Verfahrensangaben

Freianlagen

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
05.10.2026
12.10.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Kliniken der Stadt Köln gGmbH
DE814063638
51067
Köln
Deutschland
DEA23
vergabe@zirngibl.de
030 8803310

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland
05315-03002-81
50606
Köln
Deutschland
DEA23

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71000000-8
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Auf dem Gesundheitscampus der Stadt Köln in Merheim sollen künftig die Behandlungsangebote der bisherigen Krankenhausstandorte Merheim, Holweide und das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße an einem Standort konzentriert werden. Das Ziel ist, eine effiziente und bedarfsgerechte Krankenversorgung zu gewährleisten, indem Doppelstrukturen abgebaut, Zentralisierung und Spezialisierung vorangetrieben und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit verbessert werden.

Gegenstand der Beauftragung sind Planungsleistungen für Freianlagen gemäß § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 HOAI in der jeweils geltenden Fassung. Wegen der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung und den Vertrag verwiesen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Leistungen umfassen die planerische und fachliche Begleitung der Herstellung, Umgestaltung oder Sanierung von Freianlagen einschließlich aller zugehörigen Außen- und Grünflächen, Wegeflächen, Platzanlagen, Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Sportflächen, Ausstattungsgegenstände sowie sonstiger landschaftsarchitektonischer Elemente.

Der Leistungsumfang erstreckt sich auf die jeweils stufenweise beauftragten Leistungsphasen 1 bis 9 und beinhaltet insbesondere die Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung sowie die Objektbetreuung. Hierzu gehören unter anderem die Erarbeitung von Planungs- und Gestaltungskonzepten, die Integration technischer, funktionaler, ökologischer und wirtschaftlicher Anforderungen, die Kosten- und Terminsteuerung sowie die Sicherstellung einer sachgerechten Ausführung der Baumaßnahme. Besondere Leistungen sind nur dann Bestandteil des Vertrags, soweit sie ausdrücklich vereinbart werden.

Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der einschlägigen technischen Regelwerke, öffentlich-rechtlichen Vorschriften sowie der Anforderungen des Auftraggebers zu erbringen.

Die Freianlagenplanung umfasst insbesondere die Gestaltung und funktionale Einbindung von Erschließungsflächen, Zuwegungen, Aufenthalts- und Grünbereichen, Stellplatzanlagen, Retentions-
und Entwässerungseinrichtungen sowie sonstigen Freianlagen. Ziel ist die Schaffung einer wirtschaftlichen, funktionalen, nachhaltigen und gestalterisch hochwertigen Freianlage unter Berücksichtigung der Nutzeranforderungen, Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit sowie ökologischer und klimatischer Belange.

Mit Auftragserteilung werden zunächst die Leistungen der Leistungsstufe 1, d.h. die Leistungen der Grundlagenermittlung Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung beauftragt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DEA23

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Kommunikation erfolgt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Über dieses Postfach werden auch verfahrenserhebliche Erklärungen abgegeben.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFKMP4V

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheit gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die - gegebenenfalls verkürzte - Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, den betreffenden Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Informationssicherheit

Einzureichen ist eine Eigenerklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hierfür ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden. Vor Aufforderung zur Angebotsabgabe können die entsprechenden Bestätigungen angefordert werden.

Einzureichen ist die ausgefüllte Eigenerklärung - Bezug zu Russland (EU Nr. 833-2014 Russland-Sanktionen). Hierfür ist das "Formblatt Erklärung Russland" zu verwenden.

Einzureichen ist das ausgefüllte "Formblatt Allgemeine Unternehmensdarstellung".

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Einzureichen ist eine Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 3 Mio. EUR je Versicherungsfall (zweifach maximiert) nicht älter als sechs Monate, gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags oder eine Eigenerklärung darüber, dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den o.g. Mindestanforderungen unverzüglich und noch vor Zuschlagserteilung abgeschlossen wird. Hierfür ist das Formblatt "Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eine Eigenerklärung des Bewerbers über die durchschnittliche jährliche Anzahl der festangestellten oder betriebszugehörigen Mitarbeiter im Bereich der Freianlagenplanung (Dipl.-Ing/ Bachelor/ Master (TU/FH) Bauingenieurwesen) in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024 und 2025). Die Beschäftigtenzahl ist jeweils in Vollzeitäquivalenten (VZA) anzugeben. Teilzeitbeschäftigte sind entsprechend ihrem durchschnittlichen vertraglichen bzw. tatsächlichen Beschäftigungsumfang im jeweiligen Geschäftsjahr anteilig zu berücksichtigen.

Mindestanforderung:
Der Bewerber muss in jedem der vorgenannten Geschäftsjahre über durchschnittlich mindestens 5 VZÄ an entsprechend qualifizierten Mitarbeitern verfügt haben. Dabei ist Voraussetzung, dass der Bewerber mindestens drei Jahre existiert.

