Verfahrensangaben

BG Klinikum Hamburg - Neubau Bergedorf - Allianzpartner 2 - ARCH | Integrierte Geb...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
29.09.2026
05.10.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

BG Klinikum Hamburg gGmbH
DE 118714007
Bergedorfer Straße 10
21033
Hamburg
Deutschland
DE600
alexander.ruppelt@bg-kliniken.de
030 330960200

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

[phase eins]. Hossbach Lehmhaus Architekten BDA VBI
34/354/521 63
10555
Berlin
Deutschland
DE300
Weitere Auskünfte
BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH
992-80317-72
Leipziger Platz 1
10117
Berlin
Deutschland
DE300
alexander.ruppelt@bg-kliniken.de
+49 30-330960200
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes
991-02380-92
Villemombler Straße 76
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.de-mail.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71221000-3
71222000-0
71410000-5
71327000-6
71322500-6
71314310-8
71317100-4
71322000-1
71313200-6
71332000-4
71240000-2
71300000-1
71240000-2
71313100-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Projektes ist der Neubau des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums am Standort Hamburg-Bergedorf. Dieses soll auf seinem bestehenden Areal mit einer Größe von rund 25,3 ha grundlegend neu organisiert und zu einem zukunftsweisenden Klinikcampus mit rund 350 Betten entwickelt werden. Die Zielgrößen für den Neubau umfassen eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 66.000 qm und eine Nutzungsfläche (NUF) von ca. 30.000 qm. Darüber hinaus ist im Rahmen des 2. Bauabschnitts eine Erweiterung des Reha-Angebots um ca. 11.000 qm vorgesehen. Zusätzlich sind Erweiterungsflächen von ca. 10.000 qm zu berücksichtigen. Damit ergibt sich eine Gesamtnutzungsfläche von ca. 51.000 qm.

Ziel der Planung ist die Schaffung eines modernen Gesundheitsstandorts, der ambulante und stationäre Versorgung in einem funktional und räumlich integrierten Neubau vereint und moderne Infrastrukturen sowie optimale Arbeitsbedingungen für eine hochspezialisierte medizinische Versorgung schafft. Im Mittelpunkt steht eine Spitzenmedizin mit Rehabilitationsauftrag aus einer Hand, die konsequent auf den langfristigen Behandlungserfolg ausgerichtet ist. Der Klinikcampus bildet das vielfältige medizinische Leistungsspektrum des Standorts ab. Er umfasst insbesondere die Bereiche Diagnostik und Therapie für die stationäre und ambulante Versorgung sowie weitere Funktions- und Nutzungsbereiche, unter anderem für Forschung und Lehre, Erschließung, Ver- und Entsorgung, sonstige Einrichtungen (u. a. MVZ und Versorgungstechnik) sowie die Freianlagen. Weiterführende Angaben zu den Flächenquantitäten sowie zum Raumprogramm und zu den funktionalen und räumlichen Affinitäten innerhalb des Raumprogramms (Betriebsorganisationsplanung) werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Die Planung soll eine wirtschaftliche, flexible und zukunftsfähige Krankenhausstruktur schaffen, die modernste medizinische Versorgung mit den Prinzipien der Healing Architecture verbindet.
Mit dem Neubau soll ein landschaftsbezogener Klinikcampus entstehen, der eine heilungsfördernde Umgebung für Patientinnen und Patienten sowie attraktive Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende
schafft.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Dieser Mehrparteienvertrag wird sich für die Beauftragte bzw. den Beauftragten nach Abschluss dieses Verhandlungsverfahrens auf die Erbringung der nachfolgenden Leistungen beziehen:
- Objektplanung für Gebäude und Innenräume (gemäß § 34 HOAI 2021)
- Städtebauliche Planungs- und Entwicklungsleistungen (in Anlehnung an § 17 Abs. 2 i. V. m. Anlage 9 HOAI 2021)
- Objektplanung für Freianlagen (gemäß § 39 HOAI 2021)
- Fachplanung der Tragwerksplanung (gemäß § 51 HOAI 2021)

sowie auf die folgenden Leistungen, bei denen die Namen der Fachingenieur/-innen bzw. die Namen der Fachberatenden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens nicht benannt werden müssen:
- Leistungen für Verkehrsanlagen (gemäß § 47 HOAI 2021)
- Bauphysik: Wärmeschutz u. Energiebilanzierung (gemäß Anlage 1 zu § 3 Abs. 1, Nr. 1.2.1 Abs. 2 HOAI 2021)
- Leistungen für bauordnungsrechtlichen Brandschutz (gemäß AHO Nr. 17, 4. Auflage)
- Leistungen des Ingenieurbaus (gemäß § 43 HOAI 2021)
- Bauphysik: Bauakustik (gemäß Anlage 1 zu § 3 Abs. 1, Nr. 1.2.1 Abs. 3 HOAI 2021)
- Bauphysik: Raumakustik (gemäß Anlage 1 zu § 3 Abs. 1, Nr. 1.2.1 Abs. 4 HOAI 2021)
- Geotechnik (gemäß Anlage 1 zu § 3 Abs. 1, Nr. 1.3.3 HOAI 2021)
- Planungsbereich "Baufeldfreimachung / Rückbau" (AHO Heft 18)
- Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik (AHO Heft 28)
- Leistungen für Nachhaltigkeitszertifizierung (AHO Heft 33)
- Planung der Barrierefreiheit - Erstellung von Barrierefrei-Konzepten (AHO Heft 40)
- Bauakustik - Raumakustik - hier: Schallimmissionsschutz (AHO Heft 44)

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
8
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bergedorfer Straße 10
21033
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Kooperationskompetenz

Umsetzung Partnering Workshop

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte

2.1 Projektteam und Personaleinsatz
2.2 Organisation der Zusammenarbeit
2.3 Projektverständnis und zielorientierte Planung
2.4 Modellbasierte Planungskoordination

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarkomponenten

3.1 Gesamthonorar der städtebaulichen Vorableistung inkl. NK und inkl. AGK und Gewinn
3.2 Gewichtete Summe der angebotenen Stundensätze
3.3 Reiskosten für Anreise zur Co-Location und Unterkunft
3.4 Allgemeine Geschäftskosten und Gewinn
3.5 Risikobeitrag

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Stufenweise Beauftragung
Die Beauftragung erfolgt stufenweise in den nachfolgend dargestellten Stufen. Die weitere Beauftragung steht jeweils unter dem Vorbehalt einer gesonderten Freigabe durch die Auftraggeberin und ist insbesondere von den Ergebnissen der vorangegangenen Planungsphase, den Projektzielen sowie der Kosten- und Terminentwicklung abhängig.

Vorgesehen sind folgende Stufen:
Im Rahmen des IPA-Verfahrens für das Neubauvorhaben wird in Stufe 1.0 durch den Allianzpartner 2 als vorgezogene Teilleistung ein städtebaulich-funktionales Strukturkonzept für das Gesamtareal erarbeitet.
In Stufe 1.1 erfolgt die Einarbeitung in die projektspezifischen Rahmenbedingungen sowie die Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung einschließlich einer Kostenschätzung. Hierdurch werden die wesentlichen planerischen Grundlagen für die anschließende integrierte Bearbeitung geschaffen.
In Stufe 1.2 werden die planerischen Leistungen gemäß Leistungszuordnung und Projektprogramm erbracht und in einem Ausführungsprogramm konkretisiert. Auf dieser Grundlage erfolgt die Festlegung der Basiszielkosten (BZK). Die Ergebnisse der Stufe werden in einem Validierungsbericht zusammengeführt und bilden die Grundlage für die Entscheidung über die weitere Projektbearbeitung.
In Stufe 1.3 werden die planerischen Leistungen weitergeführt und vertieft. Unter Berücksichtigung der fortgeschriebenen Planung und der im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden die finalen Zielkosten (FZK) ermittelt.
Die Stufe 2.0 umfasst die Bauphase einschließlich der erforderlichen ausführungsbegleitenden Planungsleistungen.
Die Stufe 3.0 umfasst die Gewährleistungsphase.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Es wird ein Verhandlungsverfahrens nach Vergabeverordnung (VgV) mit dem Ziel des Abschlusses eines Mehrparteienvertrags (MPV) in integrierter Projektabwicklung (IPA) durchgeführt, hier: Allianzpartner 2.

Die erforderlichen Angaben, Eigenerklärungen sowie Angaben zu den Referenzprojekten sind zunächst in einem Online Teilnahmeantrag unter www.phase1.de/ham einzugeben.
https://projects.phase1.de/projects_ham_bewerbung.htm
Näheres hierzu siehe Anlage 1.02 "Anleitung Online Teilnahmeantrag". Die zum Abschluss des Online Teilnahmeantrags generierte PDF-Datei ist anschließend unter www.dtvp.de zuzüglich der Referenzblätter hochzuladen. Es sind bis zu drei Referenzblätter zu den im Online Teilnahmeantrag angegebenen Referenzprojekten der Objektplanung für Gebäude und Innenräume sowie bis zu drei Referenzblätter der Referenzprojekte der Objektplanung für Freianlagen einzureichen.

Es erfolgt eine Reduzierung der Bieter im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Vergabeportal des DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums.
Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHM7TG

Einlegung von Rechtsbehelfen

Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.

Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die erforderlichen Angaben, Eigenerklärungen sowie Angaben zu den Referenzprojekten sind zunächst in einem Online Teilnahmeantrag unter www.phase1.de/ham einzugeben.
https://projects.phase1.de/projects_ham_bewerbung.htm
Näheres hierzu siehe Anlage 1.02 "Anleitung Online Teilnahmeantrag". Die zum Abschluss des Online Teilnahmeantrags generierte PDF-Datei ist anschließend unter www.dtvp.de zuzüglich der Referenzblätter hochzuladen. Es sind bis zu drei Referenzblätter zu den im Online Teilnahmeantrag angegebenen Referenzprojekten der Objektplanung für Gebäude und Innenräume sowie bis zu drei Referenzblätter der Referenzprojekte der Objektplanung für Freianlagen einzureichen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber wird nach Ausübung seines pflichtgemäßen Ermessens über die Nachforderung von Unterlagen entscheiden. Kommunikation über das Vergabeportal der DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums. Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde. Nachforderung erfolgt nach § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

1. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen sowie Erklärung, dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.

2. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 oder wegen eines Verstoßes gemäß § 22 LkSG mit einer Geldbuße von wenigstens einhundertfünfundsiebzigtausend Euro belegt worden ist und keine aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 4 und 5 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 6, 7, 8 und 9 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 4 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 4 GWB).

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB)

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
7
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Mindestanforderung:

1. Berufliche Qualifikation Eigenerklärung der/des Bewerbenden zur Erfüllung der Anforderungen gem. Angaben zu einem besonderen Berufsstand.
2. Berufliche Qualifikation Eigenerklärung wie vorstehend unter Ziff.1 zur Erfüllung der Anforderungen gem. Angaben zu einem besonderen Berufsstand einer/eines Unterauftragnehmenden, die/der im Wege der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV Leistungen erbringen wird.

Teilnahmeberechtigt sind gem. § 75 VgV Bewerber*innen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten / Architektinnen tätig sind und die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Beruf tätig zu werden (Kammermitgliedschaft).

Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in tätig zu werden.

Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörige*n nach § 43, Absatz 1 VgV benennen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung:

1) Architektur
Referenzprojekte für Objektplanung Gebäude und Innenräume
Eigenerklärung, dass bei mindestens drei Krankenhausprojekten mit einer Nutzungsfläche von insgesamt mindestens 10.000 qm NUF durch die/den Bewerbenden oder die Mitglieder der Bewerbendengemeinschaft mindestens die Leistungen der Leistungsphasen 2 - 8 gemäß § 34 HOAI in der Honorarzone IV verantwortlich erbracht wurden. Bei mindestens einem der genannten Projekte muss die Fertigstellung des Projekts (Abschluss LPH 8 und behördliche Abnahme) innerhalb der letzten 10 Jahre (nach 01.01.2016) liegen, für alle anderen Projekte gilt, dass sie sich zumindest in Planung oder Realisierung befinden müssen. Zur Erfüllung der Mindestkriterien gelten außerdem folgende Anforderungen:
1. Anzahl der Projekte: mindestens drei.
2. Mindestens eines der Projekte muss eine NUF vom mindestens 5.000 qm aufweisen.
3. Jedes einzelne der Projekte muss eine NUF von mindestens 2.500 qm aufweisen.
Im Rahmen des Nachweises der Erfüllung der Mindestanforderungen können die Baukosten mit dem Preisindex für Bauwerke, Wohngebäude und Nichtwohngebäude des statistischen Bundesamtes (Werte für gewerbliche Betriebsgebäude, Zieldatum 01.01.2026) hochgerechnet werden.
Diese Referenzprojekte müssen nicht mit einem der Referenzprojekte, die zur Bewertung der Auswahlkriterien zu benennen sind, identisch sein.

2) Landschaftsarchitektur
Referenzprojekt für Objektplanung Freianlagen
Eigenerklärung, dass mindestens ein Neubauprojekt mit mindestens 5.000 qm AF und Baukosten (KG 500) > 1,5 Mio. Euro netto realisiert wurde und dass bei diesem Projekt die/der Bewerbende oder ein Mitglied der Bewerbendengemeinschaft mindestens die Leistungen der Leistungsphasen 2 - 8 der Honorarzone III gemäß HOAI verantwortlich erbracht hat. Die Fertigstellung des Projektes (Abschluss LPH 8 und behördliche Abnahme) muss innerhalb der letzten 10 Jahre (nach 01.01.2016) liegen. Im Rahmen des Nachweises der Erfüllung der Mindestanforderungen können die Baukosten mit dem Baupreisindex für Außenanlagen des Statistischen Bundesamtes (Zieldatum 01.01.2026)
hochgerechnet werden.
Dieses Referenzprojekt muss nicht mit einem der Referenzprojekte, die zur Bewertung der Auswahlkriterien zu benennen sind, identisch sein.

3) Tragwerksplanung
Referenzprojekt für Fachplanung Tragwerksplanung
Eigenerklärung, dass mindestens ein Neubauprojekt realisiert wurde und dass bei diesem Projekt die/der Bewerbende oder ein Mitglied der Bewerbendengemeinschaft gemäß HOAI mindestens die Leistungsphasen 2 - 5 der Honorarzone III, Baukosten (KG 300) > 20 Mio. Euro netto verantwortlich geplant hat. Die Fertigstellung des Projektes muss innerhalb der letzten 10 Jahre (nach 01.01.2016) liegen. Im Rahmen des Nachweises der Erfüllung der Mindestanforderungen können die Baukosten mit dem Preisindex für Bauwerke, Wohngebäude und Nichtwohngebäude (Werte für gewerbliche Betriebsgebäude, Zieldatum 01.01.2026) hochgerechnet werden. Dieses Referenzprojekt muss nicht mit einem der Referenzprojekte, die zur Bewertung der Auswahlkriterien zu benennen sind, identisch sein. Die Vorlage von Auftraggeberbescheinigungen (von dem/der jeweiligen Auftraggeber/in unterzeichnete Bestätigungen, welche die Aussagen, die in den Eigenerklärungen getroffen wurden, bestätigen), kann ggf. nachgefordert werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1.400,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Mindestanforderung:

Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren:
- 4.000.000 Euro (netto) pro Jahr für Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude gem. § 34 HOAI 2021
- 360.000 Euro (netto) pro Jahr für Planungsleistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021
- 1.400.000 Euro (netto) pro Jahr für Planungsleistungen der Fachplanung für Tragwerksleistung gem. § 51 HOAI 2021

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mindestanforderung:

Mindestanzahl technischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Abschluss Diplom, MA, BA oder vglb. im jeweils relevanten Fachgebiet (Objektplanung bei Gebäuden, Objektplanung für Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung), inkl. Inhaberinnen und Inhabern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren:
- 35, die mit entsprechenden Planungsleistungen der Objektplanung bei Gebäuden beschäftigt waren
- 3, die mit entsprechenden Planungsleistungen der Objektplanung für Freianlagen beschäftigt waren
- 12, die mit entsprechenden Planungsleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung beschäftigt waren.
Die genannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen über mind. zwei Jahre Berufserfahrung nach Universitäts- oder Hochschulabschluss (o. vglb.) verfügen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Mindestanforderung:
Eigenerklärung zur u.g. Qualifikation des vorgesehenen Schlüsselpersonals
Im Zuge der Auswertung der Erstangebote wird eine abschließende Eignungsprüfung hinsichtlich der Erfüllung der Mindestanforderungen an das vorgesehene Schlüsselpersonal durchgeführt.

Es sind während der gesamten Laufzeit des Projekts folgende Schlüsselpositionen ("Rollen") durch Schlüsselpersonal zu besetzen:
- Mitglied Senior Management Team
- Stellv. Mitglied Senior Management Team
- Mitglied Projekt Management Team
- Stellv. Projekt Management Team
- Koordinator/in Projektmanagement
- Stellv. Koordinator/in Projektmanagement
- Projektleiter/in Objektplanung für Gebäude
- Stellv. Projektleiter/in Objektplanung für Gebäude
- Projektleiter/in Tragwerksplanung
- Stellv. Projektleiter/in Tragwerksplanung
- BIM-Gesamtkoordinator

Folgende Anforderungen sind durch das Schlüsselpersonal zu erfüllen:

Jede benannte Schlüsselperson (sowie im Falle des Mitglieds Senior Management Team auch die Stellvertretung) muss über mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung nach
Hochschulabschluss verfügen. Alle übrigen stellvertretenden Personen müssen über mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen.

Das Schlüsselpersonal aus dem Senior Management Team muss handlungsbevollmächtigt sein.

Für jede benannte Personen (mit Ausnahme der Mitglieder im Senior Management Team) ist eine Referenz vorzulegen, aus der hervorgeht, dass diese Person in einer vergleichbaren Funktion innerhalb eines vergleichbaren Referenzprojekts tätig war. Es muss sich dabei nicht um ein IPA-Projekt handeln. Das Referenzprojekt muss innerhalb der letzten zehn Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen worden sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Bieter haben mit dem Angebot Art und Umfang von Leistungen anzugeben, die sie an geeignete Nachunternehmer übertragen wollen. Die Eignung der Nachunternehmer ist entsprechend den ihnen übertragenen Leistungen durch geeignete Erklärungen und Belege (Eigenerklärung zur Eignung, PQ-Register, u.a.) nachzuweisen.

Es sind während der gesamten Laufzeit des Projekts folgende Schlüsselpositionen ("Rollen") durch Schlüsselpersonal zu besetzen:
- Mitglied Senior Management Team
- Stellv. Mitglied Senior Management Team
- Mitglied Projekt Management Team
- Stellv. Projekt Management Team
- Koordinator/in Projektmanagement
- Stellv. Koordinator/in Projektmanagement
- Projektleiter/in Objektplanung für Gebäude
- Stellv. Projektleiter/in Objektplanung für Gebäude
- Projektleiter/in Tragwerksplanung
- Stellv. Projektleiter/in Tragwerksplanung
- BIM-Gesamtkoordinator

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung