Die Stadtwerke Lübeck Digital GmbH schreibt IT-Hardware für Rechenzentren, Security- und Netzwerk-Hardware, HCI-Server-Hardware inkl. Lizenzen sowie IT-Peripherie für Arbeitsplätze aus.-In dieser Phase der Ausschreibung handelt es sich um den Teilnahmewettbewerb. Die ausführlichen technischen Unterlagen werden erst in der zweiten Phase der Ausschreibung (Angebotsphase) den vorqualifizierten Bietern zur Verfügung gestellt.
Der Auftraggeber beabsichtigt, für den Stadtwerke Lübeck Konzern den Bedarf an IT-Hardware für Rechenzentren, Security- und Netzwerk-Hardware, HCI-Server-Hardware und Lizenzen sowie IT-Peripherie für Arbeitsplätze über mehrere Rahmenvereinbarungen mit Losaufteilung zu decken.Die Leistungen werden in folgenden Losen ausgeschrieben:- Los 1: Server-Hardware für Rechenzentren- Los 2: Security- und Netzwerk-Hardware für Rechenzentren- Los 3: HCI-Server-Hardware für eine HCI-Umgebung inkl. Lizenzen- Los 4: IT-Peripherie für Arbeitsplätze (Notebooks, PCs, Monitore, Dockingstationen, Eingabegeräte)
Grundlaufzeit von zwölf (12) Monaten ab Vertragsbeginn. Der Auftraggeber hat das einseitige Optionsrecht, die Laufzeit der Rahmenvereinbarung jeweils um weitere zwölf (12) Monate zu verlängern. Insgesamt können drei (3) Verlängerungsoptionen nacheinander ausgeübt werden.
Abrufberechtigt aus den Rahmenvereinbarungen sind neben der Stadtwerke Lübeck Digital GmbH weitere Gesellschaften des Stadtwerke Lübeck Konzerns:- Stadtwerke Lübeck Innovation GmbH- Travekom projects GmbH & Co. KG- Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen desNachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Die Vergabestelle behält sich vor, etwaig fehlende oder unvollständige Teilnahmeunterlagen nachzufordern.
Bei der Bewerbung sind die hier angegebenen Unterlagen vollständig mit einzureichen! Dies gilt auch für die abgeforderten Unterlagen/Nachweise/Erklärungen.Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise komplett enthalten, werden nicht berücksichtigt. Die Unterlagen, Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB und elektronisch über die Vergabeplattform unter https://www.dtvp.de/ abzugeben.Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) - (17) zusammengefasst werden und als Ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden.Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Von ausländischen Bietern sind gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes einzureichen.-WICHTIG: Soweit die Aktualität der Eigenerklärung bzw. des Eignungsnachweises gefordert wird, bedeutet dies, dass die Erklärung bzw. der Nachweis nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig zu sein hat.-1. Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.2. Eigenerklärung, dass gem. Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 kein Russlandbezug besteht.3. Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB vorliegen sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19,21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG vorliegen.
4. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.5. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft6. Bescheinigung über Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mind. für das laufende Kalenderjahr).7. GuV-Rechnungen der letzten abgeschlossenen 3 Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits solange besteht. Ansonsten ist zu erklären, seit wann das Unternehmen besteht und sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.8. Umsatz mind. aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Aufträgen.
9. Angabe der Gesamtzahl der durchschnittlich fest angestellten Mitarbeiter und die Zahl der Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, gegliedert nach Qualifikationsprofil.10. Qualifikationsprofile der für das Projekt vorgesehenen zentralen Mitarbeiter (z.B. Projektleitung)11. Nachweis von Referenzprojekten / Referenzkunden min. 3 (vergleichbar in Art, Umfang, Branche und Schwerpunkt) inkl. Angaben zum Auftraggeber, Auftragsdatum, Volumen und Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten12. Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 900113. Vorlage einer rechtsverbindlich ausgefüllten Eigenerklärung zur Projektkommunikation in deutscher Sprache. Außerdem ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, die Einhaltung dieser Anforderungen auch an seine Unterauftragnehmer weiterzugeben.14. Unternehmensbeschreibung unter Berücksichtigung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes (max. 5 Seiten DIN A4)15. Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 2700116. Nachweis einer Zertifizierung DIN ISO 1400117. Hersteller/Partnerzertifizierungen (Security/HCI): höchster oder mind. zweithöchster Herstellerstatus für einschlägige Produkte (Nachweis: Herstellerbestätigung/Partnerstatus-Auszug).
Germ. Verdingungsunterlagen.
