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Beratungsleistung zur Entwicklung der IT-Strategie 2032
VO: UVgO Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland - Die Gesundheitskasse
Vogelsang 3
66869
Kusel
Deutschland
Vergabestelle
Bernd Schiffmann
+49 63511316-53307
vergabestelle@rps.aok.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDXM48V

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDXM48V/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Der Auftragnehmer berät und begleitet die Auftraggeberin bei der Entwicklung der IT-Strategie 2032. Diese baut auf der bestehenden IT-Strategie 2027 auf und entwickelt diese strategisch weiter. Folgende Leistungen umfasst die Erarbeitung der IT-Strategie:
1) Durchführung einer systematischen Stakeholder-Analyse zur Identifikation relevanter Stakeholder-Bedürfnisse und Anforderungen. Der AN verfügt über vertiefte Kenntnisse der zukünftigen Entwicklungen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen im GKV-Sektor.
2) Herleitung strategischer Ziele auf Basis der ermittelten Stakeholder-Anforderungen, der erkannten Herausforderungen und der strategischen Ausrichtung der Geschäftsbereiche auf Unternehmens- und Bundesebene.
3) Erhebung des aktuellen Ist-Zustandes durch qualitative Interviews und Workshops mit den Fachbereichen sowie optional mit Geschäftspartnern und Kunden. Der AN stellt etablierte Vergleichswerte (Benchmarks, Meta-Analysen, etc.) und bewährte Vorge-hensweisen aus dem GKV-Sektor zur Verfügung.
4) Entwicklung einer Strategie zur Zielerreichung mit definierten Entwicklungsstufen (Transitionen) bis 2032.
5) Bestimmung strategischer Handlungsfelder, die für das Erreichen der definierten Ziele erforderlich sind. Für jedes Handlungsfeld werden Zielbilder (Soll-Zustände) für das Jahr 2032 beschrieben und Verantwortlichkeiten im Unternehmen festgelegt.
6) Konkretisierung und Priorisierung der (IT-)Ziele auf Grundlage der Handlungsfelder. Darauf aufbauend werden Aktivitäten/Maßnahmen mit unterschiedlichen Zeithorizonten definiert, um die Zielumsetzung planbar zu machen und zu operationalisieren.
7) Ermittlung der erforderlichen Rahmenbedingungen für die strategischen Veränderungen, insbesondere unterstützende Faktoren und Erfolgstreiber (wie Ressourcen, Technologien, Know-how etc.).
8) Begleitung der Strategieentwicklung durch bewährte Methoden, systematisches Vorgehen und Fachexpertise. Der AN greift Impulse auf und entwickelt diese zu konkreten Vorschlägen für die strategische Ausrichtung weiter.
9) Organisation und Moderation von Analyseterminen, Workshops und Befragungen. Ergänzende Bereitstellung aktueller Marktforschung, Vergleichsstudien und zusammenfassender Analysen durch den AN ist wünschenswert.
10) Dokumentation aller Arbeitsergebnisse und Aufbereitung in Präsentationsform unter Verwendung der AOK-Designvorgaben.
11) Ausarbeitung einer Roadmap und einer strukturierten Architekturplanung (Bebauungsplan). Diese beinhalteten Einschätzungen zu wesentlichen Technologien hinsichtlich verschiedener Kriterien (z.B. Entwicklungsstand, rechtliche Anforderungen, Einsatzmöglichkeiten, Nutzungspotenziale etc.).
12) Ausarbeitung eines exemplarischen Vorgehensmodells (Blueprints) anhand eines konkreten Projekts, das die praktische Umsetzung der Roadmap veranschaulicht.

Die Beratungsleistung ist im Zeitraum ab Zuschlagserteilung bis zum 31.12.2026 zu erbringen. Eine Abnahmeverpflichtung der AG besteht nicht. Die im Rahmen der Vertragsdurchführung genannten Mengen an Personentagen der einzelnen Berater können unterschritten werden.

Haupterfüllungsort

AOK Rheinland-Pfalz / Saarland - Die Gesundheitskasse
Virchowstraße 30
67304
Eisenberg

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Kriterien
Hororar
40
Qualität
60

Kriterium für die Bewertung "Honorar" ist ausschließlich die rechnerisch überprüfte Angebotssumme für die beschriebenen Ausschreibungsinhalte (Gesamtbetrag netto (EUR) gem. Anlage 4 - Einzelpreisblatt).
Für die Bewertung der "Qualität" ist ein Konzeptvorschlag zu erstellen, aus dem hervorgeht, wie die Vorgehensweise und Methodik für die Erarbeitung einer IT-Strategie erfolgen soll. Maximal können 100 Punkte erreicht werden, welche der Höchstpunktzahl von 60 Punkten für die Qualitätsbewertung entspricht.
Alle Details sind der Anlage 3 - Zuschlagskriterien zu entnehmen.

Ausführungsfristen

Der Vertrag beginnt mit Zuschlagserteilung und endet am 31.12.2026.

Laufzeit bzw. Dauer

02.04.2026
31.12.2026

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eigenerklärung über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (Anlage 8 der Vergabeunterlagen).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung über den allgemeinen Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Anlage 8 der Vergabeunterlagen).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (Anlage 8 der Vergabeunterlagen).

Angabe von zwei Referenzen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (Anlage 8 der Vergabeunterlagen).
Als vergleichbar wird die Referenz gewertet, wenn die folgenden Mindestkriterien erfüllt sind:
-Referenzen innerhalb der letzten 3 Jahre (Jan. 2023 bis Dez. 2025)
- Projekt mit einem mehrstufigen Vorgehensmodell (Analyse, Zielbild, Roadmap)
- Planung/Durchführung von Workshops, Interviews und Analysen mit Teilnehmern ver-schiedener Unternehmens-Fachbereiche
- mit dem Ziel der Entwicklung und/oder Fortschreibung einer IT-Strategie
- Fokussierung auf mindestens 2 unterschiedliche Stakeholder
- Einbringung eigener Expertise in die Gestaltung der IT-Strategie

Sonstige

Vollständig ausgefüllte Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Landestariftreuegesetzes Rheinland-Pfalz (LTTG).
Wir weisen darauf hin, dass die Verpflichtungserklärung (Mustererklärung 1 bzw. 3 LTTG) ab einem Gesamtauftragswert von 20.000 EUR netto ausgefüllt werden muss und sich nur auf Arbeitnehmer (außer Auszubildende) bezieht, die zur Erbringung der Leistung in der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt werden (Anlage 6a bzw. 6b der Vergabeunterlagen).

Bei der Beauftragung von Nachunternehmern (Unterauftragnehmer) ist die Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Landestariftreuegesetzes Rheinland-Pfalz (LTTG) des Nachunternehmers auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen, wenn dessen Auftragsvolumen 10.000 EUR netto erreicht oder höher ist;

Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund gemäß § 123 bzw. § 124 GWB vorliegt (Anlage 7 der Vergabeunterlagen).

Eigenerklärung über die Einhaltung der Russland-Sanktionen (Anlage 9 der Vergabeunterlagen).

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

siehe Vergabeunterlagen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

keine

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Keine.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

04.03.2026 12:00 Uhr

Bindefrist des Angebots

02.04.2026

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Allgemeiner Hinweis Bietergemeinschaften:
Bewerben sich mehrere Unternehmen in Form einer Bietergemeinschaft, so ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage 10 der Vergabeunterlagen) abzugeben.
Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (Anlage 8 der Vergabeunterlagen), die Erklärung gemäß §§ 123 + 124 GWB (Anlage 7 der Vergabeunterlagen) und die Erklärung Sanktionen EU (Anlage 9 der Vergabeunterlagen) des Wirtschaftsteilnehmers für alle Mitglieder zu erbringen. Im Hinblick auf die Erklärungen und Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit können die Bietergemeinschaften die Erklärungen grundsätzlich gemeinschaftlich erbringen. Die Eignungsnachweise sind dabei jeweils auf den Teilbereich zu beziehen, den das jeweilige Mitglied der Bietergemeinschaft übernommen hat.

Allgemeiner Hinweis für Unterauftragnehmer:
Die Einschaltung von Unterauftragnehmern für einzelne Teilleistungen ist jeweils möglich. Die Weitergabe von Teilleistungen an Unterauftragnehmer bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin. Will sich der Bieter für die Vertragsausführung
der Fähigkeiten eines Unterauftragnehmers bedienen, so sind die geforderten Eignungsnachweise (Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit) grundsätzlich auch für den Unterauftragnehmer zu erbringen. Die Eignungsnachweise sind dabei jeweils
auf die Leistung zu beziehen, die der Unterauftragnehmer im Zuschlagsfall übernehmen soll und nur insoweit zu erbringen,
wie sie auf die vom Unterauftragnehmer zu übernehmende Leistung anwendbar sind. Wir weisen darauf hin, dass von den Bietern Nachweise zur technischen Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Unterauftragnehmer entsprechend den von Bietern geforderten Unterlagen, insbesondere dann beizubringen sind, soweit Unterauftragnehmer wesentliche Auftragsteile erbringen sollen. Ferner muss der Bieter mit Abgabe des Angebots den Umstand des Einsatzes von Unterauftragnehmern sowie Art und Umfang der an Unterauftragnehmer zu vergebenden Leistungen durch eine entsprechende Erklärung (Anlage 11 der Vergabeunterlagen) bei Angebotsabgabe mitteilen. Daneben hat der Bieter der Auftraggeberin nachzuweisen, dass ihm im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen in dem er jeweils eine entsprechende Verpflichtungserklärung (Anlage 12 der Vergabeunterlagen) der benannten Unterauftragnehmer vorlegt und diese darin erklären lässt, dass kein Ausschlussgrund gemäß § 123 bzw. § 124 GWB vorliegt. Die Verpflichtungserklärung kann zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe, muss jedoch spätestens nach separater Aufforderung durch die Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vorgelegt werden. In diesem Fall gilt die Zustimmung der Auftraggeberin mit dem Zuschlag als erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass auch mit dem Bieter verbundene Unternehmen i. S. des Konzernrechts im Falle einer Einbeziehung in die Leistungserbringung durch den Bieter als Unterauftragnehmer anzusehen sind.

Die Bewerbungsbedingungen inkl. Info DSGVO der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland - Die Gesundheitskasse für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge sind den Vergabeunterlagen beigefügt und zu beachten.

Bieterfragen zu den Vergabeunterlagen sind bis Mittwoch, 25. März 2026 schriftlich über das Vergabeportal zu stellen! Ansonsten bleibt die Anfrage unberücksichtigt.

Mit dem Angebot sind Beraterprofile der Personen einzureichen, welche für die Leistungserbringung vorgesehen sind. Alle weitere Informationen zur Angebotsabgabe entnehmen Sie bitte der Anlage "Unterlagen Angebotsabgabe".

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