI i. V. m. Anlage 15 zur HOAI für die Anlagengruppe 4 bis 6 in den Leistungsphasen 1 bis 9.
Bewertet wird ein vom Bieter einzureichendes Projektkonzept mit folgenden Unterkriterien: Fachlich-inhaltliche Herangehensweise (27,5%), Organisatorische Herangehensweise (12,5%), Konzept für die Überwachung der Bauausführung (7,5%), Kostenmanagement (7,5%) und Terminsteuerung (5%). Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet werden die Qualifikation und Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Architekt/in benannt wird, sowie die Qualifikation und Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Bauleiter/in benannt wird. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Die Höhe des angebotenen Honorars (Honorarwertungssumme) wird anhand einer Formel bewertet, die der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" zu entnehmen ist.
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es werden zunächst für alle Lose nur die Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt . Die weiteren Leistungsphasen beabsichtigt der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterzubeauftragen, worauf der Auftragnehmer aber keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen für die 2. Beauftragungsstufe ist:Lose 1 bis 4: Leistungsphasen 5 bis 9 (im Leistungsbild Tragwerksplanung bis Leistungsphase 6) für den Bauabschnitt 1; Vorgesehen für die 3. Beauftragungsstufe ist:Lose 1-4: Leistungsphasen 1 bis 4 für den Bauabschnitt 2;Vorgesehen für die 4. Beauftragungsstufe ist:Lose 1-4: Leistungsphasen 5 bis 9 (im Leistungsbild Tragwerksplanung bis Leistungsphase 6) für den Bauabschnitt 2.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.Ist die Zuschlagserteilung unwirksam, kann ein zulässiger Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der zuständigen Vergabekammer gestellt werden.Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit - der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,- Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist oder Frist zur Angebotsabgabe gerügt worden sind, oder - Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist oder genannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt worden sind.Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Bewertet wird ein vom Bieter einzureichendes Projektkonzept mit folgenden Unterkriterien: Fachlich-inhaltliche Herangehensweise (35%) und Organisatorische Herangehensweise (15%). Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet werden die Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Ingenieur/in benannt wird. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet wird ein vom Bieter einzureichendes Projektkonzept mit folgenden Unterkriterien: Fachlich-inhaltliche Herangehensweise (20%), Organisatorische Herangehensweise (10%), Konzept für die Überwachung der Bauausführung (7%), Kostenmanagement (10%) und Terminsteuerung (5%). Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet werden die Qualifikation und Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Fachplaner/in HLS benannt wird, sowie die Qualifikation und Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Fachbauleiter/in HLS benannt wird. Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.
Bewertet werden die Qualifikation und Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Fachplaner/in ELT benannt wird, sowie die Qualifikation und Erfahrung der Person, die vom Bieter im Angebot als verantwortliche/r Fachbauleiter/in ELT benannt wird.Näheres ist in der bereitgestellten Vergabeunterlage "A03 Zuschlagsmatrix" geregelt.