Die zu erbringende Leistung umfasst den "Abschluss eines Vertrages über die Erbringung von Wirtschaftsprüfungsleistungen" für die "hamburger arbeit GmbH" und die "Elbe-Werkstätten GmbH" für das Geschäftsjahr 2026 mit einer viermaligen Verlängerungsoption von jeweils einem weiteren Jahr.
Die Elbe-Werkstätten GmbH sowie die hamburger arbeit GmbH beabsichtigen, folgende Wirtschaftsprüfungsleistungen gemeinsam auszuschreiben:- Prüfung der Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften unter Einbeziehung der Buchhaltung in entsprechender Anwendung der §§ 316 ff. HGB,- Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53 HGrG, einschließlich der Prüfung der Zuwendungsmittel der Freien und Hansestadt Hamburg,- Prüfung auf zweckentsprechende, wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Mittel nach § 68 Hamburger Haushaltsordnung,- Prüfung auf Einhaltung nach HCGK nach Ziffer 7.2 HCGK,- Prüfung des Arbeitsergebnisses der Elbe-Werkstätten GmbH nach § 12 Abs. 4 und 5 Werk-stättenverordnung,- Prüfung des Plan-/Ist-Vergleiches der Wirtschaftspläne auf Grundlage interner Unterlagen,- Prüfung des Bezügeberichtes der Geschäftsführung auf Grundlage des Beschlusses der Se-natskommission für öffentliche Unternehmen vom September 2005, sowie der Ergänzung aus dem Jahr 2018 (Darstellung des Verhältnisses der beantragten Gesamtvergütung zur durchschnittlichen Gesamtvergütung der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsleitung, sowie zur durchschnittlichen Gesamtvergütung der Beschäftigten inklusive der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsleitung, exklusive der Geschäftsleitung des Unternehmens.),- Prüfung des Risiko-Managements auf Grundlage der internen Risiko-Management-Systeme und- Prüfung auf Einhaltung des Transparenz-Gesetzes,- Offenlegung des Jahresabschlusses im Unternehmensregister/Bundesanzeiger.
Weitere gesonderte Prüfungen oder Prüfungsschwerpunkte können vom Aufsichtsrat beauftragt werden.
Der Vertrag gilt für ein Jahr ab Vertragsabschluss, mit Option auf eine viermalige Verlängerung für jeweils ein weiteres Jahr.
Es ist ein Festpreis für die Jahresabschlussprüfung für ein Geschäftsjahr (mit Gültigkeit für die Folgejahre); sowie Stundensätze für ergänzende Tätigkeiten, gestaffelt nach Hierarchiestufen (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Prüfungsassistent) anzugeben.
Nebenkosten sind im pauschalen Festpreis enthalten.
Für die Bewertung des Preises können maximal 40 Punkte erreicht werden.Bei der Bewertung wird wie folgt vorgegangen:
Der Gesamtpreis jedes Bieters setzt sich zusammen aus dem Festpreis für Jahresabschlussprüfungen und einem auf Basis der angegebenen Stundensätze hochgerechneten fiktiven Preises für ggf. zusätzlich zu erbringende Leistungen. Dabei geht der Auftraggeber wie folgt vor:
Das Angebot mit der niedrigsten Gesamtsumme erhält 40 Punkte.Für je ein Prozent Abweichung vom preislich niedrigsten Angebot erfolgt ein Abzug von einem Punkt.
Es ist eine Kurzdarstellung des Jahresabschlusses der Elbe-Werkstätten GmbH für das Geschäftsjahr 2024 vorzulegen. Als Informationsgrundlage steht dem Bieter der übersandte Prüfbericht für das Jahr 2024 zur Verfügung. Der Bericht bzw. die Darstellung sollte insbesondere auch für kaufmännische Laien verständlich verfasst sein. Der Bericht soll die aus Sicht des Bieters wesentlichen Vorgänge und Entwicklungen des Geschäftsjahres 2024 hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Ertrags-, die Vermögens- und Liquiditätssituation der Werkstatt beinhalten.
Für diesen Teil können maximal 30 Punkte erreicht werden. Die Darstellung sollte drei Seiten nicht überschreiten.
Die Ideenskizze wird danach bewertet, wie der Auftrag effizient und zeitgerecht umgesetzt wer-den soll.
Hierbei sollen mindestens folgende Aspekte dargestellt werden:
- Gesamtplanung der Aufträge - Prüfungsplanung und -Vorbereitung unter Berücksichtigung der Terminvorgaben - Fachliche und organisatorische Anweisungen für das Prüfungsteam- Organisation der Auftragsabwicklung- Berichterstattung und Dokumentation der Auftragsabwicklung in Kooperation mit dem Auftraggeber- Qualitätssicherung der Prüfungsaktivitäten
Das Vergabeverfahren findet als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs.3 Nr. 2 VgV sowie § 17 VgV statt.
Die Auswertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der Eignungskriterien nach dem Schema: erfüllt / nicht erfüllt. EineAbstufung der Bewertung anhand vom Referenzen oder Mitarbeiter- und Umsatzzahlen erfolgt daher nicht. EineBegrenzung der Anzahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb ist vorgesehen. Die Zahl der teilnehmendenWirtschaftsprüfungsgesellschaften am Verhandlungstermin wird auf maximal vier Teilnehmer begrenzt.Bei gleicher Eignung gibt die Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters den Ausschlag insbesondere seine Teilnahmean den Referenzprojekten. Bei weiterhin gleicher Eignung entscheidet ein Losverfahren.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen.
Die Unternehmen, die nach Auswertung der Teilnahmeanträge ausgewählt wurden, werden im Anschluss aufgefordert, ein Angebot auszuarbeiten und auf dem Wege der Verhandlung zu präsentieren.
Die maximal vier ausgewählten Unternehmen werden zu Verhandlungen eingeladen. Die Verhandlungen mit den Bietern sind für den 13.04.2026 ab 12:30 Uhr vorgesehen. Die genauen Verhandlungstermine werden den einzelnen Bietern rechtzeitig mitgeteilt. Die Dauer einer Verhandlung ist für jeweils ca. 45 Minuten angesetzt. Eine vorherige schriftliche Einreichung des Angebotes ist nicht vorgesehen.
Im Anschluss an die Verhandlung werden die Bieter aufgefordert, ein finales Angebot abzugeben. Hierzu werden die Bieter über die Plattform DTVP aufgefordert. Im Rahmen des Verhandlungs-verfahrens kann die Leistungsbeschreibung und das Preisblatt aufgrund neuer Erkenntnisse angepasst werden.
Der Zuschlag wir auf das wirtschaftlichsten Angebot gemäß Zuschlagskriterien erteilt.
Rügen der Bieter, in welchen diese einen Verstoß gegen die Vorschriften im Vergabeverfahren vortragen, sind ausnahmslos schriftlich an die im Briefkopf genannte Vergabestelle zu richten. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, wird mit Eingang des entsprechenden Antwortschreibens der Vergabestelle eine Frist von 15 Kalender-tagen in Gang gesetzt (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), innerhalb derer der Bieter einen etwaigen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer einreichen kann. (Vergabekammer bei der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Große Bleichen 27, 20354 Hamburg).Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt.Die Angebotssprache ist Deutsch.
Für den Fall, dass einzelne Antwortfelder in den Formularen (Teilnahmewettbewerbs- und Ange-botsformulare) für die Angaben des Bieters nicht ausreichen, können weitere Angaben auf bieter-seitig erstellten Anlagen gemacht werden. Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ende der Angebotsfrist / Teilnahmefrist vorgelegt wurden, kann die Vergabestelle nachfordern.
Bewerber und/oder Bietergemeinschaften haben zum Nachweis ihrer Eignung die nachfolgend geforderten Eintragungen /Unterlagen / Nachweise im Teilnahmeantrage vorzunehmen:
1. Angabe von Referenzen des Bewerbers über abgeschlossene Dienstleistungen in den letzten 5 Jahren, welche dem zuerbringenden Auftrag bzgl. der Prüfungsaufgabe ähneln, insbesondere bzgl. - Prüfung von Jahresabschlüssen für öffentliche Unternehmen. - Erfahrung im gemeinnützigen oder sozialen Bereich (Werkstätten für behinderte Menschen,Kita, Pflege, Bildung o.ä.).Es ist eine Ansprechperson beim jeweiligen Auftraggeber mit Kontaktdaten anzugeben oder alternativ eine Bescheinigungvom jeweiligen Auftraggeber beizufügen. Sofern die Ausfüllfelder rechts nicht ausreichen, können weitere Angaben aufgesondertem Blatt erfolgen.
Eintragung im Teilnahmeantrag erforderlich: Angaben zum Gesamtumsatz des Bewerbers innerhalb der letzten 5 Jahre (erforderlich sind mind. EUR 600.000 insgesamt)§ 45 Abs. 3.2 VgV.
Bitte im Teilnahmeantrag ankreuzen: Bestätigung, dass Berufshaftpflicht-Versicherungsdeckung (Personenschäden mind. EUR 1 Mio., sonstigeSchäden mind. EUR 500.000 besteht.§ 45 Abs. 3 VgV
Bitte im Teilnahmeantrag ankreuzen und Dokument beifügen:Auszug aus dem Handelsregister.
Bitte im Teilnahmeantrag ankreuzen und Dokument beifügen:- Gültige Zulassung gemäß Wirtschaftsprüferordnung.- Unabhängigkeitserklärung gemäß Hamburger Corporate Governance Kodex (HCGK)
Die Auswertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der Eignungskriterien nach dem Schema: erfüllt / nicht erfüllt. Eine Abstufung der Bewertung anhand von Referenzen oder Mitarbeiter- und Umsatzzahlen erfolgt daher nicht. Eine Begrenzung der Anzahl der Bewerber im Teilnahmewett-bewerb ist vorgesehen. Die Zahl der teilnehmenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften am Verhandlungstermin wird auf maximal vier Teilnehmer begrenzt.
Bei gleicher Eignung gibt die Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters den Ausschlag insbesondere seine Teilnahme an den Referenzprojekten. Bei weiterhin gleicher Eignung entscheidet ein Losverfahren.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftragsverantwortlich sind.