Der ursprünglich für den Auftrag vorgesehene Bieter hat den Auftrag kurzfristig abgelehnt, daher wurde der Auftrag einem anderen Bieter erteilt.
Dachabdichtungs- und Klempneranlagen
Die Stadt Kiel beabsichtigt einen Neubau für die Rettungswache Ost mit einem Büroteil für den vorbeugenden Brandschutz. Die Gebäudeabmessungen betragen ca. 49,50 / 20,5 m. Eine Unterkellerung des Gebäudes ist nicht vorgesehen. Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 936 m2. Die Traufhöhe liegt bei 9,83m. Die Gründung erfolgt auf baugrundverbessernde Schottersäulen mit einer Lastverteilungsschicht. Das Gebäude ist in Massiv-Bauweise vorgesehen. Das Dach erhält eine Stahlbaukonstruktion mit Trapezblech, teilweise auch in Stahlbeton. Die Fassaden sind aus Klinkermauerwerk und vorgehängten Metallpaneelen vorgesehen. 720,00 m² 2-lagige bituminöse Dachabdichtung mit Dampfsperre und250 mm dicken Expandierten Polystyrol Hartschaumplatten auf Trapezblecheindeckung.130 m² 2-lagige bituminöse Dachabdichtung mit Dampfsperre und Dämmung aus 120 mm bis 240 mm dicken Polyurethan-Hartschaumplatten PIR - T mit Gefälle. Mit Terassenplatten aus Fliesen80 cm* 80 cm * 3 cm auf Stelzlagern.Untergrund: Stahlbetondecken.130 m² 2-lagige bituminöse Dachabdichtung mit Dampfsperre und Dämmung aus 200 mm bis 320 mm dicken Expandierten Polystyrol Hartschaumplatten mit Gefälle und Dachbegrünung.Untergrund: Stahlbetondecken.30 m² Dacheindeckung mit Aluminium-Profiltafeln mit Dampfsperre Wärmedämmschicht Mineralwolle als Schrägdachdämmung 160 mm,Untergrund: 38 Grad geneigte Stahlbetondecke.150,00 m Pulverbeschichtete Aluminium - Blechabdeckung30 m Wandanschlüsse mit bituminöser Dachabdichtung mit Dampfsperre200,00 m Wandanschlüsse mit bituminöser Dachabdichtung mit Dampfsperre und Dämmung400 m Attikaanschlüsse mit bituminöser Dachabdichtung mit Dampfsperre und DämmungDachentwässerung mit Attikagullys, Dachüberläufen und Fallrohren120 m Absturzsicherungen mit Seilen und Zubehör
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind nach Angebotsabgabe die folgenden Unterlagen/Angaben/Nachweise vorzulegen:- PQ Nachweis- wenn nicht PQ: Nachweise gem. FB 124- vollständig ausgefülltes Formblatt 221 / 222 VHB- vollständig ausgefülltes Formblatt 223 VHB
Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen sind in § 160 Abs. 3 GWB geregelt.Dort heißt es:"Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vorEinreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nichtinnerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWBbleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zurBewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügenicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach§ 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt."
Seit dem 18.10.2018 ist bei allen europaweiten Vergabeverfahren das gesamte Verfahren elektronisch abzuwickeln. Teilnahmeanträge und Angebote können daher bei europaweiten Verfahren nur noch in elektronischer Form über unsere Vergabeplattform (Deutsches Vergabeportal) eingereicht werden. Eine Einreichung von Teilnahmeanträgen oder Angeboten über die Schaltfläche "Kommunikation" ist nicht zulässig. Für die Einreichung der elektronischen Teilnahmeanträge oder Angebote ist eine kostenlose Registrierung beim Deutschen Vergabeportal https://www.dtvp.de/ erforderlich.Eine Anleitung für die elektronische Abgabe von Angeboten und Teilnahmeanträgen ist auf unserer Internetseite bereitgestellt: https://www.kiel.de/ausschreibungen
Die Bewerberkommunikation wird ausschließlich über das DTVP, dort die Schaltfläche "Kommunikation", elektronisch geführt. Fragen sind bis einschließlich 16.06.2025 ausnahmslos über diesen Kommunikationsweg zu stellen. Die Fragen müssen neutral formuliert sein und sollen keine Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten. Die Beantwortung von Fragen oder zusätzliche Informationen werden in Form von anonymisierten Bewerberinformationen allen Bewerbern zugänglich gemacht, soweit eine Information aller Bewerber nicht ausnahmsweise offensichtlich wettbewerblich entbehrlich ist. Die Bewerber sind verpflichtet die Veröffentlichung neuer Bewerberinformationen selbstständig zu prüfen. Eine gesonderte Mitteilung seitens der Vergabestelle erfolgt nicht.