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Verfahrensangaben

Generalplanungsleistungen - Klinikneubau "Gesundheitscampus Ossenpadd"

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
07.04.2026
13.04.2026 12:00 Uhr
30.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Regio Kliniken GmbH
DE240034971
Ramskamp 71-75
25337
Elmshorn
Deutschland
DEF09
ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
vergabe@zirngibl.de
0308803310

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
keine Angabe
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
0431 988-4542

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das geplante Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines modernen, nachhaltigen und resilienten Gesundheitscampus im Kreis Pinneberg. Mit dem Bauvorhaben werden die zwei bestehenden Klinikstandorte Elmshorn und Pinneberg zu einem Zentralklinikum zusammengelegt sowie weitere ergänzende Nutzungen am neuen zentralen Standort in Pinneberg-Nord, sog. Ossenpadd, zusammengeführt.

Mit den Gesellschaftern konsentiertes Ziel ist es, eine qualitativ bestmögliche, bedarfs- und patientenorientierte medizinische Versorgung im Kreis Pinneberg zu erreichen und langfristig sicherzustellen. Dabei ist die Ausgestaltung von attraktiven Arbeitsplätzen, modernen Arbeitsumgebungen, innovativen Behandlungs- und Pflegemöglichkeiten, der Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz in Bau und Betrieb sowie die arbeitserleichternde und wohlbefindlichkeitssteigernde Ausgestaltung besonders zu beachten.

Die an der Krankenhausplanung nach § 5 LKHG Beteiligten haben in ihrer Sitzung vom 24. Mai 2022 über den Antrag auf krankenhausplanerische Zusammenlegung der Klinikstandorte in Elmshorn und Pinneberg in einem zentralen Klinikneubau und über den Beschlussvorschlag des MSGJFS zur Neuaufstellung des Investitionsplans beraten. Der krankenhausplanerischen Zusammenlegung wurde - allerdings ohne Festlegung der Bettenzahl, die zu einem späteren Termin erfolgt - für den Zeitpunkt ab Inbetriebnahme des Klinikneubaus zugestimmt, ebenso wie der Aufnahme in den Finanzplan des Landes.

Nach einem umfassenden, politisch gewolltem, transparent und öffentlich begründeten strukturierten Standortsuchprozess hat die Regio Kliniken GmbH eine ca. 14 Hektar große Grünfläche in Pinneberg-Nord (sog. Ossenpadd) erworben. Der Veröffentlichungsbeschluss für den aktualisierten Bebauungsplan des Areals (Bebauungsplan 099) wurde am 25.03.2025 vom Stadtentwicklungsausschuss Pinneberg gefasst. Im Nachgang zur ersten öffentlichen Auslegung wurde ein weiteres Auslegungsverfahren erforderlich, um den Belangen öffentlicher Träger Rechnung zu tragen. Der zweite Veröffentlichungsbeschluss wurde am 05.11.2025 gefasst. Der Satzungsbeschluss wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 erfolgen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Generalplaner übernimmt die gesamtheitliche Verantwortung für die Planung, Koordination und Steuerung aller erforderlichen Planungsleistungen zur Umsetzung des Gesamtvorhabens. Er ist über alle Projektphasen hinweg für die integrale Planung der baulichen und technischen Maßnahmen ver-antwortlich. Ziel ist eine termin-, qualitäts- und kostenorientierte Planung und Realisierung des Vorhabens auf Basis der definierten Projektziele und Zielkosten. Der Generalplaner fungiert als zentraler Ansprechpartner für den Auftraggeber und koordiniert alle Leistungen der Fachplaner interdisziplinär. Die Leistungserbringung erfolgt stufenweise in Leistungspaketen mit definierten Sollbruchstellen in den jeweiligen Projektphasen und unter Berücksichtigung aller relevanten normativen, funktionalen und behördlichen Anforderungen (vgl. Anlage "Vertrag Generalplanungsleistungen").

Zur Erfüllung dieser Gesamtverantwortung sind durch den Generalplaner die entsprechenden Objektplanungsleistungen und alle erforderlichen Fachplanungsleistungen vollständig und koordiniert zu erbringen bzw. in das Planungsteam zu integrieren. Die nachfolgend aufgeführten Fachdisziplinen sind Bestandteil des Leistungsumfangs und durch den Generalplaner eigenverantwortlich zu steuern, fachlich zu koordinieren und in die Gesamtplanung zu integrieren.

Beteiligte Fachdisziplinen
- Objektplanung Gebäude und Innenräume
- Technische Gebäudeausrüstung (TGA) - alle Anlagengruppen außer Medizintechnik
- Tragwerksplanung
- Freianlagenplanung
- Verkehrsplanung / Mobilitätsplanung
- Bauphysik (Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz)
- Brandschutzplanung
- Ingenieurbauwerke (z. B. Tunnel, Brücken, Ver- und Entsorgungsbauwerke)
- Baulogistikplanung
- Logistikplanung
- BIM-Koordination (modellbasiert, interdisziplinär)
- Fachplanungen für: Apotheke, Labor, Küche
- Fachberatung für Healing Environment, Nachhaltigkeit, Krisen Resilienz und weitere Förder-mittel

Der Leistungsumfang ergibt sich aus der textlichen Beschreibung im Vertrag über die Generalplanungsleistungen (vgl. Vertrag Generalplanungsleistungen), den Leistungsbeschreibungen (vgl. Leistungsbeschreibungen Generalplaner) im Anhang sowie der inhaltlichen Leitunterlage mit sämtlichen Rahmenbedingungen für die Planung (vgl. inhaltliche Leitunterlage).

Das Bauvorhaben teilt sich auf in ein Primärprojekt und Sekundärprojekte. Das Primärprojekt umfasst neben dem Zentralklinikum das angeschlossene Logistikzentrum, die Freianlagen und die Infrastruktur- und Medienerschließung für das Grundstück. Die Sekundärprojekte umfassen ein Mobility Hub, ein Bildungszentrum, ein Ärztehaus, Mitarbeiterwohnen und eine Kita. In Planungsphase 1 ist die bauliche Zielplanung für den gesamten Gesundheitscampus Ossenpadd zu erstellen. Die Planungsphasen 2 bis 5 umfassen die aufbauende Planung für das Primärprojekt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Elmshorn
Deutschland
DEF09

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Kommunikation erfolgt über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Über dieses Postfach werden auch verfahrenserhebliche Erklärungen abgegeben.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFKM0H7

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheit gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die - gegebenenfalls verkürzte - Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

A. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags ist das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Eignungsformblatt zu verwenden. Neben den Angaben in dem Eignungsformblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen haben die Bewerber je eingereichter Referenz das Formblatt Referenzen sowie eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 2 DIN A4- Seiten pro Referenz) einzureichen. Außerdem wird der aktuelle (nicht älter als 6 Monate) Berufshaftpflichtversicherungsnachweis eines Versicherers (nicht Maklers; Kopie ausreichend) oder eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers; Kopie ausreichend) gefordert.

B. Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben die Bewerber Eigenerklärungen darüber einzureichen, dass Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 23 Abs. 2 und Abs. 5 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG nicht vorliegen (s. Formblatt Eignung in den Vergabeunterlagen).

C. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf der Vergabeplattform DTVP zum Herunterladen zur Verfügung. Sofern während des Vergabeverfahrens Änderungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen oder zusätzliche Informationen bereitgestellt werden, erfolgt dies ausschließlich auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform. Die Unternehmen werden hierüber nur gesondert informiert, wenn sie sich auf der Vergabeplattform registrieren. Andernfalls obliegt es den Unternehmen selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen.

D. Anfragen zu Teilnahmeanträgen sind frühzeitig und ausschließlich an die Kontaktstelle über das Kommunikationsfeld der Vergabeplattform zu richten. Diese behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 07.04.2026, 12:00 Uhr gestellt wurden.

E. Die Teilnahmeanträge sind in Textform unter Verwendung elektronischer Mittel ausschließlich über die auf der Vergabeplattform vorgesehene Funktion einzureichen. Auf postalischem Wege, per E-Mail oder das Kommunikationsfeld des Vergabeportals übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen.

F. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.

G. Wenn ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, gilt § 47 VgV. Der Auftraggeber überprüft in diesem Fall im Rahmen der Eignungsprüfung, ob ein Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Sollte diese Prüfung ergeben, dass ein anderes Unternehmen ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder dass bei diesem zwingende oder fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § § 124 GWB vorliegen, muss der Bewerber dieses innerhalb einer vom Auftraggeber noch zu bestimmenden Frist ersetzen. Für den Fall, dass ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen will, verlangt der Auftraggeber zudem eine entsprechende gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung.

H. Es erfolgt eine Begrenzung der Anzahl der Bieter. Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden die 3 bis 5 bestgeeignetsten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.

I. Die Beauftragung der Planungsphasen erfolgt als Eventualleistung stufenweise. Die Auftraggeberin ist berechtigt, die weiteren Planungsphasen durch spätere, gesonderte, schriftliche Beauftragung zu beauftragen. Hintergrund für diese stufenweise Übertragung ist, dass derzeit nicht vorhersehbaren Verzögerungen und Änderungen im Projektablauf Rechnung getragen werden soll.

Die Gründe für eine stufenweise Beauftragung sind insbesondere:

- Haushalterische Gründe bedingen eine stufenweise Beauftragung, da der finale Fördermittelbescheid noch nicht vorliegt und somit auch der aufzubringende Eigenanteil für die Finanzierung des Bauvorhabens noch nicht abschließend beurteilt werden kann. Eine frühzeitige Vollbeauftragung ist zudem fördermittelrechtlich untersagt, da dies einen unzulässigen vorzeitigen Maßnahmenbeginn mit sich bringt.
- Ein ggf. erforderlicher höherer Personaleinsatz bei den erforderlichen nachfolgenden Beauftragungen der einzelnen Planungsphasen
- Objektive Faktoren, die zu Verzögerungen führen in Planung und Ausführung. Auf dem Gesundheitscampus werden zeitgleich mehrere Gebäude mit funktionalen Abhängigkeiten realisiert. Auch im Bauablauf und der Baulogistik entstehen dabei funktionale Zusammenhänge, deren Auswirkungen im Frühstadium der Planung noch nicht absehbar sind. Es muss daher aufgrund der Komplexität bereits mit Verschiebungen in den Planungsabläufen gerechnet werden. Dies betrifft auch die einzelnen Planungsphasen für die jeweiligen Teilprojekte. Eine flexible Anpassung der Planungsabläufe muss für den Auftraggeber möglich sein.
- Die Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens nach jeder bereits beauftragten Stufe führt zu erheblichen Verzögerungen, weil diese nicht parallel zur Leistungserbringung der aktuellen Planungsphase erfolgen kann. Ein Vergabeverfahren für die nächste Planungsphase wäre erst nach Abschluss und Freigabe des Ergebnisses der vorherigen Planungsphase möglich. Erst zu diesem Zeitpunkt steht fest, auf welcher Basis der nachfolgende Planer beauftragt wird und welche Leistungen erforderlich werden. Verzögerungen bei den Vergabeverfahren wären auch durch die begrenzten Personalkapazitäten des Auftraggebers zu erwarten. Insbesondere auch die Zusammenstellung von Informationen und Unterlagen um den Wissensvorsprung des aktuell beauftragten Planers für das darauffolgende Vergabeverfahren auszugleichen führt zu erheblichen Verzögerungen des Gesamtvorhabens.
- Eine stufenweise Beauftragung ist auch aus rechtlichen und finanziellen Gründen geboten. Bei einer Vollbeauftragung des Generalplaners besteht bei einer vorzeitigen Kündigung des Vertrags ein beträchtliches finanzielles Risiko für den Auftraggeber. Der Generalplaner erhält dabei auch für alle zum Zeitpunkt der Kündigung nicht erbrachten Leistungen gem. § 648 BGB sein vollständiges Honorar abzüglich ersparter Aufwendungen. Bei Planungsbeteiligten entstehen in der Regel nur geringfügig ersparte Aufwendungen. Dieser Honoraranspruch für nicht erbrachte Leistungen führt in aller Regel zum vollständigen Abbruch des Bauvorhabens, da die hierdurch entstehende Finanzierungslücke nicht mehr ausgeglichen werden kann.
- Wirtschaftlich und technisch kann für alle oder auch nur einzelne der Teilprojekte des Bauvorhabens eine Übertragung von Planungsleistungen auf bauausführende Unternehmen in Betracht kommen. Eine Entscheidung hierüber ist jedoch erst in einem späteren Planungsstadium möglich.

Die weibliche und die diverse Form sind der männlichen Form in diesem Vergabeverfahren und aller diesbezüglichen Vergabeunterlagen aus Vereinfachungsgründen gleichgestellt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, den betreffenden Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Es ist eine Erklärung darüber abzugeben, dass der erforderliche durchschnittliche Unternehmensumsatz der letzten drei Geschäftsjahre 2022, 2023, 2024 im Bereich Planungsleistungen (LPH 1-9, als Generalplaner, Objektplaner und sämtliche Fachplanungen) im Krankenhausbereich in Höhe von mindestens 15.000.000,00 EUR netto (gerundet, kumuliert) erwirtschaftet wurde. Es sind die Umsätze in den Geschäftsjahren 2024, 2023 und 2022 im Bereich Planungsleistungen (LPH 1-9, als Generalplaner, Objektplaner und sämtliche Fachplanungen) im Krankenhausbereich anzugeben. Die Erklärung erfolgt über das Formblatt Eignung.

Mindestanforderung: Umsatz im Bereich Planungsleistungen (LPH 1-9, als Generalplaner, Objektplaner und sämtliche Fachplanungen) im Krankenhausbereich im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre 2024, 2023, 2022 in Höhe von mindestens 15.000.000,00 EUR netto (gerundet, kumuliert).

Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht erforderlich. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, ist die Erklärung jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Erforderlich ist eine gültige Berufshaftpflichtversicherung eines Versicherers in Höhe von mindestens 5.000.000,00 EUR je Schadensfall (mindestens zweifach maximiert im Jahr) oder eine unwiderrufliche
Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit der oben genannten Mindestsumme und der genannten Maximierung geschlossen werden wird. Mit dem Teilnahmeantrag ist entweder ein aktueller Versicherungsnachweis (nicht älter als 6 Monate gerechnet ab der Teilnahmefrist; Kopie ausreichend) eines Versicherers (nicht Maklers) oder eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers; Kopie ausreichend) einzureichen.

Mindestanforderung: Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 5.000.000,00 EUR je Versicherungsfall (zweifach maximiert) Nachweis eines Versicherers (nicht Maklers) nicht älter als sechs Monate gerechnet ab der Teilnahmefrist bzw. Bescheinigung eines Versicherers (nicht Maklers), dass eine Berufshaftpflichtversicherung in dieser Höhe abgeschlossen werden kann.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Es ist eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der festangestellten bzw. betriebszugehörigen Mitarbeiter im Bereich Planungsleistungen für Gesundheitseinrichtungen bezogen auf Vollzeitäquivalente der letzten drei Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024) abzugeben. Die Erklärung erfolgt über das "Formblatt Eignung".

HINWEIS: Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht erforderlich. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, ist die Erklärung jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Mindestanforderungen:

- Mindestens 50 festangestellten bzw. betriebszugehörigen Mitarbeiter im Bereich Planungsleistungen für Gesundheitseinrichtungen bezogen auf Vollzeitäquivalente im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Nachgewiesen werden müssen mindestens zwei Referenzen über Generalplanungsleistungen mit den Leistungsbildern OP (mind. 4 LPH der LPH 1-8 in den letzten 10 Jahren, gerechnet ab dem Zeitpunkt zur Einreichung der Teilnahmeanträge, vollständig erbracht), TGA und TWP (jeweils mind. LPH 2-4) betreffend den Neubau eines Krankenhauses mit mindestens 5 verschiedenen medizinischen Fachabteilungen mit mindestens 350 Planbetten und Bauwerkskosten von mind. 150 Mio. EUR netto (DIN 276 KG 300-500).

Für jede Referenz ist das Formblatt Referenzen vollständig auszufüllen und zudem eine aussagekräftige Kurzdarstellung auf eigener Unterlage (jeweils maximal zwei DIN A4-Seiten, sollten mehr Seiten eingereicht werden, werden der Wertung nur die ersten beiden Seiten DIN A4 zugrunde gelegt) einzureichen.

Die Kurzdarstellung muss jeweils mindestens folgende Angaben enthalten:

- Name und Gegenstand der Referenzleistung,
- Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse,
- Angabe des Beginns und der Fertigstellung der erbrachten Leistungen,
- Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen, insbesondere der erbrachten Leistungsphasen je Gewerk, der Nennung der Funktionseinheiten des Referenzobjekts und der Zusammenarbeit mit Unterauftragnehmern im Referenzprojekt
- Angabe der Baukosten einschließlich der Kostengruppen (KG 300-500 nach DIN 276)
- Angabe der Bettenzahl.
- Ansprechpartner des Auftraggebers mit Telefonnummer und/ oder E-Mail-Adresse

Dieses Kriterium wird für die Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe verwendet.

Für jede die Mindestanforderungen erfüllende Referenz erhält der Bewerber 10 Punkte.

Je Referenz können Zusatzpunkte erzielt werden:

1 Punkt - Einrichtung mit mehr als 600 Planbetten
1 Punkt - Bauwerkskosten von über 300 Mio. EUR netto (DIN 276 KG 300-500)
1 Punkt - Referenzobjekt lag mindestens die Honorarzone IV zugrunde
2 Punkte - Referenzobjekt umfasste mindestens 10 Funktionseinheiten (Auswahl aus: ZNA, OP, RAD, Elektivaufnahme, FKDN allgemein, Endoskopie, inv. Kardio (HKL), Geburtshilfe, ICU, Allgemeinpflege, AEMP, Labor, Küche oder vergleichbar)
5 Punkte - Referenzleistung umfasste Planung eines Gesamtcampus (Mindestens vier funktional unterschiedliche Gebäude zur vernetzten, intersektoralen Gesundheitsversorgung an einem Standort)
2 Punkte - Gegenstand der Referenzleistung ist der Leistungsbereich TGA (LPH 5-8)
1 Punkt - Gegenstand der Referenzleistung ist der Leistungsbereich TWP (LPH 5-8)
1 Punkt - Gegenstand der Referenzleistung ist die Fachplanung Brandschutz (LPH 2-4)
1 Punkt - Gegenstand der Referenzleistung ist die Fachplanung Brandschutz (LPH 5-8)
1 Punkt - Gegenstand der Referenzleistung ist die Fachplanung Freianlagen (LPH 2-4)
1 Punkt - Gegenstand der Referenzleistung ist die Fachplanung Freianlagen (LPH 5-8)
1 Punkt - Der Leistungsbereich TGA wurde im Rahmen der Generalplanungsleistung mit demjenigen Unternehmen (inhouse gleichgestellt) erbracht, dass auch für das vorliegende Projekt die Teilprojektleitung TGA übernehmen soll.
1 Punkt - Der Leistungsbereich TWP wurde im Rahmen der Generalplanungsleistung mit demjenigen Unternehmen (inhouse gleichgestellt) erbracht, dass auch für das vorliegende Projekt die Teilprojektleitung TWP übernehmen soll.
1 Punkt - Der Leistungsbereich Freianlagen wurde im Rahmen der Generalplanungsleistung mit demjenigen Unternehmen (inhouse gleichgestellt) erbracht, dass auch für das vorliegende Projekt die Fachplanung Freianlagen übernehmen soll.
2 Punkte - Die Generalplanungsleistung umfasste auch Leistung als BIM-Gesamtkoordinator

Je Referenz können maximal 32 Punkte erzielt werden.

Es werden maximal 8 Referenzen gewertet. Insgesamt können für sämtliche wertbare Referenzen maximal 256 Punkte erzielt werden.

Erreichen mehrere Bewerber nach Anwendung der Auswahlkriterien die gleiche Punktzahl, entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV).

Der Auftraggeber wird die drei bis fünf bestplatzierten Bewerber über die Vergabeplattform zur Abgabe eines Erstangebots auffordern und die anderen Bewerber über ihre Nichtberücksichtigung informieren. Die Auswahl der Anzahl der aufzufordernden Bewerber erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
256,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung