Die Gemeinde Nohfelden beabsichtigt auf der Basis einer Machbarkeitsstudie den Umbau der Grundschule am Standort Gonnesweiler als 1-zügige Ganztagsschule durchzuführen. Auf der Basis einer ersten Kostenschätzung betragen die voraussichtlichen Kosten für die Kostengruppen 300, 400, 500, 600 und 700 rd. 4,4 Mio. EUR (brutto).Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53, 55 HOAI (Anlagengruppen 1, 2, 4, Leistungsphasen 1-8). Der Neubau wird voraussichtlich mit öffentlichen Mitteln gefördert. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Im Falle des Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer verpflichtet, die jeweiligen Leistungen zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich eine zeitliche Verlängerung je nach den objektiven Umständen (Bauzeitverzögerungen durch Ukrainekrieg, Abriss von Lieferketten u.ä.) vor.
Einzelne Bestandteile der Leistungen nach §§ 53, 55 HOAI müssen am jetzigen Standort der Schule (Kirchstraße 6a - 66625 Gonnesweiler) erbracht werden.
Beschreibung: gemäß Wertungsmatrix Vergabeunterlagen
1. Die Teilnahmeunterlagen gemäß dieser Bekanntmachung sowie nach den Vergabeunterlagen sind gegliedert nach der Aufzählung gemäß der Liste der dem Teilnahmeantrag beizufügenden Unterlagen (vgl. Vergabeunterlagen) einzureichen.2. Eine Mehrfachbewerbung z. B. in Form einer Einzelbewerbung und zusätzlich in einer oder in mehreren Bewerbergemeinschaften führt im Sinne eines möglichst umfassenden Wettbewerbs zum Ausschluss aller Bewerbungen.3. Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die gemäß dieser Bekanntmachung und gemäß der Vergabeunterlagen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben waren, nachgefordert werden.4. Bewerberfragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der verwendeten e-Vergabe-Plattform "Deutsches Vergabeportal" (DTVP) (www.dtvp.de bzw. auch Ziffer I.3) der EU-weiten Bekanntmachung) zu stellen. Bitte reichen sie Bewerberfragen bis zu dem in dieser Bekanntmachung genannten Termin ein. Die Beantwortung der Fragen und sonstige Kommunikation im Rahmen des Verfahrens (z. B. über Änderungen) erfolgt ausschließlich über DTVP.5. Teilnahmeanträge sind in elektronischer Form über DTVP bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist abzugeben. Eine Abgabe des Teilnahmeantrags per Fax und/oder auf dem Postweg ist unzulässig. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags über das DTVP müssen Bewerber / Bieter einen sogenannten Bieterassistenten des DTVP (und ggf. Java) installieren. Die Installation, Orientierung mit dem Tool und die Datenübermittlung kann u.U. einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten dies bei der Abgabe des Teilnahmeantrags zu berücksichtigen und empfehlen die Teilnahmeantragsübermittlung einen Tag vor Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags vorzunehmen. Bei Problemen mit der Abgabe des Teilnahmeantrags kontaktieren Sie bitte den Support hinter dem DTVP, die Firma Cosinex unter folgenden Kontaktdaten: Service & Support-Center: http://support.cosinex.de, E-Mail: support@cosinex.de, Telefon: 0234-298 796-11 Fax: 0234-298 796-55 und setzen Sie uns hierüber umgehend in Kenntnis.6. Den Vergabeunterlagen ist eine Wertungsmatrix für den Teilnahmewettbewerb beigefügt. Diese Wertungsmatrix kann unmittelbar über den in der Bekanntmachung enthaltenen Link zu den Vergabeunterlagen heruntergeladen werden.
Vgl. § 17 VgV
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die gemäß dieser Bekanntmachung und gemäß der Vergabeunterlagen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben waren, nachgefordert werden.
Gemäß §§ 123, 124 GWB
Fremdnachweis der Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister oder ein vergleichbares Register (nicht älter als 6 Monate)
Hinweis: Bei diesem Kriterium handelt es sich um ein Ausschlusskriterium (A-Kriterium). A-Kriterien sind solche Kriterien, die nicht mit Punkten versehen werden. Liegen sie nicht vor, und zwar trotz eventueller Nachforderung, wird der Teilnahmeantrag zwingend ausgeschlossen.
1. Zur Bewerbung sind alle natürlichen und juristischen Personen zugelassen, die entweder selbst oder bei denen ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu tragen (§ 75 VgV).2. Eigenerklärung über das Vorliegen oder Nichtvorliegen von Eintragungen im Wettbewerbsregister3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB4. Eigenerklärung, ob eine Selbstreinigung nach § 125 GWB stattgefunden hat
Hinweis: Bei diesen Kriterien handelt es sich um Ausschlusskriterien (A-Kriterien). A-Kriterien sind solche Kriterien, die nicht mit Punkten versehen werden. Liegen sie nicht vor, und zwar trotz eventueller Nachforderung, wird der Teilnahmeantrag zwingend ausgeschlossen.
1. Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags als Unterauftrag vergeben werden sollen2. Eigenerklärung von Bewerbergemeinschaften über die Aufteilung der Leistungen auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme von 3 Mio. EUR jeweils für Sach-, Personen- und Vermögensschäden und jeweils ohne Schadensmaximierung.
Formlose Bankerklärung als Fremdnachweis
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Jahren (2024, 2023, 2022): maximal 36 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Hinweis: Bei diesem Kriterium handelt es sich um ein Bewertungskriterium (B-Kriterium). B-Kriterien sind solche Kriterien, die entsprechend der Wertungsmatrix mit Punkten versehen werden. Liegen sie nicht vor, und zwar trotz eventueller Nachforderung, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Eigenerklärung über den Umsatz mit Dienstleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53, 55 HOAI aus den letzten 3 Jahren (2024, 2023, 2022): maximal 54 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten inhaltlich vergleichbaren und einschließlich der Leistungsphasen 1 - 8 des § 55 HOAI bis 06/2025 abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen); maximal 320 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Eigenerklärung über die Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren (2025, 2024, 2023); maximal 24 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten in den letzten drei Jahren; maximal 24 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Projektleiters; maximal 130 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Bauleiters; maximal 220 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Eigenerklärung über Erfahrungen mit nationalen Ausschreibungen nach dem Vergaberecht (VOB/A, UVgO) seit 2018: maximal 48 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit des Projektleiters am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit; maximal 42 Punkte gemäß Wertungsmatrix
Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit des Bauleiters (grundsätzlich 5 Tage/Woche) am Ort der Baustelle für die gesamte Bauzeit; maximal 60 Punkte
Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber und dem Objektplaner, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten; maximal 216 Punkte
Bildung einer Arbeitsgemeinschaft mit den Erklärungen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zur Entgegennahme der Zahlungen mit befreiender Wirkung berechtigt ist und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1. Abgabe einer Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen (gemäß beigefügtem Muster des Saarlandes).2. Abgabe einer Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit der Anwendung von Russland-Sanktionen (gemäß beigefügtem Muster)