Verfahrensangaben

Baufeldfreimachung - Ehemalige Lauffenmühle Lauchringen - Ingenieur- und Laborleis...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
15.09.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde Lauchringen
08337065-A4361-32 (Leitweg-ID)
Hohrainstraße 59
79787
Lauchringen
Deutschland
DE13A
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Weitere Auskünfte
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
DE 188865506
Hoppestraße 7
93049
Regensburg
Deutschland
DE232
Vergabeabteilung
vergabe@prof-rauch-baurecht.de
+49 94129734-10
+49 94129734-11
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
USt-ID: DE 811469974
Kapellenstrasse 17
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71900000-7
71610000-7
71320000-7
71540000-5
71315000-9
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Ingenieur- und Laborleistungen für die Nacherkundung von Gebäudesubstanz, Oberflächenversiegelungen, Böden und Auffüllungen sowie für die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung des Rückbaus von Gebäuden/Freiflächen, den Bodenaustausch, die Beseitigung/Verwertung von Böden und Auffüllmaterialien, geotechnische Fremdüberwachung des Gewerkes Erschließung im Bereich der ehemaligen Lauffenmühle in Lauchringen

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Gemeinde Lauchringen hat das Areal der Lauffenmühle in Lauchringen aus einer Insolvenzmasse erworben. Die ehemalige Baumwollspinnerei soll in den kommenden Jahren zu einem hochwertigen Wohnquartier entwickelt werden. Entlang der Wutach wird zudem eine attraktive Uferpromenade entstehen. Das Projektgebiet umfasst rund 66.700 m². Die Planungsunterlagen sind unter folgendem Link veröffentlicht:
https://www.lauchringen.de/leben-wohnen/grundversorgung-infrastruktur/bebauungsplaene/lauffenmuehle-riedwiesen?action=gewerbe&cHash=483e7d66399aa5aa2308bb2c898e62a3[SS3.1][CW3.2][SS3.3]

Die Ingenieurleistungen umfassen die Erkundung, die Untersuchung, die Bewertung, die Planung und Ausschreibung von Gebäuden-, Anlagen-, Versiegelungsrückbau, die Altlastensanierung sowie die Herstellung von RC-Materialien, die Aufbereitung von Böden, deren interne Verwendung sowie die Beseitigung/Verwertung von Böden und Rückbaumaterialien mit abfallrechtlich relevanten Belastungen. Die Freimachung ist im Rahmen einer Objektüberwachung geotechnisch, bodenschutz-/ abfallrechtlich und sicherheitstechnisch zu begleiten.

Für das dem Rückbau nachfolgende Gewerk Erschließung sind Ingenieurleistungen zur Rückbauplanung zu erbringen.
Eine detaillierte Beschreibung der Leistungen ist den zum Download zur Verfügung stehenden Unterlagen zu entnehmen.
Ingenieurleistungen, die bei der Erkundung, der Planung, der Ausschreibung und der Objektüberwachung von Gebäude-/Anlagen-Rückbau, Altlastensanierung, der Herstellung von RC-Materialien sowie der Beseitigung von Böden mit abfallrechtlich relevanten Belastungen und der geotechnischen Fremdüberwachung des Gewerk Erschließung erforderlich sind.

Die Einzelleistungen bestehen aus:

a) Untersuchung/Bewertung/Planung und Ausschreibung Tiefbau-/ Erd-/ Rückbauarbeiten der Gebäude, Anlagen und Oberflächenversiegelungen mit
- Erkundung von Böden, Auffüllungen, Gebäude- und Anlagensubstanz
- Grundlagenermittlung
- Aufstellung von Abbruchanträgen
- Entwurfsplanung
- Genehmigungsplanung
- Ausführungsplanung
- Erstellung der Ausschreibungstexte /-unterlagen
- Mitwirkung an der Vergabe
- Dokumentation

b) Arbeitssicherheit und SiGe-Koordination in der Planungs-/Ausführungsphase

c) Untersuchungsleistungen (zu den Punkten a-b)
- technische Erkundung / Vorerkundung (Gebäude-/Analgensubstanz, Boden, Baugrund)
- Probenahme, Untersuchung und Dokumentation
- Laborkoordination und Vor-Ort Analysen
- Laborchemische Analytik-Leistungen
- abfall- und bodenschutzrechtliche Bewertung
- abfallwirtschaftliche Deklaration
- Qualitätssicherung der Herstellung und Verwendung/Verwertung/Beseitigung von RC-Materialien, Böden und Auffüllmaterialien

d) Planung und Erstellung der Ausschreibungstexte /-unterlagen für den Rückbau eine Bachverdolung für das Gewerk Erschließung

e) Objektüberwachung/örtliche Bauüberwachung

In der Beauftragung mit weiteren Leistungen ist die Gemeinde Lauchringen frei. Ein Anspruch des zukünftigen AN auf die Beauftragung mit weiteren Leistungen besteht nicht.
Die zu planenden und zu überwachenden Maßnahmen werden vom Auftragnehmer konkretisiert. Eine detaillierte Beschreibung der Leistungen ist den zum Download zur Verfügung stehenden Unterlagen zu entnehmen.

Kennzahlen:
Größe der Liegenschaft insgesamt, ca. 6,7 ha
Versiegelte Fläche, ca. 1,5 ha (einschl. Bodenplatten Gebäude 52 ha)
Anzahl der Gebäude, ca. 13 Stück, vorwiegend Betriebsgebäude, Hallen und Stahlständergebäude
BRI Gebäude, ca. 330.000 m³
Prüfung, Reinigung, Stilllegung, Ausbau und Beseitigung/Verwertung von Tank- und Abscheideranlagen, ca. 3 Stück
KVF (Kontaminationsverdachtsflächen, bodenschutzrechtlich definiert) ohne abschließende Gefährdungsabschätzung, ca. 1 Stück
Zusätzliche kontaminierte Bereiche, ca. 2.000 m²

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
79787
Lauchringen
Deutschland
DE221

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Leistungen zur örtlichen Bauüberwachung werden nach Abschluss der Planungsleistungen und unabhängig von diesen separat beauftragt ("stufenweise Beauftragung").

Zusätzliche Angaben

Die Zuschlagskriterien werden ausschließlich in den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Die Planungsunterlagen sind unter folgendem Link veröffentlicht:
https://www.lauchringen.de/leben-wohnen/grundversorgung-infrastruktur/bebauungsplaene/lauffenmuehle-riedwiesen?action=gewerbe&cHash=483e7d66399aa5aa2308bb2c898e62a3

Vorgesehener Zeitplan:
VOB-Leistungen für den Rückbau sind spätestens am 21.03.2027 zu veröffentlichen.
Die Rückbauleistungen selbst müssen bis 30.06.2028 abgeschlossen sein!

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYMGPJ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,

5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbieter oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die entsprechenden Erklärungen sind mit dem Angebot abzugeben.

Angebote sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Unterlagen zulässig.

Anfragen, Nachfragen etc. sind AUSSCHLIESSLICH nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen.

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über empfangene Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular "Eigenerklärung zur Eignung" sowie das Angebotsblatt ist zwingend einzureichen.

Das Angebot selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool oder die webbasierte Anwendung unter dem Reiter "Angebote" (NICHT als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular "Eigenerklärung zur Eignung" handelt es sich um das Hauptformular der Angebotsunterlagen zur Eignungsprüfung (dieses gilt für den Bieter bzw. die ARGE insgesamt).

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Vergabeunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bieter eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bieter selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bieter hat im Rahmen einer Eigenerklärung mit dem Angebot anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Bei Einsatz anderer Unternehmen (ARGE-Partner oder Nachunternehmer) sind die Erklärungen ebenfalls mit dem Angebot abzugeben.

Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eignungskriterium:
Eigenerklärung über den Umsatz: Umsatz (netto) Im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Durchschnitt entscheidend, bei Neugründungen wird bisheriger Umsatz durch 3 geteilt): 400.000,- EUR

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- und / oder Betriebshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.
Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

- Nachweis Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) mit dem Teilnahmeantrag zu führen. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen
oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Nachfolgende Qualifikationen sind zwingend nachzuweisen, die konkreten Nachweise sind dem Angebot beizulegen:

- 2 Personen (Projektleitung und Stellvertretung) mit Zulassung als Sachverständiger nach BBodSchG (Sachgebiete 1 bis 5, nach Maßgabe § 19 Abs. 1 BBodSchG i.V.m. § 18 BBodSchG) oder öbv-Sachverständiger nach § 36 GewO (z.B. Altlasten-Sanierung) oder vergleichbare Zulassung
- Sachkunde TRGS 519
- Sachkunde TRGS 521
- Sachkunde TRGS 524
- Fachkunde nach DepV Anhang 4
- Sachkunde nach LAGA PN98
- spezielle Koordinatorenkenntnisse RAB 30
- Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 im Arbeitsgebiet Umwelt, Ver-/Entsorgung

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eignungskriterium:

Eigenerklärungen über Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten.
Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung zwischen 01.08.2023 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. (Hinweis: Referenzprojekte können auch dann eingereicht werden, sofern nur Teilleistungen beauftragt wurden. Unabhängig davon ist die Fertigstellung maßgebend für die Wertung eingereichter Referenzen)

Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt:

- Rückbau von Gebäuden, Anlagen und Freiflächen

- Sanierung von Bodenverunreinigungen

- Erfahrung mit Schadstoffen (mindestens 3 der folgenden Bereiche erfüllt): MKW, PAK, Schwermetalle, Asbest, KMF, PCB, LHKW, BTEX

- Projektgröße mind. 15.000 m² Versiegelungsfläche

- Leistungserbringungen in mind. 4 der folgenden Bereiche:
1. Projekt- und Planungsvorbereitung,
2. Ausschreibungen/Vergaben,
3. Technische Erkundungen, Beprobungen und Analysen,
4. Dokumentation,
5. Objektüberwachung,
6. Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination nach BaustellV

- Leistungserbringung im Bereich der Laboranalytik

In allen Bereichen sind Erfahrungen mit jeweils mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Die Erfahrungen können mit drei Referenzen erfüllt werden, die alle Bereiche umfassend und kumulativ abdecken. Zwingend ist dies jedoch nicht. Es ist auch zulässig, die notwendigen Erfahrungen über unterschiedliche Referenzen nachzuweisen. Entscheidend ist, dass in allen 6 Kriterien jeweils mindestens 3 Referenzen benannt werden.
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Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Beabsichtigt der Bewerber Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (Unterauftragnehmer) oder sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen (Eignungsleihe), so müssen im Bewerberbogen entsprechende Angaben eingetragen werden.
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich damit zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle und/oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gemäß den §§ 45 und 46 VgV) auf die Kapazitäten dieses Dritten (= Eignungsleihe) beruft, sind die entsprechenden Anteile im Teilnahmeantrag darzustellen.
Im Falle einer Eignungsleihe muss mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesen werden, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten. Zudem sind in diesem Fall auch für den Dritten alle erforderlichen Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, die ansonsten für den Bewerber gelten.
Für den Fall der Eignungsleihe in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht ist eine Erklärung zur gemeinsamen Haftung für die Auftragsausführung notwendig.
Eine Eignungsleihe in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur zulässig, wenn das eignungsleihende Unternehmen auch die Leistungen erbringt, für die diese Kapazitäten benötigt werden, § 47 Abs. 1 S. 2 VgV.
Referenzen von Dritten müssen in der Excel-Übersicht zu Referenzen klar als Referenz des Dritten erkennbar sein, als Auftragnehmer der Referenz ist das dritte Unternehmen anzugeben.
Jeder zur Eignung herangezogene Unterauftragnehmer muss das Formular "Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" ausfüllen und unterschreiben (in gescannter Form ausreichend) und ggf. notwendige Nachweise mit dem Teilnahmeantrag erbringen.
Möchte ein Bewerber - auch als Mitglied einer ARGE - die Leistungsfähigkeit eines Dritten (Eignungsleihe) in Anspruch nehmen, muss er nachweisen, dass ihm diese tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten.
In diesem Fall sind zudem für den Dritten alle Erklärungen und Nachweise vorzulegen, die auch für den Bewerber erforderlich sind. Die entsprechenden Erklärungen sind vom Unterauftragnehmer zu unterschreiben; eine gescannte Unterschrift ist ausreichend.

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 im Arbeitsgebiet Umwelt, Ver-/Entsorgung
Ein Nachweis zur erfolgreichen Akkreditierung ist dem Angebot beizufügen.
Der Kompetenznachweis kann z.B. durch eine gültige, vollständige und fachmodulkonforme Akkreditierung der Deutschen Akkreditierungsstelle
GmbH im Fachmodul 4.3 mindestens in den Untersuchungs-Fachbereichen
- zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
- zur Abfalldeklaration
- zur Bestimmung der Gefährlichkeit von Abfällen
- zur Ablagerung gemäß Deponieverordnung (DepV)
- zur Einlagerung (Bergrecht)
- zur thermischen Entsorgung
- zur Entscheidung der Entsorgung beziehungsweise Wiederverwendung von Abfällen
- zur Bewertung nach Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV)
- zur Untersuchungen gemäß Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV)
oder einer gleichwertigen Akkreditierungsstelle nachgewiesen werden.
Als Nachweis dienen - der entsprechende Akkreditierungsbescheid
- die Akkreditierungsurkunde
- die Urkundenanlagen für mindestens die in den genannten Gesetzten, Verordnungen und Rechtsnormen genannten Untersuchungsverfahren
oder gleichwertige Dokumente
Untersuchungen, die der Bieter nicht im eigenen Unternehmen durchführt, sind zu benennen.
Nachunternehmer und/oder Unterauftragnehmer müssen ebenfalls den o.g. Kompetenznachweis führen.
Untersuchungsverfahren, die nicht genormt sind, sind vom Bieter zu beschreiben und anzugeben.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB.
Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
-gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
-gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder
-gem. § 19 Mindestlohngesetz oder
-gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.

Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung