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BE Netz_Erweiterung Reaktivierung_2021_Zuschlag
VO: SektVO Vergabeart:   Bekanntmachung vergebener Aufträge Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Auftraggeber
BE Netz GmbH
Otto-Hahn Straße 1
48529
Nordhorn
Deutschland
HLP. Heiermann Losch Rechtsanwälte, Dr. Alexandra Losch
alexandra.losch@hlp-rae.de
DE94B
Gemeinsame Beschaffung
Haupttätigkeit

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung
BE Netz_Erweiterung Reaktivierung_2021_Zuschlag
BE Netz GmbH_Erweiterung Reaktivierung_2021_Zuschlag

CPV-Code Hauptteil

71240000-2

Art des Auftrags

Kurze Beschreibung

Ausschreibungsgegenstand sind Generalplanungsleistungen zur Erweiterung der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) der BE Netz GmbH in Richtung der Niederlande, konkret von Neuenhaus bis zur niederländischen Grenze (Los 1) und sodann bis zu Einfahrweiche der ProRail B.V. bei Coevorden (Los 2).
Die in Los 2 erfasste Bahnstrecke ist ca. 5 km lang und befindet sich in den Niederlanden. Innerhalb dieses Streckenabschnitts befindet sich eine Drehbrücke, die sanierungsbedürftig ist.

Beide werden zwingend nur an einen Auftragnehmer vergeben. Anzubieten sind daher zwingend beide Lose.
Beide Streckenabschnitte sollen für den Personenverkehr genutzt und mit bis zu 100 km/h befahren werden. Die Geschwindigkeit wird je nach Typologie und Verkehrssituation reduziert werden. Die Infrastruktur ist entsprechend anzupassen. Derzeit werden beide Streckenabschnitte mit Güterverkehr befahren. Die Bahnstrecke des Los 1 ist bereits mit Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet. Die Leit- und Sicherungstechnik, die nunmehr bis zur Landesgrenze verläuft, muss adaptiert werden und für den SPNV ertüchtigt werden. Dies bedeutet insbesondere die Herstellung von Bahnübergängen etc. für den SPNV.
Die Investitionskosten für Los 1 ohne Planungskosten sind mit rund 20 Mio. Euro, die Investitionskosten für Los 2 ohne Planungskosten mit 9,7 Mio EURO veranschlagt. Das Budget hängt insbesondere auch von dem Förderumfang ab und wird nach Vorliegen der Förderbescheide noch konkretisiert.

Die Ausschreibung steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass die beantragen Bewilligungsbescheide durch die zuständigen Behörden vollständig erlassen wird. Der Zuschlag wird erst nach Erlass der Bewilligung der beantragten Förderung erteilt.

Ziel ist es, die Gesamtstrecke bis Dezember 2025 und die Teilstrecke bis Emlichheim spätestens bis 2024 fertigzustellen.

Haupterfüllungsort

BE Netz AG
Otto-Hahn Straße 1
48529
Nordhorn
DE94B

Die zu beplanende Strecke ist in den Vergabeunterlagen detailliert erfasst.

Weitere Erfüllungsorte

Angaben zu den Losen

Ja
Beschreibung
Generalplanungsleistung zur Reaktivierung bis zur Staatsgrenze
1
71250000-5

Erfüllungsort

Beschreibung der Beschaffung

Ausschreibungsgegenstand sind Generalplanungsleistungen zur Erweiterung der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) der BE Netz GmbH in Richtung der Niederlande, konkret von Neuenhaus bis zur niederländischen Grenze (Los 1) und sodann bis zu Einfahrweiche der ProRail B.V. bei Coevorden (Los 2).

Zuschlagskriterien

Qualitätskriterien

Kriterien
Referenzen des Projektleitungsteams, bestehend aus Projektleitung und Leitung der örtlichen Bauüberwachung
20
Qualität und Schlüssigket des eingereichten Konzeptes zur Planung und zum Bauablauf zur Sicherung der budget- und termingerechten Fretigstellung (Maßnahmen- und Kostensicherungskonzept)
40

Kostenkriterien

Kriterien
Es wurde kein Kriterium hinzugefügt
40

Angaben zu Optionen

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Beschreibung
Generalplanungsleistung zur Reaktivierung ab Staatsgrenze
2
71250000-5

Erfüllungsort

Beschreibung der Beschaffung

Ausschreibungsgegenstand sind Generalplanungsleistungen zur Erweiterung der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) der BE Netz GmbH ab niederländischer Grenze bis zu Einfahrweiche der ProRail B.V. bei Coevorden (Los 2).

Zuschlagskriterien

Qualitätskriterien

Kriterien
Referenzen des Projektleitungsteams, bestehend aus Projektleitung und Leitung der örtlichen Bauüberwachung
20
Qualität und Schlüssigket des eingereichten Konzeptes zur Planung und zum Bauablauf zur Sicherung der budget- und termingerechten Fretigstellung (Maßnahmen- und Kostensicherungskonzept)
40

Kostenkriterien

Kriterien
Es wurde kein Kriterium hinzugefügt
40

Angaben zu Optionen

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Beschreibung

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb

Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Verwaltungsangaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

2021 /S 148 - 395264

Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Auftragsvergabe

Allgemeine Angaben
2022-02-11
1
Erweiterung Reaktivierung
Ja
Auftragsvergabe
11.02.2022

Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH
NINO-Allee 30
48529
Nordhorn
Deutschland
DE94B
Ja

Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Wert oder Anteil des Auftrags, der an dritte vergeben werden soll

Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis

Zahl der Vergebenen Aufträge

1

Ursprungsland der Ware oder Dienstleistung

-

Der Auftrag wurde an einen Bieter vergeben, der ein Alternativangebot vorgelegt hat

Angebote wurden ausgeschlossen, weil sie ungewöhnlich niedrig waren

Auftragsvergabe

Allgemeine Angaben
2022-02-11
2
Reaktivierung Coevorden
Ja
Auftragsvergabe
11.02.2022

Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH
NINO-Allee 30
48529
Nordhorn
Deutschland
DE94B
Ja

Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Wert oder Anteil des Auftrags, der an dritte vergeben werden soll

Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis

Zahl der Vergebenen Aufträge

1

Ursprungsland der Ware oder Dienstleistung

-

Der Auftrag wurde an einen Bieter vergeben, der ein Alternativangebot vorgelegt hat

Angebote wurden ausgeschlossen, weil sie ungewöhnlich niedrig waren

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
+49 41311529-43
vergabekammer@mw.niedersachsen.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen

Wettbewerbsteilnehmern steht der vergaberechtliche Rechtsschutz gemäß den §§ 160 ff. GWB zurVerfügung.Ein Nachprüfungsverfahren ist nur auf Antrag zulässig. Antragsbefugt ist gemäß § 160 Abs. 2 GWBjedesUnternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechtennach §97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,dass
Dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden istoderzu entstehen droht. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 2 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor EinreichendesNachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestensbiszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggebergerügtwerden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestensbiszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfenzuwollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertragsnach§ 135 Satz 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
$ 134 GWB lautet:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über denNamen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenenNichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglichin Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrerBewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an diebetroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossenwerden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehnKalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf denTag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerbwegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträgekönnen öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oderden Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzugbehindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft,berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnenbeeinträchtigen könnte.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
+49 41311529-43
vergabekammer@mw.niedersachsen.de

Anhang

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