Für die Angabe ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Einzureichen sind mindestens zwei Referenzen über die Planung von Freianlagen (mind. LPH 2-8 abgeschlossen in den letzten fünf Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge, vollständig erbracht), betreffend Planungen von Freianlagen bei komplexen Sonderbauten mit hoher Nutzerfrequenz und besonderen betrieblichen Anforderungen an Erschließung, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualitäten und technischen Einbindungen (z.B. Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Fachkliniken, Hochschul- und Universitätsbauten, Schul- und Bildungscampus, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, größere Verwaltungs- oder Forschungsbauten) und anrechenbaren Kosten der Kostengruppe 500 von mindestens 1 Mio. EUR netto. Hierfür sind das "Formblatt Unternehmensreferenzen - Teilnahmephase" sowie eine eigene Unterlage zu verwenden.

Mindestens eine von den beiden einzureichenden Referenzen zur Planung von Freianlagen muss zusätzlich zu den o.g. Anforderungen mindestens einen der folgenden fachlichen Schwerpunkte aufweisen:

A) Überflutungsnachweis: Planung von Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung bzw. technische Entwässerungsplanung auf dem Grundstück einschließlich Erstellung oder nachweislicher Mitwirkung an einem Überflutungsnachweis nach einschlägigen technischen Regelwerken (z.B. DIN 1986-100 oder gleichwertig), insbesondere zur Einhaltung der Überflutungssicherheit bei Starkregenereignissen;
und/oder

B) Schwammstadt-Prinzip: Planung von Freianlagen nach dem Prinzip der integralen Regenwasserbewirtschaftung (Stichwort: Schwammstadt-Prinzip), mit nachweislich umgesetzten Maßnahmen zur Rückhaltung, Versickerung, Verdunstung und Entsiegelung (z.B. Mulden, Rigolen, Retentionsflächen, begrünte Flächen mit Speicherfunktion).

Für die Angabe des Vorliegens des fachlichen Schwerpunktes sind ebenfalls das "Formblatt Unternehmensreferenzen - Teilnahmephase" sowie eine eigene Unterlage (je Referenz maximal 2 DIN A4-Seiten, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) zu verwenden. Gegenstand dieser Unterlage kann insbesondere die Darstellung derjenigen Angaben sein, die für den Erhalt der Zusatzpunkte erforderlich sind.

Die Darstellung muss jeweils folgende Angaben enthalten:
- Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse,
- Angabe des Zeitraums der erbrachten Leistungen,
- Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen,
- Angabe der Kosten der Kostengruppe 500.

An die Referenzen werden zusätzlich folgende Anforderungen gestellt:

Die Referenzen müssen vergleichbar sein. Als vergleichbare Leistungen gelten Leistungen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
(a) Planungsleistungen über Freianlagen, in denen sowohl Leistungen der KG 500, als auch der KG 400 erbracht wurden,
(b) mit den abgeschlossenen, also vollständig erbrachten LPH 2-8, wobei mindestens die LPH 5-8 in den letzten fünf Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge, vollständig erbracht worden sein müssen,
(c) mit anrechenbaren Kosten der Kostengruppe 500 von mindestens 1 Mio. EUR netto,
(d) betreffend ein vergleichbares Projekt. Ein Projekt ist vergleichbar, wenn die Leistungen Planungen von Freianlagen bei komplexen Sonderbauten mit hoher Nutzerfrequenz und besonderen betrieblichen Anforderungen an Erschließung, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualitäten und technischen Einbindungen (z.B. Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Fachkliniken, Hochschul- und Universitätsbauten, Schul- und Bildungscampus, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, größere Verwaltungs- oder Forschungsbauten) betreffen.

Für jede diese Mindestanforderungen erfüllende Referenz erhält der Bewerber 5 Punkte.

Es werden maximal fünf Referenzen gewertet.

Für jede dieser Referenzen können folgende Zusatzpunkte erzielt werden:

Anrechenbare Kosten des Referenzobjekts in der KG 500 lagen über 1,5 Mio. EUR: 1 Punkt
Referenzprojekt beinhaltete eine Fassadenbegrünung, wobei die begrünte Fassadenfläche mindestens 1/5 der Gesamtfassadenfläche des Referenzobjekts umfasste: 2 Punkte
Referenzprojekt beinhaltete Grünsolardächer: 2 Punkte
Reicht der Bieter mehr als eine Referenz mit dem mindestens einmal geforderten fachlichen Schwerpunkt ein, erhält er für jedes über die mindestens eine geforderte Referenz hinausgehende Referenzprojekt mit fachlichem Schwerpunkt einen Zusatzpunkt (Wenn ein Bewerber zum Beispiel fünf Referenzen einreicht und davon drei den fachlichen Schwerpunkt enthalten, erhält der Bewerber für die zwei weiteren Referenzen mit fachlichem Schwerpunkt insgesamt bereits 2 Zusatzpunkte.) : 1 Punkt
Für das Referenzprojekt erhielt der Auftragnehmer einen Preis bei mindestens einem freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 oder eines qualitativ vergleichbaren, von einem öffentlichen oder privaten Auslober durchgeführten freiraumplanerischen Wettbewerbs mit einem unabhängigen Preisgericht und prämierten Arbeiten: 3 Punkte

Je Referenz können somit maximal 9 Zusatzpunkte erzielt werden. Bei maximal fünf bewerteten Referenzen ergibt dies eine mögliche maximale Gesamtpunktzahl je Bewerber von 70 Punkten.

Erreichen mehrere Bewerber nach Anwendung der Auswahlkriterien die gleiche Punktzahl, entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
70,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung