Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler beabsichtigt, das Wohnheim in Hohenleimbach umbauen und erweitern zu lassen.
Das Grundstück der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e.V. (Auf d. Heeg 2, 56746 Hohenleimbach) liegt nordöstlich der Ortsgemeinde Hohenleimbach, welche im Landkreis Ahrweiler ist. Sie gehört der Verbandsgemeinde Brohltal an. Die 2814m² große Grundstücksfläche hat einen rechtseckigen Zuschnitt von ungefähr 110m x 27m und liegt in Hanglage. Im Norden und Westen grenzen mit Einfamilienhäusern bebaute Nachbargrundstücke an, im Osten befindet sich nur Ackerfläche. Die westliche Grenze bildet die Auf d. Heeg, über die auch die Erschließung zum Erdgeschoss erfolgt. Neben dem vorhandenen Gebäude verfügt das Grundstück über Stellplätze mit einem großzügigen Gartenbereich. Die gesamte bestehende Gebäudeanlage ist unterkellert. Für den neuen Anbau ist ein Hausanschlussraum auf Kellerebene vorgesehen. Dieser ist nur durch den Bestand erreichbar.
Der Erweiterungsbau besteht aus 18 neuen, rollstuhlgerechten Pflegeräumen. Im Erdgeschoss ein Wohnbereich mit Küche und Terrasse in Richtung Norden. Im 1.Obergeschoss anschließend zum notwendigen Treppenhaus eine großzügige Dachterrasse. Das Bestandsgebäude soll ebenfalls umgebaut werden. Während sich im Neubau die Zimmer der Bewohner befinden, entstehen die gemeinsamen Wohnräume mit Küche, Nebenräume und Dienstplätze der Betreuer im beststehenden Gebäude. Das 2002 errichtete Café mit Personalräumen und Sanitäranlagen bleibt weiterhin für Gäste und Besucher bestehen. Auch wird dieser Bereich teil-weise von den zukünftigen Bewohnern genutzt, wenn es zu größeren, gemeinsamen Veranstaltungen kommt.
Die Leistungen der Objektplanung, Technische Ausrüstung (HLS und Elektro) sowie Tragwerksplanung sind bis LP 5 erbracht. Die Leistungsphase 5 ist zwar nicht abgeschlossen, aber im Wesentlichen erbracht. Der Baugenehmigungsantrag wurde ebenfalls gestellt; eine Baugenehmigung liegt aber noch nicht vor. Für die weiteren Planungsleistungen in den genannten Leistungsbildern soll ein Generalplaner beauftragt werden.
Die Ergebnisse der bisherigen Planungsleistungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen und stehen zum Download zur Verfügung.
Die Kosten (netto) der Maßnahmen werden wie folgt erwartet:
KG 200 - Herrichten und Erschließen - 63.025,21 EUR
KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 2.336.731,09 EUR
KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen - 1.114.128,00 EUR
KG 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - 289.673,28 EUR
KG 420 Wärmeversorgungsanlagen - 285.216,77 EUR
KG 430 Raumlufttechnische Anlagen - 88.016,11 EUR
KG 440 Elektrische Anlagen - 294.129,79 EUR
KG 450 Kommunikationsanlagen - 62.391,17 EUR
KG 460 Förderanlagen - 44.565,12 EUR
KG 470 Nutzungsspezifische Anlagen - 27.853,20 EUR
KG 480 Gebäudeautomation - 22.282,56 EUR
KG 500 Außenanlagen - 250.840,00 EUR
KG 600 Ausstattung und Kunstwerke - 260.504,20 EUR
Der Baubeginn für dieses Projekt ist für Ende 2025 geplant.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Generalplanung mit den Leistungen der Objektplanung der Gebäude in den Leistungsphasen 5-9 nach § 34 HOAI, der Fachplanung der Technischen Ausrüstung HLS und Elektro in den Leistungsphasen 5-9 nach § 55 HOAI, der Fachplanung der Freianlagen in den Leistungsphasen 1-9 nach § 39 HOAI der Fachplanung der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 5-6 nach § 51 HOAI.
Eine stufenweise Beauftragung ist geplant: Zunächst sollen die Leistungsphasen 5-7, hinsichtlich der Freianlagen 1-7 und hinsichtlich der Tragwerksplanung 5-6 beauftragt werden; in einer zweiten Leistungsstufe 8-9.
Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Das Budget des Vorhabens ist fest vorgegeben. Die Planung muss fortlaufend mit dem Fördergeber abgestimmt werden. Näheres regelt der Vertrag