Die Hamburger Hochbahn AG beabsichtigt eine Vergabe der Generalplanung Lph. 5 sowie die bauliche Ausführung für die Hoch- und Tiefbauleistungen für den Neubau der Gleisbauhalle mit Brückenkran in Hamburg-Winterhude.
Weitere CPV-Codes:71000000-8 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71251000-2 Dienstleistungen von Architekturbüros und Bauabnahme
Die Hamburger Hochbahn AG beabsichtigt eine Vergabe der Generalplanung Lph. 5 sowie die bauliche Ausführung für die Hoch- und Tiefbauleistungen inkl. aller TGA-Einbauten (Schlüsselfertig) für den Neubau der Gleisbauhalle mit Brückenkran in Hamburg-Winterhude. Es werden Planungsleistungen (Ausführungsplanung) der folgenden Fachdisziplinen vergeben:
- Planung Gebäude - Planung Tragwerk - Planung Technische Ausrüstung - Planung Brandschutz - Planung Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Das fertig zu beplanende Gebäude mit Brückenkran befindet sich in Hamburg-Winterhude, Betriebshof Saarlandstraße.Generalplanung (ab Lph. 5) für die Errichtung einer neuen Werkstatthalle für den Gleisbiegebetrieb Inkl. in Teilen überdachtem Außenbereich mit Brückenkran sowie die gesamthafte bauliche Ausführung:
- Werkstatthalle - Überdachter Außenbereich (Kranhalle; nach Norden und Osten offen)- Logistikfläche mit Brückenkran
Wesentliche Vertragstermine sind:- Beginn der Planungsleistungen Lph. 5: 07/2026- Beginn der baulichen Ausführung Lph. 8: 11/2026- Bauliche Fertigstellung: 12/2027
Preis
Qualität
Die geforderten Nachweise entsprechend Punkt 5.1.9 sind für alle Beteiligten einer Bietergemeinschaft sowie für evtl. Subunternehmer der Leistungsbilder zwingend einzureichen. Im Verhandlungsverfahren werden nur Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die sich nach Vorliegen des vollständigen Teilnahmeantrages, einer erfolgreichen Vorauswahl anhand der eingereichten Unterlagen und in einem Auswahlverfahren durch eine eventuelle persönliche Auditierung qualifiziert haben. Es ist vorgesehen bis zu 5 Büros/Bietergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern.
Die Leistung darf nur von einem Büro/einer Bietergemeinschaft erbracht werden, welches in der Planung und Ausführung von vergleichbaren Projekten erfahren und leistungsfähig ist. Die örtliche Präsenz während der Projektlaufzeit muss durch den Auftragnehmer sichergestellt werden.
Der Auftraggeber behält sich die Einstellung dieses Vergabeverfahrens für den Fall vor, dass von den entsprechenden Gremien keine bzw. keine ausreichende Finanzierung des Gesamtprojektes gewährleistet wird.
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB - Einleitung, Antrag(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Unternehmen, die am Vergabeverfahren teilnehmen wollen, müssen zunächst einen schriftlichen Teilnahmeantrag über das DTVP-Vergabeportal einreichen. Alle geforderten Angaben und Nachweise sind formlos und vollständig mit diesem Teilnahmeantrag vorzulegen, ein Verweis z. B. auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Die Angaben und Nachweise entsprechend den in dieser Bekanntmachung genannten Teilnahmebedingungen sind nach der dort genannten Reihenfolge kurz und prägnant zusammenzufassen. Unternehmen, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, dürfen anstelle der geforderten Angaben und Formalitäten vergleichbare geeignete Dokumente ihres Herkunftslandes vorlegen. Sämtliche Angaben und Nachweise sind in deutscher Sprache bzw. mit Übersetzung in die deutsche Sprache, vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
01. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindest-Deckungssummen von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden, jeweils 2-fach maximiert02. Eigenerklärung über den Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung mit Mindest-Deckungssummen von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert) im Auftragsfall.03. Erklärung des Versicherers über die Zustimmung zum Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung mit Mindest-Deckungssummen von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert) im Auftragsfall.
02 Eintragung in das Berufsregister oder Handelsregister. Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister.
03 Erklärung, ob der Bewerber die Kapazitäten von anderen Unternehmen als Nachunternehmer in Anspruch nehmen will. Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung, ggfs. mit Benennung der Art der weiter zu vergebenden Leistung, des Nachunternehmers und des voraussichtlichen Leistungsanteils (in % der zu vergebenden Leistung).
04 Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers durch die Angabe des Gesamtumsatzes und des Umsatzes für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung mit den vorgenannten Angaben.
05 Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, dass für die ausgeschriebene Leistung qualifiziertes Personal in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht. Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung mit Angabe der Anzahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren beschäftigten Personen, jeweils aufgeteilt nach Berufsgruppen.
06 Nachweis, dass das Unternehmen bereits Erfahrungen mit der Durchführung von Planungsleistungen bei Vorhaben mit vergleichbarer Aufgabenstellung, vergleichbarer Größenordnung der Referenzobjekte mit Angabe des eigenen Leistungsanteils (Ausschlusskriterium) besitzt. Hierfür Vorlage einer Liste der mit der zu vergebenden Dienst- und Bauleistung vergleichbaren Leistungen, die der Bewerber in den letzten 10 Jahren erbracht hat, mit Angabe der Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Adresse, Telefon-Nr. und ggf. E-Mail-Adresse, Nennung der ausgeführten Leistungen (Leistungsphasen gem. HOAI), der Leistungszeiten und der Gesamthonorare.
07 Zusätzlich zu der Auflistung der in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen hat der Bewerber zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit eine detaillierte Darstellung von 3 Referenzprojekten zu den nachfolgenden Kriterien mit Angabe des Volumens und des Erbringungszeitraums sowie Ansprechpartner beim AG mit Telefonnummer und E-Mail-Adressen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
Referenzen über die Planung und den Bau von Werkstattgebäuden mit Brückenkran.
Die Fertigstellung der Referenzen darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen.
Jedes Referenzprojekt, mit Nennung von Ansprechpartnern der Auftraggeber mit Angabe von Telefon und Email-Adressen, ist darzustellen, dabei sind aussagekräftige Grundriss- und Schnittdarstellungen abzugeben und im pdf-Format einzureichen.
Des Weiteren ist die Benennung des vorgesehenen Schlüsselpersonals incl. Lebenslauf und Darstellung der Funktion innerhalb des Projekts.Eine Bewertung des Schlüsselpersonals erfolgt anhand folgender Kriterien:- Erfahrung, Qualifikation und Referenzen Schlüsselpersonal
08 Es dürfen grundsätzlich keine Ausschlussgründe gemäß §123 oder §124 GWB vorliegen. Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung. Unternehmen werden ausgeschlossen, wenn mindestens ein Ausschlussgrund vorliegt und keine Selbstreinigung im Sinne des §125 GWB nachgewiesen wird. Bei Ausschlussgründen gemäß §124 GWB wird der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt.
09 Der Bewerber darf kein russischer Staatsangehöriger oder eine natürliche oder juristische Person gemäß beigefügter Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 sein. Vorlage der beigefügten und vom Teilnehmer ausgefüllten und rechtsverbindlich signierten Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022.
10 Einsatz von deutsch sprechendem Schlüsselpersonal (Projektleitende/r). Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung.
11 Für Projektbearbeiter:innen, die für die Durchführung der zu vergebenden Leistungen eingesetzt werden sollen, muss jeweils ein abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Qualifikation nachgewiesen werden (Ausschlusskriterium).Eine Bewertung des Schlüsselpersonals erfolgt anhand folgender Kriterien: Erfahrung, Qualifikation und Referenzen Schlüsselpersonal
12 Bescheinigungen des Finanzamtes und der Krankenkasse zum Nachweis der vollständigen Einrichtung von Steuern, Beiträgen und Abgaben. Die Bescheinigungen dürfen nicht älter als 12 Monate sein,
siehe beigefügte zusätzliche Vertragsbedingungen des Auftraggebers
Selbstschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft (falls zutreffend). Bietergemeinschaften haben mit Ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnetet Erklärung (Bietergemeinschaftserklärung) abzugeben,- in der die verbindliche Bildung einer Ingenieurgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsgeschäftlich vertritt,- in der die Zuweisung der Leistungsanteile der einzelnen Mitglieder ausgewiesen ist,- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht oder ist diese nicht von allenMitgliedern im Original unterschrieben, ist zwingend die Bewerbung der Bietergemeinschaft auszuschließen.
Die geforderten Nachweise sind für alle Beteiligten einer Bietergemeinschaft sowie für evtl. Subunternehmer zwingend einzureichen. Im Verhandlungsverfahren werden nur Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die sich nach Vorliegen des vollständigen Teilnahmeantrages, einer erfolgreichen Vorauswahl anhand der eingereichten Unterlagen und in einem Auswahlverfahren durch eine eventuelle persönliche Auditierung qualifiziert haben. Es ist vorgesehen bis zu 5 Büros/Bietergemeinschaften zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern.
Die Leistung darf nur von einem Büro/einer Bietergemeinschaft erbracht werden, welches in der Planung und Ausführung von vergleichbaren Projekten erfahren und leistungsfähig ist. Die örtliche Präsenz während der Projektlaufzeit muss