Die Hochbehälter Ober- und Niedertiefenbach sind mit erheblichen Mängeln belastet und optisch wie technisch in einem schlechten Zustand. Aus diesem Grund wurde bereits 2009 eine Studie zur Sanierung bzw. Neubau der Hochbehälter der Gemeinde beauftragt. Diesbezüglich wurden von dem beauftragten Büro in 2009 und 2012 bereits entsprechende Vorüberlegungen und Studien über Möglichkeiten der Sanierung oder Neubau der Hochbehälter Ober- und Niedertiefenbach vorgelegt. Entsprechende Haushaltsmittel wurden eingestellt, eine Entscheidung über das weitere Vorgehen wurde jedoch nicht getroffen.Zwischenzeitlich hat sich der Zustand der Hochbehälter weiter verschlechtert, zudem sind die Anforderungen an die Hochbehälter und insbesondere die Betonqualität in den aktualisierten technischen Richtlinien gestiegen, sodass davon ausgegangen werden muss, dass die beiden Hochbehälter wirtschaftlich nicht mehr saniert werden können. Als Vorzugsvariante soll nach derzeitigen Überlegungen die Alternative 1, Variante 2 umgesetzt werden. Diese Variante beinhaltet den Neubau eines Hochbehälters in Obertiefenbach, den Neubau einer Druckunterbrechung in Niedertiefenbach sowie die leitungsgebundenen Anpassungen. Der Auftraggeber ist hinsichtlich der Umsetzung frei und möchte gerne die vorliegende Planungsgrundlage im Zuge der planerischen Bearbeitung überprüft haben.Die Kostenschätzung der Studie wurde mit neuer Kostenannahme, Stand 05/2025, aktualisiert und fortgeschrieben. Diese Kostenannahme liegt der Ermittlung der anrechenbaren Kosten zu Grunde.Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich das diesbezüglich vorbefasste Büros an dieser Ausschreibung beteiligen wird, ist die erarbeitete Konzeption in der Anlage C (Bedarfsplanung und Studie sowie aktuelle Kostenannahme) beigefügt. Der Auftraggeber vergibt die Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Fachplanung Technische Ausrüstung zuvor beschriebener Maßnahmen.
Gegenstand der Ausschreibung sind- Objektplanungsleistungen (Lph 1-9) für Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI) einschl. der örtlichen Bauüberwachung und- Fachplanungsleistungen (Lph 1-9) für die Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI).---Für alle Planungsbereiche gilt:Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistungen.In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber für die genehmigte Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen.---Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen sind optional ausgeschrieben.Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Der Auftrag umfasst eine Option.Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistungen.In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber für die genehmigte Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen.---Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen sind optional ausgeschrieben.Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
In der ersten Phase des Verfahrens (Teilnahmewettbewerb) wird die Eignung der Bewerber geprüft. In der zweiten Phase des Verfahrens werden 3 - 5 Bewerber aufgefordert, ein Angebot zu unterbreiten. Die Angebote werden anschließend in 1 oder mehreren Verhandlungsrunden verhandelt.
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der benannten Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bewerbers/Bieters. ---2.) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen/Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes empfohlen. ---3.) Anfragen von Bewerbern/Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden. ---4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen, Einladungen zum Verhandlungsgespräch und sonstigem Schriftverkehr. ---5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. ---6.) Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform verschlüsselt über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. ---7.) Ausländische Bewerber/Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. ---8.) Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen/Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. ---9.) Der Auftraggeber wendet das Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) an.