Gegenstand von Los 1 ist die Lieferung von 19" Server-Hardware für die Rechenzentren des Auftraggebers, einschließlich der Bereitstellung unterschiedlicher Leistungsklassen (Standardprofile) sowie optionaler Leistungen für Rack-Montage und Grundkonfiguration.Die Server werden in produktiven Rechenzentrumsumgebungen eingesetzt und müssen hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Stabilität und Skalierbarkeit erfüllen.-Die Besonderheit dieses Loses liegt in der produktscharfen Anforderung als Ergänzungs- bzw. Ersatzausstattung zu den bereits vorhandenen HPE-Servern -ausschließlich des Herstellers Hewlett-Packard Enterprise (HPE). Es besteht das Erfordernis, die bestehenden und zukünftigen Server einheitlich zentral per Fernwartung überwachen und administrieren zu können. Zur Umsetzung des Remotemanagements der Server hat der Auftraggeber das System OneView von HPE integriert.-Die nachfolgenden Angaben dienen der Information und der Transparenz der voraussichtlichen Auftragsvolumina. Los 1 - Server-Hardware Rechenzentren- Geschätztes jährliches Abrufvolumen: ca. 500.000 EUR bis 1.000.000 EUR netto- Maximaler Gesamtwert des Rahmenvertrags (4 Jahre): ca. 4.000.000 EUR netto
Gegenstand von Los 2 ist die Lieferung von Security- und Netzwerk-Hardware für die Rechenzentren des Auftraggebers, insbesondere Switches, Router und Firewalls, einschließlich der dazugehörigen Lizenzen/Subscriptions sowie optionaler Dienstleistungen.-Die Besonderheit dieses Loses liegt in der produktscharfen Anforderung als Ergänzungs- bzw. Ersatzausstattung zu den bereits vorhandenen Komponenten von Fortinet - ausschließlich des Herstellers Fortinet. Es besteht das Erfordernis, weitere Firewall- und Switchsysteme über die vorhandenen Firewalls, die als Switch Controller dienen, administrieren zu können, und müssen daher entsprechend das Forti-Link-Protokoll unterstützen und sich im FortiManager administrieren lassen.-Die nachfolgenden Angaben dienen der Information und der Transparenz der voraussichtlichen Auftragsvolumina. Los 2 - Security- & Netzwerk-Hardware Rechenzentren- Geschätztes jährliches Abrufvolumen: ca. 250.000 EUR netto bis 500.000 EUR netto- Maximaler Gesamtwert des Rahmenvertrags (4 Jahre): ca. 2.000.000 EUR netto
Der Auftraggeber betreibt eine Nutanix HCI Bestandsumgebung. Zur Wahrung der KRITIS Pflichten (u. a. § 8a BSIG inkl. Systeme zur Angriffserkennung), zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit und zur Vermeidung unverhältnismäßiger technischer Risiken ist eine nahtlose Interoperabilität mit Nutanix Prism Central/Element, LCM, AOS/AHV sowie den Security /Netzwerkdiensten (Flow/Flow VN) erforderlich. Die genannten Komponenten sind maßgeblich für Lifecycle Sicherheit (nicht disruptive 1 Click Updates inkl. Firmware), Mikrosegmentierung/Log Weiterleitung (SIEM), Speicher Resilienz (RF3/EC X) und DR/DCI Fähigkeiten (NearSync/Metro).-Gegenstand von Los 3 ist die Lieferung und Implementierung von HCI-Server-Hardware für den Aufbau und die Erweiterung einer HCI-Umgebung auf Basis von Nutanix (AOS 7.x, AHV 10.x) oder gleichwertigen Technologien.Die Besonderheit dieses Loses liegt in der produktscharfen Anforderung als Ergänzungs- bzw. Ersatzausstattung zu den bereits vorhandenen HPE-Servern -ausschließlich des Herstellers Hewlett-Packard Enterprise (HPE). Es besteht das Erfordernis, die bestehenden und zukünftigen Server einheitlich zentral per Fernwartung überwachen und administrieren zu können. Zur Umsetzung des Remotemanagements der Server hat der Auftraggeber das System OneView von HPE integriert. Dieses System ist beim Auftraggeber erprobt und bewährt.Des Weiteren muss die Virtualisierungsumgebung nahtlos in die bereits etablierte und bewährte PRISM Ventral Verwaltung von Nutanix integrieren.Das Los umfasst neben der Hardware die Implementierung/Grundkonfiguration des HCI-Clusters sowie optional Betriebs- und Unterstützungsleistungen (Managed Service "Light").-Die nachfolgenden Angaben dienen der Information und der Transparenz der voraussichtlichen Auftragsvolumina.Los 3 - HCI-Server-Hardware und Lizenzen- Geschätztes jährliches Abrufvolumen: ca. 750.000 EUR bis 1.500.000 EUR netto- Maximaler Gesamtwert des Rahmenvertrags (4 Jahre): ca. 6.000.000 EUR netto
Gegenstand von Los 4 ist die Lieferung von IT-Peripherie für Arbeitsplätze, insbesondere Notebooks, PCs, Monitore, Dockingstationen sowie Eingabegeräte (Mäuse, Tastaturen), einschließlich optionaler Leistungen zur Rücknahme und Entsorgung von Altgeräten mit BSI-konformer Datenlöschung. Ebenso ist eine Erstbetankung mit Windows 11 vorgesehen.-Die nachfolgenden Angaben dienen der Information und der Transparenz der voraussichtlichen Auftragsvolumina.Los 4 - IT-Peripherie (Clients, Monitore etc.)- Geschätztes jährliches Abrufvolumen: ca. 100.000 EUR bis 250.000 EUR netto- Maximaler Gesamtwert des Rahmenvertrags (4 Jahre): ca. 1.000.000 EUR netto